Oldenburgs Oberbürgermeister Professor Dr. Gerd Schwandner und der VfB hatten sich an einem Schreiben an den Deutschen Fußball Bund (DFB) gewandt, um zu erfragen, ob eine Spielverlegung möglich sei. Doch die Absage kam umgehend. Aus Gründen der Vermarktung und aufgrund der Beteiligung des Fernsehen beim DFB-Pokal ist eben das nicht möglich.
Natürlich hat auch die Suche nach Alternativ-Spielorten eingesetzt. In der bereits am Samstag begonnenen Diskussion spielte das Bremer Weser-Stadion eine Rolle, doch selbiges steht wohl nicht zur Verfügung. Einmal davon abgesehen, dass die Polizei nicht eben eine freudige Erwartungshaltung entwickeln würde, wenn in Bremen ein weiteres Risikospiel und das wäre eine Begegnung mit Beteiligung des HSV, stattfinden würde, sprechen auch die Kosten klar gegen eine Verlegung an die Weser. Allein die Sperrung verschiedener Straßen, bei Großveranstaltungen im Stadion zwingend, verschlingt eine stattliche fünfstellige Summe. Die Gesamtkosten liegen noch weitaus höher. Wir werden das nicht vollkommen verwerfen, aber ich denke eher nicht, dass es eine echte Option ist, denn eine Spielgenehmigung zu bekommen, ist hier sehr schwierig, so Lükermann.