gibt es irgengwo fakten die zeigen, zu welchem zeitpunkt ein trainerwechsel wirksam war?
war der bvb mit klopp nicht auch mal tief in der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

und dann aufeinmal lief es wieder? gibts nicht für alles gefühlt zumindest 50-50% dafür oder dagegen beispiele?!
war hoffenheim nicht auch mal in soner lage aber die haben an nagelsmann festgehalten und es lief dann irgendwie doch?
oder das n trainerwechsel trotzdem zum abstieg führte wie beim hsv, vfb etc.?!
Statistiken sind für mich persönlich ein wichtiges Hilfsmittel, auf Basis derer
in Konsequenz entsprechend "
mit Verstand" zu handeln ist.
Würden Statistiken kein Handeln, keine Reaktionen, keine Konsequenzen nach sich ziehen, dann würde ich sagen, bloß weg damit, Zeitverschwendung, dann ist das nur "just for fun".
Da gibt es für mich auch keine Regel, keinen BEP, das ist sehr individuell zu sehen und zwingend den
jeweiligen Situationen und handelnden Personen vor Ort in den einzelnen Vereinen geschuldet.
Nur mal zu dem einem Beispiel
@mcburn : "
war der bvb mit klopp nicht auch mal tief in der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern
und dann aufeinmal lief es wieder?"
Joa, das kann gut sein.Und ich finde es auch prinzipiell toll, wenn so etwas passiert. Eben gerade, wenn ein Trainer (und sein Team!) sich aus so einer Lage wieder herausarbeitet. Dann lernt man sogar aus solchen Situationen und entwickelt sich weiter.
Nun hatte sich aber Klopp durch vorherigen zählbaren Erfolg (= Fakten) entsprechendes Vertrauen im Verein erarbeitet, einen Bonus angesammelt. Das Management wusste: Klopp kann es.
Und zuvor hatte er ja auch schon hervorragende Arbeit bei Mainz geleistet.
Statistisch (= Fakten) war es dann für das Management vertretbar, dass Klopp mal eine ganze Hinrunde vergeigt hatte. Mit Verstand war für sie absehbar, dass Klopp den Turnaround packt. Und sie hatten recht.
Richtig...beim HSV und VfB wäre Klopp vielleicht/vermutlich gefeuert worden.

Aber dort hatte zu der Zeit auch das Management eine "entsprechende Qualität".
Zu Nagelsmann ist zu sagen, dass da schon eine ganz andere Basis vorhanden war, er schon länger erfolgreich war, aber auch seine "Durststrecke" im Vergleich zu seinem positiven Wirken relativ kurz war.
Zudem fiel seine Durststrecke in eine Zeit, da war schon bekannt, dass er den Verein verlassen wird.
Von daher muss, wie ich vorhin schon erwähnte, jede Situation auch individuell betrachtet werden.
Was mir beim geschätzten
@T0RSTIN0 auffiel, sind die vielen:
"
ich bin mir sicher", "Mit Kohfeldt haben wir einen Trainer, mit dem man langfristig etwas aufbauen kann", "Er wird aus dieser extremen Krise viel mitnehmen und lernen", "
Ich bin relativ sicher, dass der gesamte Verein davon profitieren wird, wenn wir langfristig an ihm festhalten", "Und das
vermuten oder wissen auch andere, sonst wäre er längst gefeuert!"
Das ist für mich eine Aneinanderreihung von Behauptungen, absolut bar jeder Faktenlage.

Da ist er sich sicher, da ist er sich relativ sicher und und und.
Und da darf ich doch dann fragen, ob das nicht nur Gefühlsduselei und reines Wunschdenken ist (das haben wir alle), sondern
auf Basis welcher Faktenlage er nun dazu kommt, dass dies alles auch mit berechtigter Wahrscheinlichkeit eintritt ???
Die Faktenlage (statistisch) schaut aktuell jedenfalls so aus:
- Z.Zt. direkter Abstiegsplatz
- Die meisten Tore der Liga kassiert
- 11 der 53 Gegentore bereits in den ersten 15 Minuten
- Zuhause nie zu Null gespielt
- Standardschwäche, die ihresgleichen sucht (inzwischen 16 Standardtore - einfach unfassbar!)
- Die wenigsten Tore der Liga erzielt
- Schlechteste Chancenverwertung der Liga
- 6. Heimniederlage in Folge
- 9 der letzten 10 Spiele verloren

- So wenig Punkte, wie noch nie zuvor geholt
-
Tendenz weiter fallend !!! Und dies bereits ab dem 5. Spieltag !!! Frei nach U.H.: Die Tendenz ist mein "Freund"

- Mit Abstand die wenigsten Sprints (z.Zt. 4.123)
- Die wenigsten intensiven Läufe (z.Zt. 14.653)
- Kohfeldt ist nach wie vor als ziemlich "unerfahren" zu bezeichnen - unerfahrener als ein Klopp oder Nagelsmann zu deren "Tiefzeiten"
und auch weniger "erfolgreich".^^

- ...
Ich denke mal, o.g. Werte kann darf man doch als "Fakten" (= zähl- bzw. messbar) bezeichnen, oder etwa nicht?
Und da ich persönlich selber bis zum letzten Spiel gegen den BVB auch "gefühlsmäßig" überhaupt noch nicht spüre, dass sich mit Kampf+Beißen gegen den Abstieg gestemmt wird (Aussagen wie: "Oooooh die erste HZ gegen den BVB war ja so supi toll, da müssen wir das Positive mitnehmen"

sorry...), komme ich zu meiner gänzlich anderen Meinung, die ich hier geäußert habe.
Die nächsten Vereine werden gegen uns wieder ganz anders, als der BVB agieren.

Die werden nicht "spielen", die werden uns zustellen, unsere wenigen überdurchschnittlichen Spieler abmelden (wollen), beißen, kratzen, foul spielen und fighten.
Und da
@T0RSTIN0 sich ja so sicher ist, dass für Werder eines Nachts der große Kürbis aufsteigen und die Kinder der Welt beschenken wird,
möchte ich von ihm wissen, ob er mir dazu auch einige Fakten anbieten kann, die seine Behauptungen zumindest ein wenig unterstützen könnten.
Das ist doch nachvollziehbar?
Hinsichtlich meines Blicks und Bewertung auf die Faktenlage befinde ich mich da anscheinend in einem ganz anderen Universum...
