Gesamtsituation der Mannschaft

Jeder Werder Fan hätte Verständnis dafür, wenn Lynen, Kownacki, Opitz.... mal eine Chance in der Startelf bekommen würden!
O.Werner macht sich das Leben selber schwer, hat jetzt schon das Kohfeldt und Löw Syndrom.
Als nächstes wird O.Werner auf einen Spieler der Traditionsmannschaft zurück greifen!
 
Ich habe das auch gelesen, was buten & binnen analysiert hat. Keine Raketenwissenschaft und das wurde hier auch immer wieder angemahnt. Bei den Werderfans wird viel zu viel relativiert. Von der Vereinsführung wird das vorgelebt. Fußball ist und bleibt ein Ergebnissport. Dann ist sekundär was auch in der jüngeren Vergangenheit war. Die Bundesliga ist ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb im Hier und Jetzt.
Am WE hat ein User Ibrahim im Worum mal seine Gedanken insgesamt zum SVW sine ira et studio niedergeschrieben. Ist lesenswert, weil es Vielen aus der Seele spricht.
 
Zweite Liga ist noch ne andere Liga, mußte Terodde schon mehrfach feststellen... ;)
Um irgendwelche Ausreden sind wir bei Werder nie verlegen, irgendeinen Grund, warum Spieler keine Leistung zeigen können/werden sind bei uns an der Tagesordnung.
Und wenn es doch plötzlich die Kommunikation ist (Groß Vorzug Lynen)

Eine Sache ist mir gestern zu Ohren gekommen, die ich sehr spannend fand.

Früher gab es bei Werder eine "Mentalität" der Spieler und des gesamten Vereins, die als geschlossene Mannschaft einfach ihre persönlichen Fähikeiten mit purer Leidenschaft und auch mal Härte statt Technik auf den Rasen geballert haben die es nicht mehr gibt bei uns. Die Gegner hatten Angst nach Bremen zu fahren und sich eine Klatsche abzuholen, das wurde hier lange Zeit "gelebt"!

An die Kabinentür des Gegners Hämmern "Kommt raus ihr Feiglinge!"

Die Spieler werden stattdessen heute in taktische Zwänge gepresst, damals Kohfeldt oder Aussagen Werner zur Personalie Lynen gegen Freiburg, dass er den vielen taktischen Vorgaben bei den Standards
nicht alles verstehen konnte in der Zeit.

Das die Spieler sich ja kaum noch auf dem Platz entfalten können und ihre persönlichen Stärken einbringen.

Die werden vermutlich taktisch so überladen und zugemüllt, dass sie das eigentliche "spielen" und die "eigene Lösungsfindung" auf dem Platz nicht mehr einbringen, da sie es nicht mehr selber lernen.

Im Doppelpass zum Thema Jugendarbeit war das auch ein spannendes Thema.

Hat man bei uns zB gegen Freiburg gesehen, von Trainerseite, Spielerseite, dass die Mannschaft trotz Unentschieden ab der 80. Minute das Spiel selber noch Auswärts gewinnen wollte, war nicht wirklich erkennbar?

Freiburg hat alles versucht und wurde belohnt.

Bei uns fehlt so viel aktuell in diesem wichtigen Bereich und das ist auch ein ganz wichtiger Faktor, der bei vielleicht durch zu junge, unerfahrene Trainer der Laptopgeneration, es sowohl in der ersten Mannschaft, aber auch in den Jugendmannschaften komplett fehlt.

Nicht nur bei Werder, aber eben leider auch gerade bei uns.

Das ist aber ein kompletter Konzeptbereich, der mal zwingend überdacht werden kann.

Diese Schulung einer gewissen "freien Mentalität" der Spieler ist leider komplett abhanden gekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Werder Fan hätte Verständnis dafür, wenn Lynen, Kownacki, Opitz.... mal eine Chance in der Startelf bekommen würden!
O.Werner macht sich das Leben selber schwer, hat jetzt schon das Kohfeldt und Löw Syndrom.
Als nächstes wird O.Werner auf einen Spieler der Traditionsmannschaft zurück greifen!





Ich persönlich spreche Werner nicht die Kompetenz ab,
Spieler im Training zu beurteilen,
zu sehen, wie weit sie sind,
sie langsam an die erste Liga heranzuführen.
Das traue ich ihm durchaus zu.
Ebenso die Fähigkeit die Besten für den kommenden Gegner auszuwählen.

Zudem ist es schon lange her, dass ich dem Training beigewohnt habe und ebenso nicht täglich.

Ebenso vergesse ich unsere lange Siegesserie mit Ole nicht,
versuche, mich nicht so sehr von den medialen Marktmechanismen treiben zu lassen.
Ebenso vergesse ich nicht, dass es erst das zweite Bundesligajahr von Ole ist,
dass ich schon bemerke,
dass seine Gegnererfahrung zugenommen hat
und er unsere Mannschaft noch besser auf den Gegner einstellt.

Ich vermute,
dass es Ole genauso an die Nieren geht,
wie anfängerhaft sich teilweise unsere Verteidiger verhalten,
und er nicht die Alternativen hat,
sie auszuwechseln.

:kaffee:
 
Um irgendwelche Ausreden sind wir bei Werder nie verlegen, irgendeinen Grund, warum Spieler keine Leistung zeigen können/werden sind bei uns an der Tagesordnung.
Und wenn es doch plötzlich die Kommunikation ist (Groß Vorzug Lynen)

Eine Sache ist mir gestern zu Ohren gekommen, die ich sehr spannend fand.

Früher gab es bei Werder eine "Mentalität" der Spieler, die als geschlossene Mannschaft einfach ihre persönlichen Fähikeiten mit purer Leidenschaft und auch mal Härte statt Technik auf den Rasen geballert haben die es nicht mehr gibt bei uns. Die Gegner hatten Angst nach Bremen zu fahren und sich eine Klatsche abzuholen, das wurde hier lange Zeit "gelebt"!

An die Kabinentür des Gegners Hämmern "Kommt raus ihr Feiglinge!"

Die Spieler werden stattdessen heute im taktische Zwänge gepresst, damals Kohfeldt oder Aussagen Werner zur Personalie Lynen gegen Freiburg, dass er den vielen taktischen Vorgaben bei den Standards
nicht alles verstehen konnte in der Zeit.

Das die Spieler sich ja kaum noch auf dem Platz entfalten können und ihre persönlichen Stärken einbringen.

Die werden vermutlich taktisch so überladen und zugemüllt, dass sie das eigentliche "spielen" und die "eigene Lösungsfindung" auf dem Platz nicht mehr einbringen, da sie es nicht mehr selber lernen.

Im Doppelpass zum Thema Jugendarbeit war das auch ein spannendes Thema.

Hat man bei uns zB gegen Freiburg gesehen, von Trainerseite, Spielerseite, dass die Mannschaft trotz Unentschieden ab der 80. Minute das Spiel selber noch Auswärts zu gewinnen?

Freiburg hat alles versucht und wurde belohnt.

Bei uns fehlt so viel aktuell in diesem wichtigen Bereich und das ist auch ein ganz wichtiger Faktor, der bei vielleicht durch zu Junge unerfahrene Trainer der Laptopgeneration, sowohl in der ersten Mannschaft, aber auch in den Jugendmannschaften komplett fehlt.

Nicht nur bei Werder, aber eben leider auch gerade bei uns.

1899% Zustimmung :tnx:

Werder ist die Siegermentalität (fast) völlig abhanden gekommen. In der Sportclub-Story "Als die Bundesliga noch spannend war", die sich um Werders Meisterschaft 1992/93 dreht, äußerte Thomas Helmer geradezu ehrfürchtig, dass wenn er mit Dortmund bzw. Bayern in Weserstadion spielte, es jedes Mal gefühlt mindestens 3 Gegentore gab. Und heute? Liegt für die Gastvereine, gemessen an Werders letzten 3 Bundesliga-Saisons, die Chance einer Mitnahme von 3 Punkten aus dem Weserstadion bei ca. 60%!

Dies spiegelt sich auch entsprechend in den Äußerungen nach Niederlagen wider; z.B. darin dass Niederlagen gegen Bayern und Freiburg mit Hinweisen bagatellisiert werden, weil diese Clubs Spitzenmannschaften hätten. Dieser Logik nach hätte Mainz z.B. die letzten 3 Heimspiele gegen die Bayern gar nicht gewinnen können! Mainz konnte es aber, weil dort ein Spielkonzept installiert wurde, welches zielführender ist als der hier verwurzelte und stetig gehegte wie gepflegte offensive Markenkern, dessen Untertitel in Abwandlung eines Zitats von Aad de Mos aus seiner kurzen Zeit als Werder-Trainer „Wir spielen weiterhin mit Risiko. Schließlich profitieren alle davon: Wir, das Publikum und auch der Gegner.“ lauten könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei deinen dir zustehenden Ansichten zu diesem Thema dir das zu glauben, ist in etwas so, als wenn man glauben würde, dass ein hungriger Dackel nicht die Wurst auffrisst, auf die er aufpassen soll ;)

Mir muss niemand glauben. Pro Tipp: Ibrahim + worum.org. Das geht schneller, als dem werten Foristen zu schreiben, das man keine Zeit habe ihm den Link zu geben. Ich war so frei, für (m)eine Zusammenfassung.
 
Ich glaube, viele hier sind sich einig: Es liegt nicht an Spielern und Umfeld, sondern an der Stimmung und der sogenannten Mentalität.
Ich glaube, das ist echt das Ding. Warum wurde von Anfang der Eindruck verbreitet, ohne bestimmte Ergänzungen im Kader könne die Saison sowieso nicht so richtig losgehen (diese Themen haben doch fast alle Vereine)? Warum geht man nicht die Bedingungen an, unter denen Bundesligafußball gespielt wird und bringt damit vor dem Spiel gegen Bayern Dampf auf den Kessel?
Das ist auch ein Zirkelschluss... Viele halten mehr Kampfgeist für naiv und folgen der Logik, ohne Erfolg gebe es keine Siegesmentalität, und ohne Siegesmentalität eben keine Siege...
Ich würde mir wünschen, dass Klaus Filbry mal nachts besoffen auf dem Marktplatz steht und proklamiert, dass Werder noch Meister wird.
 
Ein Blick auf die Transfers von Werder zeigt doch eindeutig auf, dass die letzte Startaufstellung von OW, die permanente Lösung von Werder dargestellt hat. Ohne Gruev, ohne Burke, ohne Schmid (durfte spielen, damit er sich präsentieren konnte), stellt dies die neue Mannschaft von Werder dar. Es wird morgen niemand mehr kommen, eher werden viele gehen und sollte dieser Fall zutreffen, hätte OW alles richtig gemacht.

Diese Woche wissen wir alles.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
In der Sportclub-Story "Als die Bundesliga noch spannend war", die sich um Werders Meisterschaft 1992/93 dreht, äußerte Thomas Helmer geradezu ehrfürchtig, dass wenn er mit Dortmund bzw. Bayern in Weserstadion spielte, es jedes Mal gefühlt mindestens 3 Gegentore gab.

Man kann auch immer einfach im Gestern weiterleben. Fussball ist heute ein völlig anderes Spiel. Da kann sich auch Werder nicht vor verschließen.
 
Man kann auch immer einfach im Gestern weiterleben. Fussball ist heute ein völlig anderes Spiel. Da kann sich auch Werder nicht vor verschließen.
Dennoch ist auch in der Gegenwart eine gewisse Siegermentalität erforderlich, um erfolgreich Fußball spielen zu spielen. Und daran wird sich auch in weiteren 30 Jahren aller größter Wahrscheinlichkeit nach nichts dran ändern.
 
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