:tnx: !!
Das frage ich mich in der Tat ganz genauso!
Was ich zudem noch absolut erschreckend finde, ist diese "devote" Grundhaltung, mit der wir in fast jedes Spiel gehen. Man hat das Gefühl, als ginge es primär darum, möglichst lange kein Gegentor zu bekommen und nicht darum, das Spiel zu gewinnen. Mir fehlt da eindeutig der unbedingte Siegeswille!
Und was mich mittlerweile richtig nervt, ist diese äusserliche Gelassenheit, mit der Niederlagen, bzw. schlechte Spiele einfach hingenommen werden.
Alles wird mit Umbruch, Konsolidierung, 3 schlechten Jahren erklärt. Die Mannschaft sei dabei sich zu entwickeln, usw.
Wir sind Werder Bremen, verdammt! 4x Meister, 6x Pokalsieger, 1x Europapokalsieger. Wir haben den großen Bayern fast 10 Jahre lang regelmäßig in die Suppe gespuckt und jetzt finden wir uns mit unserem "Graue-Maus" Image ab, schlichtweg weil es Niederlagen wie die vom Samstag erträglicher macht?
Klar ist in den letzten Jahren viel schief gelaufen, aber wo ist denn unser Stolz hin? Es kann doch nicht angehen, dass selbst unser Stadionsprecher Stolli in der Halbzeitpause sinngemäß davon erzählt, wie schön das Spiel der Bayern anzuschauen ist.
Werder-Familie und ein ruhiges Umfeld - schön und gut. Aber wenn eine Mannschaft einfach nur Grütze zusammenspielt und Spiel um Spiel verliert, dann würde ich mir manchmal einfach auch ein öffentliches Donnerwetter wünschen!
:tnx:
Egal,ob man sich bitter klarmachen muß,daß hier in den letzten 3 Jahren eine Grütze zusammengekauft wurde,die wie eine verzogene Tür zusammen funktioniert.
Aber hier haben sich Realismus und Minimalismus auf eine Art gepaart,daß man alles schönreden,verstehen oder erklären kann.
Man hält wie eine verschworene Pfadfindergemeinschaft zusammen und läßt nichts raus noch ran.
Donnerwetter?Nein,damit will und kann der ewige 2. der ewigen Bestenliste der Bundesliga nichts zu tun haben.Hier löst man Probleme anders.
Alles wird beim nächsten Mal besser,und wenn nicht dann,dann beim übernächsten Mal.Man läßt sich von Laien doch den Fortschritt auf 2 Jahre angelegt nicht zerreden.
Ich,für meine Wenigkeit,kriege den Knoten nicht aus dem Kopp,daß im Training alles klappt,aber auf dem Platz nix hängenbleibt.Nicht mal das Grundhandwerk,sich auf 10 Meter im Mittelfeld unbedrängt einen Ball zuspielen zu können.
Genauso wenig,sich selbst wegzuloben,weil man einem verpennten Start noch eine Moral entgegensetzen konnte.
Und das ist fast schon ein Regelfall!
Man scheint sich mit dem Minimalismus arrangiert zu haben.Alle Aussagen,ob Manager,Trainer oder Spieler in der Öffentlichkeit,lassen auf nichts anderes schließen.
Es ist völlig naiv zu glauben,daß man nur etwas überstehen müsse,um sich entscheidend(!) weiterentwickeln zu können.
Ich hoffe,daß man in der Winterpause eine klare personelle und strukturelle Linie findet,die mehr zur Grundlage hat,als irgendwie zu überleben.Ohne von jedem Spieler mehr einzufordern,wird das nicht gelingen!