Ich würde es nicht "auf der Nase rumtanzen lassen" nennen, sondern die EU hat sich im Gesamten erpressbar gemacht, anstatt sich mit der Flüchtlingsthematik anständig und gemeinschaftlich auseinander zu setzen. Ganz davon ab, dass ein beitritt der Türkei unter den derzeitigen Bedingungen völlig hanebüchen wäre. Solange es aber keine einheitlich Richtung in Europa gibt, was die Finanz-, Handels-, "Verteidigungs"-Politik und ganz besonders die Flüchtlingsthematik betrifft, macht dieses Konstrukt wenig Sinn. Zumal immer mehr Staaten dazukommen. Man mag davon halten was man will, aber so, wie es in den letzten 10 Jahren läuft, macht die EU wenig Sinn.
Dazu kommen dann natürlich die Nasen Trump im Westen und Putin, sowie Jinping im Osten... auch hier wäre es für Europa gut, wenn man eine einheitlich Richtung einschlagen könnte.
Zum Thema: Finde die Konsequenz von Pauli gut. Wenn man sieht, dass die Solidaritätsbekundungen für Erdogan und dessen Syrien-Politik bis in die Kreisliga reichen, dann kann man die Entscheidung von Pauli eigentlich gar nicht hoch genug bewerten.