Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Die Äußerung von Manni Kaltz - wenn sie denn stimmt, denn bei der Quelle muß man ja vorsichtig sein - enthält schon viel Zynismus: "Wie sie auf Reinhardt gekommen sind, ist mir ein Rätsel. Der muss zufällig auf der Geschäftsstelle gewesen sein..." :lol:
 
Die Äußerung von Manni Kaltz - wenn sie denn stimmt, denn bei der Quelle muß man ja vorsichtig sein - enthält schon viel Zynismus: "Wie sie auf Reinhardt gekommen sind, ist mir ein Rätsel. Der muss zufällig auf der Geschäftsstelle gewesen sein..." :lol:

Die von Ex-Präsi Klein ist aber auch nicht schlecht „Der hochqualifizierte Aufsichtsrat hat ein Jahr lang in ganz Europa gesucht und keinen Sportchef gefunden, der den Ansprüchen des HSV genügt. Also gibt es ihn nicht. Da war es naheliegend, eine Lehrstelle einzurichten. Jetzt muss man dafür nur noch einen Ausbilder suchen. Aber da sollte man dem Aufsichtsrat Zeit geben. Ein weiteres Jahr.“

Das ist ganz schön bitter und sagt ne Menge über die Verhältnisse dort aus - aber uns solls recht sein. :D
 
Die Äußerung von Manni Kaltz - wenn sie denn stimmt, denn bei der Quelle muß man ja vorsichtig sein - enthält schon viel Zynismus: "Wie sie auf Reinhardt gekommen sind, ist mir ein Rätsel. Der muss zufällig auf der Geschäftsstelle gewesen sein..." :lol:

Die Aussage fiel mir auch sofort auf. Das ist schon starker Tobak und das von einem, den man mit Fug und Recht als HSV-Urgestein bezeichnen kann und der nicht gerade als Lautsprecher gilt.
 
Die Aussage fiel mir auch sofort auf. Das ist schon starker Tobak und das von einem, den man mit Fug und Recht als HSV-Urgestein bezeichnen kann und der nicht gerade als Lautsprecher gilt.

Das zeigt doch wie tief der Stachel dort sitzt, dass das kleine Bremen, seit nunmehr 2 Jahrzehnten deutlich vor der Weltstadt HH steht und man es dort, trotz der überragend besseren Verhältnisse, nicht schafft eine dauerhaft funktionierende und erfolgreiche sportliche Leitung zu installieren.

:svw_applaus:
 
Das zeigt doch wie tief der Stachel dort sitzt, dass das kleine Bremen, seit nunmehr 2 Jahrzehnten deutlich vor der Weltstadt HH steht und man es dort, trotz der überragend besseren Verhältnisse, nicht schafft eine dauerhaft funktionierende und erfolgreiche sportliche Leitung zu installieren.

:svw_applaus:

Gott sei Dank möchte man da sagen. Die erinnern mich immer an Schalke in den 80`ern, als die den Ruf der Skandalnudel (eigenartiges Wort im Übrigen)der Liga hatten!
 
Die Äußerung von Manni Kaltz - wenn sie denn stimmt, denn bei der Quelle muß man ja vorsichtig sein - enthält schon viel Zynismus: "Wie sie auf Reinhardt gekommen sind, ist mir ein Rätsel. Der muss zufällig auf der Geschäftsstelle gewesen sein..." :lol:

Lt. Videotext wird neben Manni Kaltz auch Uwe Seeler zitiert: "Ich hab`s im Autoradio gehört. Erst dachte ich, wir hätten April".

Viele meiner HSV-Kollegen sind- na ja, nennen wir es mal enttäuscht. Nur wenige holen die Murmeltier-Argumente des letzten Jahres nach der Labbadia-Verpflichtung heraus. Ich kommentiere das Ganze nicht, wobei denen mein Grinsen echt auf den Sack geht :D
 
Das ist wirklich Kino pur.

Aber nun mal kurz konkret sportlich:

Ich finde gerade diese Fixierung auf RvN arg gefährlich. Er ist alt. Und das muss nicht sclimm sein. Aber mit gut 30 so ne harte Verletzung haben, dass ist der Punkt. Er hat jetzt ne ganze Rückserie mehr oder weniger gespielt und mehr oder weniger überzeugt. Es geht nicht darum, dass es schlecht ist so einen in der Mannschaft zu haben. Nein, dass ist großartig.

Aber ob er ne ganze Saison DEN Mittelstürmer liefern kann, sowie es bei uns Pizza 2 Spielzeiten hintereinander tat, wage ich zu bezweifeln.

mMn müssten den Fans, dem Trainer, allem und nicht zuletzt RvN vermittelt werden, dass es dafür vielleicht einfach nicht mehr reicht und er sich eher an 60% Einsatzzeit gewöhnen muss (die dann ja durchaus erfolgreich sein können).
 
Und gleich der nächste HSV'er, der in die Kerbe haut, diesmal Marcell Jansen:

[...]Das ganze Jahr über wird von Führungsspielern geredet und dann ist keiner da. Ich jedenfalls habe nur einen Frank Rost gesehen, der sich zerrissen hat.[...]

[...]Am Anfang der Saison, wo wir mal vier, fünf Spiele gewonnen haben, wurde in der Kabine immer wieder von der Meisterschaft geredet. Ich habe gedacht „Jungs ihr wisst doch eigentlich, wie es läuft, ihr seid doch Bundesligaspieler“ und ich habe innerlich mit dem Kopf geschüttelt. Alle Teams, die damals hinter uns standen, haben uns überholt! Alle! Wie kann man sich am sechsten, siebten Spieltag feiern lassen?![...]

[...]Ich jedenfalls hatte das Gefühl, dass sich viel zu lange auf den ersten guten Monaten ausgeruht wurde. Da hieß es dann „da und dort habe ich drei, vier Riesenspiele gemacht! Ha, dafür kannst du dir überhaupt nichts kaufen! Konstanz ist gefragt! Wir sind völlig zu Recht nicht in die Europa League gekommen. Zu Recht![...]

Quelle

Was geht da in Hamburg ab? Sommerloch-Theater? Oder gar der Vorgeschmack auf eine sehr turbulente Saison?
 
Manni Kaltz billige ich (wenn ich das als Außenstehnder in Sachen HSV überhaupt kann) solche kernharten Sprüche zu. Er war sozusagen damals "der besondere Profi". Hatte während seiner besten Karrierejahre eine persönliche Tragödie durchleiden müssen - und trotzdem gespielt, hat immer nur für den Erfolg seines Klubs gelebt und wenn er - gerade weil er kaum/nie etwas von sich gibt (schon in seiner Profizeit nicht. Hat "alles intern" geregelt, was zu regeln war)- sich so zitieren lässt, dann wird er Gründe dafür haben.
 
Zitat von Marcell Jansen:
Alle Teams, die damals hinter uns standen, haben uns überholt! Alle! Wie kann man sich am sechsten, siebten Spieltag feiern lassen?!

Na, na - den Vorsprung auf die Hertha hat man immerhin noch über die Ziellinie retten können, da muss man sich nicht kleiner machen, als man ist.
Klasse find ich auch, dass er sich in einem Seitenlangen Interview, indem er auf alles und jeden außer Rost eindrischt, nebenbei die Forderung einschiebt, den Medien doch gefälligst nicht so viel Futter zu liefern. Chapeau, das hätte nicht jeder so glaubhaft rüberbringen können. :applaus:
 
Na, na - den Vorsprung auf die Hertha hat man immerhin noch über die Ziellinie retten können, da muss man sich nicht kleiner machen, als man ist.
Klasse find ich auch, dass er sich in einem Seitenlangen Interview, indem er auf alles und jeden außer Rost eindrischt, nebenbei die Forderung einschiebt, den Medien doch gefälligst nicht so viel Futter zu liefern. Chapeau, das hätte nicht jeder so glaubhaft rüberbringen können. :applaus:

Jepp, das ist schon ziemlich widersprüchlich, wenn jemand weniger "Futter" für die Medien fordert aber gleichzeitig in einem Interview verbal auf die Kollegen "eindrischt".:p
 
ich sehe einen gewaltigen unterschied zwischen einem interview nach der saison, in dem er sagt, dass es zu einfach wäre, alles auf den trainer zu schieben und dem ausplaudern von gerangeln zwischen spielern oder unstimmigkeiten zwischen diesen und dem trainer während der entscheidenen saisonphase.
 
Manni Kaltz billige ich (wenn ich das als Außenstehnder in Sachen HSV überhaupt kann) solche kernharten Sprüche zu. Er war sozusagen damals "der besondere Profi". Hatte während seiner besten Karrierejahre eine persönliche Tragödie durchleiden müssen - und trotzdem gespielt, hat immer nur für den Erfolg seines Klubs gelebt und wenn er - gerade weil er kaum/nie etwas von sich gibt (schon in seiner Profizeit nicht. Hat "alles intern" geregelt, was zu regeln war)- sich so zitieren lässt, dann wird er Gründe dafür haben.

Weil viele Foristen hier damals noch nicht gelebt haben bzw. noch zu jung waren, um sich daran zu erinnern, erlaube mir mal hinzuzufügen, daß es sich bei der persönlichen Tragödie von Manni Kaltz um den Tod seiner kleinen Tochter handelte, die Ende der 70er Jahre an den Folgen eines Verkehrsunfalls starb.
 
ich sehe einen gewaltigen unterschied zwischen einem interview nach der saison, in dem er sagt, dass es zu einfach wäre, alles auf den trainer zu schieben und dem ausplaudern von gerangeln zwischen spielern oder unstimmigkeiten zwischen diesen und dem trainer während der entscheidenen saisonphase.

Daß es zwischen den beiden Interviews Unterschiede gibt, ist korrekt, aber unabhängig vom jeweiligen Zeitpunkt sind beide beide Fälle Futter für die Medien, deren Reduzierung eigentlich in einem der Äußerungen gefordert wurde.

Im Saisonfinish sind hochkommende, negativen Dinge nicht garade sinnvoll, aber wenn man bedenkt, daß der HSV in den letzten Wochen reichlich Negativschlagzeilen auf und neben dem Platz produziert hat, dann ist das Interview mit MJ, auch wenn er inhaltlich Recht hat, ins Feuer gegossene Öl.
 
Zitat von spox.de:
11.16 Uhr: Laut "Abendblatt" hat es in der letzten Woche bereits zwei Treffen gegeben und Hamburgs Bernd Hoffmann äußerte sich bereits sehr zuversichtlich: "Der HSV kann bei diesem Projekt nur gewinnen. Klaus-Michael Kühne wäre ein verlässlicher Partner und ist in der Wirtschaft hoch angesehen." In den nächsten zwei bis drei Wochen soll eine Entscheidung fallen. Kühne stellte klar, dass "noch nichts unterschrieben" sei und er sich auf keinen Fall alleine engagieren wolle. Operative Kompetenz würde dem Unternehmer nicht zustehen. Er wird lediglich bei einem Weiterverkauf zu einem höheren Preis prozentual am Gewinn beteiligt werden.

11.15 Uhr: Klaus-Michael Kühne, Mehrheitseigner der Spedition Kühne & Nagel will sich offenbar mit einem zweistelligen Millionenbetrag beim HSV finanziell engagieren, das berichtet das "Hamburger Abendblatt". Im Rahmen des Projektes Anstoß {+3} sucht der HSV bereits seit einiger Zeit nach drei potentiellen Geldgebern aus dem Raum Hamburg. "Ich kann mir eine finanzielle Unterstützung vorstellen, allerdings nur, wenn mich das sportliche Konzept des Vereins für die Zukunft überzeugt", erklärte der 72-jährige Kühne. Das Verhältnis zwischen Verein und Geldgeber soll sich zum einen auf die Ablösesumme und zum anderen nach dem Investitionsvolumen richten.


Jetzt fängt der HSV auch schon mit Investoren an...ob es sinnvoll ist?
 
ich sehe einen gewaltigen unterschied zwischen einem interview nach der saison, in dem er sagt, dass es zu einfach wäre, alles auf den trainer zu schieben und dem ausplaudern von gerangeln zwischen spielern oder unstimmigkeiten zwischen diesen und dem trainer während der entscheidenen saisonphase.

Die Aussagen werden doch in der ersten Krise wieder an die Oberfläche gespült, was anderes zu glauben wäre naiv. Und dann steht im Raum, dass Janssen seinen Kollegen (allen außer Rost) praktisch vorgeworfen hat, größenwahnsinnig, bequem bis faul, uneinsichtig und charakterschwach zu sein, solche saftigen Aussagen vergessen Journalisten nicht mal eben über die Sommerpause. Das hatte schon eine deutlich andere Qualität als ein allgemeines "man kann kas nicht alles auf den Trainer schieben, sondern wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen".
 
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