Gesamtsituation der Mannschaft

es gab zeiten, da waren siege gegen solche gegner zuhause ein nebenthema - seit einigen jahren sind heimspiele - früher werders dominanz - zu problemspielen geworden - gegen gladbach hat die mannschaft gezeigt, daß mit willen und konzentration sogar ein solches ergebnis gegen eine solche mannschaft erzielt werden kann - es ist sache des trainers, der mannschaft diesen unbedingten willen einzuimpfen - die spieler beteuern ja selbst immer wieder wie gut sie sind und was besser gemacht werden muß - um das alles zu untermauern MÜSSEN diese beiden spiele gewonnen werden und zwar möglichst klar - im anderen fall wird das erheblich am selbstbewußtsein der spieler und am image von OW kratzen - ein lichtblick kann sein, daß werder auswärts aktuell in der regel erheblich stärker auftritt als früher und so immer wiedergutmachung betreiben kann - mein tip steht: 2x 4:1 (warum nicht?)
 
In der Saison 07/08 spielte Werder Bremen in der CL gegen Real Madrid. Ohne Wiese, ohne Diego, ohne Borowski, ohne Klasnic. "Auweia..." Zu allem Überfluss fiel nach nur 6 Minuten auch noch Fritz verletzt aus. "Auweia..." Trotzdem besiegte Werder die mit Weltklassespielern gespickte Madrilenen mit 3:2, weil die Mannschaft leidenschaftlich kämpfte.

Jetzt in der Saison 22/23 sind CL-Spiele für Werder utopisch. Aber die Moral von der Geschichte ist: selbst wenn NF gegen Schalke fehlen würde, dann ist das kein Grund von vornherein den Kopf in den Sand zu stecken. Denn wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren ;)
Ernsthaft, du vergleichst die damalige Mannschaft mit der jetzigen. Auweia.
Was soll das.? CL Teilnehmer mit einem Aufsteiger aus der 2 Liga zu vergleichen.
Auweia
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine positive Grundstimmung kann man bei dir aber auch nicht feststellen.
Fishing for compliments, likes ??? Oder einfach nur....??? Hab ich ja schon geschrieben.
Meine Grundstimmung ist positiv bzw. positiv bis neutral, habe mehrfach geschrieben, dass wir mMn zur Zeit absolut im Soll sind.
Wir spielen jedenfalls guten Fussball, der nicht nur für Werderfans ansehnlich ist, hat auch Streich nach dem Spiel im Interview bestätigt.
Ich mag es nur nicht, wenn hier jedesmal bis zum Erbrechen gewarnt und geunkt wird, wenn es mal gut läuft aber das ist wohl so, dass man als Fan nicht mehr mal geniessen kann, wenn es wirklich ganz gut läuft.
 
Yo
Meine Grundstimmung ist positiv bzw. positiv bis neutral, habe mehrfach geschrieben, dass wir mMn zur Zeit absolut im Soll sind.
Wir spielen jedenfalls guten Fussball, der nicht nur für Werderfans ansehnlich ist, hat auch Streich nach dem Spiel im Interview bestätigt.
Ich mag es nur nicht, wenn hier jedesmal bis zum Erbrechen gewarnt und geunkt wird, wenn es mal gut läuft aber das ist wohl so, dass man als Fan nicht mehr mal geniessen kann, wenn es wirklich ganz gut läuft.
OK...Da hast du recht. Es ist nicht alles schlecht und auch ich neige dazu gerade nach den letzten Spielen eher schwarz zu sehen. :tnx::beer:

Grüße aus dem Norden
 
Und dennoch waren wir dort zu jeder Zeit im Abstiegskampf. Ich will damit auf die Mentalität hinaus. Im Grunde genommen sind am Anfang der Saison nicht einmal die Punkte entscheidend, denn am 1. Spieltag wären sonst alle erstmal im Abstiegskampf. ;)
Derzeit stimmt bei uns noch die Mentalität und trotz dieser drei Niederlagen ist in den Köpfen vermutlich noch keine Abstiegsangst. Das hat man sich in den ersten Spielen erarbeitet. Kann natürlich alles verschwinden, aber das sehe ich zumindest Stand heute noch nicht. Da geht noch keinem der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf Grundeis.
Wir hatten am 24. ST 11 Punkte vor dem Reli-Platz, das nenne ich gesichertes Mittelfeld. Dann fühlte man sich sicher und holte bis zum Abstieg nur noch einen Punkt. Ich wollte nur deutlich machen, das z.Zt. 7 Punkte bis zum Reli-Platz gar nichts zu bedeuten haben. Das beinhaltet nicht, daß schon das Abstiegsgespenst herumgeistert, aber die Blicke auch nach unten gehen dürfen.
 
Wir hatten am 24. ST 11 Punkte vor dem Reli-Platz, das nenne ich gesichertes Mittelfeld. Dann fühlte man sich sicher und holte bis zum Abstieg nur noch einen Punkt. Ich wollte nur deutlich machen, das z.Zt. 7 Punkte bis zum Reli-Platz gar nichts zu bedeuten haben. Das beinhaltet nicht, daß schon das Abstiegsgespenst herumgeistert, aber die Blicke auch nach unten gehen dürfen.
Ich war damals auch sicher, dass wir nicht mehr absteigen, aber der Fakt, dass wir es getan haben, zeigt, dass wir mit dem Kopf definitiv noch im Abstiegskampf waren. Wäre dem nicht so, wären wir nicht abgestiegen, denn dann hätte man die 2-3 Punkte irgendwo geholt, die uns damals fehlten.
 
Ich war damals auch sicher, dass wir nicht mehr absteigen, aber der Fakt, dass wir es getan haben, zeigt, dass wir mit dem Kopf definitiv noch im Abstiegskampf waren. Wäre dem nicht so, wären wir nicht abgestiegen, denn dann hätte man die 2-3 Punkte irgendwo geholt, die uns damals fehlten.
Steile These, ich finde genau das Gegenteil ist der Fall; wären wir mit dem Kopf im Abstiegskampf gewesen, wären wir sicherlich nicht so "leichtfertig" gewesen aber das ist Vergangenheit und auch müssig bzw. spekulativ.
 
Steile These, ich finde genau das Gegenteil ist der Fall; wären wir mit dem Kopf im Abstiegskampf gewesen, wären wir sicherlich nicht so "leichtfertig" gewesen aber das ist Vergangenheit und auch müssig bzw. spekulativ.
Eigentlich bestätigst du meine Aussage sogar. Denn durch diese Leichtfertigkeit haben die Spieler bewiesen, dass sie immer noch mitten im Abstiegsstrudel steckten, da sie rein gar nichts aus dem Abstiegskampf vorher gelernt hatten.
Wären sie nicht mehr in diesem Strudel gefangen gewesen, hätte man befreit und selbstbewusst die letzten 11 Spiele angehen können. Davon war allerdings absolut gar nichts mehr zu sehen. ;)
 
Eigentlich bestätigst du meine Aussage sogar. Denn durch diese Leichtfertigkeit haben die Spieler bewiesen, dass sie immer noch mitten im Abstiegsstrudel steckten, da sie rein gar nichts aus dem Abstiegskampf vorher gelernt hatten.
Kapiere ich nicht. Auch für mich hat es sich so dargestellt, dass damals keiner in der Mannschaft mehr wirklich an einen Abstieg geglaubt hat. Ich übrigens auch nicht, hatte die Saison damals schon abgehakt.
 
Eigentlich bestätigst du meine Aussage sogar. Denn durch diese Leichtfertigkeit haben die Spieler bewiesen, dass sie immer noch mitten im Abstiegsstrudel steckten, da sie rein gar nichts aus dem Abstiegskampf vorher gelernt hatten.
Wären sie nicht mehr in diesem Strudel gefangen gewesen, hätte man befreit und selbstbewusst die letzten 11 Spiele angehen können. Davon war allerdings absolut gar nichts mehr zu sehen. ;)
Ab wann will denn eine Mannschaft befreit aufspielen, wenn nicht mit 11 Punkten Vorsprung bei 10 ausstehenden Spielen? Irgendwie erschliesst sich mir deine Logik nicht, aber muss ja auch nicht.
 
Ab wann will denn eine Mannschaft befreit aufspielen, wenn nicht mit 11 Punkten Vorsprung bei 10 ausstehenden Spielen? Irgendwie erschliesst sich mir deine Logik nicht, aber muss ja auch nicht.
Vielleicht drücke ich mich da nicht deutlich aus - Das ist genau der Punkt. Sie hätte es eigentlich tun müssen, tat es aber nicht. Und das ist Kopfsache. Darauf wollte ich hinaus. Sie dachten, sie wären aus dem Abstiegskampf raus und kamen genau deswegen wieder rein. Deswegen waren sie nie wirklich raus.
Wenn die Mannschaft damals befreit aufgespielt hätte, hätten wir locker die 2-3 Punkte bekommen, die uns fehlten. Und dann wäre die Aussage korrekt gewesen, dass wir uns 10 Spieltage vor Schluss aus dem Abstiegskampf verabschiedet hatten.
 
Hmmmm, ok, sehe ich jetzt absolut nicht so. Für mich war das eher die trügerische Sicherheit, aus dem Abstiegskampf raus zu sein und sich nicht mehr voll reinhängen zu müssen. Vermittelt auch durch einen Trainer, der plötzlich herumexperimentierte und einige Spieler, die sich zu Höherem berufen fühlten und nicht mehr alles für Werder zu geben bereit waren (Rashica, Sargent, Eggestein, auch Friedl...). Mit der Quittung, dass Pleite auf Pleite folgte und man sich kurz vor Schluss wieder tiefer im Abstiegskampf befand, als man erwarten konnte.Hätten die vorher noch im Abstuegskampfmodus gedacht, sie wären nicht abgestiegen. Kann dir da nicht folgen, muss ich aber auch nicht.
 
Nur die Spieler waren leichtfertig?
Nun, es wird auch gern vergessen, dass der damalige Trainer nach dem Bielefeld-Spiel davon sprach, dass man noch nicht gerettet sei,
aber dennoch in der Folge daran arbeiten wollte besseren Fußball spielen lassen zu wollen. Er wollte die anstehende Länderspielpause dazu
nutzen um daran zu arbeiten. Ich hatte damals schon geschrieben, dass es völliger Blödsinn ist, weil maßgeblich Nationalspieler abgestellt
waren und diese folglich nicht involviert waren. Der nächste Punkt ist, wenn du eine verunsicherte Mannschaft auf eine defensives
Konzept einstellst, welches durchaus "erfolgreich" war, gemessen an den Ansprüchen, dann ist es fachlich eine glatte 6 eine solche
These zu verkaufen. Hinzu kommt, dass in den folgenden Partien Mannschaften (5)lauerten, welche als deutlich stärker anzusehen waren.
Es folgten drei weitere Mannschaften durchsetzt von Mannschaften wie Mainz und Augsburg. Es bestand also die realistische Möglichkeit,
dass das was man sich bis Bielefeld aufgebaut hat in diesen fünf Spielen wieder einreißt. MMn wurde da bewusst ein Fokus auf M05
und FCA gelegt ...... fatal.
 
Hmmmm, ok, sehe ich jetzt absolut nicht so. Für mich war das eher die trügerische Sicherheit, aus dem Abstiegskampf raus zu sein und sich nicht mehr voll reinhängen zu müssen. Vermittelt auch durch einen Trainer, der plötzlich herumexperimentierte und einige Spieler, die sich zu Höherem berufen fühlten und nicht mehr alles für Werder zu geben bereit waren (Rashica, Sargent, Eggestein, auch Friedl...). Mit der Quittung, dass Pleite auf Pleite folgte und man sich kurz vor Schluss wieder tiefer im Abstiegskampf befand, als man erwarten konnte.Hätten die vorher noch im Abstuegskampfmodus gedacht, sie wären nicht abgestiegen. Kann dir da nicht folgen, muss ich aber auch nicht.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht den Unterschied zwischen deiner Aussage und meiner. Ist doch letztendlich exakt dasselbe was ich geschrieben habe oder zumindest gemeint habe. Wir sagen beide, dass die Mannschaft aus Kopfgründen abgestiegen ist, obwohl sie punktetechnisch so gut wie durch waren. Für mich heißt das, dass sie nie aus dem Abstiegskampf raus waren, weil sie es nicht geschafft haben, diese Selbstgefälligkeit und Leichtmütigkeit abzulegen, obwohl es mehr als genug Warnschüsse gab.

Eigentlich wollte ich doch nur darauf hinaus, dass die Spieler damals nie wirklich aus dem Abstiegskampf raus waren. Sie haben vorher massig Punkte im Abstiegskampf gesammelt, obwohl die Leistung eigentlich nicht gut war, weil sie den Kampf angenommen hatten. Dann kam besagter Absturz, weil sie dachten, der Kampf wäre nicht mehr notwendig.

Und genau da liegt der Unterschied zu heute. Wir sammeln keine Glückspunkte durch Duselsiege, wir verdienen uns die Siege und die Mannschaft ist nicht mit dem Kopf in der Abstiegsangst, sie wollen jedes Spiel gewinnen, weil sie erfolgreich sein wollen. Ich sehe weder Überheblichkeit, noch Leichtfertigkeit in unserer Mannschaft, lediglich Leistungsschwankungen, die aber normal sind für einen Aufsteiger.
Das darf sich nur nicht drehen. Sobald die Angst in die Köpfe der Spieler kommt, spielen wir nicht mehr gut.
 
Ab wann will denn eine Mannschaft befreit aufspielen, wenn nicht mit 11 Punkten Vorsprung bei 10 ausstehenden Spielen?
Nachdem man weitere 3 Punkte erkämpft hat. :D

Vergangenheit ist aber recht egal und hat wenig mit der aktuellen Situation zu tun.
Der Abstieg und der folgende Aufstieg hat Werder gerettet nach meiner Meinung.
Finanzen waren am Boden nach Werders Fehler Zenit Spieler zu holen weil man "schnell" nach Europa wollte.
Der Kader war überhaupt nicht homogen, viele nervöse und Schönwetter Spieler.
Werder ist viele Spieler los geworden die viel verdient und wenig geleistet haben.

Aktuell hat Werder für mich einen besseren Kader, der gleichzeitig viel preiswerter ist und mehr Zukunft hat.

3 Spieler in Folge zu verlieren ist unschön, aber normal. Jetzt muss der Trend gestoppt werden und Punkte geholt werden.
OW ist der richtige Trainer, viele Spieler sind einfach gute Typen. Werder wird sich in der Liga halten.

Friedl ist wichtiger Spieler, schade das er erstmal zusehen muss. Gleichzeitig können sich die anderen Verteidiger zeigen.
MV wird wohl auch noch einige Zeit ausfallen, trotzdem hat OW viele Möglichkeiten.
Chiarodia spielen zu lassen wäre mit persönlich lieber als Gruev oder Jung als IV.
Der kann ohne eigene Bewegung Spieler von seiner Schulter abprallen lassen und der 4.Schiri muss eingreifen, was er eigentlich nicht darf...:ugly:

Wichtig ist Lücke und Ducksch machen weiter und treffen das Tor.
Das MF brauch Leo. Selbst wenn die verletzten Spieler zurück kommen, keiner wird direkt helfen können.
Das Werder im Winter nachbessert ... da muss OW Forderungen stellen, CF und FB sind einfach keine Macher, die handeln erst wenn es nicht anders geht.

Die folgenden Spiele werden zeigen wo Werder steht, sind wir der Aufsteiger der sich durchsetzt oder rutschen wir ab zu unserer eigentlichen Konkurrenz. Aktuell vertraue ich der Mannschaft noch, aber diese sollte es auch dauerhaft drauf haben im Notfall über Kampfeswillen Spiele zu entscheiden.

Unserer grösster Joker ist nicht Burke, sondern Jiri, obwohl er ruhig einen Elfer hätte halten können... :opa:
 
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht den Unterschied zwischen deiner Aussage und meiner. Ist doch letztendlich exakt dasselbe was ich geschrieben habe oder zumindest gemeint habe. Wir sagen beide, dass die Mannschaft aus Kopfgründen abgestiegen ist, obwohl sie punktetechnisch so gut wie durch waren. Für mich heißt das, dass sie nie aus dem Abstiegskampf raus waren, weil sie es nicht geschafft haben, diese Selbstgefälligkeit und Leichtmütigkeit abzulegen, obwohl es mehr als genug Warnschüsse gab.

Eigentlich wollte ich doch nur darauf hinaus, dass die Spieler damals nie wirklich aus dem Abstiegskampf raus waren. Sie haben vorher massig Punkte im Abstiegskampf gesammelt, obwohl die Leistung eigentlich nicht gut war, weil sie den Kampf angenommen hatten. Dann kam besagter Absturz, weil sie dachten, der Kampf wäre nicht mehr notwendig.

Und genau da liegt der Unterschied zu heute. Wir sammeln keine Glückspunkte durch Duselsiege, wir verdienen uns die Siege und die Mannschaft ist nicht mit dem Kopf in der Abstiegsangst, sie wollen jedes Spiel gewinnen, weil sie erfolgreich sein wollen. Ich sehe weder Überheblichkeit, noch Leichtfertigkeit in unserer Mannschaft, lediglich Leistungsschwankungen, die aber normal sind für einen Aufsteiger.
Das darf sich nur nicht drehen. Sobald die Angst in die Köpfe der Spieler kommt, spielen wir nicht mehr gut.

Der Unterschied besteht mMn darin, dass @mezzo19742 die Komponente Trainer mit einbezogen hat und diese ist nicht ganz
unerheblich.
Wir schweifen ab.
 
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