FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Wir brauchen wieder mehr Bayern-Hass! Warum? Weil sie es verdient haben!

Ich kann es kaum ertragen, wieviel Anerkennung die Bayern in diesen Tagen bekommen und wie unkritisch sie gesehen werden. Nach dem Motto: Die Moral ist auf der Seite des Stärkeren. Und sportlich gesehen kapitulieren auch schon einige Mannschaften (wenn etwa Frankfurt nicht mit der besten Elf antritt). Klar, diese Saison ist der Zug abgefahren, aber irgendwann sollte man auch mal wieder etwas Angriffslust entwickeln (zum Glück passiert da gerade ein bisschen in Dortmund).
Dass nach dem ganzen Hoeneß-Sumpf, der nur die Spitze des Eisbergs ist, und kein Exzess einer Privatperson, die Bayern ihr sauberes Image bewahren können, das muss endlich vorbei sein.

Man vergleiche das mal, wie überkritisch sich (viele) Werder-Anhänger mit dem Hauptsponsor ihres Vereins auseinandersetzen. Ich meine, in Bremen heißt das Weserstadion eben noch "Weserstadion", was ich ganz toll finde, und ausgerechnet diesem Klub wirft man vor, beim Thema Sponsoring gierig und unmoralisch jeden Cent mitzunehmen... wo man über tausend andere Unternehmen und Sponsoren genauso diskutieren könnte. Aber die Bremer sind eben kritische Geister, was ja eigentlich toll ist.

Man sollte sich nur mit den Ganoven mindestens genauso kritisch beschäftigen. Und komme mir keiner mit "Die Bayern haben sich den Erfolg erarbeitet." Meines Erachtens hätte man ihnen wegen der Kirch-Affäre (vgl. zum Beispiel § 5 m), k) des Lizenzvertrags der DHL, in Verbindung mit § 10 Nr. 2 b) Lizenzierungsordnung) die Lizenz entziehen müssen.

Ich erlaube mir, hier einen Link zu einem Artikel, den ich zu dem Thema geschrieben habe, reinzustellen:
http://courtofgoodtaste.wordpress.com/u-h-erloser/
 
Ich finde die Bayern gar nicht mehr so schlimm, vielleicht bin ich persönlich Charakterlich so gereift und gefestigt, dass es mich nicht stört was über die Bayern so geschrieben wird oder was sie selbst so sagen :)

Natürlich will ich das wir bald wieder ne reelle Chance haben sie vom Platz zu fegen aber das wird durch Hass oder Sticheleien auch nicht eintreten sondern durch harte Arbeit und Support des eigenen Teams.
 
Die größere Sauerei, die eigentlich alle noch im Kopf haben müssten, die aber ziemlich in Vergessenheit geraten ist, war natürlich die Kirch-Affäre. 2003 wurde bekannt, dass Bayern München durch eine geheime Vereinbarung unter der Hand 40 Mio. Mark von der Kirch-Gruppe erhalten hatte. Eigentlich hatte der Deal ein Volumen von 190 Mio. Mark, die Kirch-Gruppe ging jedoch später pleite. Die Zahlungen hatten den Zweck, die mächtigen Bayern zu ihrer Zustimmung zum Fernsehvertrag der DFL mit der Kirch-Gruppe zu bewegen – was auch funktionierte. Man muss nicht viel Ahnung von Wirtschaft haben, um zu sehen: Hätte Kirch die 190 Mio. Mark nicht an Bayern zahlen müssen, wäre dieses Geld der Liga zugeflossen. Die Bayern kamen davon – aber nicht mit einem blauen Auge, sondern nahezu unversehrt: Statt Lizenzentzug oder anderer Maßnahmen, die nur kurz im Raum standen, überwies Bayern München drei Mio. Euro an die DFL. Und vergessen war die Sache bald.
Damals flossen also Gelder, die anderen zustanden, in die Kasse von Bayern München. So ist es doch auch bei der Steuerhinterziehung, wo der Täter Gelder behält, die in die Staatskasse fließen müssten. Alleine diese Geschichte reicht, um zu sehen: Eine Trennung von Privatperson und Klubboss ist bei Uli Hoeneß unstatthaft.
:tnx:
 
Ich finde die Bayern gar nicht mehr so schlimm, vielleicht bin ich persönlich Charakterlich so gereift und gefestigt, dass es mich nicht stört was über die Bayern so geschrieben wird oder was sie selbst so sagen :)

Natürlich will ich das wir bald wieder ne reelle Chance haben sie vom Platz zu fegen aber das wird durch Hass oder Sticheleien auch nicht eintreten sondern durch harte Arbeit und Support des eigenen Teams.

Aber das ist doch der Punkt. Du findest sie "gar nicht mehr so schlimm" und bist dabei in guter Gesellschaft. Bis vor kurzem hat es zum guten Ton gehört, die Bayern zu hassen. Und seitdem haben sie eigentlich genügend Argumente geliefert, das weiter zu tun. Woher kommt diese Gleichgültigkeit? Das erinnert mich auch ein bisschen an den NSA-Skandal und die Gleichgültigkeit, mit der das aufgenommen wird ... "na gut, dann werden wir halt abgehört." In Frankreich zum Beispiel hat Franck Ribery viel größere Image-Probleme damit, dass er mit einer minderjährigen Prostituierten Sex hatte, und ich schätze, diese Geschichte ist auch der Grund, warum er nicht Weltfußballer wurde.
Das eigene Team supporten, wie du schreibst, können wir ja trotzdem, das klappt ja zurzeit eh sehr gut.
 
Gerade die Tatsache, dass man die Bayern nicht mehr "hasst", sondern ihnen nur noch mit Gleichgültigkeit begegnet, schadet den Bayern imho. Sie brauchen das Interesse, die Aufmerksamkeit wie die Luft zum Atmen und dazu gehört auch das Polarisieren, also der "Hass ihrer Feinde". Mit Gleichgültigkeit straft man sie imho wesentlich mehr ab.
Wenn ich heute lese, dass Rummenigge die Eiszeit zwischen Bayern und Dortmund ausruft, sage ich nur: wenn juckts. Es interessiert keinen mehr. Richtig getroffen hat man die Bayern mit der Aussage, dass die Liga völlig langweilig ist. Da fühlten sie sich zu wenig wertgeschätzt. Wenn Gegner eine B-Elf ins Rennen schicken gegen die Bayern um wichtige Spieler zu schonen, dann trifft es die Bayern. Früher war es für 17 andere Mannschaften das Spiel des Jahres. Heute ist es maximal noch eines der interessanteren Spiele. Zeigt den Bayern die kalte Schulter, ignoriert sie, begegnet ihnen mit Gleichgültigkeit und sie werden ihre tolle Dominanz bald satt haben :D
 
Und Gleichgültigkeit geht halt nicht, dann ziehen die ihre Schweinereien ab.
Auch die Diskussion, die sie gerade mit Dortmund haben, ist doch im Grunde ekelhaft. Da geht es um irgendwelche Zinsen. Aber alleine der Betrag, um den Dortmund durch den Kirch-Deal gebracht werden sollte, liegt doch in der Größenordnung von 10 Mio. Euro. Dann vornerum äußerst großzügig ein Darlehen von 2 Mio. Euro zu geben... das sagt doch alles.
 
Aber alleine der Betrag, um den Dortmund durch den Kirch-Deal gebracht werden sollte, liegt doch in der Größenordnung von 10 Mio. Euro. Dann vornerum äußerst großzügig ein Darlehen von 2 Mio. Euro zu geben... das sagt doch alles.

Nein, tut es nicht.

Die Kohle, die sie damals von Kirch bekommen haben, um einem für sie unvorteilhaften Deal zuzustimmen, hätte sonst natürlich nicht die Liga bekommen. Denn wenn die Bayern aus der kollektiven Vermarktung ausgestiegen wären, hätten sie auf dem sogenannten freien Markt noch mehr bekommen und andere wären leer ausgegangen.
 
Dann kannst du auch sagen, wenn Steuern hinterzogen werden, entgeht das Geld nicht dem Staat, denn sonst würden Steuerhinterzieher ja in die Schweiz ziehen...
 
Nein. Das stimmt zwar, hat aber damit nichts zu tun. Deine Behauptung ist in etwa die der Musikindustrie, die behauptet, dass ihnen durch ein 1000x heruntergeladenes Album 1000x ein Verkaufspreis entgehen würde. Dabei wird vergessen, dass ein Großteil dieser Leute den Krempel eben nur für 0 Euro haben wollte und nicht für 5, 10, 15 oder 20 Euro.

Wenn Bayern von Kirch keine Kohle kassiert hätte, hätte Kirch keinen Cent mehr in die Übertragungsrechte gesteckt, der Typ ist Unternehmer und nicht behämmert. Der Grund, warum er Bayern die Kohle zugesteckt hat, war der, dass die zentrale Vermarktung für Bayern unrentabel ist. Wären die Bayern damals aus der Vermarktung ausgestiegen, hätten alle Bundesligavereine weniger kassiert und für Kirch wäre ebenfalls finanziell sehr unerfreulich geworden. Er hat das Geld den Bayern gezahlt, weil er sie in der zentralen Vermarktung brauchte.

Hätte Kirch dieses Geld nicht Bayern gezahlt, wäre es niemals an die anderen Verein geflossen. Weder hätte er für die Vermarktungsrechte, die ja einen Marktwert haben, der in einem Bieterverfahren ermittelt wurde und wird, mehr gezahlt als notwendig. Noch hätten die anderen Vereine mehr kassiert, wenn die Bayern ausgestiegen wären aus der zentralen Vermarktung. Im Gegenteil, dann hätten fast alle anderen Vereine deutlich weniger kassiert.

Und genau das ist der Grund, warum keiner den Bayern für diesen Nebendeal mit Kirch ans Bein pinkeln mochte, weil im Grunde gerade die kleineren Vereine davon, dass die Bayern in der zentralen Vermarktung geblieben sind, profitiert haben. Verlierer des Deals, insbesondere durch die Kirch-Pleite, waren die Bayern, die sonst ähnliche Summen ohne zentraleVermarktung erwirtschaften hätten können wie Real Madrid oder Barcelona.
 
Wir brauchen wieder mehr Bayern-Hass! Warum? Weil sie es verdient haben!

Ich kann es kaum ertragen, wieviel Anerkennung die Bayern in diesen Tagen bekommen und wie unkritisch sie gesehen werden. Nach dem Motto: Die Moral ist auf der Seite des Stärkeren. Und sportlich gesehen kapitulieren auch schon einige Mannschaften (wenn etwa Frankfurt nicht mit der besten Elf antritt). Klar, diese Saison ist der Zug abgefahren, aber irgendwann sollte man auch mal wieder etwas Angriffslust entwickeln (zum Glück passiert da gerade ein bisschen in Dortmund).
Dass nach dem ganzen Hoeneß-Sumpf, der nur die Spitze des Eisbergs ist, und kein Exzess einer Privatperson, die Bayern ihr sauberes Image bewahren können, das muss endlich vorbei sein.

Man vergleiche das mal, wie überkritisch sich (viele) Werder-Anhänger mit dem Hauptsponsor ihres Vereins auseinandersetzen. Ich meine, in Bremen heißt das Weserstadion eben noch "Weserstadion", was ich ganz toll finde, und ausgerechnet diesem Klub wirft man vor, beim Thema Sponsoring gierig und unmoralisch jeden Cent mitzunehmen... wo man über tausend andere Unternehmen und Sponsoren genauso diskutieren könnte. Aber die Bremer sind eben kritische Geister, was ja eigentlich toll ist.

Man sollte sich nur mit den Ganoven mindestens genauso kritisch beschäftigen. Und komme mir keiner mit "Die Bayern haben sich den Erfolg erarbeitet." Meines Erachtens hätte man ihnen wegen der Kirch-Affäre (vgl. zum Beispiel § 5 m), k) des Lizenzvertrags der DHL, in Verbindung mit § 10 Nr. 2 b) Lizenzierungsordnung) die Lizenz entziehen müssen.

Ich erlaube mir, hier einen Link zu einem Artikel, den ich zu dem Thema geschrieben habe, reinzustellen:
http://courtofgoodtaste.wordpress.com/u-h-erloser/

Ich wundere mich, dass so ein (die Moderation möge das BITTE stehen lassen) "*********" wie Du, hier ungestraft irgendwelche Hasspropaganda betreiben darf. Deine Intention ist imho völlig klar: Mit zwar wohlverbrämten im Ergebnis jedoch durchaus zielgerichteten Beiträgen dazu beizutragen, in der Bundesliga Fankonflikte ANZUHEIZEN UND ZU VERSCHÄRFEN: Liebe Mods, selbst wenn ich eine Verwarnung kassiere, löscht diesen verbrämten üblen Hassbeitrag, der hier nichts zu suchen hat !
 
Nein. Das stimmt zwar, hat aber damit nichts zu tun. Deine Behauptung ist in etwa die der Musikindustrie, die behauptet, dass ihnen durch ein 1000x heruntergeladenes Album 1000x ein Verkaufspreis entgehen würde. Dabei wird vergessen, dass ein Großteil dieser Leute den Krempel eben nur für 0 Euro haben wollte und nicht für 5, 10, 15 oder 20 Euro.

Wenn Bayern von Kirch keine Kohle kassiert hätte, hätte Kirch keinen Cent mehr in die Übertragungsrechte gesteckt, der Typ ist Unternehmer und nicht behämmert. Der Grund, warum er Bayern die Kohle zugesteckt hat, war der, dass die zentrale Vermarktung für Bayern unrentabel ist. Wären die Bayern damals aus der Vermarktung ausgestiegen, hätten alle Bundesligavereine weniger kassiert und für Kirch wäre ebenfalls finanziell sehr unerfreulich geworden. Er hat das Geld den Bayern gezahlt, weil er sie in der zentralen Vermarktung brauchte.

Hätte Kirch dieses Geld nicht Bayern gezahlt, wäre es niemals an die anderen Verein geflossen. Weder hätte er für die Vermarktungsrechte, die ja einen Marktwert haben, der in einem Bieterverfahren ermittelt wurde und wird, mehr gezahlt als notwendig. Noch hätten die anderen Vereine mehr kassiert, wenn die Bayern ausgestiegen wären aus der zentralen Vermarktung. Im Gegenteil, dann hätten fast alle anderen Vereine deutlich weniger kassiert.

Und genau das ist der Grund, warum keiner den Bayern für diesen Nebendeal mit Kirch ans Bein pinkeln mochte, weil im Grunde gerade die kleineren Vereine davon, dass die Bayern in der zentralen Vermarktung geblieben sind, profitiert haben. Verlierer des Deals, insbesondere durch die Kirch-Pleite, waren die Bayern, die sonst ähnliche Summen ohne zentraleVermarktung erwirtschaften hätten können wie Real Madrid oder Barcelona.

Kirch war bereit, den Betrag x plus 190 Mio. DM (Geheimzahlung an Bayern) zu zahlen. Diesen Betrag hätte die Liga sonst von ihm erlangen können. Dabei ist auch zu sehen, dass die Anzahl der Interessenten hier ja übersichtlich war, man also nicht beliebig variabel mit anderen Interessenten verhandeln konnte. Zweitens hat sich Bayern in dem Geheim-Deal mit Kirch verpflichtet, nur einer Übertragung der Rechte an die Kirch-Gruppe zuzustimmen. *
Drittens frage ich dich, warum das überhaupt ein Geheim-Vertrag war, wenn das alles so sauber war, wie du es unterstellst.
Viertens basiert die Liga eben auf einem Solidarprinzip. Das kann man mögen oder nicht, es ist aber eben so und sollte nicht einfach umgangen werden. So, wie eben jemand, der hohe Steuern zahlen muss, nicht einfach Steuern hinterziehen kann!
Fünftens profitieren auch die Bayern von der Attraktivität der Bundesliga, die grundsätzlich auf einer gewissen Ausgewogenheit basiert, auch wenn diese Ausgewogenheit im Moment eine "Durststrecke" durchmacht.

* hier nochmal als Nachweis:
"Zudem machte der Medienunternehmer in dem Geheimpakt vom 3. Dezember 1999 zur Bedingung, dass die TV-Verwertungsrechte der Fußball-Bundesliga "für die Spielzeiten 2000/2001 bis mindestens 2002/2003 im Wege der zentralen Vermarktung insgesamt exklusiv an Unternehmen vergeben werden, an welchen ein Unternehmen der Kirch-Gruppe zumindest in Höhe von 50 Prozent beteiligt ist".

Eine Klausel, die für den deutschen Profifußball enorme Sprengkraft birgt. Denn um die Vergabe der Rechte an Kirch zu befördern, setzten die mächtigen Bayern ihr gesamtes diplomatisches Geschick ein.

Tatsächlich entschied der Liga-Ausschuss am 28. April 2000, der Kirch-Gruppe für drei Milliarden Mark die TV-Rechte der Bundesliga bis Ende Juni 2004 zu übertragen - trotz eines weitaus lukrativeren Angebots der Schweizer Agentur Aim International."
Quelle: Spiegel:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-26670430.html

Ich wollte eigentlich hier nicht diskutieren, was glasklar ist, im Übrigen auch strafrechtlich relevant (das könnte ich gerne nochmal erklären), sondern nur den Umgang damit.
 
"Der Spiegel" und "Der Stern" graben und graben und graben weiter.
Irgendwann sollte dann auch mal gut sein!

Zum Spiel gestern.
Pep könnte seinem Verein einen "Bärendienst" erwiesen haben, dass er vor Wochen die spielerische Handbremse zog.
Danach wieder auf vollen Touren zu kommen braucht seine Zeit.
Selten die Bayern vor dem gegnerischen Tor so harmlos gesehen.

Aber, Real Madrid auswärts das ist schon eine andere Nummer!

Bin gespannt, wie Pep reagiert und welche Truppe gegen Werder auflaufen darf.
Da halte ich jetzt alles für möglich!!!
Beste Aufstellung bis hin zur C-Elf!
 
Ganz gefährliches Ergebnis gestern. Ohne Torerfolg auswärts wird es schwierig.
Man müsste das Rückspiel schon 2:0 gewinnen um ins Finale zu kommen. Schießt Real ein Tor in München dann muss der FCB sogar schon drei Buden machen. Nicht das ich Bayern nicht einen Sieg im Rückspiel zutraue. Aber es kann durchaus auch "nur" ein 2:1 oder 3:2 und damit das Halbfinalaus sein.

Es ist jetzt müßig, darüber zu spekulieren, ob sich ein solcher "Schlendrian" auch unter Heynckes eingestellt hätte. Auch nach dem Triple im Vorjahr spielten die Bayern in der Liga mit den Gegnern lange Zeit Katz und Maus, jetzt nicht mehr. Der FCB verpflichtete Guardiola lange bevor man wissen konnte, wie erfolgreich die letzte Saison mit Heynckes enden würde. Von FCB-Fans im Bekanntenkreis war die Reaktion auf den neuen Trainer Euphorie pur unter dem Motto "Jetzt kann uns keiner mehr aufhalten." Oder "Auf Jahre hin werden wir jetzt der neue FC Barcelona". Als dann die Pokale nach und nach abgeräumt wurden kam eine Wehmut auf, den verdienten Erfolgstrainer zu verlieren und die Last auf den Schultern Peps wurder immer größer. Soweit, dass viele schon vor der Saison sagten das er nur verlieren könne. Bekommt er die Kurve und holt erneut das Triple werden viele sagen "Ok, am Ende nochmal Glück gehabt" und am Ende wohl den Triumph letztes Jahr als "großartiger" im Kopf haben. Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) er aber jetzt in der CL im Halbfinale dann hat der BVB in Berlin die historische Chance, die Saison des FCB gänzlich zu ruinieren.

UH-Verurteilung, mögliches Scheitern der Titelverteidigungs-Ambitionen, dunkle Wolken über der Säbener Straße.
 
Ganz gefährliches Ergebnis gestern. Ohne Torerfolg auswärts wird es schwierig.
Man müsste das Rückspiel schon 2:0 gewinnen um ins Finale zu kommen. Schießt Real ein Tor in München dann muss der FCB sogar schon drei Buden machen. Nicht das ich Bayern nicht einen Sieg im Rückspiel zutraue. Aber es kann durchaus auch "nur" ein 2:1 oder 3:2 und damit das Halbfinalaus sein.

Es ist jetzt müßig, darüber zu spekulieren, ob sich ein solcher "Schlendrian" auch unter Heynckes eingestellt hätte. Auch nach dem Triple im Vorjahr spielten die Bayern in der Liga mit den Gegnern lange Zeit Katz und Maus, jetzt nicht mehr. Der FCB verpflichtete Guardiola lange bevor man wissen konnte, wie erfolgreich die letzte Saison mit Heynckes enden würde. Von FCB-Fans im Bekanntenkreis war die Reaktion auf den neuen Trainer Euphorie pur unter dem Motto "Jetzt kann uns keiner mehr aufhalten." Oder "Auf Jahre hin werden wir jetzt der neue FC Barcelona". Als dann die Pokale nach und nach abgeräumt wurden kam eine Wehmut auf, den verdienten Erfolgstrainer zu verlieren und die Last auf den Schultern Peps wurder immer größer. Soweit, dass viele schon vor der Saison sagten das er nur verlieren könne. Bekommt er die Kurve und holt erneut das Triple werden viele sagen "Ok, am Ende nochmal Glück gehabt" und am Ende wohl den Triumph letztes Jahr als "großartiger" im Kopf haben. Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) er aber jetzt in der CL im Halbfinale dann hat der BVB in Berlin die historische Chance, die Saison des FCB gänzlich zu ruinieren.

UH-Verurteilung, mögliches Scheitern der Titelverteidigungs-Ambitionen, dunkle Wolken über der Säbener Straße.

Noch ist das Happy End möglich! :D
 
Wer gestern eine Überlegenheit oder Dominanz der Bayern festgestellt hat, ist kein objektiver Betrachter des Spiels. Sich den Ball im Mittelfeld oder der Abwehr hinundherzuschieben, manifestiert sich zwar im Ballbesitz, sagt aber wenig über Dominanz aus.

Wenn man in 90 Minuten zu einer echten Torchance kommt, relativiert sich das Ganze noch mehr. Bayern war mit dem 1:0 gestern gut bedient und muss froh sein nicht mit 3 Gegentoren ins Rückspiel nächste Woche zu gehen.

Hut ab vor Ancelotti und seiner Mannschaft. Sie haben gestern genau das richtige Rezept gegen Bayern gefunden und waren stets brandgefährlich. Da sie im Retourspiel mMn nichts weiter tun müssen, als das Selbe wie gestern, sehe ich die Vorteile bei Real. Wenn Ronaldo und Bale wieder fit sind, ist die Gefahr auszuscheiden für die Münchner sehr gross, denn Real wird auch in München zu seinen Konterchancen kommen und haben mit den angesprochenen Zwei die perfekten Spieler dazu.

Freu mich auf einen echten Kracher nächste Woche. :applaus:
 

Klar ist es noch möglich.
Aber erstens wird es alles andere als ein Selbstläufer sondern wirklich hart. Persönlich gehe ich von einem Ausscheiden im Rückspiel aus.
Und was ich auszudrücken versuchte: selbst wenn es doch am Ende ein Happy End wird für den FCB wird doch ein fader Beigeschmack dabei sein weil diese totale Souveränität fehlt(e) und man am Ende womöglich von Dusel sprechen wird.
 
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