Gesamtsituation der Mannschaft

Wir sind ja nicht mit Abstand als Zweitligameister geworden sondern haben erst am allerletzten Spieltag den zweiten Platz geschafft und konnten danach fast nur Spieler zum Nulltarif verpflichten, um die sich ambitioniertere Vereine nicht unbedingt gerissen haben. Dass man unter den Umstaenden ueberhaupt besser als Schalke oder Bochum dasteht ist kein Selbstlaeufer.
 
Nach 3 Niederlagen in Folge (inklusive der Pokalpleite)
wird es Zeit für 2 Siege,
denn danach folgen wieder (hoffentlich nicht, aber wahrscheinlich doch) 2 Niederlagen.

Nächstes "Endspiel" am 28.10. gegen die Berliner Nummer 2. Egal wer bei uns aufläuft - es geht um wichtige Punkte!
 
Warum leiht oder Verkauft Werder nicht Goller, Rapp, Dinkici, Mbom, Salifou und Agu auf der Bank werden die nicht besser und ihre Einsatzzeiten sind überschaubar. Burke und Stage sind schon harte Kost. Ich bleibe dabei, dass mit Baumann und Fritz wir nicht so richtig vorwärts kommen.
Die meisten der aufgezählten haben aufgrund von Verletzungen bislang eh kaum bis gar nicht spielen können.
 
Nach 3 Niederlagen in Folge (inklusive der Pokalpleite)
wird es Zeit für 2 Siege,
denn danach folgen wieder (hoffentlich nicht, aber wahrscheinlich doch) 2 Niederlagen.

Nächstes "Endspiel" am 28.10. gegen die Berliner Nummer 2. Egal wer bei uns aufläuft - es geht um wichtige Punkte
...warum geht man immer von Punkten und Nichtpunkten in Spielen der Zukunft aus?!
Es zählt nur harte Arbeit und die Konzentration auf das nächste Spiel, jeder kann jeden schlagen, aus Fehlern lernen, analysieren und sich stetig weiter entwickeln als Mannschaft, das bringt uns den Erfolg, auch in Zukunft.
 
...warum geht man immer von Punkten und Nichtpunkten in Spielen der Zukunft aus?!
Es zählt nur harte Arbeit und die Konzentration auf das nächste Spiel, jeder kann jeden schlagen, aus Fehlern lernen, analysieren und sich stetig weiter entwickeln als Mannschaft, das bringt uns den Erfolg, auch in Zukunft.

Hab das nur gepostet, damit du das schreibt,
was du schreibst. :kaffee: ;)

... wir meinen im Kern dasselbe.


edit:
siehe #40792




dazu kommt:
Nehme auch gerne einen Sieg gegen die Bayern mit,
nur
1. die sind nicht unsere Konkurrenz
2. die sind nicht unsere Konkurrenz
3. Punkte gegen die Konkurrenz zählen doppelt
4. Wann haben wir das zuletzt geschafft ? O.K., ist langsam auch mal wieder fällig :kommmalher:.
 
Zuletzt bearbeitet:
...warum geht man immer von Punkten und Nichtpunkten in Spielen der Zukunft aus?!
Es zählt nur harte Arbeit und die Konzentration auf das nächste Spiel, jeder kann jeden schlagen, aus Fehlern lernen, analysieren und sich stetig weiter entwickeln als Mannschaft, das bringt uns den Erfolg, auch in Zukunft.


Tatsachen
bzw. objektiv zu erwartender Verlauf, den es in positiver Richtung zu durchbrechen gilt!

Nach 3 Niederlagen in Folge (inklusive der Pokalpleite) wird es Zeit für 2 Siege,
denn danach folgen wieder (hoffentlich nicht, aber wahrscheinlich doch) 2 Niederlagen.

Für die Mannschaft gilt immer:
Nächstes "Endspiel"
am 28.10. gegen die Berliner Nummer 2. Egal wer bei uns aufläuft - es geht um wichtige Punkte!
 
Allein vom spielerischen Aspekt war das 4:3 in Paderborn sicherlich keine gute Leistung. Allein schon wegen des zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand nicht. Aber (nicht nur) im Fußball existiert die Formulierung "Durch Kampf ins Spiel zurückzukommen", und genau das hat die Mannschaft an jenen Nachmittag getan, sie hat sich in das Spiel zurück gekämpft, womit die eigene spielerische Leistung besser wurde. Daher lässt sich in der Gesamtbetrachtung schon von einer guten Leistung sprechen, auch wenn das nicht für die gesamten 90+x Minuten galt.
Sehe ich schon genauso. Der Unterschied zum 4:3 gegen Paderborn und z.B. dem 0:2 gegen Mainz ist aber nicht einfach mit kämpferischer Leistung zu erklären. Das ist auch einfach Situationsglück. Das 4:3 war da ein Paradebeispiel, weil es in dem Spiel 7 Sonntagstore gab. Gegen Mainz hingegen haben wir durchaus gute Chancen gehabt, diese aber alle versiebt. Du kannst kämpferisch noch so stark sein, wenns nicht dein Tag ist, ist es nicht dein Tag.
Samstag gegen Freiburg war ein gutes Beispiel. 120min Pokal in den Knochen und dann kassierst du nach 14 Minuten nen Platzverweis. Mehr als ein 0:0 war da nicht mehr drin gegen starke Freiburger. Leider wurde es durch dieses dusselige Tor dann nix mehr damit.

Generell konnte man in dieser Woche sehr gut sehen, was passiert, wenn wir das Situationsglück nicht mehr auf unserer Seite haben.
 
Sehe ich schon genauso. Der Unterschied zum 4:3 gegen Paderborn und z.B. dem 0:2 gegen Mainz ist aber nicht einfach mit kämpferischer Leistung zu erklären. Das ist auch einfach Situationsglück. Das 4:3 war da ein Paradebeispiel, weil es in dem Spiel 7 Sonntagstore gab. Gegen Mainz hingegen haben wir durchaus gute Chancen gehabt, diese aber alle versiebt. Du kannst kämpferisch noch so stark sein, wenns nicht dein Tag ist, ist es nicht dein Tag.
Samstag gegen Freiburg war ein gutes Beispiel. 120min Pokal in den Knochen und dann kassierst du nach 14 Minuten nen Platzverweis. Mehr als ein 0:0 war da nicht mehr drin gegen starke Freiburger. Leider wurde es durch dieses dusselige Tor dann nix mehr damit.

Generell konnte man in dieser Woche sehr gut sehen, was passiert, wenn wir das Situationsglück nicht mehr auf unserer Seite haben.
Klar ein bisschen Spielglück gehört dazu. Doch das fällt einem i.d.R. nicht in den Schoß, sondern man muss es sich hart erarbeiten. So wie z.B. in Dortmund, wo Haszard das 3:0 bzw. Moukoko das 3:1 nicht machten, so dass wir ein von uns über weite Strecken couragiert geführtes Spiel am Ende doch noch zu unserem Gunsten verdient drehen konnten. Gegen Mainz hatten wir dieses Glück nicht; nicht nur wegen der schlechten Chancenauswertung, sondern weil es lt. OW in der 2. Halbzeit von allem zu wenig war.

Und in Freiburg, die ebenfalls 120-Pokal-Minuten vom selben Tag zur selben Uhrzeit in den Knochen hatten, war denen das Glück mehr hold. Dennoch haben wir es uns zum größten Teil selbst verbockt. OW bemängelte nach dem Spiel, dass die Situation, die zur roten Karte führte, unsere die Zuordnung nicht gestimmt hätte und wir zu wenige Konterchancen annahmen. Und NF merkte nach dem Spiel an, dass die beiden entscheidenden Situation durch Einwürfe von der rechten Seite resultierten. Wir haben in Freiburg nicht viel falsch gemacht. Aber das Wenige, was falsch lief, hat uns mindestens 1 Punkt und somit auch etwas Glück gekostet. Nicht allein oder überwiegend mangelndes Glück.
 
Danke, für die Erläuterung. :) Dass gewisse Leistungen und Spiele vorherzusagen sind, damit gehe ich mit dir d'accord. Wobei die diesjährigen Heimspiele gegen Augsburg und Mainz Paradebeispiele waren. Denn gegen diese und andere ähnlich spielende Clubs waren schon vor unserem Abstieg die Heimspiele oft eine Qual, so dass diese nicht selten mit für uns enttäuschenden Ergebnissen endeten.



Allein vom spielerischen Aspekt war das 4:3 in Paderborn sicherlich keine gute Leistung. Allein schon wegen des zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand nicht. Aber (nicht nur) im Fußball existiert die Formulierung "Durch Kampf ins Spiel zurückzukommen", und genau das hat die Mannschaft an jenen Nachmittag getan, sie hat sich in das Spiel zurück gekämpft, womit die eigene spielerische Leistung besser wurde. Daher lässt sich in der Gesamtbetrachtung schon von einer guten Leistung sprechen, auch wenn das nicht für die gesamten 90+x Minuten galt.



Japp, gegen Mönchengladbach war es eine bockstarke Leistung. Weil unsere Truppe so aufgetreten ist, wie man es sich für eine Heimspiel wünscht: von Anpfiff an zielstrebig Druck auf den Gegner ausüben, damit der Gast gleich weiß, wer hier der Herr im Hause ist und mit schnellen Toren dem Gegner früh dem Matchplan zu zertrümmern um somit die Spielkontrolle zu erlangen.
die überraschung war ja wohl eher in dortmund - die waren oben, gladbach kam von unten!
 
Klar ein bisschen Spielglück gehört dazu. Doch das fällt einem i.d.R. nicht in den Schoß, sondern man muss es sich hart erarbeiten. So wie z.B. in Dortmund, wo Haszard das 3:0 bzw. Moukoko das 3:1 nicht machten, so dass wir ein von uns über weite Strecken couragiert geführtes Spiel am Ende doch noch zu unserem Gunsten verdient drehen konnten. Gegen Mainz hatten wir dieses Glück nicht; nicht nur wegen der schlechten Chancenauswertung, sondern weil es lt. OW in der 2. Halbzeit von allem zu wenig war.

Und in Freiburg, die ebenfalls 120-Pokal-Minuten vom selben Tag zur selben Uhrzeit in den Knochen hatten, war denen das Glück mehr hold. Dennoch haben wir es uns zum größten Teil selbst verbockt. OW bemängelte nach dem Spiel, dass die Situation, die zur roten Karte führte, unsere die Zuordnung nicht gestimmt hätte und wir zu wenige Konterchancen annahmen. Und NF merkte nach dem Spiel an, dass die beiden entscheidenden Situation durch Einwürfe von der rechten Seite resultierten. Wir haben in Freiburg nicht viel falsch gemacht. Aber das Wenige, was falsch lief, hat uns mindestens 1 Punkt und somit auch etwas Glück gekostet. Nicht allein oder überwiegend mangelndes Glück.
hat auch was mit intelligenz zu tuen - freiburg ist eine der intelligentesten mannschaften - das war werder früher mal ganz lange!
 
Auch Verletzungsfrei werden die genannten Spieler kaum Einsatzzeiten bekommen.
Was willst du hören ?? Es wird immer spieler im kader geben die weniger bis gar keine Einsatzzeiten bekommen , da jetzt keine Tranferperiode ist ( falls du es noch nicht mitbekommen hast ), können auch keine Spieler veräußert werden .Baumann/Fritz sind nun mal da , sinnlos was dazu zu schreiben oder zu fordern . Du solltest dich vielleicht nochmal Impfen lassen , vielleicht hilft das ja.
 
Klar ein bisschen Spielglück gehört dazu. Doch das fällt einem i.d.R. nicht in den Schoß, sondern man muss es sich hart erarbeiten. So wie z.B. in Dortmund, wo Haszard das 3:0 bzw. Moukoko das 3:1 nicht machten, so dass wir ein von uns über weite Strecken couragiert geführtes Spiel am Ende doch noch zu unserem Gunsten verdient drehen konnten.
"Ein bisschen" halte ich für untertrieben. Ich würde sogar behaupten, dass unser Überleben in der Bundesliga ganz extrem vom "Spielglück" abhängig ist. Mit wenig Glück steigen wir ab, mit viel Glück landen wir in Europa, ansonsten irgendwo im Mittelfeld. Derzeit ist die Waage noch Richtung Europa, allerdings mit Tendenz ins Mittelmaß. Zum Glück noch nicht Richtung Abstieg.

Und in Freiburg, die ebenfalls 120-Pokal-Minuten vom selben Tag zur selben Uhrzeit in den Knochen hatten, war denen das Glück mehr hold. Dennoch haben wir es uns zum größten Teil selbst verbockt. OW bemängelte nach dem Spiel, dass die Situation, die zur roten Karte führte, unsere die Zuordnung nicht gestimmt hätte und wir zu wenige Konterchancen annahmen. Und NF merkte nach dem Spiel an, dass die beiden entscheidenden Situation durch Einwürfe von der rechten Seite resultierten. Wir haben in Freiburg nicht viel falsch gemacht. Aber das Wenige, was falsch lief, hat uns mindestens 1 Punkt und somit auch etwas Glück gekostet. Nicht allein oder überwiegend mangelndes Glück.
Da wir nicht wissen, wie das Spiel ohne rote Karte gelaufen wäre, ist da das Spielglück am Ende nicht so zu beurteilen. Es war halt Pech oder Unvermögen, dass wir uns diese rote Karte eingehandelt haben. Ich würde aber behaupten, dass es ohne Platzverweis und 120min-Pokal ein völlig anderes Spiel geworden wäre. Freiburg hatte zwar auch das Pokalspiel in den Knochen, hat allerdings ein weniger laufintensives Spiel UND 11 Mann auf dem Feld gehabt. Eigentlich war doch jedem klar, dass spätestens mit dem 1:0 der Freiburger dieses Spiel gelaufen war.

Dass wir es uns selbst verbockt haben, steht übrigens außer Frage. Fehler und Chancenverwertung sind für mich aber der Punkt Spieglück, denn beides können wir nicht zu 100% abstellen oder gewährleisten. Das wird immer schwanken. Tut es auch bei allen anderen Vereinen. Der Unterschied ist nur der, dass nicht alle Mannschaften da so extrem abhängig von sind wie wir (siehe oben).
 
Warum leiht oder Verkauft Werder nicht Goller, Rapp, Dinkici, Mbom, Salifou und Agu auf der Bank werden die nicht besser und ihre Einsatzzeiten sind überschaubar. Burke und Stage sind schon harte Kost. Ich bleibe dabei, dass mit Baumann und Fritz wir nicht so richtig vorwärts kommen.
Ok gehen wir es mal Spieler für Spieler durch.
Goller, hat eine gute Vorbereitung gespielt sich dann verletzt. Ohne der Verletzung hätte er sicher längst eine Chance bekommen.
Rapp hat vor seiner Verletzung zwar nur kurzeinsätze gehabt, die dafür aber regelmäßig.
Dinkici als Strümer Nummer 4 recht kurz gekommen, dennoch fällt einer der ersten drei aus, wird er sofort gebraucht.
Mbom hätte es vermutlich auch ohne Verletzung schwer. Aber wer kauft einen schwerverletzten Spieler?
Salifou ein junges grade geholtes Talent. Der mit seiner derzeitigen Situation wohl kaum.unzufrieden sein wird.
Agu, bislang kaum gespielt aber fällt Weiser aus, ist er automatisch gefragt. Würde ich derzeit nicht abgeben.

Und dann ? Burke und Stage am liebsten auch noch? Und dann mit der A Jugend auf der Bank oder was soll das werden?
 
Halbwegs schließe ich mich Werder Dirk an.
Top Talente, die Bremen hatten, wurden wieder abgegeben. Also doch kein Top Talent.
Dann, spielen die Kollegen von der Bank mit zu wenigen Minuten. Da kann und wird auch keiner besser werden und sich nur schwer an das gewünschte System angleichen.
Wenn aus Verletzungsgründen o.ä. mal einer auf dem Platz steht, wie zum Beispiel Burke gegen Paderborn und der nix vernünftiges bzw. umsetzbares aus dem Mittelfeld bekommt, sind sich doch viele einig das OB nur hin und wieder mal als Joker eingesetzt werden soll. Mehr aber auch nicht. So kann sich kein Spieler entwickeln.
 
Halbwegs schließe ich mich Werder Dirk an.
Top Talente, die Bremen hatten, wurden wieder abgegeben. Also doch kein Top Talent.
Dann, spielen die Kollegen von der Bank mit zu wenigen Minuten. Da kann und wird auch keiner besser werden und sich nur schwer an das gewünschte System angleichen.
Wenn aus Verletzungsgründen o.ä. mal einer auf dem Platz steht, wie zum Beispiel Burke gegen Paderborn und der nix vernünftiges bzw. umsetzbares aus dem Mittelfeld bekommt, sind sich doch viele einig das OB nur hin und wieder mal als Joker eingesetzt werden soll. Mehr aber auch nicht. So kann sich kein Spieler entwickeln.

Naja aber Dirks Kommentar ist doch irgendwie etwas....wie soll ich sagen...frei von Bezug dessen was möglich ist? Goller hätte verliehen/verkauft werden sollen, hat sich schwer verletzt. Mbom ist schwer verletzt. Salifou war verletzt und jetzt direkt dran an der Mannschaft. Das sind schon mal drei sinnlose Forderungen. Agu hat gerade verlängert und sieht sich jetzt einem Konkurrenzkampf ausgesetzt, den muss er annehmen. Bleiben Dinkci und Rapp. Letzterer hat für mich nur bedingt etwas in der BL verloren, er wollte aber mWn nicht direkt wieder wechseln. Dinkci? Joar, wo da die Reise hingehen soll, außer das er schnell ist, ist mir selber noch nicht so ganz klar.
 
"Ein bisschen" halte ich für untertrieben. Ich würde sogar behaupten, dass unser Überleben in der Bundesliga ganz extrem vom "Spielglück" abhängig ist. Mit wenig Glück steigen wir ab, mit viel Glück landen wir in Europa, ansonsten irgendwo im Mittelfeld. Derzeit ist die Waage noch Richtung Europa, allerdings mit Tendenz ins Mittelmaß. Zum Glück noch nicht Richtung Abstieg.

Da wir nicht wissen, wie das Spiel ohne rote Karte gelaufen wäre, ist da das Spielglück am Ende nicht so zu beurteilen. Es war halt Pech oder Unvermögen, dass wir uns diese rote Karte eingehandelt haben. Ich würde aber behaupten, dass es ohne Platzverweis und 120min-Pokal ein völlig anderes Spiel geworden wäre. Freiburg hatte zwar auch das Pokalspiel in den Knochen, hat allerdings ein weniger laufintensives Spiel UND 11 Mann auf dem Feld gehabt. Eigentlich war doch jedem klar, dass spätestens mit dem 1:0 der Freiburger dieses Spiel gelaufen war.

Dass wir es uns selbst verbockt haben, steht übrigens außer Frage. Fehler und Chancenverwertung sind für mich aber der Punkt Spieglück, denn beides können wir nicht zu 100% abstellen oder gewährleisten. Das wird immer schwanken. Tut es auch bei allen anderen Vereinen. Der Unterschied ist nur der, dass nicht alle Mannschaften da so extrem abhängig von sind wie wir (siehe oben).

Kennst du die Redewendung "Jeder ist seines Glückes Schmied?" So alte diese auch ist, so verfügt sie doch über einen sehr hohen Wahrheitsgehalt. Denn ob man Glück oder Pech hat, hat man sehr oft selber in der Hand bzw. Fuß. Erst recht im Laufe einer Saison von 34 Spieltagen. In den meisten Fällen gleicht sich sowas im Laufe in einer Saison aus, auch wenn man als subjektiv blickender Fan (nicht du persönlich, sondern allgemein) dazu neigt, dass die Erfolge dem Können der eigenen Mannschaft zuzuschreiben, während bei Misserfolg Pech / fehlendes Glück gerne als Hängematte genommen wird, um die Schwächen / gemachten Fehler der eignen Mannschaft zu kaschieren.

Du hast ja selbst geschrieben, dass wir uns es selber verbockt haben. D.h. bei genauerer Betrachtung, dass das Freiburger Glück, dass die rote Karte von einer nicht stimmigen Zuordnung bei uns begünstigt wurde und wir uns vor den beiden Toren wir uns von Einwürfen auf der rechten Seite übertölpeln ließen, gar kein Glück war, welches eine den Freiburgern wohlgesonnenen Fee ihnen in den Schoß legte. Sondern hatte seinen Ursprung darin, dass wir Fehler gemacht haben. Ob diese Fehler letztlich fatale Folgen haben oder nicht, kann bis zu einem gewissen sicherlich auch mit dem Faktor Glück zusammen hängen, aber wenn die Freiburger diese Fehler nicht mit der erforderlichen Zielstrebigkeit und Cleverness möglichst fehlerarm / fehlerfrei genutzt hätten, dann hätte ihnen das Glück allein auch nicht helfen können. Und dann hätten wir trotz ca. 75 Minuten Unterzahl zumindest 1, ggf. sogar 3 Punkte mitgenommen.

Und umgekehrt war es bei unserem Sieg in Dortmund ähnlich. Wir hatten das Quentchen Glück gehabt, dass der BVB diese die Chancen zum 3:0 bzw. 3:1 nicht nutze. Aber allein deswegen haben wir das Spiel dort auch nicht gewonnen. Sondern weil mit der erforderlichen Zielstrebigkeit und Cleverness die Tore zum Sieg erzielten.
 
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