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Ja, wir hatten eine herausragende Talentförderung, die zusammen mit der vom VfB Stuttgart als beispielhaft für den Profifußball galt. Nach dem Double 2004 ging es jedoch abwärts damit.
Für Vereine wie Werder Bremen, die nicht auf die finanziellen Ressourcen eines Konzerns zurückgreifen können, ist die Entwicklung von Spielern => die Schaffung von Kadermehrwerten überlebenswichtig. Eine U23 ist kein Einzelprojekt, sondern ein elementarer Bestandteil der gesamten Kaderstrategie.
Der Eindruck, eine U23 „lohnt sich nicht“ kann in zwei Ursachen begründet sein: Entweder wird der Erfolg an Einzelfällen statt an kontinuierlicher Wertschöpfung gemessen. Oder die kontinuierliche Wertschöpfung findet gar nicht erst statt, weil sich z.B. beim Scouting, der Erstellung und Umsetzung von individuellen Förderplänen, den Trainingsbedingungen, regelmäßiger Spielpraxis und der Verzahnung mit dem Profikader sich zu viele Defizite summieren.
Eine professionelle U23 ist kein Luxus, sie ist strategische Notwendigkeit. Sie ist der Schlüssel für Vereine ohne riesige Finanzkraft, um Talente zu entwickeln, den Profikader zu stärken und dauerhafte Vereinswerte aufzubauen. Jedoch müssen dafür intern die richtigen Stellschrauben gedreht werden.
Ich habe jetzt nur den Kader von 2000 bis 2005 grob überflogen und bin dabei auf drei Eigengewächse gekommen.Hunt, Ch. Schulz und Valdez, gut möglich, dass ich wen übersehen habe. Alle drei sind gegen Ablöse gewechselt.
Ein Jeggestein, was wird der gekostet haben, 5 Mio oder doch eher mehr?! Ein Woltemade hat ebenfalls Millionen verschlungen, so wie es natürlich Millionen frisst, die gesamte Struktur aufrecht zu erhalten.
Verstehe mich nicht falsch ich bin auch pro U23, aber dases keine Gegenargumente gibt, da bleiben meine Zweifel. Die großen Transfers und da bin ich kein Experte, waren gefühlt auch eher externe Talente bei anderen Vereinen, die in der BL den Schliff für Spanien oder die Inseln bekommen wollten.
Ist wohl zu Komliziert, den echten Wert gegenzurechnen.
Ja, wir hatten eine herausragende Talentförderung, die zusammen mit der vom VfB Stuttgart als beispielhaft für den Profifußball galt. Nach dem Double 2004 ging es jedoch abwärts damit.
Für Vereine wie Werder Bremen, die nicht auf die finanziellen Ressourcen eines Konzerns zurückgreifen können, ist die Entwicklung von Spielern => die Schaffung von Kadermehrwerten überlebenswichtig. Eine U23 ist kein Einzelprojekt, sondern ein elementarer Bestandteil der gesamten Kaderstrategie.
Der Eindruck, eine U23 „lohnt sich nicht“ kann in zwei Ursachen begründet sein: Entweder wird der Erfolg an Einzelfällen statt an kontinuierlicher Wertschöpfung gemessen. Oder die kontinuierliche Wertschöpfung findet gar nicht erst statt, weil sich z.B. beim Scouting, der Erstellung und Umsetzung von individuellen Förderplänen, den Trainingsbedingungen, regelmäßiger Spielpraxis und der Verzahnung mit dem Profikader sich zu viele Defizite summieren.
Eine professionelle U23 ist kein Luxus, sie ist strategische Notwendigkeit. Sie ist der Schlüssel für Vereine ohne riesige Finanzkraft, um Talente zu entwickeln, den Profikader zu stärken und dauerhafte Vereinswerte aufzubauen. Jedoch müssen dafür intern die richtigen Stellschrauben gedreht werden.
In der schwachen Regionalliga Nord kann man sich im Grunde kaum entwickeln.Die letzten Aufsteiger egal ob Oldenburg,Lübeck,Havelse sind alle wieder aus der dritten Liga runter.Der Sprung von da in den Profifußball ist meist zu groß.
In der schwachen Regionalliga Nord kann man sich im Grunde kaum entwickeln.Die letzten Aufsteiger egal ob Oldenburg,Lübeck,Havelse sind alle wieder aus der dritten Liga runter.Der Sprung von da in den Profifußball ist meist zu groß.
Das ist richtig, aber dennoch kann die Stärke einer Regionalliga kein schlüssiges Hauptargument für die Bewertung der Nachwuchsförderungs-Qualität der Profivereine sein. Auch wenn von der 3. Liga der Sprung nach weiter oben sicherlich geringer ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die letzten Aufenthalte in der 3. Liga von U23 aus stärkeren Regionalligen (Dortmund -> West 4 Jahre)/ Freiburg -> Südwest 3 Jahre) überschaubar blieben.
Denn die Qualität einer Jugendförderung bemisst sich nicht primär daran, wie stabil U23-Teams in den Regionalligen performen, sondern daran, wie viele Spieler den Sprung in den Profibereich schaffen. Entweder direkt über die U23 der Profivereine, oder durch Verleihen an Clubs der 2. oder 3. Liga, wie z. B. die von Woltemade an Elversberg.
Das ist richtig, aber dennoch kann die Stärke einer Regionalliga kein schlüssiges Hauptargument für die Bewertung der Nachwuchsförderungs-Qualität der Profivereine sein. Auch wenn von der 3. Liga der Sprung nach weiter oben sicherlich geringer ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die letzten Aufenthalte in der 3. Liga von U23 aus stärkeren Regionalligen (Dortmund -> West 4 Jahre)/ Freiburg -> Südwest 3 Jahre) überschaubar blieben.
Denn die Qualität einer Jugendförderung bemisst sich nicht primär daran, wie stabil U23-Teams in den Regionalligen performen, sondern daran, wie viele Spieler den Sprung in den Profibereich schaffen. Entweder direkt über die U23 der Profivereine, oder durch Verleihen an Clubs der 2. oder 3. Liga, wie z. B. die von Woltemade an Elversberg.
Na ja wenn wir am Ende mehr als alle 4-5 Jahre einen BL Spieler kreieren, der einen sportlichen und im besten Fall auch finanziellen Mehrwert schafft, sind alle deine doch recht selbstbewusst formulierten Argumente, am Ende sehr schwach. Dazu wechseln ja auch einige ablösefrei. Für mich hat das eher wie einiges im Verein einen sozialen Mehrwert, einen der Identität schafft, etwas worauf alle in Bremen und der Region stolz sein können.
Ich habe keine Lust das zu verifizieren. Gemini sagt, Werder hätte in seiner Geschichte 20 Eigengewächse in die Top5 Ligen gebracht.
Mich hat die geringe Anzahl null überrascht, auch wenn sie ganz kalr ohne Gewähr ist.
Na ja wenn wir am Ende mehr als alle 4-5 Jahre einen BL Spieler kreieren, der einen sportlichen und im besten Fall auch finanziellen Mehrwert schafft, sind alle deine doch recht selbstbewusst formulierten Argumente, am Ende sehr schwach. Dazu wechseln ja auch einige ablösefrei. Für mich hat das eher wie einiges im Verein einen sozialen Mehrwert, einen der Identität schafft, etwas worauf alle in Bremen und der Region stolz sein können.
Ich habe keine Lust das zu verifizieren. Gemini sagt, Werder hätte in seiner Geschichte 20 Eigengewächse in die Top5 Ligen gebracht.
Mich hat die geringe Anzahl null überrascht, auch wenn sie ganz kalr ohne Gewähr ist.
Alleine aus den letzten Jahren fallen mir einige ein.
Johannes Eggestein ( Werder U 17,U19 ) jetzt bei Austria Wien , diese Saison bislang 9 Treffer,7 Vorlagen
Josh Sargent ( Werder 2 ) ,Marktwert momentan 18 Mille bei Toronto
Justin Njinmah ( Werder 2 )
Nick Woltemade ( Werder Jugend , U 17 , U 19 )
Erin Dincki ( Werder U 19 , Werder 2 )
im Grunde auch Christian Groß, zwar kein Jugendtalent,schaffte aber auch den Sprung aus der U 23 zu den Profis
Na klar: M. Eggestein, Undav, Beste, Engelhardt, Osterhage, Stach nur um mal ein paar Namen zu nennen, waren alle hier und man traute ihnen mehrheitlich keine Karrieren zu. Werder schafft es schon seit vielen Jahren nicht, Jugendspieler in den A-Kader zu bringen. Das alles vor dem Hintergrund ihres 3-Säulenkonzepts. Die Schnittstellen funktionieren nicht. Das liegt an den handelnden Personen.
In der schwachen Regionalliga Nord kann man sich im Grunde kaum entwickeln.Die letzten Aufsteiger egal ob Oldenburg,Lübeck,Havelse sind alle wieder aus der dritten Liga runter.Der Sprung von da in den Profifußball ist meist zu groß.
Ein Grund mehr, das Handeln der Verantwortlichen (vielleicht nach einem Personalwechsel im 'Wasserkopf'?) zu professionalisieren, zielgerichtet zu scouten und auch mittlere Beträge (im Jugendbereich) zu investieren. 'Coolibaly' darf kein Einzelfall bleiben.
Alleine aus den letzten Jahren fallen mir einige ein.
Johannes Eggestein ( Werder U 17,U19 ) jetzt bei Austria Wien , diese Saison bislang 9 Treffer,7 Vorlagen
Josh Sargent ( Werder 2 ) ,Marktwert momentan 18 Mille bei Toronto
Justin Njinmah ( Werder 2 )
Nick Woltemade ( Werder Jugend , U 17 , U 19 )
Erin Dincki ( Werder U 19 , Werder 2 )
im Grunde auch Christian Groß, zwar kein Jugendtalent,schaffte aber auch den Sprung aus der U 23 zu den Profis
Na klar: M. Eggestein, Undav, Beste, Engelhardt, Osterhage, Stach nur um mal ein paar Namen zu nennen, waren alle hier und man traute ihnen mehrheitlich keine Karrieren zu. Werder schafft es schon seit vielen Jahren nicht, Jugendspieler in den A-Kader zu bringen. Das alles vor dem Hintergrund ihres 3-Säulenkonzepts. Die Schnittstellen funktionieren nicht. Das liegt an den handelnden Personen.
Ein Grund mehr, das Handeln der Verantwortlichen (vielleicht nach einem Personalwechsel im 'Wasserkopf'?) zu professionalisieren, zielgerichtet zu scouten und auch mittlere Beträge (im Jugendbereich) zu investieren. 'Coolibaly' darf kein Einzelfall bleiben.@
Ich schreibe ja selber, dass da "einige" waren. Jetzt müsste man noch erfassen, wie viele Millionen der Verein dafür investiert hat und welcher sportliche und im besten Fall finanzielle "Mehrwert" daraus entstanden ist. Ich denke halt einfach nur nicht, dass wenn man die Jugendförderung auf diese Kategorien beschränkt, es so rosig aussieht.
Dazu @syker1983 ist es tatsächlich so ungewöhnlich, dass Spieler vor ihrem Durchbruch weitere Stationen durchlaufen oder ist es tatsächlich ein "Werder-Problem" wie Du behauptest? @sergeant_mumm
Auch hier gilt erstmal, das wir kein Geld haben. Dazu habe große Zweifel, dass wir in der Lage wären, strukturen aufzubauen, um mit Vereinen gleichzuziehen, die einen höheren output ihrer Talentschmieden haben. Außerdem werden doch mal eben über 40 Millionen in den Nachwuch gesteckt. Bei Ablösen für Jugendspieler wäre ich skeptisch. Ist ja vermutlich zu Recht eine Ausnahme im Fußball, dass das getan wird.
Coulibaly war vor allem eins, Glück. Glück ist nicht planbar. Glück ist ein wesentlicher Faktor bei so Konstellationen. Dem Zufall nicht den Raum zu geben, den er haben sollte, liegt auch daran, dass wir menschen gerne Kontrolle hätten, wo keine ist.
Ich schreibe ja selber, dass da "einige" waren. Jetzt müsste man noch erfassen, wie viele Millionen der Verein dafür investiert hat und welcher sportliche und im besten Fall finanzielle "Mehrwert" daraus entstanden ist. Ich denke halt einfach nur nicht, dass wenn man die Jugendförderung auf diese Kategorien beschränkt, es so rosig aussieht.
Dazu @syker1983 ist es tatsächlich so ungewöhnlich, dass Spieler vor ihrem Durchbruch weitere Stationen durchlaufen oder ist es tatsächlich ein "Werder-Problem" wie Du behauptest? @sergeant_mumm
Auch hier gilt erstmal, das wir kein Geld haben. Dazu habe große Zweifel, dass wir in der Lage wären, strukturen aufzubauen, um mit Vereinen gleichzuziehen, die einen höheren output ihrer Talentschmieden haben. Außerdem werden doch mal eben über 40 Millionen in den Nachwuch gesteckt. Bei Ablösen für Jugendspieler wäre ich skeptisch. Ist ja vermutlich zu Recht eine Ausnahme im Fußball, dass das getan wird.
Coulibaly war vor allem eins, Glück. Glück ist nicht planbar. Glück ist ein wesentlicher Faktor bei so Konstellationen. Dem Zufall nicht den Raum zu geben, den er haben sollte, liegt auch daran, dass wir menschen gerne Kontrolle hätten, wo keine ist.
Glück gehört immer dazu , auch bei anderen Mannschaften.
Momentan scheinen wir ja ein paar gute Talente zu haben.
Das Spieler wie Coulibaly , Covic, Musah Spielzeit bekommen haben,Schmettgens und Adeh auch im Fokus sind , mag auch zukünftig helfen.
Umso interessanter wird der Verein für zukünftige Talente weil sie sehen,das eine Chance besteht zu BL Einsätzen zu kommen.
Dazu @syker1983 ist es tatsächlich so ungewöhnlich, dass Spieler vor ihrem Durchbruch weitere Stationen durchlaufen oder ist es tatsächlich ein "Werder-Problem" wie Du behauptest?
Das ist kein Werderspezifisches Problem! Aber ich finde bei den Namen und den Summen, die da geflossen sind, dass man hier unbedingt ansetzen sollte, was wohl auch passiert. Nur lese ich immer die gleiche Namen wie Schierenbeck usw., die den Nachweis erbracht haben (vgl. Abstieg 5.Liga mit der U23) das sie es eben nicht können. Vereine wie Werder müssen diesen Weg über Talente gehen. Hier ist Knowhow gefragt und nicht alte Seilschaften.
Da gebe ich CF zu 100% recht. Da will er ja hin und hat versucht mit den Leihspielern, die Defizite der Jungspieler auszugleichen. Das Portfolio dieser Leihspieler war 1. zu spät und 2. nicht kompatibel zusammengesetzt worden. Wenn man als GFS die Statik einer Mannschaft durcheinander wirbelt, sollte man in allen Mannschaftsteilen versuchen, dieses zu kompensieren. Das macht man aber nicht mit Sportinvaliden wie Wöber und Boniface. Das ist das alte Konzept mit den Dellenspielern. Das funktioniert seit 15 Jahren nicht. Warum hält man an einem solchen Konzept fest?
Das ist kein Werderspezifisches Problem! Aber ich finde bei den Namen und den Summen, die da geflossen sind, dass man hier unbedingt ansetzen sollte, was wohl auch passiert. Nur lese ich immer die gleiche Namen wie Schierenbeck usw., die den Nachweis erbracht haben (vgl. Abstieg 5.Liga mit der U23) das sie es eben nicht können. Vereine wie Werder müssen diesen Weg über Talente gehen. Hier ist Knowhow gefragt und nicht alte Seilschaften.
Da gebe ich CF zu 100% recht. Da will er ja hin und hat versucht mit den Leihspielern, die Defizite der Jungspieler auszugleichen. Das Portfolio dieser Leihspieler war 1. zu spät und 2. nicht kompatibel zusammengesetzt worden. Wenn man als GFS die Statik einer Mannschaft durcheinander wirbelt, sollte man in allen Mannschaftsteilen versuchen, dieses zu kompensieren. Das macht man aber nicht mit Sportinvaliden wie Wöber und Boniface. Das ist das alte Konzept mit den Dellenspielern. Das funktioniert seit 15 Jahren nicht. Warum hält man an einem solchen Konzept fest?
Keine Ahnung , stellen wir uns vor das Boniface einigermaßen in Form gekommen wäre und zumindest so 5 Tore in der Hinrunde erzielt hätte , ein Weiser und Deman nicht ewig ausfallen , Schmidt,Njinmah,Grüll zumindest ein paar Chancen mehr nutzen.
All das hätte wahrscheinlich zu 7 oder 8 Punkten mehr gereicht und wir würden gar nicht zu kritisch diskutieren.
Die letzten beiden Jahre war wohl fast das Optimum und es wurde viel rausgeholt ,in dieser Saison war halt überall der Wurm drin..
Das ist kein Werderspezifisches Problem! Aber ich finde bei den Namen und den Summen, die da geflossen sind, dass man hier unbedingt ansetzen sollte, was wohl auch passiert. Nur lese ich immer die gleiche Namen wie Schierenbeck usw., die den Nachweis erbracht haben (vgl. Abstieg 5.Liga mit der U23) das sie es eben nicht können. Vereine wie Werder müssen diesen Weg über Talente gehen. Hier ist Knowhow gefragt und nicht alte Seilschaften.
Da gebe ich CF zu 100% recht. Da will er ja hin und hat versucht mit den Leihspielern, die Defizite der Jungspieler auszugleichen. Das Portfolio dieser Leihspieler war 1. zu spät und 2. nicht kompatibel zusammengesetzt worden. Wenn man als GFS die Statik einer Mannschaft durcheinander wirbelt, sollte man in allen Mannschaftsteilen versuchen, dieses zu kompensieren. Das macht man aber nicht mit Sportinvaliden wie Wöber und Boniface. Das ist das alte Konzept mit den Dellenspielern. Das funktioniert seit 15 Jahren nicht. Warum hält man an einem solchen Konzept fest?
@sergeant_mumm
Mir würde da spontan vor allem der Umbau vom Weserstadion einfallen, als mittelschweres Desaster.
Ich vermute aber Du meinst eher aktuell? Da würde ich dann die Transfers vermuten? Das stimmt dann sicherlich, wäre aber zu einfach. dazu müsste man den Zeitpunkt der Transfers betrachten und auch deutlich mher über die Alternativen wissen. Oder was meinst Du konkret? @syker1983
Ich stecke zu wenig bei Werder im Jugendbereich drin, um über Seilschaften zu reden. Grundsätzlich halte ich den "Werder-Weg" in dem Sinne aber nicht für grundfalsch. Durchaus reformbedürftig und durchaus mit mehr Kompetenzen ohne Stalllgeruch ausgestattet, sehe ich mehr Vorteile, als Nachteile.
Mein Werder-Mind-Set scheint sich eh stark vom dem vieler anderer hier zu unterscheiden.
Viele scheinen Werder als Topklub zu sehen, der es v.erkac.kt hat. Ich sehe in Werder einen Dorfklub der stark überperformed hat und dann unnötig hart gelandet ist.
Wöber und Boniface...Wöber hatte Knie und jetzt Oberschenkel. Sicherlich hängt das eine mit dem anderen zusammen, aber es ist ja nicht das Selbe. Auf den ersten Blich sieht seine verleztenhistorie bis dahin ganz normal aus.
Boniface würde ich sofort wieder so machen. Der kann gerne ablösefrei und mit stark leistungsbezogenem Vertrag bleiben. (zu umfangreich, mein Gedankengang dahinter).
Ich bin da grundsätzlich in Teilen bei Dir. Das Dellenspieler Konzept wie in dieser Saison, ich zähle mal alle Leihen ohne Ko als "Delle", war furchtbar. Einiges davon weiß man erst hinterher, einiges war peinlich (Leihspielerbegrenzung), aber auch vieles der Situation geschuldet.
Auch hier, hebt den Blick auf den Verein seit dem Abstieg. Die hässlichen Vögel sind z.B. "Dellenspieler" und sehr kurz und kanpp, der deutlich sichtbare und unbestreitbare Erfolg, den der Verein mit Werner hatte, hat eben auch mit dem "Werderweg" und "Dellenspielern" zu tun.
Auch Rückschritte sind erwartbar gewesen und hoffentlich kriegen wir die Kurve. Dann kann (Coulibaly) einer großer Schritt in konstantere Zeiten geglückt sein. Abstieg wird für uns, so wie für die halbe Liga, immer über uns schweben. So ist das mit "Dorfklubs". Es gibt aber eben auch viel gute Arbeit, die dazu führt, dass wir uns seit Jahren stabilisieren, trotz Rückschlägen.
Ich habe mal großzügig definiert nach "Dellenspielern" seit 2014/15 auf TM geschaut und bewerte sie...sofort fällt auf, es ist erst mit und um dem Abstieg eskaliert, also zu der Zeit, wo wir extrem handlungsbeschränkt waren.
1. F. Diagne - War nüscht, aber auch kein Drama
2. Nuri Sahin- War nüscht, aber auch kein Drama
3. Ömer Toprak - Top
4. Mitch Weiser - Top
5. Füllkrug - Top
6. A. Jung - Top
7. Marvin Ducksch - Top (großzügig definiert als Dellenspieler)
8. O. Deman -Mittel-Flop-grade Top? (großzügig definiert als Dellenspieler)
9. Oliver Burke - Flop, am Ende hilfreich, kein Drama
10. N.Keita - von vielen gefeiert zum Flop mit Drama
11. Skelley Alvero - ich habe den Transfer verstanden - Vollflop (großzügig definiert als Dellenspieler)
12. R. Borré - aus der Not heraus - kein Vollflop
13. Maximilian Phillip - War nicht viel, aber auch kein Fail
14. D. Köhn - war i.O.
15. Issa Kaboré - nuja, auch kein Drama
16. Andre Silva - hätte gerne mehr helfen können, kein Drama
17. C. Puertas - scheint sich so langsam zu lohnen
18. Isaac Schmidt - hab ich nicht mal ne Meinung
19. Samuel Mbangula - Frage mich immer noch, ob es gut von Steffen gewesen ist, ihn nach guten Ansätzen damit zu disziplieneiren, dass er nicht mehr spielen durfte. Aber bisher nicht der erhoffte Gewinn - (großzügig definiert als Dellenspieler)
20. M. Wöber - Vollflop, ob mit Ansage bleibt diskutabel
21. Victor Boniface -Vollflop aber absurd günstig bei der Vita. war ein kalkuliertes Risiko und ist schief gegangen - bitte fest verpflichten
Ganz ehrlich, dass liest sich für mich unterm Strich eher nach Erfolgsmodel, als als Anachronismus. Also um die Frage zu beantworten, man hält daran fest, weil das Konzept unterm Strich mehr Vor-, als Nachteile bietet.
Es ist halt in Teilen auch hier im Forum so, wie in den Medien allgemein. Ich meine euch beiden und auch tzdon ausdrücklich nicht persönlich damit, agnz im Gegenteil.
Es macht aber was mit einem, wenn man ewig mit Informationen vollgeballert wird, die zwar kaum Fakten beinhalten, aber dafür laut und als Mantra dagereicht werden.
Dazu zählt bei Werder, sehr vereinfacht "alles ist scheiße"
Ich finde für nen Dorfklub, der es etwas v.erkac.kt hat, geht vieles seit Jahren in eine gute Richtung.
PS und OT
Das Portogisische Wort "Saudade" gewählt zu einem der schönsten der Welt und nicht mit einem Wort übersetzbar, so wie "Weltschmerz" im Deutschen. Etwas was mal gewesen ist, im Wissen, dass es so nie wiederkommen wird. So wie das Weltreich der Portogiesen oder ein deutscher Meister Werder Bremen.
Saudade ist ein tiefgründiges portugiesisches Wort, das eine Mischung aus Sehnsucht, Melancholie, Nostalgie und Liebe beschreibt. Es bezeichnet das bittersüße Gefühl, jemanden oder etwas zu vermissen, das man geliebt hat, aber nicht zurückkehren kann. Es ist ein kultureller Kernbegriff in Portugal und Brasilien, oft verbunden mit Fado-Musik und der Erinnerung an schöne, vergangene Momente.
Hier sind die wichtigsten Aspekte des Begriffs:
Bedeutung: Es ist mehr als nur "Vermissen". Es ist das glückliche Erinnern an etwas Schönes, gepaart mit der Traurigkeit, dass es vorbei ist.
Herkunft:Das Wort ist schwer direkt zu übersetzen, ähnlich dem deutschen "Weltschmerz" oder "Wehmut", umfasst aber oft auch Einsamkeit und Fernweh
.
Anwendung: Man hat saudade von Menschen, Orten oder sogar vergangenen Zeiten. Es ist ein positives Gefühl (weil man dankbar ist, es erlebt zu haben), das von Trauer begleitet wird.
Kulturelle Bedeutung: Saudade gilt als Teil der portugiesischen Seele und ist zentral in der Literatur und Musik (Fado).
Es ist ein "unübersetzbares" Wort, das eine spezifische, tief empfundene emotionale Verfassung beschreib
Keine Ahnung , stellen wir uns vor das Boniface einigermaßen in Form gekommen wäre und zumindest so 5 Tore in der Hinrunde erzielt hätte , ein Weiser und Deman nicht ewig ausfallen , Schmidt,Njinmah,Grüll zumindest ein paar Chancen mehr nutzen.
All das hätte wahrscheinlich zu 7 oder 8 Punkten mehr gereicht und wir würden gar nicht zu kritisch diskutieren.
Die letzten beiden Jahre war wohl fast das Optimum und es wurde viel rausgeholt ,in dieser Saison war halt überall der Wurm drin..
Interessanter Aspekt, Werder als stark überperformten Dorfverein zu betrachten, was man in der Tat seit spätestens 2012, der Ära nach Klaus Allofs, so sehen könnte. Ein Thomas Eichin hatte nicht das erforderliche Werder-Gen und musste gehen, spätestens dann wurde es provinziell.
Einen Blick auf die Platzierung der letzten 20 Jahre geworfen, gab es seit 2010 bestenfalls noch 8. Plätze und biederen Durchschnittsfußball. Nun ist die Betrachtung eines Fußballvereins immer auch die persönliche. Als 20 - 30 jähriger Werderfan kennt man kaum etwas anderes, als das seit mindestens einer Dekade gebotene Mittelmaß und wird sich vermutlich darüber wundern, weshalb es im Forum einige Ewigunzufriedene gibt, die sich über eine Nichtabstiegssaison so gar nicht freuen mögen.
Fasst man die Perspektive aber weiter und geht bis zum 1. Wiederaufstieg 1981 unter Otto Rehhagel zurück, dann sieht man sehr deutlich, weshalb die älteren unter den Fans bis 2010 so erfolgsverwöhnt waren und sich mit der deutlichen Abwärtstendenz (immerhin 16 Jahre) so gar nicht anfreunden mögen. Als sich die Erfolge immer wieder einstellten, tolle Spiele auf nationaler und internationaler Bühne die Regel und nicht die Ausnahme waren, die Werderfestung uneinnehmbar war und einem als Werderfan im In- und Ausland die Sympathien nur so entgegensprangen, da gab es die hier geführten Diskussionen in der Intensität gar nicht (lag natürlich auch daran, dass das Internet noch nicht so verbreitet war und RTL erst 1988 begann, Live-Spiele zu übertragen). Werder hatte Star-Ensemble um Star-Ensemble und Fragen, ob der eingeschlagene Werder-Weg der richtige sei, wurden (fast) nie gestellt.
Das ist aber schon lange vorbei, die älteren Fans sind (noch) immer da und stellen berechtigterweise die Fragen und Ansprüche, die die jüngeren kaum stellen können, da die Vorgeschichte fehlt.
Spätestens seit Frank Baumann 2016 als Sportdirektor übernehmen durfte konnte man erkennen, dass dort eine sympathische Gallionsfigur installiert wurde, die auf dem Platz überzeugen, aber die neue Aufgabe nicht entsprechend bewältigen konnte. Das hat man vermutlich auch irgendwann eingesehen, denn sein merkwürdiger Abgang, sowie die Inthronisierung seines Schülers Fritz bezeugen nur, dass der interne Weg beibehalten werden soll, obwohl die Schwächen der handelnden Personen so offensichtlich sind und eigentlich eine externe Korrektur hätte erfolgen müssen.
Nicht alles ist schlecht und muss kritisiert werden, aber es ist auch selbstverständlich, dass der zahlenden Kunde (Fan) eine adäquate Gegenleistung erwarten darf und sich nicht wieder eine Woche fragen muss, wann er das letzte Mal ein schönes Spiel von Werder sehen durfte.
Der Werder-Weg muss wieder durch Leute geführt werden, die ihren Job verstehen und nicht einen handwerklichen Fehler nach dem anderen begehen. Fritz war, genau wie Baumann, ein guter Fußballer, aber niemals eine Führungsperson mit den erforderlichen Qualitäten für diese Position. Verpflichtet endlich das passende Personal, denn bekanntlich stinkt der Fisch am Kopf und das muss sich ändern.
Man könnte hier stundenlang jammern und kotzen, hilft aber nix, naja erleichtert vielleicht etwas.
Im Grunde ist es einfach frustrierend, man verlangt ja nicht Unmögliches mMn.
Es muss doch mal mehr drin sein als Platz 8, es gibt genügend Beispiele in der Liga wie man es mit ähnlichen finanziellen Mitteln wie wir sie haben hinbekommt.
Man könnte hier stundenlang jammern und kotzen, hilft aber nix, naja erleichtert vielleicht etwas.
Im Grunde ist es einfach frustrierend, man verlangt ja nicht Unmögliches mMn.
Es muss doch mal mehr drin sein als Platz 8, es gibt genügend Beispiele in der Liga wie man es mit ähnlichen finanziellen Mitteln wie wir sie haben hinbekommt.
Interessanter Aspekt, Werder als stark überperformten Dorfverein zu betrachten, was man in der Tat seit spätestens 2012, der Ära nach Klaus Allofs, so sehen könnte. Ein Thomas Eichin hatte nicht das erforderliche Werder-Gen und musste gehen, spätestens dann wurde es provinziell.
Einen Blick auf die Platzierung der letzten 20 Jahre geworfen, gab es seit 2010 bestenfalls noch 8. Plätze und biederen Durchschnittsfußball. Nun ist die Betrachtung eines Fußballvereins immer auch die persönliche. Als 20 - 30 jähriger Werderfan kennt man kaum etwas anderes, als das seit mindestens einer Dekade gebotene Mittelmaß und wird sich vermutlich darüber wundern, weshalb es im Forum einige Ewigunzufriedene gibt, die sich über eine Nichtabstiegssaison so gar nicht freuen mögen.
Fasst man die Perspektive aber weiter und geht bis zum 1. Wiederaufstieg 1981 unter Otto Rehhagel zurück, dann sieht man sehr deutlich, weshalb die älteren unter den Fans bis 2010 so erfolgsverwöhnt waren und sich mit der deutlichen Abwärtstendenz (immerhin 16 Jahre) so gar nicht anfreunden mögen. Als sich die Erfolge immer wieder einstellten, tolle Spiele auf nationaler und internationaler Bühne die Regel und nicht die Ausnahme waren, die Werderfestung uneinnehmbar war und einem als Werderfan im In- und Ausland die Sympathien nur so entgegensprangen, da gab es die hier geführten Diskussionen in der Intensität gar nicht (lag natürlich auch daran, dass das Internet noch nicht so verbreitet war und RTL erst 1988 begann, Live-Spiele zu übertragen). Werder hatte Star-Ensemble um Star-Ensemble und Fragen, ob der eingeschlagene Werder-Weg der richtige sei, wurden (fast) nie gestellt.
Das ist aber schon lange vorbei, die älteren Fans sind (noch) immer da und stellen berechtigterweise die Fragen und Ansprüche, die die jüngeren kaum stellen können, da die Vorgeschichte fehlt.
Spätestens seit Frank Baumann 2016 als Sportdirektor übernehmen durfte konnte man erkennen, dass dort eine sympathische Gallionsfigur installiert wurde, die auf dem Platz überzeugen, aber die neue Aufgabe nicht entsprechend bewältigen konnte. Das hat man vermutlich auch irgendwann eingesehen, denn sein merkwürdiger Abgang, sowie die Inthronisierung seines Schülers Fritz bezeugen nur, dass der interne Weg beibehalten werden soll, obwohl die Schwächen der handelnden Personen so offensichtlich sind und eigentlich eine externe Korrektur hätte erfolgen müssen.
Nicht alles ist schlecht und muss kritisiert werden, aber es ist auch selbstverständlich, dass der zahlenden Kunde (Fan) eine adäquate Gegenleistung erwarten darf und sich nicht wieder eine Woche fragen muss, wann er das letzte Mal ein schönes Spiel von Werder sehen durfte.
Der Werder-Weg muss wieder durch Leute geführt werden, die ihren Job verstehen und nicht einen handwerklichen Fehler nach dem anderen begehen. Fritz war, genau wie Baumann, ein guter Fußballer, aber niemals eine Führungsperson mit den erforderlichen Qualitäten für diese Position. Verpflichtet endlich das passende Personal, denn bekanntlich stinkt der Fisch am Kopf und das muss sich ändern.
Schöner Beitrag. Nimmt man die gesamte Werderzeit und nicht nur 20 Jahre, bleibt ein solider-guter Verein, der eigentlich häufig recht gut gearbeitet hat .Unter Rehagel und Schaaf hat man eben herausragend gearbeitet und da hat einfach viel gepasst. Danach und in den letzten Schaaf Jahren wurde viel versäumt und viele Fehler gemacht. Vielleicht hätte es mal zu nem dauerhaften Top6 Verein gelangt, das ganze eher mit Auschlgen nach unten, als nach oben.
Seitdem hat sich die Welt gedreht, dass viel mehr als ein leicht erfolgreicheres Freiburg möglich ist, halte ich für extrem schwer erreichbar.
Mit dem Abstieg hoffentlich selten was am Hut und ab und an mal der Europacup oder alle xx Jahre mal die CL halte ich für möglich. Wer weiß, mal der DFB Pokal. Ausschläge auch hier eher nach unten, als nach oben. Das Werder nochmal Deutscher Meister wird, halte ich für nahezu ausgeschlossen und hätte vor Rehagel/Schaaf wohl auch nicht viel drauf gewettet.
@sergeant_mumm
Mir würde da spontan vor allem der Umbau vom Weserstadion einfallen, als mittelschweres Desaster.
Ich vermute aber Du meinst eher aktuell? Da würde ich dann die Transfers vermuten? Das stimmt dann sicherlich, wäre aber zu einfach. dazu müsste man den Zeitpunkt der Transfers betrachten und auch deutlich mher über die Alternativen wissen. Oder was meinst Du konkret? @syker1983
Ich stecke zu wenig bei Werder im Jugendbereich drin, um über Seilschaften zu reden. Grundsätzlich halte ich den "Werder-Weg" in dem Sinne aber nicht für grundfalsch. Durchaus reformbedürftig und durchaus mit mehr Kompetenzen ohne Stalllgeruch ausgestattet, sehe ich mehr Vorteile, als Nachteile.
Mein Werder-Mind-Set scheint sich eh stark vom dem vieler anderer hier zu unterscheiden.
Viele scheinen Werder als Topklub zu sehen, der es v.erkac.kt hat. Ich sehe in Werder einen Dorfklub der stark überperformed hat und dann unnötig hart gelandet ist.
Wöber und Boniface...Wöber hatte Knie und jetzt Oberschenkel. Sicherlich hängt das eine mit dem anderen zusammen, aber es ist ja nicht das Selbe. Auf den ersten Blich sieht seine verleztenhistorie bis dahin ganz normal aus.
Boniface würde ich sofort wieder so machen. Der kann gerne ablösefrei und mit stark leistungsbezogenem Vertrag bleiben. (zu umfangreich, mein Gedankengang dahinter).
Ich bin da grundsätzlich in Teilen bei Dir. Das Dellenspieler Konzept wie in dieser Saison, ich zähle mal alle Leihen ohne Ko als "Delle", war furchtbar. Einiges davon weiß man erst hinterher, einiges war peinlich (Leihspielerbegrenzung), aber auch vieles der Situation geschuldet.
Auch hier, hebt den Blick auf den Verein seit dem Abstieg. Die hässlichen Vögel sind z.B. "Dellenspieler" und sehr kurz und kanpp, der deutlich sichtbare und unbestreitbare Erfolg, den der Verein mit Werner hatte, hat eben auch mit dem "Werderweg" und "Dellenspielern" zu tun.
Auch Rückschritte sind erwartbar gewesen und hoffentlich kriegen wir die Kurve. Dann kann (Coulibaly) einer großer Schritt in konstantere Zeiten geglückt sein. Abstieg wird für uns, so wie für die halbe Liga, immer über uns schweben. So ist das mit "Dorfklubs". Es gibt aber eben auch viel gute Arbeit, die dazu führt, dass wir uns seit Jahren stabilisieren, trotz Rückschlägen.
Ich habe mal großzügig definiert nach "Dellenspielern" seit 2014/15 auf TM geschaut und bewerte sie...sofort fällt auf, es ist erst mit und um dem Abstieg eskaliert, also zu der Zeit, wo wir extrem handlungsbeschränkt waren.
1. F. Diagne - War nüscht, aber auch kein Drama
2. Nuri Sahin- War nüscht, aber auch kein Drama
3. Ömer Toprak - Top
4. Mitch Weiser - Top
5. Füllkrug - Top
6. A. Jung - Top
7. Marvin Ducksch - Top (großzügig definiert als Dellenspieler)
8. O. Deman -Mittel-Flop-grade Top? (großzügig definiert als Dellenspieler)
9. Oliver Burke - Flop, am Ende hilfreich, kein Drama
10. N.Keita - von vielen gefeiert zum Flop mit Drama
11. Skelley Alvero - ich habe den Transfer verstanden - Vollflop (großzügig definiert als Dellenspieler)
12. R. Borré - aus der Not heraus - kein Vollflop
13. Maximilian Phillip - War nicht viel, aber auch kein Fail
14. D. Köhn - war i.O.
15. Issa Kaboré - nuja, auch kein Drama
16. Andre Silva - hätte gerne mehr helfen können, kein Drama
17. C. Puertas - scheint sich so langsam zu lohnen
18. Isaac Schmidt - hab ich nicht mal ne Meinung
19. Samuel Mbangula - Frage mich immer noch, ob es gut von Steffen gewesen ist, ihn nach guten Ansätzen damit zu disziplieneiren, dass er nicht mehr spielen durfte. Aber bisher nicht der erhoffte Gewinn - (großzügig definiert als Dellenspieler)
20. M. Wöber - Vollflop, ob mit Ansage bleibt diskutabel
21. Victor Boniface -Vollflop aber absurd günstig bei der Vita. war ein kalkuliertes Risiko und ist schief gegangen - bitte fest verpflichten
Ganz ehrlich, dass liest sich für mich unterm Strich eher nach Erfolgsmodel, als als Anachronismus. Also um die Frage zu beantworten, man hält daran fest, weil das Konzept unterm Strich mehr Vor-, als Nachteile bietet.
Es ist halt in Teilen auch hier im Forum so, wie in den Medien allgemein. Ich meine euch beiden und auch tzdon ausdrücklich nicht persönlich damit, agnz im Gegenteil.
Es macht aber was mit einem, wenn man ewig mit Informationen vollgeballert wird, die zwar kaum Fakten beinhalten, aber dafür laut und als Mantra dagereicht werden.
Dazu zählt bei Werder, sehr vereinfacht "alles ist scheiße"
Ich finde für nen Dorfklub, der es etwas v.erkac.kt hat, geht vieles seit Jahren in eine gute Richtung.
PS und OT
Das Portogisische Wort "Saudade" gewählt zu einem der schönsten der Welt und nicht mit einem Wort übersetzbar, so wie "Weltschmerz" im Deutschen. Etwas was mal gewesen ist, im Wissen, dass es so nie wiederkommen wird. So wie das Weltreich der Portogiesen oder ein deutscher Meister Werder Bremen.
Saudade ist ein tiefgründiges portugiesisches Wort, das eine Mischung aus Sehnsucht, Melancholie, Nostalgie und Liebe beschreibt. Es bezeichnet das bittersüße Gefühl, jemanden oder etwas zu vermissen, das man geliebt hat, aber nicht zurückkehren kann. Es ist ein kultureller Kernbegriff in Portugal und Brasilien, oft verbunden mit Fado-Musik und der Erinnerung an schöne, vergangene Momente.
Hier sind die wichtigsten Aspekte des Begriffs:
Bedeutung: Es ist mehr als nur "Vermissen". Es ist das glückliche Erinnern an etwas Schönes, gepaart mit der Traurigkeit, dass es vorbei ist.
Herkunft:Das Wort ist schwer direkt zu übersetzen, ähnlich dem deutschen "Weltschmerz" oder "Wehmut", umfasst aber oft auch Einsamkeit und Fernweh
.
Anwendung: Man hat saudade von Menschen, Orten oder sogar vergangenen Zeiten. Es ist ein positives Gefühl (weil man dankbar ist, es erlebt zu haben), das von Trauer begleitet wird.
Kulturelle Bedeutung: Saudade gilt als Teil der portugiesischen Seele und ist zentral in der Literatur und Musik (Fado).
Es ist ein "unübersetzbares" Wort, das eine spezifische, tief empfundene emotionale Verfassung beschreib
Nicht alles ist gut sondern auch diskutabel,aber es ist auch nicht alles schlecht.Die letzten beiden Jahre waren wir ja auf einem guten Weg.Die Wahrheit liegt oftmals in der Mitte.
Mit mehr Toren ,weniger Verletzten würden wir irgendwo im Mittelfeld liegen.
Da die Lage aber seit Monaten bedenklich ist und das Abstiegsgespenst über uns schwebt ,neigt man halt dazu nur noch das Schlechte zu sehen.