Ich habe jetzt nur den Kader von 2000 bis 2005 grob überflogen und bin dabei auf drei Eigengewächse gekommen.Hunt, Ch. Schulz und Valdez, gut möglich, dass ich wen übersehen habe. Alle drei sind gegen Ablöse gewechselt.Ja, wir hatten eine herausragende Talentförderung, die zusammen mit der vom VfB Stuttgart als beispielhaft für den Profifußball galt. Nach dem Double 2004 ging es jedoch abwärts damit.
Für Vereine wie Werder Bremen, die nicht auf die finanziellen Ressourcen eines Konzerns zurückgreifen können, ist die Entwicklung von Spielern => die Schaffung von Kadermehrwerten überlebenswichtig. Eine U23 ist kein Einzelprojekt, sondern ein elementarer Bestandteil der gesamten Kaderstrategie.
Der Eindruck, eine U23 „lohnt sich nicht“ kann in zwei Ursachen begründet sein: Entweder wird der Erfolg an Einzelfällen statt an kontinuierlicher Wertschöpfung gemessen. Oder die kontinuierliche Wertschöpfung findet gar nicht erst statt, weil sich z.B. beim Scouting, der Erstellung und Umsetzung von individuellen Förderplänen, den Trainingsbedingungen, regelmäßiger Spielpraxis und der Verzahnung mit dem Profikader sich zu viele Defizite summieren.
Eine professionelle U23 ist kein Luxus, sie ist strategische Notwendigkeit. Sie ist der Schlüssel für Vereine ohne riesige Finanzkraft, um Talente zu entwickeln, den Profikader zu stärken und dauerhafte Vereinswerte aufzubauen. Jedoch müssen dafür intern die richtigen Stellschrauben gedreht werden.
Ein Jeggestein, was wird der gekostet haben, 5 Mio oder doch eher mehr?! Ein Woltemade hat ebenfalls Millionen verschlungen, so wie es natürlich Millionen frisst, die gesamte Struktur aufrecht zu erhalten.
Verstehe mich nicht falsch ich bin auch pro U23, aber dases keine Gegenargumente gibt, da bleiben meine Zweifel. Die großen Transfers und da bin ich kein Experte, waren gefühlt auch eher externe Talente bei anderen Vereinen, die in der BL den Schliff für Spanien oder die Inseln bekommen wollten.
Ist wohl zu Komliziert, den echten Wert gegenzurechnen.