
Weil, wie ist es denn bei uns in den letzten Jahren oft gewesen?
Am Saisonende liegen sich alle in den Armen, weil mit den "bescheidenen Mitteln" wieder großartiges erreicht wurde. Es folgt der übliche Fehlstart, bei dem man sich oft des Eindruckes nicht erwehren kann, ob die Bearbeitung der Ursachen dafür überhaupt konsequent angegangen werden - weil ja alles prächtig gelaufen ist. KATS sprechen dann nach drei sieglosen Spielen von "Konsequenzen". Warum erst dann, wenn es zu spät ist? Es kommt eine Serie bis Weihnachten, alle sind glücklich und zufrieden. Nach der Winterpause der übliche Trott, nach drei oder vier Niederlagen, wenn das Team so oder so völlig verunsichert ist, spricht KA dann von "Kader überdenken", TS prangert "Naivität" und "mangelnde Einstellung" an. Es geht darum,
rechtzeitig und genau zum richtigen Zeitpunkt auf sich abzeichnende Trends zu reagieren. Genau das macht Hoeneß, nachdem Bayern gewonnen, aber weder gegen Cluj, noch gegen Werder, noch gegen Freiburg überzeugen konnte. Und DAS hat mMn überhaupt nichts mit authentisch oder nicht authentisch zu tun.