FC St. Pauli

Gündogan ist in der Türkei finanziell mit ein paar Millionen an Investitionen aktiv. Für ein paar Dinge, wie zb den Kauf eines Gebäudes für 5mio das sich in staatlicher Hand befindet, braucht es Kontakte zur lokalen (AKP) Politik. So ein Foto mit el Presidente oder ein Like zu dessen Krieg schadet den geschäftlichen Beziehungen da ganz sicher nicht. Ob nun naiv, dumm oder sehr berechnend, das weiß nur Gündogan. Wenn er sich wirklich nur für seinen alten Mitbewohner gefreut hat, wäre es tatsächlich grenzenlose Naivität.

Das hatte ich seinerzeit schon angemerkt, dass da eine ganz andere Motivation ist sich mit dem medienwirksam ablichten zu lassen als z.B. bei Özil.
Aber unterm Strich ist es ja auch egal warum man diesen Spinner unterstützt.
 
Bin eh mal gespannt, was das da unten gibt.
Ich vermute, der Russe wird bald auch mitmischen.
Und das Alles nur weil dieser orange Typ meinte, die Truppen abziehen zu müssen.
 
Oder ist es Zufall, dass Erdogan, was, einen Tag nachdem der die Truppen abzieht die Offensive startet?
Und jetzt droht Trump dem mit Wirtschaftssanktionen, wer soll da denn durchblicken?
 
Lustig finde ich da gar nichts, ehrlich gesagt.
Der macht was er will aber das ist letztendlich Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) gegen Geige da, Assad ist ja keinen Deut besser, Putin auch nicht wirklich.
Ich mag es ja, wenn ich mich klar positionieren kann aber in dem Fall fällt es mir sehr schwer.
Die Kurden haben ja IS ferngehalten, wenn ich das richtig mitbekommen habe...Die mag ich noch weniger als alle Anderen.
Aber wir sind hier auch nicht bei "Wünsch dir was"

Sahin wird sich übrigens, wie erwartet, bei Basaksehir fit halten.
Um mal wieder die Brücke zu St.Pauli zu schlagen.
Der dortige Präsident hat wohl bereits ein Loblied auf ihn gesungen.
Jetzt auch nicht mega überraschend.:kaffee:
 
Och, wegen braun (rechts), ganz banal.
Etwas platt zugegebenermaßen.;)

Finde gut, dass St-Pauli das gemacht hat.
Der Typ scheint auch nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein.
Was auch auf einige Erdogananhänger zutrifft.
Speziell in Deutschland,sind die von seiner Politik teilweise 0,0 betroffen, dürfen den aber trotzdem wählen (was für ein Schwachsinn) und machen das auch oft fleißig.
 
Ich würde es nicht "auf der Nase rumtanzen lassen" nennen, sondern die EU hat sich im Gesamten erpressbar gemacht, anstatt sich mit der Flüchtlingsthematik anständig und gemeinschaftlich auseinander zu setzen. Ganz davon ab, dass ein beitritt der Türkei unter den derzeitigen Bedingungen völlig hanebüchen wäre. Solange es aber keine einheitlich Richtung in Europa gibt, was die Finanz-, Handels-, "Verteidigungs"-Politik und ganz besonders die Flüchtlingsthematik betrifft, macht dieses Konstrukt wenig Sinn. Zumal immer mehr Staaten dazukommen. Man mag davon halten was man will, aber so, wie es in den letzten 10 Jahren läuft, macht die EU wenig Sinn.

Dazu kommen dann natürlich die Nasen Trump im Westen und Putin, sowie Jinping im Osten... auch hier wäre es für Europa gut, wenn man eine einheitlich Richtung einschlagen könnte.


Zum Thema: Finde die Konsequenz von Pauli gut. Wenn man sieht, dass die Solidaritätsbekundungen für Erdogan und dessen Syrien-Politik bis in die Kreisliga reichen, dann kann man die Entscheidung von Pauli eigentlich gar nicht hoch genug bewerten.
 
Was genau ergibt denn aus deiner Sicht keinen Sinn? Personenfreizügigkeit? Offene Grenzen? Kultureller Austausch? Freihandel? Der europäische Gerichtshof? Währung? Oder, ich traue es mich kaum auszusprechen, Frieden? Aber sag mir bitte nicht, dass du ein Projekt wie die EU in Zweifel ziehst wegen Knallchargen wie Orban und dem Irren Zwilling aus Polen. Nicht die EU oder ihre Idee ist ein Problem. Wir sind es. Eine unangenehme Regelung? Machen wir nicht in Berlin, machen wir in Brüssel, dann können wir auf "die da" schimpfen. Eine notwendige Reform? Bringt nichts, geht nur Gesamteuropäisch, Schuld ist Brüssel. Es ist ziemlich erbärmlich was der größte Profiteur der EU im Sinne der Einigung seit Jahren veranstaltet. Solltest du das meinen, dann stimme ich zu. Denn es braucht MEHR Einigung, nicht weniger.

P.S. In punkto gemeinsamer Außenpolitik bin ich ganz bei dir. Was Finanzen und Handel angeht, das ist ein Kernthema der EU. Sieht man doch auch seit drei Jahren bezüglich Brexit. Und die letzte Erweiterung der EU war glaube ich vor 12 Jahren, oder? Kroatien 2007? Oder waren Bul/Rum später? Anyway, das Thema steht auf hold, erst recht wenn es um die Türkei geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ist daran witzig?

Die Handlungsweise von St. Pauli ist konsequent. Cenk Sahin wusste genau, was er tat. Und ihm war auch bewusst, wie sein Verein, der ihm sein nicht zu verachtendes Gehalt zahlt, dazu steht. Da er sich dennoch derart geäußert hat, muss er mit den Konsequenzen leben.

Glaub mal dran, der steht sich in der Türkei nicht schlechter. Der wird jetzt schön durch die Propagandarolle
gedreht.
 
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