Diskussionskultur im Forum

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Einen Beitrag melden als fremdenfeindlich, verschwörungstheoretisch etc. ist das eine und definitiv gut, aber bevor ich jemandem unterstellen würde, den ich nur aus dem Netz "kenne", er sei Nazi, Rassist, Querdenker etc muss schon eine Menge passieren.

Im Corona-Thread ist das leider von einigen Spezialisten ganz selbstverständlich. Wer nicht mit der eigenen (teils extremen) Meimung konform geht, ist automatisch Querdenker oder Rassist. Das wird auch sehr offen geschrieben.
 
Könnte schon wieder kotzen@ignoriertes Mitglied.
Kann mir jemand ein Zitat liefern, in welchem ich hier jemanden als Rassisten titulierte?
Das wäre doch 'meldefähig' und ggf. sanktionabel durch die Mods.
Falls nicht: Lass das mit den Unterstellungen.
Manche hier, besonders das ignorierte Mitglied, sollten womöglich mal ihre Opferrolle überdenken: Eine Gegenmeinung ist nicht automatisch eine Zuschreibung; der Hinweis auf Ähnlichkeiten in Denk- und Argumentationsstrukturen ist genau das: ein Hinweis.
Zur 'Quatschdenkerfrage': Wenn es wie eine Ente watschelt, wie eine Ente quakt und - wie eine Ente - in das Wasser, in welchem es schwimmt, hineinkotet - dann liegt erstmal nahe, dass es sich um eine Ente handelt.
Sorry 4 off topic.
 
Im Corona-Thread ist das leider von einigen Spezialisten ganz selbstverständlich. Wer nicht mit der eigenen (teils extremen) Meimung konform geht, ist automatisch Querdenker oder Rassist. Das wird auch sehr offen geschrieben.
Das habe ich so extrem nicht bemerkt, kannst du das mal aufzeigen?
Klar wird ein Beitrag schon mal als "QuerdenkerThesen" bezeichnet, das heißt ja im Umkehrschluss nicht, dass der von einem Querdenke kommt, sondern, dass eben die Thesen aufgegriffen wurden. Genauso kann jemand in seinem Beitrag etwas Rassistisches schreiben ohne gleich Rassist zu sein. Ich schreibe ja auch mal diskriminierende Sachen, die ich gar nicht als solche auffasse. Das sollte dann erläutert werden.

Ähnliches hier:
Übertrieben ausgedrückt wurde also Corox in die Aluhut Ecke, und du in die Rassisten Ecke geschoben.

Hier habe ich das Gefühl, es wird wieder überinterpretiert ohne die genauen Fakten zu kennen. Mir ist bewusst, dass hier "übertrieben" steht, dennoch wirkt es für mich aufgrund der mir bekannten Fakten (vielleicht kennt @Flutlicht82 ja aber mehr) zu schnell geurteilt. Ich will hier nun auch nicht viel über Corox schreiben, da Opalo gebeten hat, dies nicht weiter zu tun, Im Falle Opalos scheint es ja, wenn ich sie dort richtig verstanden habe, eher der Vorwurf gewesen zu sein, das sie angeblich Fremdenfeindlichkeit und Faschismus toleriert haben soll. Gerade sowas finde ich schwierig zu beurteilen und kann es mir auch nicht vorstellen. Die gesamte Problematik bei Werder scheint (ich hoffe schien) eher darin zu liegen, dass sie die Vorwürfe "unreflektiert" aufgenommen haben und dort auch nicht zu erst mit den Betroffenen drüber gesprochen zu haben sondern direkt etwas gefordert zu haben. Wenn das so stimmt, was ich stark annehme, dann ist das für mich schon ziemlich daneben und ein ziemlicher Vertrauensbruch seitens Werder.
 
Hier bzw. in diversen Threads ist mehrfach das Stichwort gefallen, andere Meinungen tolerieren. Das verstehe ich als gültig in alle Richtungen. Und genau diese wechselseitige Toleranz scheint mir mehr und mehr abhanden zu kommen - nicht nur hier im Forum, sondern auch in anderen "sozialen" Medien sowie in realen Diskussionen.

Wenn hier ein Beitrag gemeldet wird, der sexistisch, rassistisch oder Richtung Querdenken/Verschwörungstheorie geht, dann ist in einem ersten Schritt der betreffende User für mich kein Sexist, Rassist oder Querdenker. Er hat in diesem ersten Schritt eine Äußerung getätigt, die daneben und zu sanktionieren ist.

Gleiches gilt für mich in Diskussionen in anderen sozialen Medien oder real. Zuerst einmal "in dubio pro reo". Denn es soll vorkommen, dass Leute nicht nachdenken oder sich ungeschickt ausdrücken (sich differenziert ausdrücken können ist eine Fähigkeit, die manche mehr und manche weniger haben). Das alles macht die Äußerung nicht besser oder tolerierbar, sollte aber mMn zwingend einfließen in eine Wertung, die man meint über eine Person fällen zu können. Darauf folgt für mich ein Prozess, einschließlich Nachfragen und Diskussion. Dazu gehört für mich, zu versuchen zu verstehen, wie jemand etwas meint, oder warum er etwas genau so sagt. Und erst am Ende dieser Entwicklung komme ich zu einem Ergebnis. In persönlichen Begegnungen und Diskussionen schneller als online.

Aber auch persönlich nehme ich mir Zeit. Ich hatte eine gute Bekannte, die, was sich mehr und mehr zeigte, in die Verschwörungstheoretiker- und Querdenkerszene abgedriftet ist. Über unzählige andere, auch persönliche Themen außer Corona konnten wir uns nachmittagelang bereichernd austauschen, weswegen ich versuchen wollte zu verstehen, warum sie in Sachen Corona da abgebogen ist, wo sie abgebogen ist. Ich hätte inhaltlich schnell mit ihr brechen können, weil wir in dem Punkt null aufeinander zugehen konnten. Weil mir aber das Verstehen wollen mit Blick auf den anderen Teil ihrer Persönlichkeit so wichtig war, habe ich mir für die Entscheidung, den Kontakt zu ihr abzubrechen, bewusst lange Zeit genommen.

Mein Gefühl ist, dass diese Entwicklung bzw. dieser Prozess, bis man zu einer Wertung kommt, zunehmend weniger erfolgt. Da wird nicht nachgefragt, sondern schnell mal jemand als Nazi, Sexist, Rassist oder was auch immer vorverurteilt. Das finde ich schade, denn es würgt Diskussionen ab an Stellen, wo es meiner Meinung nach sinnvoll wäre, sie zu führen.

Letzten Endes mag das mit dem Werten jeder so halten, wie er will, aber ich habe genau aus den obigen Erwägungen heraus und auch mit Blick auf die Beschwerde über mich vor ein paar Jahren mittlerweile wenig bis gar keine Lust, mich an bestimmten Diskussionen in egal welchem sozialen Medium zu beteiligen, weil ich die Gefahr sehe vorverurteilt zu werden aufgrund von Wertungen, die jemand meint abgeben zu können, ohne mich persönlich zu kennen.

Das birgt aber, wenn viele so denken wie ich, gleichzeitig das Risiko, dass, nenne ich es mal gemäßigtere Stimmen, die versuchen, abzuwägen, in diesen Diskussionen verstummen, und radikalere Meinungen, in welche Richtung auch immer, die Oberhand gewinnen. Bei Facebook sieht man das in manchen "Diskussionen" extrem. Da wird nur noch aufeinander eingeschlagen, ohne auch nur im Ansatz irgendwelche Argumente auszutauschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kann ein User, der einen anderen User ignoriert, dann doch auf das Geschriebene des Users eingehen, wo man doch genau das ignoriert?


Aber es ist ja gut zu wissen, dass sich diese Person angesprochen fühlt - zurecht.


sergeant_mumm: „Bravo. Auf den Punkt.“ Als Antwort auf einen Beitrag eines anderen Users, der mir fälschlicherweise unterstellt ungeimpft zu sein. Dir reichte eine falsche Unterstellung nicht aus, Du hast noch einen draufgesetzt. Doppelt hält wohl besser. Der andere User hat sich entschuldigt, Du hattest lediglich Deinen Beitrag abgeändert (sehr erbärmlich, wie auch andere User feststellten).

Am 18.09.21 hast Du mich kritisch- und querdenkend genannt.

Aber kritisch- und querdenkend reichten Dir ja auch nicht. Du hast mich direkt in die rechte Ecke stellen wollen. @mezzo19742, der mich ja nun schon länger kennt, hat bereits erwähnt, wie banal das ist.

Wie oft willst Du den dummen Spruch mit der Ente noch bringen? Ah, muss man wahrscheinlich, wenn man ständig Leute in Ecken stellt, weil man ihre Meinung nicht teilt. Du wurdest derzeit schon dafür kritisiert, aber das weißt Du ja noch.

Ich kritisiere auch an dieser Stelle das, was ich bei anderen Usern bereits kritisierte: wenn es nicht mehr ums sachliche Thema geht, sondern man nur auf persönliche Anfeindungen aus ist, sollte man besser nicht mehr schreiben. Halt Dich doch einfach an Deine Ignore-Liste. Das müllt Threads auch nicht mit Kleinkriegen zu.

Ach ja, mal schauen, wie lange das hier nun ignoriert wird…
 
Zum vermuteten Nichtnachkommen der Meldepflicht, fehlt mir das Warum.
1. Ist es Nachlässigkeit von Mitarbeitern?
2. Ist es ein organisatorisches Problem.
3. Sind Ärzte mit "Schreibkram" überlastet?
4. Ist es ein logistisches Problem?
5. Gibt es teilweise, besonders im ländlichen Raum, eine solch "super" Breitbandabdeckung, dass auch deshalb die Erfassung hängt?
Übrigens eine Breitbandabdeckung, die die studierte Physikerin Frau Dr. Merkel in Wahlversprechen bei jeder Wahl seit 10 Jahren zugesagt und nicht eingehalten hat.
Ich nenne das, in Anbetracht der extremen Bedeutung (auch in Bezug zur totalen Notwendigkeit in der heutigen Globalität), Wahlbetrug!
Die fehlenden Übertragungskapazitäten waren auch ein Grund, warum, selbst hier in Leipzig, der online-Unterricht hakte und hakte und hakte und hakte und....
Meine Enkelin, Gymnasialschülerin, musste sich mit ihren kleineren Bruder, Grundschüler, die "Leitung teilen".
Mit dem Ergebnis, dass Videounterricht praktisch unmöglich wurde, die "Leitungen zusammenbrachen" und sie quasi den ganzen Tag am PC "herumdoktern" mussten,um ihre Aufgaben einigermaßen vollständig zu erledigen.
Von den Zustände im ländlichen Raum hat wohl jeder schon etwas gehört


Deshalb:
Kann das nicht auch die Arbeit der Ärzte derartig negativ beeinflussen, bewinflusst haben?
Können vielleicht das teils miese Breitbandniveau die Meldungen hemmen, mithin unsicher halten?

Nicht-Kenntnis der Abläufe in Arztpraxen und Gesundheitsämter zwingt also zu Spekulationen.
Aber was die themenfremden 50% deines Beitrags, z.B. das politische Wirken einer einzelnen Person, mit dem fragwürdigen Umgang mit der Meldepflicht zu Impffolgen zu tun haben - das kannst du bestimmt erklären? Ganz bestimmt, oder?
 
Nicht-Kenntnis der Abläufe in Arztpraxen und Gesundheitsämter zwingt also zu Spekulationen.
Aber was die themenfremden 50% deines Beitrags, z.B. das politische Wirken einer einzelnen Person, mit dem fragwürdigen Umgang mit der Meldepflicht zu Impffolgen zu tun haben - das kannst du bestimmt erklären? Ganz bestimmt, oder?

Das Du die Kausalität nicht erkennen willst (denn zu doof dazu bist Du mit Sicherheit nicht) , bestätigt mir die vorstend irgendwo von jemand geschriebene Aussage, dass Du bestimmte Leute nur provozieren willst.

Kotzt Dich das inzwischen nicht selbst an, sich so bescheiden zu verhalten?
Scheinbar nein.
Das alleine sagt mir viel über Deinen extrem lieben und netten Charakter aus.
Hier in Leipzig würden die, die um Deine Gunst betteln, Schlange stehen.
 
Wenn du dich provoziert fühlen möchtest, ist das dein Ding.
Ich hatte bloß nach dem - aus deiner Sicht bestehenden - Zusammenhang gefragt.
War mir aber schon fast klar, dass keine inhaltliche Antwort zustande kommt.
 
Kotzt Dich das inzwischen nicht selbst an, sich so bescheiden zu verhalten?

Hast du dich das auch selbst mal gefragt? Du gehst hier die Leute an mit dem Schein was gutes sagen zu wohlen, verdrehst Worte, gesht auf Aussagen anders ein als sie getätigt wurden (Beispiel: Kopf zerbrechen). Beleidigst Leute (linke oder rechte) und dann willst du hier den Moralischen machen?
 
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