Gesamtsituation der Mannschaft

Dann schau dir dort mal Spiele über einen längeren Zeitraum an: Da wirst du schnell Unterschiede feststellen. Auch dass dort rigoros ausgewechselt wird, wenn ein Spieler nicht mitzieht oder lustlos wirkt. Gibt es bei uns fast gar nicht: Da heißt es dann "Er muss Sicherheit gewinnen..." blabla

Wo wird das denn gemacht? Also Dutt hat diese Saison Schmitz sehr schnell aussortiert. Ebenso gingen Ekici, Makiadi, Fritz, Selassie, Elia, Petersen aus dem Stamm auf die Bank. Oder ein Obraniak. Auch ein Prödl saß mal ein Spiel auf der Bank. Ich denke mal, dass viele eben auch Deine Wahrnehmung ist. Dutt hat ziemlich viel ausgewechselt. Dies wurde ihm dann von anderer Stelle zum Vorwurf gemacht.

Schau mal nach Stoke. Dort wurde wie oft von dem lustlosen Arnautovic berichtet. Schau mal, wie oft er im Stamm stand. Und auch ganz allgemein. Die Fans stehen in der PL auch hinter ihren Vereinen und Spielern. Die Spieler und Trainer kommen aus (fast) allen Winkeln der Welt. Meinst Du, dass es da was wirklich einheitliches gibt? Doch wohl kaum. Oder meinst Du, das Mourinho, Magath, Wenger und Ferguson gleich agieren? Natürlich nicht. Sie reagieren (meistens) logisch und angemessen. Es gibt da ganz bestimmt kein "in der PL ist das aber so". Die Fans in der PL mögen sich von denen in der BuLi unterscheiden, aber wohl kaum die Trainer und ihre Ansätze und Ideen (im Grundsatz).

Mit verhätschelt meine ich eben, dass Spieler hier immer gleich aus der Schusslinie genommen wurden, sobald Kritik aufkeimte. Und dann kommen immer noch so schöne Aussagen von Fans dazu wie "Der Arme, wie soll er denn dem Druck standhalten... etc." - Es wird doch niemand gezwungen, Buliprofi zu werden. Wenn ich in der Öffentlichkeit stehe, muss ich eben auch mit Kritik umgehen können. Aber die Spieler immer nur mit Samthandschuhen anzufassen, halte ich nicht für sinnvoll.

Im Übrigen waren die Presseberichte bei uns oftmals sehr harmlos im Gegensatz zu anderen Ecken in Deutschland. Da hätte ich mir oft deutlichere Worte gewünscht. Vielleicht wäre man dann auch mal früher auf den Trichter gekommen, dass was falsch läuft...

So wie Arnautovic? ;)...glaubst Du, dass man in England oder sonst wo in Europa die Spieler der Presse zum Fraß vorwirft? Beispiele? Ich rede da nicht von Fällen wie Streit, Kacar oder Jones, wo es um deren Abgang ging.

Du weisst doch gar nicht, was hinter den Kulissen abgeht. Glaubst Du da echt an die zahmen Dutt und Eichin? Doch wohl auch kaum.

Und was sollen die Bremer Medien denn tun? Davon ab, dass die Kreiszeitung tw. ziemlichen Mist schreibt (auch und vor allem contra), was soll das bewirken?

Und ob die Medien woanders wirklich soviel schlimmer sind, wage ich mal zu bezweifeln. Da geht es doch um ganz andere Dinge. Private Skandale etc. pp...mir wäre zum Beispiel nicht zu Ohr gekommen, dass in München gerade der Baum brennen würde, ob der sehr mäßigen Leistungen der letzten Spiele.
 
Ich denke, dass es ausreichend ist, wenn ich sage, dass Du nicht gemeint warst.

Und ich denke, dass ich auf deine Posts reagiere, wenn du mich zitierst und dann antwortest.


Du beschreibst etwas und behauptest Dinge. Aber Antworten gibst Du eben keine.

Wesentlicher Bestandteil eines Forums ist das Mitteilen und Diskutieren von Meinungen. Ob du Antworten daraus ableiten kannst, liegt bei dir.
 
@syker1983

Sehr guter Beitrag!

Die Frage, wo wir hinwollen, bzw. unser Verein, wird aber nicht von uns hier im Forum beantwortet werden.

Deine Frage ist aber ebenso wichtig wie auch berechtigt. Nur muss sie von der Vereinsführung beantwortet werden.
Ich habe schon zu Beginn der Saison kritisiert,daß mir die mentale Ausrichtung das Optimum zu erreichen gefehlt hat.
Alle waren ausgestattet mit Minimalansprüchen,weil man nicht zuviel erwarten darf.
Das habe ich immer für einen Kardinalfehler gehalten.Darin kann sehr wohl eine Begründung liegen,warum es der Mannschaft nicht einmal gelungen ist,über 2 Spiele hinaus,kämpferisch oder spielerisch zu überzeugen.
So wie es eine tabellarische Entlastung gab,fehlte der sichtbare unabdingbare Wille,mehr zu wollen als nötig!!!
Als hätte es sich in die Köpfe eingebrannt,daß man gar nicht mehr kann,als das was allgemein erwartet wird.

Ich bleibe dabei,Robin Dutt daran maßgebliche Schuld zuzuweisen!

Ich erwarte für die nächste Saison eine klare Ansage,2014/15 einen sicheren Mittelfeldplatz als Minimalziel auszugeben,-und nicht(!),sich "möglichst " weit von den Abstiegsplätzen fernzuhalten!

Alle Instanzen müssen gebündelt mehr wollen,als in 2-3 Jahren mal wieder konkurrenzfähig im oberen Tabellendrittel angreifen zu wollen.

Mit dieser Saison muß es ein Ende haben(!),die Grenzen zum Maßstab zu machen!
Mit der nächsten Saison muß ein anderes Paradigma den Weichspülerkurs des Umbruchverständnisses ablösen.
Wenn das nicht verstanden wird,werden wir 2016/17 über die gleichen Probleme reden!

Für Eichin/Dutt wird 2014/15 das Jahr,in dem sie ihr Gesellenstück abliefern müssen!Nicht mehr und nicht weniger!
 
Ich habe schon zu Beginn der Saison kritisiert,daß mir die mentale Ausrichtung das Optimum zu erreichen gefehlt hat.
Alle waren ausgestattet mit Minimalansprüchen,weil man nicht zuviel erwarten darf.
Das habe ich immer für einen Kardinalfehler gehalten.Darin kann sehr wohl eine Begründung liegen,warum es der Mannschaft nicht einmal gelungen ist,über 2 Spiele hinaus,kämpferisch oder spielerisch zu überzeugen.
So wie es eine tabellarische Entlastung gab,fehlte der sichtbare unabdingbare Wille,mehr zu wollen als nötig!!!
Als hätte es sich in die Köpfe eingebrannt,daß man gar nicht mehr kann,als das was allgemein erwartet wird.

Ich bleibe dabei,Robin Dutt daran maßgebliche Schuld zuzuweisen!

Ich erwarte für die nächste Saison eine klare Ansage,2014/15 einen sicheren Mittelfeldplatz als Minimalziel auszugeben,-und nicht(!),sich "möglichst " weit von den Abstiegsplätzen fernzuhalten!

Alle Instanzen müssen gebündelt mehr wollen,als in 2-3 Jahren mal wieder konkurrenzfähig im oberen Tabellendrittel angreifen zu wollen.

Mit dieser Saison muß es ein Ende haben(!),die Grenzen zum Maßstab zu machen!
Mit der nächsten Saison muß ein anderes Paradigma den Weichspülerkurs des Umbruchverständnisses ablösen.
Wenn das nicht verstanden wird,werden wir 2016/17 über die gleichen Probleme reden!

Für Eichin/Dutt wird 2014/15 das Jahr,in dem sie ihr Gesellenstück abliefern müssen!Nicht mehr und nicht weniger!

Woher kennst Du die mentale Ausrichtung der Mannschaft? Nur weil Dutt und Eichin etwas eher schwammiges Ausgegeben haben? Echt Dein Ernst?

Dann müsstest Du aber noch sagen, wie Du an die Interna gekommen bist.
 
Und ich denke, dass ich auf deine Posts reagiere, wenn du mich zitierst und dann antwortest.

Ist ja auch völlig okay. Ginge aber auch etwas sachlicher.




Wesentlicher Bestandteil eines Forums ist das Mitteilen und Diskutieren von Meinungen. Ob du Antworten daraus ableiten kannst, liegt bei dir.

Ich könnte natürlich auch Fragen, wie Du zu Deiner Meinung und Deinen Behauptungen kommst. Da wären dann wohl etwas wie die Antworten...
 
Lieber Herr Lutscher!
Setzen Sie mich doch bitte auf die Ignore!
So unsinnig wie Sie meine Posts empfinden,ergeht es mir mit Ihren Antworten!

Warum sollte ich das tun? Wenn jemand Dinge behauptet, die er als Normalo nicht wissen kann, werde ich sicher weiter nachfragen.

Also darf ich feststellen, dass Deine Aussagen wenig durchdacht waren. Aber das hatten wir ja auch schon in einem anderen Thread.
 

:tnx:

Das mit der Übergangssaison fällt als Ausrede ja nun auch bald weg, bin schon gespannt was dann wieder als Begründung herhalten muss. Du hast übrigens vollkommen recht, das ständige Predigen der eigenen Hilflosigkeit ist im Prinzip nichts anderes als eine sich selbst erfüllende Prophezeihung hinter der man sich bestens verstecken kann. Nach den endlich mal guten und kaum für möglich gehaltenen Auftritten gegen Hannover und Schalker sollte man meinen, dass Dutt die Truppe so eingestellt hat das sie mit dem Messer zwischen den Zähnen in Mainz aufläuft, dass das Verlangen und die Möglichkeit einen Deckel auf die Saison zu machen ihnen aus den Haarspitzen rausquillt und das sie dafür zur Not mit 9 Mann das Spiel beenden. Statt dessen? Zwei Tage frei, Eier schaukeln und Klatsche ohne Gegenwehr in Mainz...glückwunsch Herr Trainer.
 
Warum sollte ich das tun? Wenn jemand Dinge behauptet, die er als Normalo nicht wissen kann, werde ich sicher weiter nachfragen.

Also darf ich feststellen, dass Deine Aussagen wenig durchdacht waren. Aber das hatten wir ja auch schon in einem anderen Thread.
Genau!Darum ja!
Im "Raucherthread" hattest Du auch mehr Augenmerk auf punktuelle Angriffsflächen Wert gelegt,ohne die Aussagen im Kontext verstehen zu wollen.Lassen wir das!
 
Genau!Darum ja!
Im "Raucherthread" hattest Du auch mehr Augenmerk auf punktuelle Angriffsflächen Wert gelegt,ohne die Aussagen im Kontext verstehen zu wollen.Lassen wir das!

Können wir bitte beim Thema bleiben. Bzw. feststellen, dass Deine Meinung auf den paar Sätzen von EIDU zur Zielsetzung gegenüber den Medien ruht. Sorry, aber das ist nun mal nicht mal dünne. Das ist Unsinn....dass die Ziele ganz andere waren als Du sie wahrgenommen hast, zeigt alleine schon das anspruchsvolle System, dass Dutt spielen lassen wollte. Aber schon okay...
 
Ich habe schon zu Beginn der Saison kritisiert,daß mir die mentale Ausrichtung das Optimum zu erreichen gefehlt hat.
...

Das ist doch kein Phänomen allein diese Saison?! Das beobachten wir doch schon seit Jahren. In den letzten Jahren hatten wir aber entsprechende Spieler mit Potential. Das haben wir doch gar nicht mehr und mit Hunt, frei nach F. Dahn: "Da geht er hin der letzte Römer."
Retrospektiv ist festzustellen, dass Werders Spielsystem mit dem Hurrastil sich in den letzten 5-7 Jahren überlebt hat. Daher war Werder auch immer eine Pokalmannschaft, die in besonderen Spielen das besondere Momentum auspacken konnte, vgl. 2009.
National wie international wurde im Fußball das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Zudem kam es in der Bundesliga zu einer Leistungsverdichtung vor allem im mittleren tabellarischen Bereich, so dass die Tagesform in diesen Spielen oft den Ausschlag gibt. Da Werder eben eine Mannschaft aus Lust-und-Laune-Kickern hat, ist das leider ein Vabanquespiel, welches wir oft verlieren.
Im Nachwuchsbereich der U23 sehen wir schon seit Jahren kein Land mehr. Th. Wolter hat zwar immer zu Recht bemängelt, dass die Qualität nicht gut sei, aber die nötigen Schritte aus dieser Krise sind nicht gemacht worden oder haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Laut @maddin scheint mit Skripnik dort mehr Zug hineingekommen zu sein?! Wäre wünschenswert!
Das im Scoutingbereich mittlerweile heftige Einschnitte gemacht worden sind, ist folgerichtig. Spieler wie Akpala, Avdic, Pavlovic usw. untermauern hoher Anspruch, wenig Realität. Auch ein Caldirola, der ca. 2,5 Mill€ gekostet hat, hat sicher Potential in einer insgesamt schwachen Defensive. Aber auch hier stehen die italienischen Clubs nicht gerade Schlange, um ihn nach Bella Italia zurück zu holen.
Ob nun Eichins Massnahmen hier eine Verbesserung bedingen, wird die Zukunft zeigen. Es wäre überlebensnotwendig. Die Skepsis bleibt.
Der Verein hat schon eine klare Zielrichtung. Man will die Einnahmen erhöhen, was sich auch im Hauptsponsor Wiesenhof zeigt, der aufgrund seiner Tierquälerei emotional sehr belastet ist. Die TargoBank ist auch nicht besser. Evtl. steht der Verkauf der Namensrechte des Stadions an? Augenscheinlich gibt es keine ernsthaften Interessenten, was auch ein bezeichnendes Licht auf den Realwert dieses Vereins wirft.
Wenn wir hier schon eine bessere Wettkampfmentalität über die gesamte Saison einfordert, muss man feststellen, dass der jetzige Kader mit ca 35 Mill.€ Kosten immer noch viel zu teuer ist. Bei diesen Kosten muss mehr drin sein als Platz 14 oder 15!
Augenscheinlich will ein Eichin diese Kosten nicht weiter senken (?), was aber konsequent wäre. Wir Fans müssen halt hoffen, dass Spieler wie Bartels einen Entwicklungsschub machen und den Verein doch irgendwie weiterbringen?! TERD kann man nur dringend raten, solche Aussagen wie Übergangssaison nicht weiter zu tätigen, denn sie implizieren, dass es ein Wendepunkt eingeleitet sei. Wendepunkte sind aber nicht immer mit einem positiven Vorzeichen versehen.
 
Das ist doch kein Phänomen allein diese Saison?! Das beobachten wir doch schon seit Jahren. In den letzten Jahren hatten wir aber entsprechende Spieler mit Potential. Das haben wir doch gar nicht mehr und mit Hunt, frei nach F. Dahn: "Da geht er hin der letzte Römer."
Retrospektiv ist festzustellen, dass Werders Spielsystem mit dem Hurrastil sich in den letzten 5-7 Jahren überlebt hat. Daher war Werder auch immer eine Pokalmannschaft, die in besonderen Spielen das besondere Momentum auspacken konnte, vgl. 2009.
National wie international wurde im Fußball das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Zudem kam es in der Bundesliga zu einer Leistungsverdichtung vor allem im mittleren tabellarischen Bereich, so dass die Tagesform in diesen Spielen oft den Ausschlag gibt. Da Werder eben eine Mannschaft aus Lust-und-Laune-Kickern hat, ist das leider ein Vabanquespiel, welches wir oft verlieren.
Im Nachwuchsbereich der U23 sehen wir schon seit Jahren kein Land mehr. Th. Wolter hat zwar immer zu Recht bemängelt, dass die Qualität nicht gut sei, aber die nötigen Schritte aus dieser Krise sind nicht gemacht worden oder haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Laut @maddin scheint mit Skripnik dort mehr Zug hineingekommen zu sein?! Wäre wünschenswert!
Das im Scoutingbereich mittlerweile heftige Einschnitte gemacht worden sind, ist folgerichtig. Spieler wie Akpala, Avdic, Pavlovic usw. untermauern hoher Anspruch, wenig Realität. Auch ein Caldirola, der ca. 2,5 Mill€ gekostet hat, hat sicher Potential in einer insgesamt schwachen Defensive. Aber auch hier stehen die italienischen Clubs nicht gerade Schlange, um ihn nach Bella Italia zurück zu holen.
Ob nun Eichins Massnahmen hier eine Verbesserung bedingen, wird die Zukunft zeigen. Es wäre überlebensnotwendig. Die Skepsis bleibt.
Der Verein hat schon eine klare Zielrichtung. Man will die Einnahmen erhöhen, was sich auch im Hauptsponsor Wiesenhof zeigt, der aufgrund seiner Tierquälerei emotional sehr belastet ist. Die TargoBank ist auch nicht besser. Evtl. steht der Verkauf der Namensrechte des Stadions an? Augenscheinlich gibt es keine ernsthaften Interessenten, was auch ein bezeichnendes Licht auf den Realwert dieses Vereins wirft.
Wenn wir hier schon eine bessere Wettkampfmentalität über die gesamte Saison einfordert, muss man feststellen, dass der jetzige Kader mit ca 35 Mill.€ Kosten immer noch viel zu teuer ist. Bei diesen Kosten muss mehr drin sein als Platz 14 oder 15!
Augenscheinlich will ein Eichin diese Kosten nicht weiter senken (?), was aber konsequent wäre. Wir Fans müssen halt hoffen, dass Spieler wie Bartels einen Entwicklungsschub machen und den Verein doch irgendwie weiterbringen?! TERD kann man nur dringend raten, solche Aussagen wie Übergangssaison nicht weiter zu tätigen, denn sie implizieren, dass es ein Wendepunkt eingeleitet sei. Wendepunkte sind aber nicht immer mit einem positiven Vorzeichen versehen.

:tnx::tnx:
Werder gehört nicht mehr zu den top10...so siehts leider aus, wir stehen irgendwo zwischen platz 11 und 16.. und das wird ohne 100% transfers sowie eine stetige leistungsentwicklung beim team und trainer auch bleiben...
 
Im Nachwuchsbereich der U23 sehen wir schon seit Jahren kein Land mehr. Th. Wolter hat zwar immer zu Recht bemängelt, dass die Qualität nicht gut sei, aber die nötigen Schritte aus dieser Krise sind nicht gemacht worden oder haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Laut @maddin scheint mit Skripnik dort mehr Zug hineingekommen zu sein?! Wäre wünschenswert!

Das ist so nicht ganz richtig, ich schreibe mal meine Gedanken dazu auf.

Werder gehört im Nachwuchsbereich sicherlich mindestens mal zu den Top 10 in Deutschland, mit Vereinen wie Bayern, Stuttgart, Schalke, Dortmund, aber auch Wolfsburg, Leverkusen etc. In allen Jugendmannschaften ab der U15 sieht man ganz klar, dass dort Fußball gespielt wird, dass wir da ganz vorn dabei sind und das seit Jahren, nicht seit gestern. Unser Internat wurde von der zuständigen Kommission bestens evaluiert.

Probleme haben wir an der Schnittstelle zum Herrenbereich. Dort hatten wir jahrelang das Problem, weder finanziell noch sportlich in der eingleisigen 3. Profiliga mithalten zu können. Entsprechend waren wir dort permanent im Abstiegskampf und Wolters Fußball entwickelte sich immer mehr in die Richtung, die wir jetzt von Dutt bei den Profis auch gesehen haben: Langer Hafer, Überbrückung des Mittelfelds, viel laufen, zweite Bälle und Hoffnung auf individuelle Momente. Zusätzlich rückten immer wieder kampfstarke, große, kräftige Spieler ins Team, deren Profiperspektiven sehr überschaubar waren, insbesondere im DM. Diese waren wichtig, um den Gegner in dieser Spielweise zu bekämpfen, machten aber Spielaufbau eben oft unmöglich, weswegen die Bälle meist über sie rübergebolzt wurden.

Diese Spielweise kam gerade den talentierteren, technisch orientierten Spielern in der Zwoten nicht entgegen, weswegen sie sich in dieser Truppe auch nicht optimal entwickeln konnten. Als die Zwote dann aber endlich abgestiegen war, gelang es Wolter nicht, den Hebel umzulegen und der Fußball sah in der 4. Liga genauso holprig aus wie vorher, nun aber vollständig erfolglos.

Nicht gänzlich abweichende Probleme gibt es im U19-Bereich mit Votava, der sicherlich auch nicht unbedingt die moderne Fußballschule verkörpert. Allerdings ist das ein weites und schwieriges Feld, da Werder durch seine gute Jugendarbeit in dieser Altersklasse einen Vorsprung gegenüber fast der ganzen Konkurrenz in der A-Jugendbundesliga Nord hat und deswegen auch in der U19 immer gut abschneidet. Hier könnte man aber ggf. ansetzen, um den Übergang in den Herrenbereich noch weiter zu verbessern.

Sehr deutlich herausragend war in den letzten Jahren die Arbeit im U17-Bereich, wo Werder mit Trainer Skripnik regelmäßiger gast der Endrunde um die deutsche Meisterschaft war. Aus diesem Grund wurde Skripnik, an Votava vorbei, zum Cheftrainer der U23 befürdert. Ironischerweise passt sein fußballerischer Ansatz eher zu Schaaf, während der seines Vorgängers eher nach Dutt'schem Gebolze aussah. Unter Skripnik ist in der U23 ist eine enorme Entwicklung zu sehen, die Mannschaft spielt einen klaren, ballorientierten Fußball, der auch deutlich effizienter und im Laufe der Saison viel weniger naiv geworden ist. Zudem stehen Skripnik derzeit ziemlich viele talentierte und ehrgeizige Spieler aus starken Jahrgängen zur Verfügung, die auch unter ihm schon U17 erfolgreich gespielt haben und die er gut kennt. Mannschaftlich, taktisch und individuell sind die Fortschritte dort beachtlich.

Fraglich ist aber, wofür diese Spieler ausgbildet werden. Bessere Spieler als Trybull, Yildirim oder Füllkrug hat diese Mannschaft auch nicht anzubieten und bereits mit diesen konnte Dutt nichts anfangen, sie nicht in sein Konzept integrieren. Man wird auch mit eher über die Technik kommenden, nicht besonders großen Leuten wie z.B. Aycicek, Kobylanski oder von Haacke in einer Bundesligatruppe, die kraftbetonten Hau-Ruck-Fußball "zelebriert", nichts anfangen können. Diese Spielweise hat genau die altbekannte "Wolter-Problematik", dass in ihr zwangsläufig filigrane Fußballer durch Renner und Kämpfer wie Petersen, Makiadi, Bargfrede und Co. verdrängt werden, weil die diese Art "Fußball" besser beherrschen. Ich bin mal gespannt, was die Fortschritte im U-Bereich uns vor diesem hintergrund überhaupt nutzen.
 
auch wenn ich zu dem U-Teams nichts beitragen kann, muss ich zum thema Dutt und seinen fussball bzw geplanten fussball doch eingreifen... das das gebolze nicht die art ist, die sich TERD vorstellt, sondern eher aus der "not" bzw der fehler zustande kam, sollte eigtl klar sein... wie Dutt spielen möchte, konnte man an einzelnen spielen erkennen (DM zieht in die mitte zwischen den beiden IVs; kombinationen über außen; schnelle vorstoße)... hier wird so getan als ob der lange hafer seit dem 1. ST zu sehen sei (was nicht stimmt weil man mindesten 3 verschiedene arten von Werderfußball unter Dutt gesehen hat) und es auch noch in zukunft so bleiben soll (was auch unfug ist)...
 
Man muss kein Prophet sein, dass Dutt immer wieder und im Zweifel auf diesen Antifußball zurückgreifen wird, das hat er immer wieder getan, das ist sein "Plan B", wenn es Probleme gibt, das ist sein "Fundament", von dem er ausgeht. Da nicht zu erwarten ist, dass wir nächstes Jahr plötzlich deutlich besser sein werden, müssen wir zumindest damit rechnen, weiterhin dieses Gebolze geboten zu bekommen.
 
Das ist doch kein Phänomen allein diese Saison?! Das beobachten wir doch schon seit Jahren. In den letzten Jahren hatten wir aber entsprechende Spieler mit Potential. Das haben wir doch gar nicht mehr und mit Hunt, frei nach F. Dahn: "Da geht er hin der letzte Römer."
Retrospektiv ist festzustellen, dass Werders Spielsystem mit dem Hurrastil sich in den letzten 5-7 Jahren überlebt hat. Daher war Werder auch immer eine Pokalmannschaft, die in besonderen Spielen das besondere Momentum auspacken konnte, vgl. 2009.
National wie international wurde im Fußball das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt. Zudem kam es in der Bundesliga zu einer Leistungsverdichtung vor allem im mittleren tabellarischen Bereich, so dass die Tagesform in diesen Spielen oft den Ausschlag gibt. Da Werder eben eine Mannschaft aus Lust-und-Laune-Kickern hat, ist das leider ein Vabanquespiel, welches wir oft verlieren.
Im Nachwuchsbereich der U23 sehen wir schon seit Jahren kein Land mehr. Th. Wolter hat zwar immer zu Recht bemängelt, dass die Qualität nicht gut sei, aber die nötigen Schritte aus dieser Krise sind nicht gemacht worden oder haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Laut @maddin scheint mit Skripnik dort mehr Zug hineingekommen zu sein?! Wäre wünschenswert!
Das im Scoutingbereich mittlerweile heftige Einschnitte gemacht worden sind, ist folgerichtig. Spieler wie Akpala, Avdic, Pavlovic usw. untermauern hoher Anspruch, wenig Realität. Auch ein Caldirola, der ca. 2,5 Mill€ gekostet hat, hat sicher Potential in einer insgesamt schwachen Defensive. Aber auch hier stehen die italienischen Clubs nicht gerade Schlange, um ihn nach Bella Italia zurück zu holen.
Ob nun Eichins Massnahmen hier eine Verbesserung bedingen, wird die Zukunft zeigen. Es wäre überlebensnotwendig. Die Skepsis bleibt.
Der Verein hat schon eine klare Zielrichtung. Man will die Einnahmen erhöhen, was sich auch im Hauptsponsor Wiesenhof zeigt, der aufgrund seiner Tierquälerei emotional sehr belastet ist. Die TargoBank ist auch nicht besser. Evtl. steht der Verkauf der Namensrechte des Stadions an? Augenscheinlich gibt es keine ernsthaften Interessenten, was auch ein bezeichnendes Licht auf den Realwert dieses Vereins wirft.
Wenn wir hier schon eine bessere Wettkampfmentalität über die gesamte Saison einfordert, muss man feststellen, dass der jetzige Kader mit ca 35 Mill.€ Kosten immer noch viel zu teuer ist. Bei diesen Kosten muss mehr drin sein als Platz 14 oder 15!
Augenscheinlich will ein Eichin diese Kosten nicht weiter senken (?), was aber konsequent wäre. Wir Fans müssen halt hoffen, dass Spieler wie Bartels einen Entwicklungsschub machen und den Verein doch irgendwie weiterbringen?! TERD kann man nur dringend raten, solche Aussagen wie Übergangssaison nicht weiter zu tätigen, denn sie implizieren, dass es ein Wendepunkt eingeleitet sei. Wendepunkte sind aber nicht immer mit einem positiven Vorzeichen versehen.

Ich finde zwar weitgehend richtig, was Du sagst. Allerdings sehe ich keinen Bezug zu den Aussagen von Schmielitz.

Was soll denn Eichin sagen? Du beschreibst doch die Probleme. In Bremen lag über Jahre vieles im Argen. Was soll Eichin also sagen, wenn man sich einen Zeitrahmen von 1,5 Jahren setzt, bevor die Mannschaft so steht, wie man sich das Ganze vorstellt? Man sagte ja auch von von Entwicklungen, die man sehen möchte. Diese sind bestimmt nicht zur Zufriedenheit von Eichin (oder auch Dutt) gezeigt worden. Aber sie wurden gezeigt. Ziele kann man anpassen, wenn man auch die Ursachen erkennt und beseitigt.

Wenn hier FatTony behauptet, dass es eine Ausrede sei, dass man sich in einer Übergangssaison befindet und man für die nächste Saison schon neue Ausreden suchen würde, ist das a.) ziemlich respektlos und b.) natürlich auch sachlich falsch.

Du sagst es ja selbst. Wettkampfmentalität. Diese kann man eben nicht erzwingen. Individualsporter zahlen viel Geld an Spezialisten, um die Wettkampfhärte zu erreichen. Ich sehe bei Werder im Gegensatz zu anderen (was aber wohl vor allem mit dem Spiel in Mainz liegt) da nicht die Probleme, die man z. B. im letzten Jahr hatte. Dazu ist die Mannschaft eben nicht so oft eingebrochen. Da kann man natürlich polemisch werden und von Bayern und dem BVB schwaffeln. Mir geht es aber um Spiele wie gegen Mainz. Die Mannschaft hat oftmals gezeigt, dass sie kämpfen kann.

Solche Spiele passieren. Allen. Wie kann das denn sein? Wie kann Hannover gegen Braunschweig komplett untergehen? Wie können die Stuttgarter in der Schlussviertelstunde so unglaublich viel wegwerfen?
Wie können die Wobber sich nach dem Sieg gegen den direkten Konkurrenten LEV gegen Hoffenheim zu untergehen und einbrechen? Wie konnte der BVB so blutleer gegen die Hamburger auftreten?

Natürlich muss man daran arbeiten, aber man muss auch nicht auf der Mannschaft rumtrampeln und dann auch nicht die für die Medien formulierten Grobziele unsinnigerweise auf die internen Ziele projezieren.

Steigern der Qualität, des Teamgeistes und weitere Arbeit im taktisch/technischen Bereich, um weiter Automatismen einzuüben.
 
auch wenn ich zu dem U-Teams nichts beitragen kann, muss ich zum thema Dutt und seinen fussball bzw geplanten fussball doch eingreifen... das das gebolze nicht die art ist, die sich TERD vorstellt, sondern eher aus der "not" bzw der fehler zustande kam, sollte eigtl klar sein... wie Dutt spielen möchte, konnte man an einzelnen spielen erkennen (DM zieht in die mitte zwischen den beiden IVs; kombinationen über außen; schnelle vorstoße)... hier wird so getan als ob der lange hafer seit dem 1. ST zu sehen sei (was nicht stimmt weil man mindesten 3 verschiedene arten von Werderfußball unter Dutt gesehen hat) und es auch noch in zukunft so bleiben soll (was auch unfug ist)...

Alleine die Bezeichung Gebolze trifft es nicht. Bolzen ist zielunorientiert. Langer Hafer ist zielorientiert. Die Taktik ist übrigens gar nichts so primitives. Barca spielt dies ja auch gerne mal. Werder möchte eben nicht selbst das Spiel von hinten aufbauen, sondern lieber gegen den Gegner pressen und über die Balleroberung zu Torchancen zu kommen. Man schaue das Spiel gegen Nürnberg, wo genau das perfekt funktionierte.

So zu tun, als ob Werder den Ball nur nach vorne bolzen würde und sich dann irgendwie Torchancen bekommen würde, stimmt schlicht nicht. So eine Behauptung ist inkompetent oder wie so oft hier bösartig.

Und natürlich ist die Behauptung (von Tony "sorry, aber ist so"), dass der lange Hafer in der Hinrunde gespielt wurde, auch falsch...
 
Die Frage, die ich mit meinem längeren Post zur Jugendarbeit aufwerfen wollte, schloss sich aber vor allem an die vom syker aufgeworfene an, wo wir überhaupt hinwollen. Wir haben meiner Meinung nach bei Werder Bremen die Infrastruktur, vom Internat über die U15 bis zur U23, uns als ambitionierter Ausbildungsverein zu etablieren. Wir haben von der U15 bis zur U23 eine ballorientierte, systemflexible Spielweise, die der ausbildung "polivalenter", technisch guter Spieler dienlich ist.

Es wird, wenn Werder Bremen mit seinen Mitteln in der bundesliga eine Rolle spielen will, entscheidend darauf ankommen, Spieler aus dem U-Bereich in den Kader, in die Stammelf fest zu integrieren. Dafür muss aber eins klar sein: eine solche Saison wie diese darf es nie wieder geben. Es muss klar sein, dass wir Jugendspieler bringen, es muss ballorientierter gespielt werden, es darf nicht immer wieder in Richtung langer Hafer und Hinterherrennen gehen. Damit kommen wir nirgendwo an außer dort, wo Energie Cottbus schon ist.
 
auch wenn ich zu dem U-Teams nichts beitragen kann, muss ich zum thema Dutt und seinen fussball bzw geplanten fussball doch eingreifen... das das gebolze nicht die art ist, die sich TERD vorstellt, sondern eher aus der "not" bzw der fehler zustande kam, sollte eigtl klar sein... wie Dutt spielen möchte, konnte man an einzelnen spielen erkennen (DM zieht in die mitte zwischen den beiden IVs; kombinationen über außen; schnelle vorstoße)... hier wird so getan als ob der lange hafer seit dem 1. ST zu sehen sei (was nicht stimmt weil man mindesten 3 verschiedene arten von Werderfußball unter Dutt gesehen hat) und es auch noch in zukunft so bleiben soll (was auch unfug ist)...
:tnx: Grade unter dem Eindruck der letzten Jahre RD Gebolze vorzuwerfen ist schon recht abenteuerlich und beeinhaltet eine gewisse Ironie.
Besonders wenn man bedenkt, daß nicht wenige sich nach dem Harakiri Offensivspiel, zu dem uns nur am Ende die Spieler fehlten, endlich wieder eine Defensive wünschten, die auch mal ein Spiel zu null bestreiten kann, wirkt der Def.Vorwurf Richtung RD ziemlich absurd.
Die Spiele gegen H und GE bspw zeigten eher eine Art Fußball, mit der ich mich auf Dauer absolut anfreunden könnte. Kein blindes Anrennen, sondern quasi eine "kontrollierte Offensive" aus einer defensiv kompakt stehenden Mannschaft. Die langen Bälle können derzeit nur Mittel zum Zweck sein und sicherlich nicht Dutts Spielphilosophie, es wird nur vermutlich noch etwas dauern, bis RD die Spieler und das System soweit hat, daß ein ihm eigenes System erkennbar ist.
 
Diese sehr allgemeinen Aussagen bieten überhaupt keine Antwort auf die Frage, wo man mit eher technisch ausgebildeten Jugendspielern in einem System hinwill, das auf Laufen, Zweikämpfe und Arbeit gegen den Ball ausgerichtet ist, das sich nur sehr wenig um Ballkontrolle, Kombinationsspiel, Spielkontrolle etc. pp. schert. Es sagt nichts zu der Frage, wie wir uns als Ausbildungsverein unter diesen Umständen und mit einem solchen reaktiven System neu etablieren wollen, in dem Talente nicht das lernen, was sie zu einer Karriere bei Bayern, Real Madrid, Chelsea oder anderen Topvereinen befähigt, an die wir früher Spieler verkauft haben.
 
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