Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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Wenn Baumann einen Subotic von Bremen überzeugt und ihn holt, dann hätte er sich jetzt schon seine kleine Statue vorm Weserstadion verdient denn dieser Spieler gehört eigentlich in deutlich bessere Teams. Ich fände es toll, beinahe weniger wegen der Stärkung des Kaders als mehr wegen all der langen Gesichter hier die dann nicht wissen wie sie sich äußern sollen denn da Baumann ja eine Marionette von Bode ist und der wiederum eine Marionette von Lemke müsste ja quasi letzterer, also Werders Totengräber, einen Subotic geholt haben ;)
Diese oder ähnliche Posts lesen wir seit über sieben Jahren. Vorher waren es die Meistersinger KATS, dann TE und nun FB. Kritik ist in Bremen nicht erwünscht. Seit sechs Jahren spielen wir gegen den Abstieg. Und das hat Gründe, die in einem Fehlmanagement begründet sind. Ein Jahr ist vielleicht Pech, sechs Jahre dagegen sind ein eindeutiger Trend.
Natürlich wäre ein Subotic ein guter Transfer für FB. Aber auch nur dann, wenn Subotic in ein funktionierendes Defensivkonzept eingebunden würde. Unsere bestmögliche Variante auf dem Trainerstuhl sieht speziell in diesem Bereich wenig Handlungsbedarf. VS hat laut eigenem Bekunden kein Problem mit über 100 Gegentoren!
Zudem sieht FB wenig Chancen wegen der Gehaltsvorstellungen auf eine Subotic-Verpflichtung, was auch Verhandlungstaktik sein kann. Wir werden sehen.
Die Verkäufe oder Leihen von den Jungprofis erscheint mir persönlich schlüssig, weil in den letzten Jahren Profiverträge inflationär an Talente ausgegeben worden sind. Unser Kader umfasst mehr als 30 Profis. Wir können alle nur hoffen, dass bei diesen Abgängen keine zweite Causa Kruse daraus resultiert und wir uns dann zum Gespött der Liga machen.
 
Diese oder ähnliche Posts lesen wir seit über sieben Jahren. Vorher waren es die Meistersinger KATS, dann TE und nun FB. Kritik ist in Bremen nicht erwünscht. Seit sechs Jahren spielen wir gegen den Abstieg. Und das hat Gründe, die in einem Fehlmanagement begründet sind. Ein Jahr ist vielleicht Pech, sechs Jahre dagegen sind ein eindeutiger Trend.
Natürlich wäre ein Subotic ein guter Transfer für FB. Aber auch nur dann, wenn Subotic in ein funktionierendes Defensivkonzept eingebunden würde. Unsere bestmögliche Variante auf dem Trainerstuhl sieht speziell in diesem Bereich wenig Handlungsbedarf. VS hat laut eigenem Bekunden kein Problem mit über 100 Gegentoren!
Zudem sieht FB wenig Chancen wegen der Gehaltsvorstellungen auf eine Subotic-Verpflichtung, was auch Verhandlungstaktik sein kann. Wir werden sehen.
Die Verkäufe oder Leihen von den Jungprofis erscheint mir persönlich schlüssig, weil in den letzten Jahren Profiverträge inflationär an Talente ausgegeben worden sind. Unser Kader umfasst mehr als 30 Profis. Wir können alle nur hoffen, dass bei diesen Abgängen keine zweite Causa Kruse daraus resultiert und wir uns dann zum Gespött der Liga machen.

:tnx::tnx::tnx: Sehe ich genauso, finde es auch viel zu früh, jetzt schon von einem "guten" Job bei FB zu sprechen... Spieler zu verkaufen ist m.M. nach keine großartige Leistung, sondern den Kader gezielt zu verbessern. Bis jetzt hat sich da m.M. nach noch nicht viel getan, vor allem was auch die IV angeht... Die Transfers werden gleich als "gut" bezeichnet, obwohl bis auf Drobny keiner wirklich in einer stärkeren Liga gespielt hat. Das sind somit erstmal Fragezeichen...
 
Postings, die nahezu alles kritisieren, was Werder ausmacht, liest man hier nicht erst seit 6 Jahren. Die selbsternannten "Alleswisser" dieses Forums haben schon zu Erfolgszeiten kritisiert, was nicht kritikwurdig war. In völlig einseitiger Verblendung wurde hier immer und immer wieder drauf hingewiesen, mit einem neuen Trainer würde alles wieder besser, der Erfolg automatisch zurückkommen. Interessant auch, was damals als "Erfolg" für Werder angesehen wurde und was als Misserfolg.

Im Laufe der Jahre kamen scheibchenweise immer neue Details über die Gründe für Werders zunächst finanziellen und damit letztendlich einhergehenden sportlichen Verfall ans Licht der Öffentlichkeit. Von den Vorwürfen gegen den einstigen vermeintlich alleinigen Schuldigen blieb nicht viel übrig. Die "Experten" freilich schwenkten entweder galant um und hatten es, mal wieder, vorher gewusst oder versteiften sich, inzwischen trotz besseren Wissens, auf ihre bisherige Theorie.

"Kritik ist bei Werder nicht erwünscht". Wo und wann gab es hier im Forum sachliche, ehrlich gemeinte Kritik? Ging es den "Besserwissern" tatsächlich und Werder oder ums eigene Ego?

Die Behauptung Skripniks, ihm seien auch 100 Gegentore egal, hier verantwortungs- und gewissenlos pauschal zu verallgemeinern, sagt alles über die Art der Argumentation aus. Diese Aussage fiel in der letzten Saison und war damals an die unmissverständliche Bedingung geknüpft, dass/wenn "Werder dennoch nicht absteige".

Dass die "Krise" bei Werder mehr als ein Jahr dauern würde, war jedem völlig klar, der die Gründe des Niedergangs verstanden hat oder verstehen wollte. Insofern kann die Dauer der Konsolidierung nicht wirklich verwundern. Am Ende wurde sie womöglich deshalb aus "eigenen Kräften gestemmt, weil man in Bremen konsequent verfolgt, was andere Vereine gar nicht besitzen bzw. was von den" Schlaumeiern" im Forum am schärfsten kritisiert wird: die eigene Philosophie, in Bremen heißt das "Werder-Weg".

Der Fall Kruse stellte sich so dar, dass der Spieler den Verein damals selbst verlassen wollte. Derzeit ist es ja eher so, dass der Verein einige Nachwuchsspieler abgibt, weil er selbst keine zeitnahe Verwendung für sie in den eigenen Team sieht.

Wie Werder es auch immer macht: Die "Besserwisser" stehen hier mit Kritik immer "Gewehr bei Fuß". Das hat auch was Erheiterndes.
 
Die Behauptung Skripniks, ihm seien auch 100 Gegentore egal, hier verantwortungs- und gewissenlos pauschal zu verallgemeinern, sagt alles über die Art der Argumentation aus. Diese Aussage fiel in der letzten Saison und war damals an die unmissverständliche Bedingung geknüpft, dass/wenn "Werder dennoch nicht absteige".

Dieser Absatz ist seht gut und wichtig denn er gibt in der Tat sehr tiefe Einblicke über die Denk- und Argumentationsmuster mancher hier. Aber daran habe ich mich ja schon -erfolglos- abgearbeitet, antworte auf so nen Kram daher einfach nicht mehr, zumindest nicht ernsthaft.
 
Das ist doch schon viel zu lange das große Problem hier im Forum. Egal in welchem Thread, es geht viel zu oft viel zu tief unter die Gürtellinie. Wie schnell wurde hier FB schon abgeschrieben, ohne dass er überhaupt einen Handschlag getan hat. Es geht immer gleich volles Pfund gegen die betreffenden Personen. Wie oft wurden hier schon den Verantwortlichen sämtliche Kompetenzen abgesprochen.

Mir geht das zu weit! Dieses Forum ist allgemein ein ziemlicher Sauhaufen geworden. Das geht durch viele Threads. Auch das Niveau ist sehr gesunken. Warum? Ich weiß es nicht. Werder ist ne ganz besondere Sache. Hier sind Herzblut und Vereinszugehörigkeit noch Worte, die großgeschrieben werden.

Ich freue mich auf die neue Saison und bin gespannt, wie FB seinen Job macht.
 
Postings, die nahezu alles kritisieren, was Werder ausmacht, liest man hier nicht erst seit 6 Jahren. Die selbsternannten "Alleswisser" dieses Forums haben schon zu Erfolgszeiten kritisiert, was nicht kritikwürdig war. In völlig einseitiger Verblendung wurde hier immer und immer wieder drauf hingewiesen, mit einem neuen Trainer würde alles wieder besser, der Erfolg automatisch zurückkommen. Interessant auch, was damals als "Erfolg" für Werder angesehen wurde und was als Misserfolg.
Ich würde empfehlen, die letzten Bilanzen und Tabellenstände zur Argumentation heranzuziehen. Wir sprechen hier über einen Verein, der 2004 das DOUBLE geholt und danach fortlaufend in der CL gespielt hat. Hat Werder daraufhin einen reinen Konsolidierungskurs gemacht? Antwort: Nein. Speziell am Ende der Ära Allofs wurden sehr hohe Investitionen getätigt, die sich kumuliert jenseits der 40 Mio€ bewegt haben. Die Folgen davon durfte der Verein die kommenden Jahre ausbaden.
Dann hat WL die preiswerte Lösung TE als Nachfolge geholt, dessen Wirken sich zB in Personalie Dutt besonders positiv darstellt. Das Zeitalter des TE wird in die Annalen des SVW als Bestätigung des Werderwegs eingehen? Darf ich das so verstehen?
Die Behauptung Skripniks, ihm seien auch 100 Gegentore egal, hier verantwortungs- und gewissenlos pauschal zu verallgemeinern, sagt alles über die Art der Argumentation aus. Diese Aussage fiel in der letzten Saison und war damals an die unmissverständliche Bedingung geknüpft, dass/wenn "Werder dennoch nicht absteige".
Das ist dann verantwortungs- und gewissenlos als Zitat, wenn ein Trainer selber sagt, dass ihm 100 Gegentore egal seien und damit zum Ausdruck gibt, dass er der Defensive keine besondere Bedeutung beimisst, solange die Ergebnisse irgendwie stimmen? Ohne eine Trainerlizenz zu besitzen, würde ich mal behaupten, dass eine derartige offensive Auffassung unter billigender Inkaufnahme einer schwachen Defensive, schwierig erfolgreich (=Klassenerhalt) umzusetzen ist. Die letzte Saison soll dann wohl für diese Argumentation als Paradebeispiel für den offensiven Werderfußballweg herhalten? Wenn man die letzten Wochen und ihren Geschehnissen geflissentlich ausblendet, nur die Abschlußtabelle mit Platz 13 heranzieht, kann man dem sogar noch folgen.
Dass die "Krise" bei Werder mehr als ein Jahr dauern würde, war jedem völlig klar, der die Gründe des Niedergangs verstanden hat oder verstehen wollte. Insofern kann die Dauer der Konsolidierung nicht wirklich verwundern. Am Ende wurde sie womöglich deshalb aus "eigenen Kräften gestemmt, weil man in Bremen konsequent verfolgt, was andere Vereine gar nicht besitzen bzw. was von den" Schlaumeiern" im Forum am schärfsten kritisiert wird: die eigene Philosophie, in Bremen heißt das "Werder-Weg".
Hierzu verweise ich auf obigen Aussagen mit Double-Sieg, CL-Teilnahmen und Nichtabstiegen etc. und verweise dabei - auch wenn man es nicht gerne liest- auf Vereine wie Mainz oder Gladbach, die als Absteiger und Wiederaufsteiger ein Stadion neu gebaut (nicht wie bei Werder umgebaut) haben und nun wirtschaftlich sowie sportlich uns überholt haben. Mainz musste sich im Rhein-Maingebiet gegen die SGE und vor allem den FCK behaupten, der eine ganz andere sportliche Historie und mit Kurt Beck einen prominenten Befürworter als Landesvater hatte. Gladbach als NRW-Club ist durch die direkte Konkurrenz auch nicht primär auf Rosen gebettet. Letztendlich geht es darum, dass es gute Gegenbeispiele zum Werderweg gibt.
Der Fall Kruse stellte sich so dar, dass der Spieler den Verein damals selbst verlassen wollte. Derzeit ist es ja eher so, dass der Verein einige Nachwuchsspieler abgibt, weil er selbst keine zeitnahe Verwendung für sie in den eigenen Team sieht.
Ich habe explizit sogar die Abgabe dieser Jungspieler befürwortet und als schlüssig betrachtet!!! Ich habe mir dabei allerdings infamerweise die Freiheit genommen und dabei der Hoffnung Ausdruck verliehen, dass bei den abgegebenen Spielern nicht irgendwann ein Nationalspieler X herauskommt. Asche auf mein Haupt.
 
Das ist dann verantwortungs- und gewissenlos als Zitat, wenn ein Trainer selber sagt, dass ihm 100 Gegentore egal seien und damit zum Ausdruck gibt, dass er der Defensive keine besondere Bedeutung beimisst, solange die Ergebnisse irgendwie stimmen? Ohne eine Trainerlizenz zu besitzen, würde ich mal behaupten, dass eine derartige offensive Auffassung unter billigender Inkaufnahme einer schwachen Defensive, schwierig erfolgreich (=Klassenerhalt) umzusetzen ist.

und wenn es schwierig umzusetzen ist und dementsprechend die ergebnisse dann nicht stimmen, nimmt skripnik eine schwache defensive eben nicht billigend in kauf. deshalb ist der zweite teil des satzes ja auch zu beachten.
es ist aber eh lächerlich, in diese flapsige aussage skripniks so viel hinein zu interpretieren. aber gut, ist halt sommerpause und es gibt momentan wenig anderes zu kritisieren. da muss man eben mal auf solche aussagen zurückgreifen. :zzz:
 
Das ist doch schon viel zu lange das große Problem hier im Forum. Egal in welchem Thread, es geht viel zu oft viel zu tief unter die Gürtellinie. Wie schnell wurde hier FB schon abgeschrieben, ohne dass er überhaupt einen Handschlag getan hat. Es geht immer gleich volles Pfund gegen die betreffenden Personen. Wie oft wurden hier schon den Verantwortlichen sämtliche Kompetenzen abgesprochen.

Mir geht das zu weit! Dieses Forum ist allgemein ein ziemlicher Sauhaufen geworden. Das geht durch viele Threads. Auch das Niveau ist sehr gesunken. Warum? Ich weiß es nicht. Werder ist ne ganz besondere Sache. Hier sind Herzblut und Vereinszugehörigkeit noch Worte, die großgeschrieben werden.

Ich freue mich auf die neue Saison und bin gespannt, wie FB seinen Job macht.

Es sind auch etliche User in unseren Reihen, die scheinbar nur hier sind um Stunk zu suchen. Wahrscheinlich daheim nix zu melden, zum Lachen in den Keller und hier die Sau rauslassen. Kann ich gar nicht ab!!!!

Ja, ich freu mich auch schon tierisch auf die Saison!!! Nur langsam sollte sich Richtung Abwehr mal was bewegen!
 
http://www.radiobremen.de/sport/fussball/werder/werder1314.html
Eine Statistik, die Trainer Viktor Skripnik aber nicht so sehr interessiert. "Wir reden nicht über diese Gegentreffer, sondern wir reden darüber, wie wir den Gegner schlagen. Ich habe nichts dagegen, wenn wir 100 Gegentore kassieren, aber unsere Ziele erreichen."

den zweiten teil des satzes sollte man schon mit beachten.

Stellt sich bloß die Frage, wie realistisch die Chancen sind, mit 100 Gegentoren in 34 Spielen die eigenen Ziele noch erreichen zu können.
 
und wenn es schwierig umzusetzen ist und dementsprechend die ergebnisse dann nicht stimmen, nimmt skripnik eine schwache defensive eben nicht billigend in kauf. deshalb ist der zweite teil des satzes ja auch zu beachten.
es ist aber eh lächerlich, in diese flapsige aussage skripniks so viel hinein zu interpretieren. aber gut, ist halt sommerpause und es gibt momentan wenig anderes zu kritisieren. da muss man eben mal auf solche aussagen zurückgreifen. :zzz:
Es geht darum, dass Werder in den Jahren 2004-2009 mit seinem offensiven Spielstil eine Markenbildung betrieben hat. Das hat auch zu entsprechenden Erfolgen geführt. Trotz des Abwärtstrends versucht man nun aber, dieses Offensivkonzept kontinuierlich fortzuführen. Wir stellen seit Jahren immer eine der schlechtesten Defensiven. Und man muss einfach feststellen, dass außer den Top-Clubs in Europa wie Barca, Bayern, Real & Co zunächst eine defensive Stabilität als Voraussetzung für eine offensive Spielweise gilt. Das sieht man aktuell auch wieder bei der EM.
VS versucht aber diesen attraktiven Offensivstil durchzusetzen. Das ist auch sehr ehrenhaft, aber wir bekommen fast 2 Gegentore pro Spiel.
Das wird uns kurz- oder mittelfristig den Kopf kosten. VS vermittelt medial den Eindruck, dass er beharrlich an seinem Stil festhalten will? Exakt daran entzündet sich die Kritik, weil die letzten Jahre mehr als nervenaufreibend waren.
 
Dass die "Krise" bei Werder mehr als ein Jahr dauern würde, war jedem völlig klar, der die Gründe des Niedergangs verstanden hat oder verstehen wollte.

Wirklich jedem? Ich kann mich noch sehr gut an die Saison 10/11 erinnern, wo hier mit Begründungen geäußerte Bedenken, daß eben diese Spielzeit 10/11 eventuell der Beginn eines mehrjährigen Negativtrends sein könnte - inklusive dem Hinweis, daß ein mehrmaliges Verpassen der internationalen Plätze mit dem teuren Kader den Verkauf von teuren Leistungsträgern und somit einen großen Umbruch zur Folge hätte - von einigen Mitforisten damit abgetan wurde, daß dies doch nur ein einmaliger Betriebsunfall sei.
 
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