FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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@ Fronck_trinkt_Wassaaa
Nein, das Spiel habe ich nicht gesehen (kein Premiere), deshalb kann und will ich mich natürlich nicht drüber auslassen (aber wieder etwas Bayerndusel, gelle…………?) Vom Ergebnis als solchem hast Du aber sicher recht. (Ich hätts mir trotzdem anderes gewünscht, schrieb ich ja schon.

Bayerndusel kann man ja unterschiedlich interpretieren. ;) Glücklich war der Sieg sicherlich (92. min.), unverdient m.E. nicht. Du hast auf jeden Fall ein gutes Spiel verpasst! Hoffenheim hat sich nicht versteckt und war phasenweise überlegen. In der zweiten Halbzeit war Bayern kontinuierlich am Drücker, obwohl die TSG eine 100%ige Chance zum 2:1 hatte (87.min.). Der Schiri überwiegend mit einer guten Leistung. Hat viel laufen lassen und war über 90 min. konsequent in seiner Linie. Das 1:0 hätten andere wohl abgepfiffen. Gelbe Karten gab`s sehr wenige, obwohl es zwischenzeitlich sehr ruppig zuging!

Eine Investorendiskussion will ich auch nicht wieder anzetteln, was sich da im Hoffenheim-Forum teils abspielte, will ich nicht noch mal aufwärmen. Nur soviel: Etwas differenzierter als Du sehe ich das glaube ich schon, m.E. hinkt der Vergleich mit Berlusconi/ Abramovich mit Hopp doch etwas. Irgendeiner hat mal gefragt, ob es beispielsweise Werder es abgelehnt hätte, wenn vor Jahren die Familie Jacobs in Bremen dem Verein finanziell „unter die Arme gegriffen“ hätte. Glaube kaum.

Das muss jeder Verein für sich entscheiden! Ich bin froh, dass der FCB sich entschlossen hat, eine solche Entwicklung nicht anzustreben. Natürlich tut man sich da auch leichter, wenn man knapp 300 Mio Umsatz macht.

Ach so und nein, selbstverständlich kritisiere ich nicht die Finanzpolitik des FCB und auch nicht, daß man sich beispielsweise für gutes Geld einen Ribery holt (wir würden unseren Diego ja auch gerne einpökeln und behalten, bis er aus dem Latschen kippt ………..)

Einpökeln ist seinem Gesundheitszustand bestimmt nicht förderlich! :D

Worüber ich mich lustig mache, ist die Aufregung und die Hektik bei den Bayern, wenn es mit ihrem „selbstverständlich Recht“ auf Titel mal nicht klappt. Gehört im Verlieren im Sport nicht dazu? Wir sind mit unserer derzeitigen Situation auch nicht überglücklich, ich persönlich halte es allerdings nicht für selbstverständlich sondern sogar für überheblich anzunehmen, daß wir immer nach „oben“ gehören. Sind wir da, freue ich mich wie Bolle, wenn nicht, verflixt schade, aber die Zeiten ändern sich auch wieder. Siehst Du, und deshalb finde ich so Sprüche wie „Wir müssen wieder dahin, wo wir hingehören“ schlicht arrogant.

Das ist "Mir san mir"! Das ist einem Nicht-Bayern (Bundesland) nur sehr schwer zu vermitteln! Es ist eine Einstellung, welche durchaus arrogant wirkt, jedoch eher ein großes Maß an Selbstvertrauen und Liebe zum eigenen Weg ausdrücken soll! Man hat aus der Vergangenheit einen gewissen Stolz und Anspruch entwickelt, welchem man entsprechen möchte!
"Mir san mir" ist übrigens nachweislich erfolgssteigernd und ist manchmal auch angebracht! "Mir san mir" und "Bayerndusel" stehen übrigens in einem direktem Zusammenhang! Bestes Beispiel: Meisterschaft 2001: "Immer weiter, immer weiter!"

Ach ja, und „unser“ Boro ist wirklich knuffig, so lieben wir ihn….. Ich hätte ihn ja gerne in Bremen behalten, andererseits, wenn sich einer bei Euch anpassen würde (und sicher auch hat), dann Timbo!

Jepp...das Bayerngen wurde erfolgreich eingepflanzt. Erstaunlich, wie schnell das manchmal geht!:D


- Werde mich jetzt in die Koje verholen, merke langsam, der letzte Glühwein war nicht ganz so, wie er sein sollte ..............

Es ist immer der verdammte Letzte!!! Geht mir auch immer so! :D

Du darfst uns für morgen ruhig alles Gute wünschen, den Weihnachtsmeister machen wir Euch nicht mehr streitig !

Herbstmeister wird Hoffenheim. ;) Ich muss morgen natürlich zum "Underdog" KSC halten! Passt auf eure Offensivspieler auf! Man munkelt, die Karlsruher hätten einen ziemlich bösartigen Verteidiger in ihren Reihen!;)
 
In etwa so, wie der FC Bayern 1974 das modernste Stadion der Liga vom Staat geschenkt bekommen hatte und man das so eingesparte Geld dazu nutzen konnte, um über Jahrzehnte die gefährliche Konkurrenz leerzukaufen und zu schwächen?

:wall:

Polemisch einwandfrei, inhaltlich nicht ganz richtig! Das Oly gehörte zu keinem Zeitpunkt dem FC Bayern. Wie andere Vereine auch, hatte man dafür ordentlich Miete zu berappen. Die Olympiapark GmbH ist ein gewinnorientierts, unabhängiges Unternehmen und war leider nicht dazu bereit, dem FCB etwas zu schenken! Natürlich war es ein Vorteil, sich in ein so großes Stadion einmieten zu können. Zur WM 1974 wurden aber doch auch noch ein paar andere Stadien in Deutschland gebaut, oder irre ich mich da?!? ;) Deine Theorie kann auch dahingehend widerlegt werden, dass der FCB in den 80er Jahren kurz vor dem finanziellen Aus stand! Damals waren es 3Mio DM Schulden, welche einen im Bezug auf die Lizenzvergabe in Schwierigkeiten bringen konnte. Diese 3 mio DM Schulden hatte der FCB, bei einem Jahresumsatz von 6 Mio DM! Zu diesem Zeitpunktübernahm ein neuer Manager (WurstUli, Anm. d. Red.) das Ruder beim FCB und führte ihn bis zum heutigen 300 Mio€ Umsatz!

Und zum Leerkaufen der Konkurrenz:
Calli Calmund hat da vor ein paar Tagen was nettes zu gesagt! Man könne dem FCB keinen Vorwurf machen, dass er sich bei Leverkusen bedient hat! Er (Calli)hat das mit kleineren Vereinen ja auch so gemacht. Betrachte es doch mal aus dieser Sicht und überlege, woher z.B. Mertesacker zum SVW kam!

Ach ja....da hilft dir auch der hier nicht: :wall:

Edith sagt:

Hierzu passt ein Zitat von Campino (Sänger der Toten Hosen) ganz gut:

"Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."
 
In etwa so, wie der FC Bayern 1974 das modernste Stadion der Liga vom Staat geschenkt bekommen hatte und man das so eingesparte Geld dazu nutzen konnte, um über Jahrzehnte die gefährliche Konkurrenz leerzukaufen und zu schwächen?

:wall:

Das stimmt zwar, die Sache hat aber einen Denkfehler. 69, 72,73 und 74 ist Bayern Deutscher Meister geworden.. Der Erfolg wurde damals hart erarbeitet. Die Fans kommen doch nicht dauerhaft weil das Stadion schön war. Es gab auch andere große Stadien (Berlin, Gelsenkirchen...) Den dauerhaften Erfolg gabs aber nunmal nur in München, das hat mit der Qualität der Arbeit zu tun. Der Rest ist , sorry, Neid!
 
Polemisch einwandfrei, inhaltlich nicht ganz richtig! Das Oly gehörte zu keinem Zeitpunkt dem FC Bayern. Wie andere Vereine auch, hatte man dafür ordentlich Miete zu berappen. Die Olympiapark GmbH ist ein gewinnorientierts, unabhängiges Unternehmen und war leider nicht dazu bereit, dem FCB etwas zu schenken! Natürlich war es ein Vorteil, sich in ein so großes Stadion einmieten zu können. Zur WM 1974 wurden aber doch auch noch ein paar andere Stadien in Deutschland gebaut, oder irre ich mich da?!? ;) Deine Theorie kann auch dahingehend widerlegt werden, dass der FCB in den 80er Jahren kurz vor dem finanziellen Aus stand! Damals waren es 3Mio DM Schulden, welche einen im Bezug auf die Lizenzvergabe in Schwierigkeiten bringen konnte. Diese 3 mio DM Schulden hatte der FCB, bei einem Jahresumsatz von 6 Mio DM! Zu diesem Zeitpunktübernahm ein neuer Manager (WurstUli, Anm. d. Red.) das Ruder beim FCB und führte ihn bis zum heutigen 300 Mio€ Umsatz!

Und zum Leerkaufen der Konkurrenz:
Calli Calmund hat da vor ein paar Tagen was nettes zu gesagt! Man könne dem FCB keinen Vorwurf machen, dass er sich bei Leverkusen bedient hat! Er (Calli)hat das mit kleineren Vereinen ja auch so gemacht. Betrachte es doch mal aus dieser Sicht und überlege, woher z.B. Mertesacker zum SVW kam!

Ach ja....da hilft dir auch der hier nicht: :wall:

Dem ist nichts hinzuzufügen, Fronck hat da gerade mehr Fakten zur Hand
 
Zum Thema Polemik und bessere Argumente:

Frooonck, was wäre denn gewesen, zu der Zeit als der FCB große Finanzielle Probleme hatte, Ende der 70er als UH das Ruder übernahm, wenn man das Stadion hätte finanzieren müssen?

Wie hätte sich wohl der Umsatz der Bayern entwickelt, wenn es das Olympiastadion nicht gegeben hätte und man weiterhin an der Grünwälder Straße gesessen wäre?

Dass man schon in 60ern und 70ern vor 74 Meister will ich gar nicht unter den Tisch fallen lassen, aber es würde den "300 Millionen Euro Umsatz FC Bayern" heute definitiv nicht geben, wenn es das Olympiastadion nicht gegeben hätte. Auch wenn man Miete zahlen musste, so stehen die Mietkosten in keinem Verhältnis zu den Summen, die man hätte aufbringen müssen, wenn man es selber gebaut und finanziert hätte, da man dann nämlich erstmal 137 Millionen Mark hätte selber aufbringen müssen und das konnte der FCB damals definitiv nicht und die Zinsbelastungen hätten bei einem Jahresumsatz von 6 Millionen Mark (wie Du ja selber angeführt hast) den Verein aufgefressen. Diese Summe, bei nur 2,75 % Zins und einer jährlichen Tilgung von 1% hätten den Verein damals pro Monat über 400.000 Mark gekostet, was also ziemlich utopisch gewesen wäre.

Zum Argument, dass die Vereine alle gutes Geld bekommen haben für ihre Spieler:

Klar haben Leverkusen oder Werder immer gut Geld mit den Spielerverkäufen bekommen, aber wieviel mehr nutzen hatte der FCB aus den Deals? Eine gewonnene Meisterschaft, mit der dazugehörigen automatischen Teilnahme an der CL wiegt mehr als die 6 Millionen für einen Ismael, wenn man im Gegenzug auch noch den Hauptkonkurrenten gehörig schwächt und zum Neuaufbau zwingt. Stell dir mal vor, die Bayern hätten die oben genannten Vereine nicht so gezielt schwächen können, man hätte eine große Zahl an Meisterschaften weniger feiern können.

Ergo:

Ich möchte nicht den finanziellen und sportlichen Erfolg des FCB unter UH schmälern, weil man diesen auch als Werderfan durchaus würdigen darf, aber ich finde es falsch, wenn nicht sogar heuchlerisch und verlogen, sich über die Anschubfinanzierung von Dietmar Hopp in Hoffenheim zu echauffieren, der dort nur eigenes privates Geld einsetzt, wenn der eigene Verein durch staatliche Gelder einen enormen Wettbewerbsvorteil erhalten hat, der nachhaltig bis in die heutige Zeit hineinrreicht.

Aber ich freue mich schon auf die Zeit um 2040, wenn ich mit meinen Enkeln den neuen Rekordmeister TSG Hoffenheim spielen sehe und der FCB sich jedes Jahr nach neuen Spielern umschauen muss, weil der große TSG sich mal wieder den nächsten aufkommenden Star des FCB weggekauft hat... ;)
 
Klinsmann sagt:"Hoffenheim ist die beste Mannschaft in der Bundesliga, die gegen uns gespielt hat....."


Echt unglaublich, der hat wohl die Heimklatsche gegen Bremen vergessen...:zweifeln:
 
Klinsmann sagt:"Hoffenheim ist die beste Mannschaft in der Bundesliga, die gegen uns gespielt hat....."


Echt unglaublich, der hat wohl die Heimklatsche gegen Bremen vergessen...:zweifeln:


Was soll er sonst sagen? Irgendwie muß er ja "erklären", weshalb man gegen einen "Dorfclub" nur in der Nachspielzeit über ein Remis hinausgekommen ist :rolleyes:
Bewundernswert übrigens, wie schnell Klinsmann die Sprachregelung der Bayern verinnerlicht hat (mal abgesehen von seinem schlechten Gedächtnis).
 
Auch wenn wir gegen Euch ne derbe Klatsche erhalten haben und Ihr Eurerseits gegen Hoppenheim gewonnen habt, hat Klinsmann recht... hatte mit nem deutlichen Ergebnis gerechnet. Hoffenheim hätte auch gut 2-3 Tore mehr machen können...
Heute habt ihr ja mal wieder gezeigt was das letzte BuLi Spiel wert war... :-(
 
Ich möchte nicht den finanziellen und sportlichen Erfolg des FCB unter UH schmälern, weil man diesen auch als Werderfan durchaus würdigen darf, aber ich finde es falsch, wenn nicht sogar heuchlerisch und verlogen, sich über die Anschubfinanzierung von Dietmar Hopp in Hoffenheim zu echauffieren, der dort nur eigenes privates Geld einsetzt, wenn der eigene Verein durch staatliche Gelder einen enormen Wettbewerbsvorteil erhalten hat, der nachhaltig bis in die heutige Zeit hineinrreicht.

Aber ich freue mich schon auf die Zeit um 2040, wenn ich mit meinen Enkeln den neuen Rekordmeister TSG Hoffenheim spielen sehe und der FCB sich jedes Jahr nach neuen Spielern umschauen muss, weil der große TSG sich mal wieder den nächsten aufkommenden Star des FCB weggekauft hat... ;)

Anschubfinanzierung ist ein tolles Wort...
Hoffenheim wird auch in absehbarer Zeit ohne Hopp nicht konkurrenzfähig sein. Der Verein hat nur wenig Fans, wenig Merchandising, wenig Werbewirksamkeit. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich das auf die Schnelle grundlegend ändert, egal wie gut die spielen...
 
Zitat von Südfan;179722:
Anschubfinanzierung ist ein tolles Wort...
Hoffenheim wird auch in absehbarer Zeit ohne Hopp nicht konkurrenzfähig sein. Der Verein hat nur wenig Fans, wenig Merchandising, wenig Werbewirksamkeit. Ich kann mir nicht vorstellen, das sich das auf die Schnelle grundlegend ändert, egal wie gut die spielen...

Ich glaube du unterschätzt da ein bisschen wieviele Erfolgsfans es in Deutschland gibt. Allein hier in der Gegend (Nordbayern, Unterfranken, fussballerisch gesehen absolutes Hinterland) haben in den letzten Wochen drei Hoffenheim-Fanclubs aufgemacht, im gesamten PLZ 9 Gebiet gibt es nur 6 offizielle Werderfanclubs ... das dürfen bei Hoffenheim jetzt schon mehr sein!

Wie lange die dann auch Hoffenheim-Fans bleiben falls die mal nicht mehr so erfolgreich spielen ist natürlich die andere Frage ;)
 
Wenn sich unsere Spieler wegen des 2:5 nicht langsam aufhören sich an Ihren zu kurzgeratenen ....Schnürsenkel.... gegenseitig zu fassen, dann schlagen sie niemanden mehr. Dann sollen sie lieber Herrn Hoeness fragen, wo es diesen Blitzdingens gibt, wahrscheinlich hat das Katsche Schwarzenbeck bei sich in seinem Kiosk.

Die Diskussion über das geschenkte Stadion, das Wegkaufen der Leute und so weiter - das ist so wie ne Platte von den Les Humphries Singers: Kann auch keiner mehr hören.
Das lassen sich die "kleinen" Vereine auch schön bezahlen, wenn sie "leergekauft" werden - Fronck hats gesagt: 5 Mille fest, plus weitere Millionen varibal zu zahlende Gelder und die Kohlen für Länderspieleinsätze und Fahne an H 96. Und üble Presse, darf man nicht vergessen!

Geht in Hoffenheim auch bald los damit, wenn der erste von den ganzen Wunderspielern aus dem "Versprechen nicht innerhalb der Bundesliga zu wechseln" ausbricht und behauptet, der Verein, zu dem er geht, sei "aber ne Klasse für sich" :D
 
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