Daniel Thioune (Cheftrainer)

Mal zum Trainer zurück und weg von allen Statistiken und Punkteschnitten und wen er alles wie geil entwickelt. Er hat den Klassenerhalt geschafft und damit die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt zu bleiben. Darüber hinaus ist es clever mit Thioune zunächst in die nächste Saison zu gehen. Wenn der Erfolg nächste Saison ausbleibt ist es gut noch die Trainerkarte zu haben und sie nicht schon ohne Grund zu verballern. Hart für Thioune, aber ich glaub er weißt wie´s läuft. Ist der Erfolg da, ist ohnehin alles Tutti. Und jeder halbwegs vernünftige Manager guckt sich zwar Statistiken an, denkt aber genau SO!
 
Ganz realistisch betrachtet, sollte man schon Überlegungen anstellen, was wäre, wenn Thioune es nicht packt.

Die große Frage ist, wieviel Zeit gibt man ihm. Aktuell kann man da gar keine Einschätzung geben, weil völlig unklar ist, welcher Kader am Ende stehen wird. Würde der Kader größtenteils so stehen bleiben und nur punktuell verändert werden, würde ich den 10. Spieltag schon anpeilen.
Saisonziel sollten 40-45 Punkte sein. Nach 10 Spieltagen sollten also minimum 11-12 Punkte auf dem Konto sein.
Zum Vergleich: Letzte Saison waren es 15. Daher sollte auch die spielerische Komponente einbezogen werden. Realistisch gesehen wird sie das aber nicht.
 
Mal zum Trainer zurück und weg von allen Statistiken und Punkteschnitten und wen er alles wie geil entwickelt. Er hat den Klassenerhalt geschafft und damit die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt zu bleiben. Darüber hinaus ist es clever mit Thioune zunächst in die nächste Saison zu gehen. Wenn der Erfolg nächste Saison ausbleibt ist es gut noch die Trainerkarte zu haben und sie nicht schon ohne Grund zu verballern. Hart für Thioune, aber ich glaub er weißt wie´s läuft. Ist der Erfolg da, ist ohnehin alles Tutti. Und jeder halbwegs vernünftige Manager guckt sich zwar Statistiken an, denkt aber genau SO!

Es war doch nicht Thioune, der den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auf die gesamte Saison gesehen nur derjenige, der die Ziellinie überschreiten durfte. Nichts an seiner Verpflichtung war vorausschauend, er war lediglich gerade verfügbar und somit nichts anderes als eine Notlösung.

Diese kurzfristige Denke wird dazu führen, dass der nächste Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit sein wird und somit im Gegensatz zu früheren Verpflichtungen, immer mehr Schwung aus dem offensichtlichen Umbruch nehmen wird. Machen wir es doch wie Frankfurt oder Wolfsburg, dann wird man definitiv den Weg in Liga 2 gehen.
 
Es war doch nicht Thioune, der den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auf die gesamte Saison gesehen nur derjenige, der die Ziellinie überschreiten durfte.
Das konnte man vielleicht beim Abstieg von Thomas Schaaf behaupten, aber 14 Spiele sind jetzt nicht "Ziellinie überschreiten". Den Klassenerhalt teilen sich er und Horst Steffen zu etwa 40:60 rein von den Punkten her. Horst Steffen hatte allerdings mehr Spiele und die größere Durststrecke, also belassen wir es bei 50:50.

Rein von den Fakten her.

Subjektiv betrachtet hätte Steffen den Abstieg nicht mehr vermieden. Das ging nur noch immer weiter bergab. Insofern kann man schon sagen, dass Thioune den Klassenerhalt gesichert hat, wenn auch mit großer Mithilfe der drei Teams hinter uns. Aber das war schon zu Amtseintritt klar, dass 30 Punkte reichen würden, mindestens für Relegation.

Jetzt mal ernsthaft: Wer hier hat nach 20 Spielen, 19 Punkten und 11 Spielen ohne Sieg noch daran geglaubt, dass Daniel Thioune 13 Punkte holen würde, zumal dann ja mit Freiburg und Bayern zwei sichere Niederlagen folgten und Pauli auch verloren ging? Ich nicht. Und ich bin grenzenloser Optimist. Hab das nicht kommen sehen.
 
Ganz realistisch betrachtet, sollte man schon Überlegungen anstellen, was wäre, wenn Thioune es nicht packt.

Die große Frage ist, wieviel Zeit gibt man ihm. Aktuell kann man da gar keine Einschätzung geben, weil völlig unklar ist, welcher Kader am Ende stehen wird. Würde der Kader größtenteils so stehen bleiben und nur punktuell verändert werden, würde ich den 10. Spieltag schon anpeilen.
Saisonziel sollten 40-45 Punkte sein. Nach 10 Spieltagen sollten also minimum 11-12 Punkte auf dem Konto sein.
Zum Vergleich: Letzte Saison waren es 15. Daher sollte auch die spielerische Komponente einbezogen werden. Realistisch gesehen wird sie das aber nicht.
Ist das nicht etwas früh für eine Prognose?

40 Punkte sollte aber eh das Minimalziel sein. Alles andere ist doch nicht mehr Vermittelbar.

Trotzdem wenn es nur ein Beispiel ist, dann sollte das ungefähr hinkommen.

Ich gebe den Trainer jetzt erstmal Zeit sich zu bewahren. Die Bewehrungszeit beginnt mit der ersten Pokalrunde, da es kein Bundesligist sein kann, ist der Gegner egal und ist damit schlagbar. Bis hin, je nach Abschneiden im Pokal endet die Bewehrungszeit zwischen 3-10 Spieltag. Bis dahin kann man sich in Ruhe ein Bild machen. Denn man hat noch den Rückblick auf diese Saison als zusätzliche Grundlage.
 
Das konnte man vielleicht beim Abstieg von Thomas Schaaf behaupten, aber 14 Spiele sind jetzt nicht "Ziellinie überschreiten". Den Klassenerhalt teilen sich er und Horst Steffen zu etwa 40:60 rein von den Punkten her. Horst Steffen hatte allerdings mehr Spiele und die größere Durststrecke, also belassen wir es bei 50:50.

Rein von den Fakten her.

Subjektiv betrachtet hätte Steffen den Abstieg nicht mehr vermieden. Das ging nur noch immer weiter bergab. Insofern kann man schon sagen, dass Thioune den Klassenerhalt gesichert hat, wenn auch mit großer Mithilfe der drei Teams hinter uns. Aber das war schon zu Amtseintritt klar, dass 30 Punkte reichen würden, mindestens für Relegation.

Jetzt mal ernsthaft: Wer hier hat nach 20 Spielen, 19 Punkten und 11 Spielen ohne Sieg noch daran geglaubt, dass Daniel Thioune 13 Punkte holen würde, zumal dann ja mit Freiburg und Bayern zwei sichere Niederlagen folgten und Pauli auch verloren ging? Ich nicht. Und ich bin grenzenloser Optimist. Hab das nicht kommen sehen.

Ist das nicht lustig, heute erschien ein Artikel in der Deichstube der genau das schreibt, was ich bereits mehrfach gesagt hatte.

Werder Bremens Daniel Thioune: „Wir haben das Ganze gerade so über die Linie gedrückt“

Es herrscht immer noch der Irrglaube vor, Thioune wäre die bessere Alternative zu Steffen gewesen. Sieht man außerhalb der grün-weißen Werderwelt auch differenzierter.
 
Sicherlich ist es das, ich bin kein Zahlenmensch und orientiere mich gerne am Auftreten der Mannschaft und das finde ich kaum (aber doch) besser als unter Steffen.
Letztlich aber gerade so gut genug um den worst case vermieden zu haben.
Ausgesprochen optimistisch gehe ich aber nicht in die neue Saison.
Thioune hat ja vorsichtig formuliert ausgedrückt,das er gar nicht so spielen durfte ,wie er wollte. Punkte absichern war Prio.
Nächste Saison fängt er bei null und mit eigener Vorbereitung an,vielleicht auch dem einen oder anderen Wunschspieler. Dann mal sehen wie der Kader aussieht. Wer weiß,vielleicht entwickelt sich mit neuen hungrigen Spielern auch ne neue Dynamik.
Vielleicht sehen wir ne Mannschaft die mehr Ehrgeiz hat,mehr Spielfreude.
Vielleicht entwickeln sich Leute wie Covic,Musah,Chuki richtig gut .Vielleicht findet Mbangula den Spaß am Fußball wieder,weil er mehr zaubern darf .
Werden wir alles sehen..
 
Ist das nicht lustig, heute erschien ein Artikel in der Deichstube der genau das schreibt, was ich bereits mehrfach gesagt hatte.

Werder Bremens Daniel Thioune: „Wir haben das Ganze gerade so über die Linie gedrückt“

Es herrscht immer noch der Irrglaube vor, Thioune wäre die bessere Alternative zu Steffen gewesen. Sieht man außerhalb der grün-weißen Werderwelt auch differenzierter.
Das weiß man eben nicht und wird man nachher bewerten können, jedenfalls waren sich im Grunde im Vorfeld viele Experten einig, dass Steffen ein Glücksgriff für Werder ist.
Wir werden es sehen, bisher haben mich beide nicht überzeugt, dennoch gebe ich Thioune natürlich die Chance mit einer kompletten Vorbereitung und hoffentlich einem ziemlich kompletten Kader zu zeigen, was er kann.
 
Es herrscht immer noch der Irrglaube vor, Thioune wäre die bessere Alternative zu Steffen gewesen. Sieht man außerhalb der grün-weißen Werderwelt auch differenzierter.
Nein, das ist nicht das, was gesagt wird. Am Ende des Tages hat Thioune nur das geschafft, was unter Steffen wohl nicht mehr geschafft worden wäre. Ob er die bessere Alternative zu Steffen ist, das ist gar nicht absehbar bisher.

Ich halte Thioune erstmal für den besseren Trainer, aber ich halte auch die Else vom Sparmarkt für besser als Steffen. ;)
Aber ob Thioune uns wirklich weiterbringt, das hoffe ich zumindest. Er könnte aber auch genauso schlecht für uns sein wie Steffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Aussage tut weh. Ein gutes Gefühl hört sich definitiv anders an.
Was soll man denn auch sagen? Wer zu diesem Zeitpunkt behauptet, er könnte irgendeine Prognose für die kommende Saison abgeben, der hat glaube ich entweder eine Zeitmaschine oder zuviel Selbstbewusstsein.

Anhand dieser Rückrunde kann man nicht viel zu Thioune sagen. Er durfte nicht so spielen, wie er das gerne täte und er hatte keine Vorbereitung. Danach kann man mehr sagen.
 
Es war doch nicht Thioune, der den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auf die gesamte Saison gesehen nur derjenige, der die Ziellinie überschreiten durfte. Nichts an seiner Verpflichtung war vorausschauend, er war lediglich gerade verfügbar und somit nichts anderes als eine Notlösung.

Diese kurzfristige Denke wird dazu führen, dass der nächste Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit sein wird und somit im Gegensatz zu früheren Verpflichtungen, immer mehr Schwung aus dem offensichtlichen Umbruch nehmen wird. Machen wir es doch wie Frankfurt oder Wolfsburg, dann wird man definitiv den Weg in Liga 2 gehen.
Natürlich ist der nächste Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit, das ist er so gut wie bei jedem Verein, Heidenheim mal ausgenommen und Freiburg, die ihre Trainer auch lange halten. Wir früher auch. Notlösungen können aber auch langfristig funzen, Schaaf zB war auch nur der Trainer, der ein paar ST vor Schluss 1999 noch zufällig Zeit hatte, den Murks von Magath zu reparieren. Eine vorausschauende Verpflichtung war eher Steffen, da bin ich sicher, dass man den wirklich gecastet und als potentiellen Nachfolger für den für die Vereinsbosse zu fordernden Werner unbedingt haben wollte. Das ist mächtig in die Hose gegangen und sehr schwer planbar. Wirklich auswählen können nur die großen Vereine und selbst die liegen wie der BVB in schöner Regelmäßigkeit schief, Leverkusen letztes Jahr ja nun auch. Es ist sehr schwer zu planen, welcher Trainer letzten Endes passt.
 
Es war doch nicht Thioune, der den Klassenerhalt geschafft hat, sondern auf die gesamte Saison gesehen nur derjenige, der die Ziellinie überschreiten durfte. Nichts an seiner Verpflichtung war vorausschauend, er war lediglich gerade verfügbar und somit nichts anderes als eine Notlösung.

Diese kurzfristige Denke wird dazu führen, dass der nächste Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit sein wird und somit im Gegensatz zu früheren Verpflichtungen, immer mehr Schwung aus dem offensichtlichen Umbruch nehmen wird. Machen wir es doch wie Frankfurt oder Wolfsburg, dann wird man definitiv den Weg in Liga 2 gehen.
Kann möglich sein was Du schreibst. Ich würde nur gerne mehr Fakten haben bevor ich mich für eine Trainerentlassung ausspreche. Natürlich kann es sein das Thioune krachend scheitert nächste Saison und sein Punkteschnitt ist kein Guter gewesen diese Saison. Nur erwäge ich immer noch die Variante, das es grundsätzlich mit diesem Kader überhaupt nicht gepasst hat und der Trainer eher zweitrangig war diese Saison. Ich glaube diese Saison war eine wirklich heftige Fehleinschätzung des gesamten Vereines. Grunewald hätte Fritz nicht zum Manager ernennen dürfen (schon länger her ich weiß, aber diesmal mußte Fritz neu aufbauen), Fritz hätte nicht so daneben liegen dürfen mit seinen Verpflichtungen und auf Jahns hören. Fritz hätte auch nicht Horst Steffen verpflichten dürfen. Und der Aufsichtsrat hätte alle nicht so weitermachen lassen dürfen. Unter strikten Erfolgsgesichtspunkten haben alle die Note 6 verdient.

Jetzt allerdings den Trainer zu feuern halte ich für falsch. Wenn sich das nächste Saison so abzeichnet wie diese Saison, sind Fritz und Thioune sowieso relativ schnell Geschichte. Wissen beide auch.

Von daher denke ich, es macht erstmal Sinn Thioune unter "Normalbedingungen" beginnen zu lassen. Dabei liegt es GANZ ALLEINE AN FRITZ, diese Normalbedingungen zu schaffen und nicht wieder so einen Last Minute und lückenhaften Minuskader zu präsentieren. Das war nichts.

Und auf unser vorheriges Thema zurückzukommen. Da kann er jetzt Statistiken wälzen ohne Ende und sich von seinem neuen Kaderplaner soviele Kennzahlen an seine Bürowände tapezieren lassen wie nur möglich, am Ende entscheidet das Gespür ob es in Summe paßt oder nicht. Und ich kann nur immer wieder sagen, so ein lasches Umfeld wie Bremen braucht vor allem hungrige Leute, die das ausgleichen. Also lieber mehr Attention auf den Charakter legen.

Werder denkt immer das sie mit Ihrem besonders ruhigen Umfeld sensible oder angeschlagene Spieler besser therapieren als andere oder stärker machen dadurch. Andersrum wird ein Schuh draus, das angeschlagene und zu lasche Vereinsklima mit deutlicher Führungsschwäche braucht starke, alleinlaufende Spieler, die dieses Umfeld therapieren! Nicht die Spieler sind die Patienten, sondern dieser überaus erfolglose und im eigenen Saft schmorende Verein ist es .... !
 
Was soll man denn auch sagen? Wer zu diesem Zeitpunkt behauptet, er könnte irgendeine Prognose für die kommende Saison abgeben, der hat glaube ich entweder eine Zeitmaschine oder zuviel Selbstbewusstsein.

Anhand dieser Rückrunde kann man nicht viel zu Thioune sagen. Er durfte nicht so spielen, wie er das gerne täte und er hatte keine Vorbereitung. Danach kann man mehr sagen.

Bei der Verpflichtung eines entsprechenden Trainers, hätte man eine solche 50:50 Aussage nicht treffen müssen. Deine entlarvende Äußerung entspricht doch genau meiner Vorstellung, keinen vielversprechenden (positiv ausgedrückt) Trainer verpflichtet zu haben. Natürlich kann sich der Verein wieder Stück für Stück in Richtung Solidität robben, ein Absturz ist jedoch genauso möglich und somit bereits jetzt eine der wichtigsten Figuren auf dem Schachbrett angezählt.

Ich belasse es jetzt mal dabei, da erst die Vorbereitung neue Erkenntnisse liefern dürfte.
 
Bei der Verpflichtung eines entsprechenden Trainers, hätte man eine solche 50:50 Aussage nicht treffen müssen. Deine entlarvende Äußerung entspricht doch genau meiner Vorstellung, keinen vielversprechenden (positiv ausgedrückt) Trainer verpflichtet zu haben.
Bei welchem Trainer hätte man denn eine solche Aussage treffen können? Mourinho? Also tut mir leid, aber kein Trainer auf dem Markt kann wirklich eingeschätzt werden. Mezzo hat es doch wunderbar erklärt. Man kann von einem Trainer überzeugt sein und dann ist er eine Graupe -> siehe Steffen. Ob Thioune nun der Wunschtrainer war oder man das nur so verkauft, das ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Er soll Leistung bringen und das kann theoretisch sogar die C-Lösung. Manchmal ist die C-Lösung besser als die vermeintliche A-Lösung. Wir werden es sehen.
Ist ohnehin mühselig darüber zu diskutieren. Wir werden nie erfahren, welcher Trainer bei uns wieviele Punkte geholt hätte.

Wobei ich die Verpflichtung von Steffen von Anfang an sehr skeptisch gesehen habe. Die Einschätzung, Steffen wäre ein "Förderer der Jugend" ist schon sehr oberflächlich betrachtet, denn in Elversberg hatte er sehr starke Talente zur Auswahl, die sich selbst aufgestellt haben. Und auch bei uns tat er sich dann ja nicht wirklich als besonderer Förderer auf. Coulibaly hat sich sehr stark angeboten und Backhaus wurde ihm aufgezwungen (Hein ist ja auch Talent).
 
Natürlich ist der nächste Trainerwechsel nur eine Frage der Zeit, das ist er so gut wie bei jedem Verein, Heidenheim mal ausgenommen und Freiburg, die ihre Trainer auch lange halten. Wir früher auch. Notlösungen können aber auch langfristig funzen, Schaaf zB war auch nur der Trainer, der ein paar ST vor Schluss 1999 noch zufällig Zeit hatte, den Murks von Magath zu reparieren. Eine vorausschauende Verpflichtung war eher Steffen, da bin ich sicher, dass man den wirklich gecastet und als potentiellen Nachfolger für den für die Vereinsbosse zu fordernden Werner unbedingt haben wollte. Das ist mächtig in die Hose gegangen und sehr schwer planbar. Wirklich auswählen können nur die großen Vereine und selbst die liegen wie der BVB in schöner Regelmäßigkeit schief, Leverkusen letztes Jahr ja nun auch. Es ist sehr schwer zu planen, welcher Trainer letzten Endes passt.

Im Prinzip habe ich die gleiche Meinung, jedoch würde ich mir die Rückkehr zur Kontinuität für den Verein wünschen. Wir hatten in den letzten Jahrzehnten mehrere Phasen mit schnellen Trainerwechseln, aber auch wieder welche von längerer Dauer. Gerade weil Werder nicht viel Geld zur Verfügung steht, müsste man auf den entscheidenden Positionen (z.B. die des Trainers) Persönlichkeiten haben, die den Werderweg gehen können.

Ole Werner war so ein Typ, einerseits vorsichtiger/umsichtiger Aufbau nach dem Aufstieg und gleichzeitiger Verbesserung von Saison zu Saison. Da war die Trainerwahl, bei aller berechtigter Kritik an ihm, wirklich gelungen. Was ich bisher von Thioune gesehen habe zeigt mir, dass er nicht der notwendige Nachfolger sein dürfte. Klar, wieder nur mein persönlicher Eindruck.
 
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