Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

Personalentscheidungen eines Unternehmens gehen nur die Leitungskräfte (ggf. Betriebsrat und Personalabteilung) des Unternehmens was an.
Grundsätzlich sehe ich das genauso... aber die Frage ist doch ... wieviel hat sich Werder geleistet, das jetzt schon zu solchen Mitteln gegriffen wird. Wir werden sehen ob die Werder Werte und ausschließlich internen Besetzungen das überstehen. Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit das Werder sich zu verändern...
 
Die Frage ist ja auch, auf was man Einfluss nehmen will. Ich bin Mitglied des Sportvereins Werder Bremen. Da kann ich auch gewissermaßen Einfluss nehmen. Auf die GmbH & Co. KG allerdings nicht. Und das ist natürlich auch gut so. Das ist ein Wirtschaftsunternehmen. Wir sind Fans, keine Aktionäre oder Gesellschafter. Die meisten von uns verstehen nicht einmal was von Sportmanagement.
Selbstverständlich hast du als Mitglied des SV Werder Bremen e.V. (sofern du kein passives Mitglied ohne Stimmrecht bist) Einfluss auf die Geschicke der GmbH & Co. KGaA. Weil genau diese Struktur die Kontrolle des Vereins über die ausgegliederte Profiabteilung sichert. Und somit der Verein über die 100%ige Tochter Werder Verwaltungs GmbH als Komplementär maßgeblichen Einfluss auf die Führung und strategische Ausrichtung der Profifußballgesellschaft verfügt

Somit kannst du als aktives Mitglied mittelbar auch Einfluss auf die Profiabteilung nehmen. Natürlich entscheiden diese Mitglieder nicht über einzelne Transfers oder Vertragsverhandlungen. Aber über die Wahl von Gremien und die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins wirkt die Mitgliedschaft durchaus auf die Profiabteilung ein.

Die Äußerung "Wir sind Fans, keine Sportmanager“ wirkt (vermutlich nicht nur) auf mich wie ein rhetorisches Schutzschild zum Abwürgen von unbequemer bzw. unliebsamer Kritik. Denn in einem Mitgliederverein geht es nicht darum, dass jedes Mitglied Experte für Sportmanagement sein muss. Schließlich müssen Aktionäre großer Unternehmen ebenfalls keine Betriebswirte sein, um über grundlegende Fragen der Unternehmensführung mitbestimmen zu dürfen. Demokratische Mitbestimmung setzt keine Fachausbildung voraus.

Gerade weil der Verein über die KGaA-Struktur die Kontrolle behalten soll, ist die Mitsprache der Mitglieder ein wesentlicher Bestandteil davon.
 
Natürlich entscheiden diese Mitglieder nicht über einzelne Transfers oder Vertragsverhandlungen.

Genau das soll aber hier passieren. Es wird ein Beschluss gefordert, dass der Vorstand den Arbeitsvertrag von Fritzi beendet. Und das mit Hilfe einer Forderung, personenbezogenen Daten, aller Mitglieder herauszugeben.

Und wenn du solche Art von Mitbestimmung ausschließen möchtest, worüber sollen die Mitglieder dann entscheiden? Ob die Toilettensitze im Heimbereich in Zukunft cremeweiß oder reinweiß sind?
 
Grundsätzlich sehe ich das genauso... aber die Frage ist doch ... wieviel hat sich Werder geleistet, das jetzt schon zu solchen Mitteln gegriffen wird. Wir werden sehen ob die Werder Werte und ausschließlich internen Besetzungen das überstehen. Meiner Meinung nach ist es höchste Zeit das Werder sich zu verändern...
Ich glaube nicht, dass das speziell daran liegt, was Werder sich "geleistet" hat, zumal wir vier gute Jahre hinter uns hatten. Es ist eher wieder mal die Veränderung unserer Gesellschaft, die immer mehr solche Sachen hervor bringt. Sowas passiert ja nicht nur im Fußball. Solche Petitionen gibt es in der Politik und zu Filmen, Serien, Videospielen.
Man hat eine bestimmte Meinung zu einem Thema und wenn entsprechend Entscheidungen getroffen werden, die gegen diese Meinung sprechen, dann wird zu Petitionen, Shit Storms, Review Bombing, etc. gegriffen. Das war früher sehr viel seltener der Fall.
 
Somit kannst du als aktives Mitglied mittelbar auch Einfluss auf die Profiabteilung nehmen. Natürlich entscheiden diese Mitglieder nicht über einzelne Transfers oder Vertragsverhandlungen. Aber über die Wahl von Gremien und die grundsätzliche Ausrichtung des Vereins wirkt die Mitgliedschaft durchaus auf die Profiabteilung ein.
Und dabei sollte es eben auch bleiben.


Die Äußerung "Wir sind Fans, keine Sportmanager“ wirkt (vermutlich nicht nur) auf mich wie ein rhetorisches Schutzschild zum Abwürgen von unbequemer bzw. unliebsamer Kritik.
Was irgendwie nicht verstanden wird hier ist, dass es mit der Kritik überhaupt nichts zu tun hat. Zille z.B. ist selbst Kritiker von Fritz und Konsorten und steht dieser Geschichte hier kritisch gegenüber.


Ich wiederhole mich nochmal: Um über sowas mitbestimmen zu können, benötigt man Einblick in Interna der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates, ja sogar in Teile des Scoutings, usw.
Völlig undenkbar.
 
Ich glaube nicht, dass das speziell daran liegt, was Werder sich "geleistet" hat, zumal wir vier gute Jahre hinter uns hatten. Es ist eher wieder mal die Veränderung unserer Gesellschaft, die immer mehr solche Sachen hervor bringt. Sowas passiert ja nicht nur im Fußball. Solche Petitionen gibt es in der Politik und zu Filmen, Serien, Videospielen.
Man hat eine bestimmte Meinung zu einem Thema und wenn entsprechend Entscheidungen getroffen werden, die gegen diese Meinung sprechen, dann wird zu Petitionen, Shit Storms, Review Bombing, etc. gegriffen. Das war früher sehr viel seltener der Fall.

Tja ... die Geister die ich rief ... hat nicht gerade HHG versucht immer sehr viel Einfluss zu nehmen auf die Gesellschaft über die Öffentlichkeitswirkung des Vereins? Jetzt lernt er mal die andere Seite der Medaille kennen, wenn nämlich Leute versuchen Ihre Meinung über andere zu stülpen.

Wie gesagt ... auch die massive Kritik an Fritz als es nach unten ging läßt ganz stark vermuten, das sich ne Menge Ressentiments aufgestaut haben im Bremer Umfeld.

Ich bringe es mal auf den Punkte:

Die Art wie der Verein seit Bode/Baumann und jetzt durch Grunewald/Fritz geführt wird, geht vielen gehörig auf den Sack.

Und da geht es nicht darum das Fans, Mitglieder und Medien die internen Belange des Vereines bis ins Detail verstehen, da geht es darum das Werder ein katastrophales und abgeschottetes Außenbild abgibt. Scheinbar gibt es da einen Akzeptanzbruch mittlerweile bei Teilen der Fans. Ich würde fast wetten, das die 7.000 Stimmen schon an einem Abend zusammenkommen.
 
Hier mal worum es dem Vogel geht:



Da steckt bestimmt der Werder Dirk dahinter
Ich weiss ja nicht was dieser Pascal Tetschet sich einbildet, aber das er Mitgliedsdaten fordert ist schon dreist. Und dann noch für so einen Unsinn wie die Amtsenthebung von Fritz per außerordentlicher Mitgliederversammlung.

Nur weil er von den nötigen 7000 Unterschriften nur 700 zusammen bekommen hat, will er jetzt alle Mitglieder belästigen? Dem brennt doch der Hut.

Ich werde sicherheitshalber eine eMail an den Verein schreiben, dass ich der Weitergabe ausdrücklich widerspreche.

Ich glaub es hackt.
Wenn einen der Hut brennt, dann deiner! Immer wie die Fahne weht und wenn einer sich bemüht Antworten auf das Desaster der letzten Saison zu bekommen, dann draufhauen! Armselig.
 
Da es keiner beantworten kann, worum geht es bei dieser Petition?

Tagesordnung der außerordentlichen Mitgliederversammlung

TOP 1 – Formalien, Eröffnung der Versammlung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung, ggf. Wahl eines Versammlungsleiters sowie Beschlussfassung über die Art der Abstimmung.
Unspektakulär
TOP 2 – Beratung und Diskussion über die Amtsausübung des Geschäftsführers Fußball der SV Werder Bremen

GmbH & Co. KGaA einschließlich einer Stellungnahme des Präsidiums.
Hier ist der erste Knackpunkt. Der Aufsichtsrat hat sich bereits ausführlich geäußert. Was will man denn noch hören? Diskutieren kann man natürlich, aber da erschließt sich mir kein Nutzen draus, wenn die Verantwortlichen nicht über Interna reden. Das wird dann eher ein Monolog. Kritik und Unmut hat man dort ja nun auch so mitbekommen, dass da viel vorhanden ist. Überraschend nach dieser Saison.

TOP 3 – Beschlussfassung über die Verpflichtung des Präsidiums des Sport-Verein „Werder“ von 1899 e. V. sowie

der vom Verein entsandten Vertreter in den Gremien der SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA, im Rahmen

ihrer jeweiligen Zuständigkeiten auf eine Beendigung der Tätigkeit des Geschäftsführers Fußball hinzuwirken.
Hier ist die klare Forderung nach einer Entlassung. Mit welchem Recht soll man das erwirken können? Das wird keiner tun. Die haben es ja auch bisher nicht getan, zumindest nicht mit Erfolg.

TOP 4 – Beratung und Diskussion über die Amtsausübung des Präsidenten des Sport-Verein „Werder“ von 1899

e. V.

TOP 5 – Beschlussfassung über die Abwahl des Präsidenten als Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums

gemäß den Bestimmungen der Vereinssatzung.
Das ginge vielleicht schon noch. Ob man damit aber nicht bis zur nächsten normalen Sitzung warten kann, nun ja.


Dazu kommt der enorme Datenschutz-Verstoß, der hier angeleiert wurde. Zwar hat der BGH hier korrekt entschieden, jedoch könnte eine Klagewelle folgen, die sehr langwierig und teuer werden könnte für den Verein.
 
Genau das soll aber hier passieren. Es wird ein Beschluss gefordert, dass der Vorstand den Arbeitsvertrag von Fritzi beendet.
Für einen so kurzen Satz enthält dieser gleich zwei gravierende inhaltliche Fehler:
  1. In der Petition wird nicht gefordert, dass der Vorstand die Entlassung von CF beschließt. Gefordert wird vielmehr die unverzügliche Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Gegenstand dieser Versammlung soll unter anderem die sportliche und strukturelle Führung des Profifußballs bei Werder sein, insbesondere die Tätigkeit von CF. Es geht also nicht ausschließlich um CF, sondern um die gesamte Führung der SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA – auch wenn CF dabei im Mittelpunkt der Kritik steht.
  2. Bei Werder werden die Geschäftsführer – wie bei einer GmbH & Co. KGaA üblich – nicht von anderen Geschäftsführern, sondern vom Aufsichtsrat bestellt und gegebenenfalls auch abberufen.
Unabhängig davon, ob man diese Petition für sinnvoll oder unsinnig hält, verfügen Vereinsmitglieder auf Grundlage des im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten Vereinsrechts über grundlegende Mitbestimmungsrechte. Dazu gehört insbesondere das Recht, Anträge zu stellen – sei es zur Änderung der Satzung oder zur Herbeiführung personeller Konsequenzen, etwa durch die Abwahl von Vereinsvorständen (diese sind jedoch nicht mit den Geschäftsführern einer in eine Kapitalgesellschaft ausgegliederten Profiabteilung gleichzusetzen).

Und das mit Hilfe einer Forderung, personenbezogenen Daten, aller Mitglieder herauszugeben.
Diese Forderung halte ich aus Gründen des Datenschutzes ebenfalls für unangemessen, zumal weil Werder nach eigener Darstellung dem Initiator einen datenschutzkonformen Alternativvorschlag unterbreitete.

Losgelöst von der jeweiligen subjektiven Ansichten zu diesem Thema ändert das jedoch nichts an der grundsätzlichen Legitimität der Petition. Die Frage, ob einzelne Forderungen oder Vorgehensweisen sinnvoll sind, ist von der Frage zu trennen, ob Vereinsmitglieder das Recht haben, eine solche Petition einzureichen und eine außerordentliche Mitgliederversammlung anzuregen.
 
Ich wiederhole mich nochmal: Um über sowas mitbestimmen zu können, benötigt man Einblick in Interna der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates, ja sogar in Teile des Scoutings, usw.
Völlig undenkbar.
Kannst du das näher begründen?

Denn deiner Logik nach müssten Vereinsmitglieder tief in sämtliche internen Abläufe eingebunden sein, bevor sie auf Mitgliederversammlungen Entscheidungen treffen dürfen. Dementsprechend müssten, wie bereits erwähnt, Aktionäre Betriebswirte sein, bevor sie über grundlegende Fragen der Unternehmensführung zum Abgeben ihres Votums befugt sind. Und ebenso dürften Mitarbeiter nur dann an Betriebsratswahlen teilnehmen, wenn sie fundierte arbeitsrechtliche Kenntnisse nachweisen können.

Auch ich wiederhole mich nochmal: Genau das sieht unser Rechtssystem jedoch bewusst nicht vor! Mitbestimmungsrechte setzen nicht voraus, dass jeder Beteiligte sämtliche Interna kennt oder Experte auf jedem relevanten Gebiet ist. Andernfalls wären große Teile des Vereins-, Aktien- und Betriebsverfassungsrechts schlicht überflüssig.

Deshalb die Frage: Warum soll etwas „völlig undenkbar“ sein, was seit Jahrzehnten gelebte und gesetzlich verankerte Praxis ist?

Oder geht es doch eher um die Haltung: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“?
 
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Ich versuche es, aber bin nicht so gut darin.

Also zunächst einmal sollten wir Aktionäre, usw. rauslassen, denn es geht hier um Vereinsmitglieder.

Wenn wir von einem Verein reden, ist eine gewisse Transparenz zunächst einmal verpflichtend. Im Kleingartenverein Bottrop ist das sicherlich auch gelebte Praxis. ;)
Beim SV Werder Bremen vermutlich auch.
Daher haben Vereinsmitglieder auch die Möglichkeit der Einflussnahme auf die Führung des Vereins. Und die Betonung liegt hier auf "Verein".

Was die Führung der GmbH & Co. KG angeht, da hat kein Vereinsmitglied ein Mitbestimmungsrecht und das wäre ja auch absurd, wenn Externe Einfluss auf die Entscheidungen eines Unternehmens hätten. Und ja, im Gegensatz zu Aktionären, etc. sind wir extern.

Es besteht lediglich eine indirekte Mitbestimmungsmöglichkeit, die hier ja angestrebt wird.
Und hier ist der Knackpunkt.
Man will aufgrund einer Meinung auf Personen einwirken, damit sie entsprechend andere Entscheidungen treffen. Diese Entscheidungen wurden im Vorfeld aber unter Einblick in Interna getroffen, die wir Mitglieder nicht haben und auch nicht bekommen werden.
Es ist also auch gar nicht möglich, uns diese Entscheidungen näher zu begründen als bereits getan (siehe Statement des Aufsichtsrates).
Das führt die ganze Situation ad absurdum, da wir eventuell die Entscheidungen anders beurteilen würden, hätten wir entsprechende Einblicke.

Jetzt stellen wir uns vor, man erreicht das Ziel und Hess-Grunewald wird abgewählt und gegen einen Nachfolger ausgetauscht, der die Interessen der Petition verfolgt.
Diese Person wird anschließend Einblick in Interna haben und entweder seine/ihre Meinung ändern oder akzeptieren müssen, dass es plausible Hintergründe für die Entscheidungen gab, selbst wenn er/sie diese nicht teilt.
Denn genau dafür ist der Aufsichtsrat da.
Man darf nicht vergessen, dass der Aufsichtsrat zu großen Teilen eben NICHT durch Leute besetzt ist, die Werder-Vergangenheit haben und die Entscheidung pro Fritz war einstimmig.

Eine oder zwei ausgetauschte Personen im Aufsichtsrat ändern nicht an dieser Entscheidung.

Dazu kommt wie gesagt die Frage des Datenschutzes.
 
Und da geht es nicht darum das Fans, Mitglieder und Medien die internen Belange des Vereines bis ins Detail verstehen, da geht es darum das Werder ein katastrophales und abgeschottetes Außenbild abgibt. Scheinbar gibt es da einen Akzeptanzbruch mittlerweile bei Teilen der Fans. Ich würde fast wetten, das die 7.000 Stimmen schon an einem Abend zusammenkommen.
Genau das ist der Punkt. Eisbaer holt da viel zu weit aus,den meisten geht es nicht darum jedes kleine Interna zu erfahren.Sondern es geht um die Art und Weise.
In den letzten 15 Jahren waren es überwiegend Jahre im Tabellenkeller und sogar Abstieg. Und vollmundige Versprechen das alle Steine umgedreht werden,und passiert ist nix.Auch diesmal kommt ein : war vieles nicht gut,haben Fehler gemacht..Ende.
Die beiden guten Jahre haben vielleicht etwas kaschiert,jetzt sind wir wieder da wo wir zu Zeiten von Dutt schon waren , wahrscheinlich finanziell prekärer als damals.
Immer wird dieses " wir sind eine Familie " propagiert, wobei die Familie anscheinend nur die Verantwortlichen sind , die Fans aber nichts weiter als Klatschpappenkulisse. Kritik wird nicht gern gesehen , Spieler die sich mal kritisch äußern sind störend, Majestät Beleidigung..Was erlauben Friedl ,Bittencourt,Weiser ?
Stage hat wahrscheinlich erkannt,das sich nichts ändert und zieht Konsequenzen.

Jemand wie Nico,der den Verein liebt und ihn echt gut und auch fair vertritt,gibt Pascal eine Bühne . Und schon darf er keinen Stadion Vlog mehr machen. Supporten ..gerne. Mal berechtigte Kritik üben , geht gar nicht.

Viele hier wünschen sich mal ehrliche Worte,auch ein Eingeständnis das Fehler gemacht wurden. Fehler können auch passieren.Warum sind Dinge so schlecht gelaufen , wo will man hin ?
Transparenz und Kommunikation ,mal mehr Offenheit. Die Fans wollen einfach mehr mitgenommen werden.

An vielen Standorten wäre die Hölle los, Spieler,Verantwortliche beleidigt,bedroht worden..( was natürlich drüber ist ). Aber es wird alles ertragen,die Ultras starten besondere Aktionen vor Heidenheim und dem Derby.Die Fans sind immer da , supporten,machen jeden Auswärtsblock voll,sind geduldig...aber bitte keine Kritik an den Unantastbaren.

Diese Aktion jetzt , egal ob sie zustande kommt oder nicht und auch das Spruchband am letzten Spieltag : unsere Geduld ist nicht unendlich , zeigen aber , das sich was verändern muß. Das es nicht immer ein einfaches ,weiter so , geben kann.

Ansonsten hilft vielleicht nur ,wenn zigtausend Mitglieder austreten , wenn tausende ihre Dauerkarten verkaufen und damit ein Zeichen setzen.
 
Ich sehe das weniger kompliziert, respektive viel pragmatischer was die Zukunft des Vereins, insbesondere seiner Führungsmannschaft angeht.

Viele können sich offensichtlich noch gar nicht vorstellen, dass die Zukunft des Fußballs unweigerlich in einen (hoffentlich) liberalen Korporatismus überführt werden dürfte und sich dabei eine Trennung (grob skizziert) in den mitgliedergeführten Sport-Verein „Werder“ e.V., der die Amateurabteilungen, Jugendarbeit, soziale Projekte betreibt und formal die 50+1‑Kontrolle über die Profis ausübt, während die GmbH & Co. KGaA zu einem hochdigitalisierten Medien‑ und Datenunternehmen transformiert wird. KI‑gestütztes Scouting, automatisierte Content‑Produktion, personalisierte Fan‑Ansprache, umfassende Sponsoring‑Ökosysteme mit Tech‑Konzernen - das, was bereits lange die Big Tech Firmen in ähnlicher Form vollziehen.

In der Außenwirkung wäre Werder noch immer ein Fußballverein, tatsächlich würde man das Konstrukt auf wirklich professionelle Beine stellen. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass das der zukünftige Weg sein wird (könnte das näher ausführen, würde aber zu lang werden).

Dieser Weg würde automatisch eine deutlich professionellere Führungsmannschaft bedingen und die aktuelle vollkommen überfordern. Gleichzeitig, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wird das Gros der zukünftigen Zuschauer eine untergeordnete Rolle spielen, da sich die Spiele zukünftig nur noch ein besserverdienendes Publikum wird leisten können und die eigentliche Fanbasis nicht mehr als Fan / Kunde, sondern als Community wahrgenommen werden wird.

"Fortuna für alle" war ein solches Projekt der Zukunft und hat nichts damit zu tun, dass die Fortuna als Verein jämmerlich scheiterte. Daten werden die Währung der Zukunft darstellen und sich das Fußballgeschäft zumindest in Deutschland so entwickeln. Entscheidungen von Relevanz werden auch keine HHG´s dieser Welt mehr treffen, das werden entsprechende KI-Modelle steuern, wobei es (hoffentlich) noch in einer Übergangszeit Veto-Rechte seitens menschlicher Führungspersonen (Gremien) geben dürfte.

Die Alternative wäre deutlich schlimmer, daher führe ich das hier nicht gesondert auf.
 
Ich sehe das weniger kompliziert, respektive viel pragmatischer was die Zukunft des Vereins, insbesondere seiner Führungsmannschaft angeht.

Viele können sich offensichtlich noch gar nicht vorstellen, dass die Zukunft des Fußballs unweigerlich in einen (hoffentlich) liberalen Korporatismus überführt werden dürfte und sich dabei eine Trennung (grob skizziert) in den mitgliedergeführten Sport-Verein „Werder“ e.V., der die Amateurabteilungen, Jugendarbeit, soziale Projekte betreibt und formal die 50+1‑Kontrolle über die Profis ausübt, während die GmbH & Co. KGaA zu einem hochdigitalisierten Medien‑ und Datenunternehmen transformiert wird. KI‑gestütztes Scouting, automatisierte Content‑Produktion, personalisierte Fan‑Ansprache, umfassende Sponsoring‑Ökosysteme mit Tech‑Konzernen - das, was bereits lange die Big Tech Firmen in ähnlicher Form vollziehen.

In der Außenwirkung wäre Werder noch immer ein Fußballverein, tatsächlich würde man das Konstrukt auf wirklich professionelle Beine stellen. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass das der zukünftige Weg sein wird (könnte das näher ausführen, würde aber zu lang werden).

Dieser Weg würde automatisch eine deutlich professionellere Führungsmannschaft bedingen und die aktuelle vollkommen überfordern. Gleichzeitig, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wird das Gros der zukünftigen Zuschauer eine untergeordnete Rolle spielen, da sich die Spiele zukünftig nur noch ein besserverdienendes Publikum wird leisten können und die eigentliche Fanbasis nicht mehr als Fan / Kunde, sondern als Community wahrgenommen werden wird.

"Fortuna für alle" war ein solches Projekt der Zukunft und hat nichts damit zu tun, dass die Fortuna als Verein jämmerlich scheiterte. Daten werden die Währung der Zukunft darstellen und sich das Fußballgeschäft zumindest in Deutschland so entwickeln. Entscheidungen von Relevanz werden auch keine HHG´s dieser Welt mehr treffen, das werden entsprechende KI-Modelle steuern, wobei es (hoffentlich) noch in einer Übergangszeit Veto-Rechte seitens menschlicher Führungspersonen (Gremien) geben dürfte.

Die Alternative wäre deutlich schlimmer, daher führe ich das hier nicht gesondert auf.
Na Na Na, da kriegt man ja sch.iss das gleich der T-1000 an die Tür klopft und fragt ob er mal ein bißchen durchwischen dürfte (wie der das wohl meint?). Wie Du es beim Scouting schreibst, ist es alles allenfalls digital gestützt. Denn rechtlich werden es immer Köpfe sein, die entscheiden. Geht nicht anders, weder bei Big Data oder KPI Steuerung, noch bei KI oder autonomen Fahren. Ist doch schon alles da. Gerade diese Kennzahlen und Big Data K.acke ist doch vollkommen explodiert im Fussball. Die wollen alle nur partizipieren mit Ihren mathematischen Modellen, die zumeist nur die Vergangenheit beschreiben. Hat keinen nach vorne gebracht, im Wesentlichen bestimmt immer noch das Geld über die Platzierungen und nicht irgendwelche tot langweiligen KPI´s. Kleine Anmerkung, es ist heutzutage recht einfach einen Haufen an Daten zu produzieren, die zumeist nur das "IST" abdecken und wenig prognostische Entscheidungsrelevanz haben. Es ist aber rechtlich schwer geworden, diese Daten auch auszutauschen, tlw. sogar zu speichern. Und auch das Bild was Du zeichnest, das die Preise beim Fußball in die Höhe schnellen, ist doch schon längst da. Weitere kleine Anmerkung an dieser Stelle, Du kannst gar nicht so schnell "A" sagen, wie schnell die gut betuchte Kundschaft weg ist, wenn der "Kleine Mann" sich das nicht mehr leisten kann. Dieses Elitäre ist ein nicht zu vernachlässigendes Distinktionsmerkmal, oder einfach gesagt "es ist dann nicht mehr "IN".

Letztenendes ist das auch alles schnottenegal. Wir haben hier eine Führungsphilosophie im Verein, die vielen seit Jahren sauer aufstößt und nun offenkundig rechtlich angegangen wird. Im Moment noch, nur von einem kleinen Teil, aber das Ding hat echtes Eskalationspotential. Sowas finde ich höchst bedenklich. Den SVW, den ich jahrzehntelang unterstützt habe, der war mit seinen Fans immer ganz "dicke". Das jetzt gerade geht aber massiv in die andere Richtung und hat, wie gesagt, echtes Eskalationspotential. Da kann es einen richtigen Bruch geben. Und es verlieren nicht beide Seiten diesmal, sondern nur einer und das ist der Verein. Die Fans haben schon seit Jahr(zehnten) verloren, weil sie diesen Schrottfussball und Führung ertragen müssen. Von daher sage ich ja, der Veränderungsdruck auf seiten des Vereins wächst gewaltig ....
 
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Na Na Na, da kriegt man ja sch.iss das gleich der T-1000 an die Tür klopft und fragt ob er mal ein bißchen durchwischen dürfte (wie der das wohl meint?). Wie Du es beim Scouting schreibst, ist es alles allenfalls digital gestützt. Denn rechtlich werden es immer Köpfe sein, die entscheiden. Geht nicht anders, weder bei Big Data oder KPI Steuerung (ganz alter Hut, auch im Fußball schon längst erschlossen diese Kennzahlen und Data K.acke. Hat keinem etwas gebracht oder jedem gleich viel oder wenig, denn die Kräfte Verhältnisse in der Bundesliga werden im Großen und Ganzen immer noch am Geld festgelegt), noch bei KI oder autonomen Fahren. Ist doch schon alles da. Und auch das Bild was Du zeichnest, das die Preise beim Fußball in die Höhe schnellen, ist doch schon längst da. Kleine Anmerkung, es ist heutzutage recht einfach einen Haufen an Daten zu produzieren, die zumeist nur das "IST" abdecken und wenig prognostische Entscheidungsrelevanz haben. Es ist aber rechtlich schwer geworden, diese Daten auch auszutauschen, tlw. sogar zu speichern. Weitere kleine Anmerkung an dieser Stellen, Du kannst gar nicht so schnell "A" sagen, wie schnell die gut betuchte Kundschaft weg ist, wenn der "Kleine Mann" sich das nicht mehr leisten kann. Dieses Elitäre ist ein nicht zu vernachlässigendes Distinktionsmerkmal, oder einfach gesagt "es ist dann nicht mehr "IN".

Dir scheint nicht bewusst zu sein, dass sich die Wirtschaft gerade von der Konsumgesellschaft hin zur tokenisierten Ökonomie entwickelt, einem fundamentalen Wandel im Verständnis von Eigentum, Wert und Konsumverhalten. Dieser Prozess löst das traditionelle Modell des alleinigen, physischen Besitzes zugunsten von digitalem Teilbesitz und nutzungsbasiertem Zugang auf. Zukünftig wirst Du mit Daten bezahlen und diese werden Deinen ganz persönlichen Preis bestimmen.

Vielleicht hast Du die digitalen Preisschilder im Handel oder Deinen Preis den Du bei Amazon zahlen musst einmal beobachtet, denn dann wäre Dir aufgefallen, dass diese Preise auf Dich bzw. Deine Daten reagieren. Du würdest feststellen, dass der Preis für dasselbe Produkt, gekauft zum gleiche Moment wie eine andere Person, einen ganz anderen Wert ausweisen wird. Diese Daten, die Du nur schwerlich beeinflussen kannst, werden Dein persönliches Kaufvermögen steuern.

Letztenendes ist das auch alles schnottenegal. Wir haben hier eine Führungsphilosophie im Verein, die vielen seit Jahren sauer aufstößt und nun offenkundig rechtlich angegangen wird. Im Moment noch, nur von einem kleinen Teil, aber das Ding hat echtes Eskalationspotential. Sowas finde ich höchst bedenklich. Den SVW, den ich jahrzehntelang unterstützt habe, der war mit seinen Fans immer ganz "dicke". Das jetzt gerade geht aber massiv in die andere Richtung und hat, wie gesagt, echtes Eskalationspotential. Da kann es einen richtigen Bruch geben. Und es verlieren nicht beide Seiten diesmal, sondern nur einer und das ist der Verein. Die Fans haben schon seit Jahr(zehnten) verloren, weil sie diesen Schrottfussball und Führung ertragen müssen. Von daher sage ich ja, der Veränderungsdruck auf seiten des Vereins wächst gewaltig ....

Wie bereits geschrieben, diese Führungsriege ist nur noch vorübergehend da, muss man sich nicht drüber aufregen, weil es sein Ende finden wird.
 
Dir scheint nicht bewusst zu sein, dass sich die Wirtschaft gerade von der Konsumgesellschaft hin zur tokenisierten Ökonomie entwickelt, einem fundamentalen Wandel im Verständnis von Eigentum, Wert und Konsumverhalten. Dieser Prozess löst das traditionelle Modell des alleinigen, physischen Besitzes zugunsten von digitalem Teilbesitz und nutzungsbasiertem Zugang auf. Zukünftig wirst Du mit Daten bezahlen und diese werden Deinen ganz persönlichen Preis bestimmen.

Vielleicht hast Du die digitalen Preisschilder im Handel oder Deinen Preis den Du bei Amazon zahlen musst einmal beobachtet, denn dann wäre Dir aufgefallen, dass diese Preise auf Dich bzw. Deine Daten reagieren. Du würdest feststellen, dass der Preis für dasselbe Produkt, gekauft zum gleiche Moment wie eine andere Person, einen ganz anderen Wert ausweisen wird. Diese Daten, die Du nur schwerlich beeinflussen kannst, werden Dein persönliches Kaufvermögen steuern.



Wie bereits geschrieben, diese Führungsriege ist nur noch vorübergehend da, muss man sich nicht drüber aufregen, weil es sein Ende finden wird.
Ja aber das beschreiben von Käuferverhalten und das austauschen von diesen Daten (tlw. illegalerweise) ist doch auch längst ein alter Hut. Ich glaub das hatte ich schon in der ersten Semesterstunde, vor 150 Jahren, das der Prof. meinte, achtet mal drauf wenn Ihr einen Schreibfehler in Euren Namen einbaut, wie häufig der bei Euch so zurückkommt ....

Rechte haste m. E. mit dem Wechsel vom alleinigen Eigentum zum Sharing oder leasen. Das ist so. Machen auch viele Halbstarke, die sich dann zu acht ne Mega Kutsche leasen, damit jeder mal seine Uschi beeindrucken kann .... das wäre ein Modell für Werder "Dauerkarten Sharing", ... machen zwar schon viele privat so, kann man aber auch vereinseitig einführen. Bezogen auf die Heimspiele würde ich die Aktion unter dem Motto "Geteiltes Leid ist Halbes Leid" laufen lassen ... oder etwas prägnanter "Laßt uns zusammen abkotzen".

Und was die Führungsriege betrifft, wie gesagt rechtlich geht es nur über Köpfe. Irgendwelche Digitalisierungsszenarien sind da eher unerheblich. Letztenendes geht es sogar gar nicht mal um die Köpfe dieser Riege. Es geht um die werderanische DNA, die Vereinsphilosophie. Das war schon unter Bode/Baumann unterirdisch. Die muß und wird geändert werden. Zumeist geht das nur über Köpfe, aber vielleicht sind ja die jetzigen Frei genug in der Birne, selbst die notwendigen Veränderungen einzuleiten.

Hatte mich ja mit dem Fall gar nicht beschäftigt und ehrlicherweise wäre es mir lieber, wenn wir eine geile nächste Saison haben. Aber mein Tipp ist, das wenn irgendwie wirklich alle Mitglieder abstimmen dürfen, worüber auch immer, dann gibt es ne schallernde Ohrfeige ..... da hat sich zuviel aufgestaut in den letzten Jahren! Ich glaube sowas würde anders laufen als die normalen Mitgliederversammlungen .... ich würde auf jeden Fall an den Türen die Gäste auf Pyrotechnik kontrollieren ....
 
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Man darf das auch nicht zu hoch hängen. 7000 Unterschriften sind es glaube ich in der Petition. Werder hat fast 70.000 Mitglieder und nochmal deutlich mehr Fans.
Zwar sehen durchaus viele davon Clemens Fritz kritisch - ich ebenso - aber die allermeisten haben sich inzwischen nach dem Klassenerhalt erstmal wieder beruhigt.

Generell befinden wir uns hier in einer Bubble. Zu glauben, eine überwältigende Mehrheit der Werder-Fans würde eine Entlassung von Fritz fordern, ist sehr naiv.
Es sind wie immer die lauten Kritiker im Internet, die den Anschein erwecken, es wäre eine Mehrheit.

Das ist es, was ich heute morgen meinte. Es gibt nicht diese unglaublich hohe Unzufriedenheit mit Werder plötzlich. Die Fans sind genauso kritisch oder nicht kritisch wie vor 20-30 Jahren. Was sich verändert hat, ist die Art und Weise wie viele Menschen heute generell mit Unzufriedenheit umgehen. Es gibt keine Hemmschwelle mehr und das hat nicht einfach damit zu tun, dass die Leute es heute satt haben, dass Werder nicht wieder in Europa spielt, sondern mit einer generellen Veränderung unserer Gesellschaft, ausgelöst durch Trump, Corona, etc.
Dass sie mit Werder unzufrieden sind, das ist normal und verständlich, aber da hat sich nicht viel verändert. Dieselbe Unzufriedenheit findet man z.B. schon vor 15 Jahren. Nur der Umgang ist ein anderer.
 
Man darf das auch nicht zu hoch hängen. 7000 Unterschriften sind es glaube ich in der Petition. Werder hat fast 70.000 Mitglieder und nochmal deutlich mehr Fans.
Zwar sehen durchaus viele davon Clemens Fritz kritisch - ich ebenso - aber die allermeisten haben sich inzwischen nach dem Klassenerhalt erstmal wieder beruhigt.

Generell befinden wir uns hier in einer Bubble. Zu glauben, eine überwältigende Mehrheit der Werder-Fans würde eine Entlassung von Fritz fordern, ist sehr naiv.
Es sind wie immer die lauten Kritiker im Internet, die den Anschein erwecken, es wäre eine Mehrheit.

Das ist es, was ich heute morgen meinte. Es gibt nicht diese unglaublich hohe Unzufriedenheit mit Werder plötzlich. Die Fans sind genauso kritisch oder nicht kritisch wie vor 20-30 Jahren. Was sich verändert hat, ist die Art und Weise wie viele Menschen heute generell mit Unzufriedenheit umgehen. Es gibt keine Hemmschwelle mehr und das hat nicht einfach damit zu tun, dass die Leute es heute satt haben, dass Werder nicht wieder in Europa spielt, sondern mit einer generellen Veränderung unserer Gesellschaft, ausgelöst durch Trump, Corona, etc.
Dass sie mit Werder unzufrieden sind, das ist normal und verständlich, aber da hat sich nicht viel verändert. Dieselbe Unzufriedenheit findet man z.B. schon vor 15 Jahren. Nur der Umgang ist ein anderer.
Also ich gehe mit meiner Unzufriedenheit heutzutage genauso um wie vor 15 Jahren. Ich bin zwar erst 16, aber ich lerne schnell ...
Mal im ernst, was machen denn die Leute heute anders als früher. Oder meinst Du das die sozialen Medien heutzutage die Möglichkeit bieten, mehr Frust abzulassen. Das würde ich unterschreiben. Aber mehr fällt mir da nicht ein ...

PS ... Unzufrieden waren die Leute diese Saison nicht ... ich glaube diese Saison waren alle auf Werder richtig pissig. Wirklich alle .... also selbst der größte hardcore Eventstadiongänger mit absolutem Werder Love Faktor und Null Ahnung vom Fussi wird doch wohl gemerkt haben das das was da auf dem Platz passiert wenig mit gutem Fußball zu tun hat ...
 
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Also ich gehe mit meiner Unzufriedenheit heutzutage genauso um wie vor 15 Jahren. Ich bin zwar erst 16, aber ich lerne schnell ...
Mal im ernst, was machen denn die Leute heute anders als früher. Oder meinst Du das die sozialen Medien heutzutage die Möglichkeit bieten, mehr Frust abzulassen. Das würde ich unterschreiben. Aber mehr fällt mir da nicht ein ...
Ich habe nicht dich damit gemeint. ;)
Auch ich bin nicht so. Mich kotzt das nur tierisch an, dass die Leute bei jedem Thema absolut unhinged sind und völlig eskalieren. Auch früher waren viele der Meinung, dass die eigene Meinung die einzig wahre sei (siehe mich ;) ). Aber heute versuchen die Leute diese auch durchzudrücken durch Shit storms, Petitionen oder Review Bombing. Politik fange ich jetzt nicht an.

Social Media ist da auch nur ein Symptom. Wie gesagt, das hat mit Trump und Corona angefangen. Da ist bei vielen etwas kaputt gegangen. Und mittlerweile hat sich das verselbstständigt und erreicht auch Leute, die nicht zu denen gehören, die damals damit angefangen haben.
 
Ich habe nicht dich damit gemeint. ;)
Auch ich bin nicht so. Mich kotzt das nur tierisch an, dass die Leute bei jedem Thema absolut unhinged sind und völlig eskalieren. Auch früher waren viele der Meinung, dass die eigene Meinung die einzig wahre sei (siehe mich ;) ). Aber heute versuchen die Leute diese auch durchzudrücken durch Shit storms, Petitionen oder Review Bombing. Politik fange ich jetzt nicht an.

Social Media ist da auch nur ein Symptom. Wie gesagt, das hat mit Trump und Corona angefangen. Da ist bei vielen etwas kaputt gegangen. Und mittlerweile hat sich das verselbstständigt und erreicht auch Leute, die nicht zu denen gehören, die damals damit angefangen haben.
Absolute Zustimmung. Mal den Film "Das Dilemma mit den sozialen Medien" gesehen. Danach bleibt die Art des "Meinung durchdrückens" nicht virtuell. Macht mir größte Sorgen, das das mal Realität wird.
Ich bin auch tlw. "hart" oder "überspitzt" in der Argumentation. Höre ich aber ein Argument was mich überzeugt, nehme ich das meistens mit auf. Denn nur so entwickelt man sich weiter .... ein wenig von dieser Offenheit bei Werder und ich glaube es gäbe weniger Kritik! Ein wenig mehr von dieser Offenheit in öffentlichen Streits und es würden wieder Debatten werden. Eben wie früher. Da hast Du recht finde ich!
 
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