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Na ja, wenn man auf die letzten Jahre schaut, hat Werder immer ein Phase in der Saison drin, in der sie 4-5 Spiele am Stück verlieren. Sieht genau danach aus derzeit.
Dennoch sind 26 Hinrunden-Punkte für eine Mannschaft, die in der Kaderwert-Tabelle auf Platz 11 steht, ein guter Wert, so dass man schon von einer Overperformance sprechen bzw. schreiben kann.
Und das jetzt, wo die ersten OW-kündigen-Woller schon wieder mit den Hufen scharren.Das wiederum spricht dann sehr für Ole Werner.

Puh, da ist sicherlich etwas dran. Allerdings vergisst Du dabei, dass Union speziell bei Standards viele Tore gemacht hat. Das tun wir zB nicht. Es ist auch nicht so, dass sie nur mit Glück gewonnen haben. Sie konnten ihre Gegner auskontern (eben nach einem Standardtor) und hatten auch die entsprechenden Stürmer dafür. Wir haben die auch nicht, zumal JN mehr verletzt als gesund ist.Da ist aus den letzten Jahren Union Berlin mein Lieblingsbeispiel für Overperformance. Warum? Union hat unzählige Spiele mit z.B. 1:0 gewonnen in denen sie nicht etwa deswegen zu Null gespielt haben, weil sie solide verteidigen. Sondern weil der Gegner reihenweise 100%ige Torchancen hat liegen lassen während sie selbst einen einzigen Konter oder Standard verwandeln.
Allerdings vergisst Du dabei, dass Union speziell bei Standards viele Tore gemacht hat.
Meine persönliche Meinung ist, dass die Liga insgesamt schwächer geworden ist.
So lange wird es wohl auch dauern, bis sie wieder international spielen werden???
Richtig, entscheidend ist die sportliche Leistung, aber letztlich ist diese doch einer der wesentlichen Faktoren für die bei TM dargestellten Werte. Somit spiegeln diese, auch wenn sie wie z.B. wie Benotungen nach Spielen sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss sind, die Leistungen von Spielern und bis zu einem gewissen Grad auch deren jeweiligen Trainern wider.Das ist sicherlich eine Frage wie man es definiert. Man kann es so sehen wie du. Kaderwerte sind aber andererseits auch immer nur eine Momentaufnahme und ein wenig getrieben durch diesen. Mit ein wenig mehr Glück haben wir 6 Punkte mehr auf dem Konto und stehen auf einem CL-Platz. Das würde dann die Autoren bei TM (und danach richten sich nunmal viele) zu höheren Werten veranlassen als wenn es am Ende eben doch "nur" zu Platz 9 reicht. Was ich in der Beurteilung aber wichtiger finde ist die tatsächlich gezeigte sportliche Leistung.
Fußball ist nun einmal ein ergebnisorientierte Sport, so dass dementsprechend Siege positive bzw. Niederlagen negative Einflüsse auf die Bewertung haben (können), denn das sind eindeutig verifizierbare Faktoren. Das Zustandekommen von Ergebnissen ist dagegen oft nicht eindeutig verifizierbar. Denn, um bei deinem Beispiel eines 1:0-Sieges zu bleiben, kann es unterschiedliche, weil subjektive bzw. subjektiv beeinflusste Analysen über das Zustandekommen dieses Ergebnisses geben: die Einen sprechen/schreiben von einer soliden Defensivarbeit, Andere äußern Unfähigkeit des Gegners und Dritte vertreten die Ansicht, dass beide Faktoren eine Rolle spielten.Was ich in der Beurteilung aber wichtiger finde ist die tatsächlich gezeigte sportliche Leistung. Da ist aus den letzten Jahren Union Berlin mein Lieblingsbeispiel für Overperformance. Warum? Union hat unzählige Spiele mit z.B. 1:0 gewonnen in denen sie nicht etwa deswegen zu Null gespielt haben, weil sie solide verteidigen. Sondern weil der Gegner reihenweise 100%ige Torchancen hat liegen lassen während sie selbst einen einzigen Konter oder Standard verwandeln. Sprich, die Punkte haben weniger mit der eigenen Leistung zu tun als mehr mit dem Unvermögen der Gegner.
Nee, in Bielefeld.soweit ich mich erinnere gehts im cup wieder gegen den fca - also schon mal auf abschiednehmen vorbereiten! werder traue ich momentan mal wieder gar nichts zu, was vor ein paar wochen noch ganz anders war - aktuell bin ich nur sicher, daß sie nicht absteigen - nijmah und burke spät rein geholt, aber sie suchen noch einen stürmer - hinten ist das nach wie vor viel größere problem - beide gegentore wieder selbst verschuldet, weil die alt bekannte schlafphase dran war!
die Einen sprechen/schreiben von einer soliden Defensivarbeit, Andere äußern Unfähigkeit des Gegners
Nee, Union hat nicht überperformed, die haben genau das gespielt was sie konnten, eng verteidigt und vorne gekontert oder durch Standards Tore erzielt.Das ist sicherlich eine Frage wie man es definiert. Man kann es so sehen wie du. Kaderwerte sind aber andererseits auch immer nur eine Momentaufnahme und ein wenig getrieben durch diesen. Mit ein wenig mehr Glück haben wir 6 Punkte mehr auf dem Konto und stehen auf einem CL-Platz. Das würde dann die Autoren bei TM (und danach richten sich nunmal viele) zu höheren Werten veranlassen als wenn es am Ende eben doch "nur" zu Platz 9 reicht. Was ich in der Beurteilung aber wichtiger finde ist die tatsächlich gezeigte sportliche Leistung. Da ist aus den letzten Jahren Union Berlin mein Lieblingsbeispiel für Overperformance. Warum? Union hat unzählige Spiele mit z.B. 1:0 gewonnen in denen sie nicht etwa deswegen zu Null gespielt haben, weil sie solide verteidigen. Sondern weil der Gegner reihenweise 100%ige Torchancen hat liegen lassen während sie selbst einen einzigen Konter oder Standard verwandeln. Sprich, die Punkte haben weniger mit der eigenen Leistung zu tun als mehr mit dem Unvermögen der Gegner. Und wenn sich das häuft und über die Saison nicht ausgleicht, landet man viel weiter vorne als es der gezeigten Leistung nach zu erwarten gewesen wäre. Wir haben diese Saison mMn. wenig Situationen bzw. Spiele in denen wir im Grunde genommen hoffnungslos unterlegen waren aber dennoch 3 Punkte mit nach Hause nehmen.
tl;dr: Von der sportlichen Leistung her sind wir mMn. keinesfalls im Bereich der Overperformance. Gemessen am Etat kann man davon aber sicherlich reden. Das wiederum spricht dann sehr für Ole Werner.

Es waren in diesen Fällen klare und eindeutige Szenen in denen es keine zwei Meinungen geben kann. Stell dir vor, der Augsburger macht in der Szene nicht das 2:0 sondern befördert den Ball auf die Tribüne. Es bliebe dann eine unterirdische Abwehrleistung von uns und dennoch wäre -ohne unser Zutun- nichts passiert. Solche Szenen meine ich. Union Berlin hat dann später solide gepunktet weil sie hinten ganz ganz wenig Fehler gemacht haben und vorne weiterhin sehr effektiv waren. Gegen uns zum Beispiel haben sie uns das Spiel überlassen, Werder hat scheinbar besser gespielt, mehr Ballbesitz, mehr Torchancen. Aber bei Lichte betrachtet waren die Torchancen alle von minderer Qualität weil Union sehr gut verteidigt hat. Dann machen die aus einem Torschuss das 1:0 und wir gucken dumm aus der Wäsche. DAS aber hat nichts mit Overperformance zu tun. Es ist die Art, wie man einer spielschwachen Mannschaft, die wir damals waren, den Zahn zieht.
Naja, Kaderwert Platz 11, (nehme ich jetzt mal ungeprüft so an) Hinrundenplatz 9 ob man da schon von Overperformance spricht?Ja, wir haben trotz der guten Hinrunde, durch Nachlässigkeiten in den entscheidenden Situationen, vor allem in Heimspielen, einige Punkte liegen gelassen. Dennoch sind 26 Hinrunden-Punkte für eine Mannschaft, die in der Kaderwert-Tabelle auf Platz 11 steht, ein guter Wert, so dass man schon von einer Overperformance sprechen bzw. schreiben kann. So ärgerlich diese leichtfertigen Punktverluste auch waren bzw. sind.
@beckstown
Nicht dass du mich falsch verstehst: ich bin ebenso wie du gegen Verzwergung, Schönrederei etc. und für ambitionierte Zielvorgaben. Denn Stillstand bedeutet Rückschritt.
Aber: ambitionierte Zielvorgaben erfüllen ihren Zweck nur dann, wenn sie nicht nur um ihres setzen Willens vorgegeben werden, sondern haben nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn sie den gegenwärtigen Gegebenheiten ausgerichtet sind. D.h., eine Mannschaft, die in 18 Bundesligaspielen u.a. so viele leichte Tore kassierte, dass für deren Aufzählung zwei Hände nicht ausreichen, dann ist diese Mannschaft gegenwärtig auch kein ernsthafter Kandidat für einen Europapokalplatz. Und somit wäre es vermessen, schon in dieser Saison von ihr eine Qualifikation für den Europapokal zu fordern. Bei den Defiziten, die die Mannschaft trotz sichtbarer Fortschritte hat, wäre eine solche Forderung in dieser Saison nicht ambitioniert, sondern überambitioniert. Verbunden mit der steten Gefahr, dass eine solche überzogene Forderung nicht leistungsfördernd und motivierend auswirkt, sondern ins Gegenteil zu leistungshemmend und demotivierend umschlagen könnte.
Ich gehe da größtenteils mit, ich sehe es sogar so, dass Erfolg hier nicht wirklich gewünscht ist (klingt ziemlich bescheuert aber zu welchem Schluß soll man denn sonst kommen?)Ich verstehe Dich gut und lese Deine Beiträge gerne. Es geht nicht um das stumpfe trompeten von irgendwelchen Europa Zielen. Es geht vielmehr um ein durchgängig vorgelebtes leidenschaftliches Anspruchsdenken oder im ersten Schritt mal um die Abschaffung der andauernden Relativierungsversuche. Zum Beispiel nach den beiden schlechten Heimspielen wäre es schön gewesen, wenn ein CF mal betont wie ärgerlich diese ausgelassene Chance ist und das man schnell wieder in die Erfolgsspur zurück will, anstatt sich wieder auf die 40 Punkte zu berufen. Werder hat aber als oberste Direktive "Ruhe", weil sie auf Teufel komm raus meinen Ruhe ist die beste Voraussetzung für Leistung und die Verhinderung einer medialen Trainerdiskussion, Beides Irrglaube! Die Trainerdiskussion kommt immer nach einer Reihe von Niederlagen. Ist man auf Platz 6 geht die Diskussion spätestens bei Platz 12 los. Ist man auf Platz 9 geht sie spätestens bei Platz 15 los. Egal wie man die Erwartungshaltung absenkt, die Diskussionen kommen ohnehin. Den Kohfeldt Kleber macht OW sowieso nicht, der ist von alleine weg wenns hier nicht läuft. Leistungsfördernd ist es auch nicht. Was hatten wir jetzt in der Winterpause? Richtig "Ruhe" ... und wie leistungsfördernd war das? Richtig gleich Null. Davor war es besser, weil wir auf einer motivationalen Euphoriewelle waren. Was hätten wir nach der WP gebraucht, richtig ein klares Anspruchdenken und ein Hallo Wach Ruf! Der oberste Werder Wert ist Ruhe und der zweite die Betonung der Finanzschwäche. Das ist unheimlich Leistungshemmend und bringt gar nichts.
Dazu wäre auch mal die Vorgabe gut als Ausbildungsverein auch sichtbar zu werden und das Talente auch mal gebracht werden. Heißt ja nicht das man OW die Aufstellung vorgibt, aber Ausbildungsverein und unsere statischen Aufstellungen passen einfach nicht. Da muß es doch eine Vernetzung geben zwischen OW und PN.
Werder hat kein durchgängiges Leistungsprinzip und es fehlen klare Guidelines. Die Leidenschaft und der Erfolgswille werden von der Führungsmannschaft nicht vorgelebt, stattdessen wird ängstlich geschwiegen und finanzielle Ausflüchte gesucht. Das sind jedenfalls keine Skills, die einem einen Vorsprung verschaffen. Wie ich sagte, wenn man finanziell benachteiligt ist muß man in allem besser sein als die Konkurrenz um Erfolg zu haben. Oder Werder will gar keinen Erfolg, sondern nur solvente Kundschaft, die den ganzen Zirkus unkommentiert finanzieren. Auch wenn die Fanbase sehr groß ist und genügsam, ein Fußballverein verkauft auch immer Träume und Perspektiven. Irgendwann wird die Anziehungskraft schwinden. Finanzielle Ausflüchte sind kein Ersatz für Erfolg.
Wir reden ja immer über Entwicklung, bis man so ein Selbstbild dreht vom ängstlichen, finanziellem, genügsamen Opfer hin zu einem vereinsimmanenten durchgängigen Anspruchsdenken dauert es 1 bis 2 Jahre, Vermutung. Man braucht Routine wann man gegensteuert, wie man dosiert kommuniziert oder auch wie man gezielt Talente entwickelt. Gerade jetzt haben wir zwei neue GFS. Also mit Baumann und Bode wäre das nicht gegangen. Ich würde anfangen damit, wie gesagt es dauert bis sowas etabliert ist. Ich hoffe es dreht sich was und der Verein lebt zukünftig Leidenschaft und Erfolgswille auch vor. Da ist zumindestens in meiner Wahrnehmung wenig bis gar nichts erkennbar. Man läßt nur OW reden, alle anderen schweigen. Das war doch unter Willi anders und auch Klausi und Born haben regelmäßig kommuniziert und waren leidenschaftlich unterwegs. Was ist denn da passiert?
