Corona - generelle Diskussion

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Und dann sanken die Zahlen und stiegen erst ab Mitte Oktober wieder signifikant an, ja. Und das nach einem fast maßnahmenfreien Sommer mit Urlaubern, Discos, ohne 2G undundund. Saisonalität eben.

:tnx:

...
dass die dänische Regierung beim Thema Corona nicht so restriktiv vorgeht wie bei anderen politischen Entscheidungen. Und darauf aufbauend anhand der Situation, in der sich die dänische Regierungspartei gerade befindet, die Vermutung aufgestellt, dass deren weniger restriktive Corona-Politik auch wahltaktische Gründe haben könnte.

Das was die Dänen, so meine Infos, machen, sie gucken auf die Zahlen. Reale Zahlen, da in Dänemark die Anzahl der Tests extrem hoch ist und nicht irgendwelche Rechenmodelle wie bei uns.
Und danach orientieren die sich und kritisieren im Gegensatz dazu die miese Datenlage aus Deutschland.
Deswegen war Deutschland letztes Jahr z.B. für Dänemark lange Risikogebiet, da die Daten nicht verfügbar bzw, nicht in der Qualität und Quantität vorhanden waren.

im ersten Jahr, also vor 2 Jahren waren z.B. die Grenzen lange dicht und nur für 2-3 Monate im Sommer offen. Für unseren Sommerurlaub damals zu spät. für den im Herbst gerade noch - nach uns war die Grenze wieder dicht.
Die Regierung probiert, so mein Eindruck, es für alle Bewohner möglichst gut zu machen, nicht bestimmte Gruppen über andere zu stellen.

Und zu jeder Öffnung wurde immer klar dazu gesagt, das wenn sich an den Zahlen was ins negative ändert, wieder zurück gefahren wird. Es wurde nix versprochen, was man nicht halten kann.

Schon ein, mMn, großer Unterschied zu der Situation bei uns.

Ich wäre, was die Handhabung und Kommunikation in der Pandemie angeht jedenfalls lieber in Dänemark wohnhaft denn bei uns - da jeder weiß, woran man ist, welche Regeln gelten - wann und wo.
Bei uns muss man immer erstmal gucken: welches Bundesland? Macht ja jeder was er will -
 
Das tägliche Testen an den Schulen wird verlängert (geboosterte nicht), aber gleichzeitig "gedroht ", wenn nicht genug Tests zur Verfügung stehen, drohen Schulschließungen.

Für mich klingt das nach Widerspruch
 
So habe ich bis vor drei Wochen auch gedacht! Mein Bruders Familie an Corona erkrankt, der 12 Jährige ( geimpft) gut durch gekommen mein Bruder (gebostert) hat nicht gedacht daß es so schlimm ist ( ohne Krankenhaus) der 11 Jährige ungeimpft, kurz vor Krankenhaus 40 Fieber nicht ansprechbar, nach Heilung will er nur noch geimpft werden.
Gute Besserung für den Kleinen :(
 
So habe ich bis vor drei Wochen auch gedacht! Mein Bruders Familie an Corona erkrankt, der 12 Jährige ( geimpft) gut durch gekommen mein Bruder (gebostert) hat nicht gedacht daß es so schlimm ist ( ohne Krankenhaus) der 11 Jährige ungeimpft, kurz vor Krankenhaus 40 Fieber nicht ansprechbar, nach Heilung will er nur noch geimpft werden.

Habe ich im Freundeskreis auch erlebt. Nur, dass der Kleine viel jünger war. Wach, aber nicht ansprechbar. Hohes Fieber, völlig dehydriert.
 
Habe ich im Freundeskreis auch erlebt. Nur, dass der Kleine viel jünger war. Wach, aber nicht ansprechbar. Hohes Fieber, völlig dehydriert.

Sowas in ähnlicher Form gab es auch schon vor Corona, wird durch ein Herpesvirus ausgelöst, betrifft grundsätzlich kleine Kinder und Säuglinge und nennt sich Drei-Tages-Fieber.

Das Virus wurde vor 35 Jahren entdeckt, als ich es hatte, war es gerade bekannt. Fieber jenseits von Gut und Böse, quasi im Fieberwahn.

*** Gute Besserung an das Kind!***

Zum Glück sind schwere Verläufe bei Kindern hinsichtlich Corona sehr selten. Das RS-Virus hat den Kindern zuletzt ja schon stark zugesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
So habe ich bis vor drei Wochen auch gedacht! Mein Bruders Familie an Corona erkrankt, der 12 Jährige ( geimpft) gut durch gekommen mein Bruder (gebostert) hat nicht gedacht daß es so schlimm ist ( ohne Krankenhaus) der 11 Jährige ungeimpft, kurz vor Krankenhaus 40 Fieber nicht ansprechbar, nach Heilung will er nur noch geimpft werden.
Gute Besserung für den Jungen
 

Jo, der hat es nach einer Woche Krankenhaus hinter sich gebracht und ist wieder putzmunter, ist letztes Jahr gewesen. War ne harte Woche für die Eltern (zwei im Grunde, weil er schon mit Symptomen erkrankt war bevor er ins Krankenhaus kam), aber wie ich hier gerade lese hätten die sich gar nicht so anstellen brauchen, gab's ja alles schon.
 
Jetzt bitte nicht die typischen Kindererkältungskrankheiten wie RS-Viren (jedes Jahr Herbst und Frühjahr) mit Corona gleichsetzen! Es kann auch eine bakterielle Superinfektion dabei sein, die am Ende den Schweregrad und auch eine Dehydrierung ausmacht. Kinder dehydrieren schnell, wenn sie nicht ausreichend trinken. Das ist nun einmal nicht selten. Dann hat das betroffene Kind Corona und eine bakterielle Pneumonie oder sonstige Infektion beispielsweise! Corona alleine ist bei Kindern ohne wesentliche Begleiterkrankungen wie Frühchen, Lungenreifungsstörung, angeborener Immundefekt usw. zu über 90% asymptomatisch.
 
Das tägliche Testen an den Schulen wird verlängert (geboosterte nicht), aber gleichzeitig "gedroht ", wenn nicht genug Tests zur Verfügung stehen, drohen Schulschließungen.

Für mich klingt das nach Widerspruch

Bei Omikron muss eigentlich jedes Kind, ob geimpft, geboostert oder nichts von beiden, getestet werden, weil die Ansteckungsgefahr so groß ist. Oder man lässt es auch dort durchlaufen, ohne neue Maßnahmen zu generieren.

Zu wenig Tests darf kein Grubd für Schulschließungen darstellen, nicht nach so langer Zeit in der Pandemie.


Anderes Thema Impfungen / Impfpflicht:

Dr. Voshaar, Präsident des Verbandes pneumologischer Kliniken und Chefarzt der Lungenklinik Moers, hat deutliche Worte gesprochen. Sehr interessant mal eine Aussage zu lesen, die das Thema nicht aus Sicht der Vorsicht und Angst darstellt.


https://www.tagesspiegel.de/wissen/...elkerung-mit-omikron-infizieren/28017896.html


https://web.de/magazine/politik/pol...nen-politiker-lungenfacharzt-uneinig-36570698

Auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht schafft Probleme: Nicht überprüfbar, Gesundheitsämter schon überlastet und immer noch höhere Zahlen ungeimpftes Personal. Prognose: Ungeimpfte arbeiten auch weiterhin dort.

Man darf gespannt sein auf Mitte März…

 
Jetzt bitte nicht die typischen Kindererkältungskrankheiten wie RS-Viren (jedes Jahr Herbst und Frühjahr) mit Corona gleichsetzen! Es kann auch eine bakterielle Superinfektion dabei sein, die am Ende den Schweregrad und auch eine Dehydrierung ausmacht. Kinder dehydrieren schnell, wenn sie nicht ausreichend trinken. Das ist nun einmal nicht selten. Dann hat das betroffene Kind Corona und eine bakterielle Pneumonie oder sonstige Infektion beispielsweise! Corona alleine ist bei Kindern ohne wesentliche Begleiterkrankungen wie Frühchen, Lungenreifungsstörung, angeborener Immundefekt usw. zu über 90% asymptomatisch.

Mein Beitrag war nicht als Gleichsetzung von Erkältungskrankheiten mit Corona gemeint. Denn eine Erkältung bringt ein Kind nicht ins Krankenhaus geschweige denn auf Intensivstation.

Hier waren die Kinderstationen aufgrund des aktuellen RS-Virus überlastet. Gleiches galt, wenn man so googelt, deutschlandweit. Corona hat das nicht verursacht.

https://www.spiegel.de/gesundheit/d...grenze-a-661e0481-4b4a-4bfe-90ca-bef1db547782

https://www.br.de/nachrichten/bayern/volle-kinderkliniken-wegen-der-atemwegserkrankung-rsv,Sn8GFgG

https://www.mainpost.de/regional/wu...-was-eltern-jetzt-wissen-muessen-art-10691064
 
Mein Beitrag war nicht als Gleichsetzung von Erkältungskrankheiten mit Corona gemeint. Denn eine Erkältung bringt ein Kind nicht ins Krankenhaus geschweige denn auf Intensivstation.
Hier täuschst Du Dich gewaltig. Ist speziell Herbst und Frühjahr nicht selten. Ist aber unabhängig von Corona.
Auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht schafft Probleme: Nicht überprüfbar, Gesundheitsämter schon überlastet und immer noch höhere Zahlen ungeimpftes Personal. Prognose: Ungeimpfte arbeiten auch weiterhin dort.
Hier kann ich zustimmen, denn ich weiß, dass der ÖGD personell das gar nicht umsetzen kann. Es soll noch ein Programm geschrieben werden, mit dem man die Ungeimpften registriert. Das Alles bis zum 15.3.22. :top:. Das ist in Anbetracht unserer tollen Digitalisierung ein klitzekleines Problem.
Der ÖGD unterliegt dem Votum der Gebietskörperschaften, die schon parteienübergreifend signalisiert haben, dass sie ein Betretungsverbot nicht adhoc unterstützen werden. Es soll eine Frist von 3 Monaten wohl gelten. Dann ist Sommer und wir sehen weiter. Kommt Zeit, kommt Rat.
Es macht vor allem vor dem Hintergrund unseres sagenhaften Überschuss an Pflegekräften und MFAs in den Kliniken und den Praxen auch relativ wenig Sinn. Aber wir haben eine neue Regierung, die erst gestern mit Dahmen vollmundige Ansagen bei der Meischberger gemacht hat und sich nun ungeachtet der realen Versorgungssituation in der Bringschuld sieht. :wink:
 
@syker1983:

Erst im letzten Herbst habe ich zum ersten Mal vom schweren Verlauf aufgrund des RS-Virus gehört. Hier waren sämtliche Kinderkliniken und Kinderstationen übervoll. Zur gleichen Zeit kam das Thema deutschlandweit auf den Tisch.

In den Vorjahren gab es eine solche Berichterstattung nicht. Hier waren die Kinderstationen und Kinderkliniken nie überlastet. Folglich muss ich davon ausgehen, dass das RS-Virus in den Vorjahren nie so schlimm war.

Daher verstehe ich Deine Aussage, dass ich mich täusche nicht so recht. Im Jahr 2021 muss doch irgendwas anders mit dem RS-Virus sein, wenn ausschließlich 2021 die Kinderstationen und Kinderkliniken aufgrund des RS-Virus überlastet sind, was in den Vorjahren nicht der Fall war. Wie ist das dann zu erklären?
 
Weiter im Text: :)



Wie meinst du bitte das mit "Auf Sicht fährt"? Dass die Entscheidungen in beiden Ländern für nicht weitsichtig genug halte, oder wie darf/muss ich das verstehen?

Wie auch immer: mein Post von heute 13:17 h hatte nicht die Intension, einen Vergleich zwischen der dänischen und deutschen Corona-Politik anzustellen. Sondern ich habe damit, wie bereits im Beitrag von 19:22 h erwähnt, lediglich die Ambivalenz zum Ausdruck gebracht, dass die dänische Regierung beim Thema Corona nicht so restriktiv vorgeht wie bei anderen politischen Entscheidungen. Und darauf aufbauend anhand der Situation, in der sich die dänische Regierungspartei gerade befindet, die Vermutung aufgestellt, dass deren weniger restriktive Corona-Politik auch wahltaktische Gründe haben könnte.

Dann hätte die Regierung aber wirklich sehr langfristig geplant. Und ihre jetzige Situation schon vor fast 2 Jahren vorhergesehen. Denn wie schon in meinen vorigen Posts mehrfach erwähnt, änderte sich der Weg von Dänemark in der Coronapandemie überhaupt nicht. Schon 2020 als wir da im Urlaub waren, fiel zeitweise die Maskenpflicht.

Daher macht für mich dein Verweis auf die Migrationspolitik hier nicht so wirklich Sinn. Dänemark tickt da ja nun auch nicht erst unter der jetzigen Regierung restriktiver. Als Deutscher durfte man zum Beispiel auch lange vorher dort kein Ferienhaus kaufen. Man bleibt dort scheinbar lieber etwas unter sich. Das muss einem nicht gefallen. Mit Corona hat das für mich allerdings nichts zu tun.
 
Dann hätte die Regierung aber wirklich sehr langfristig geplant. Und ihre jetzige Situation schon vor fast 2 Jahren vorhergesehen. Denn wie schon in meinen vorigen Posts mehrfach erwähnt, änderte sich der Weg von Dänemark in der Coronapandemie überhaupt nicht. Schon 2020 als wir da im Urlaub waren, fiel zeitweise die Maskenpflicht.

Daher macht für mich dein Verweis auf die Migrationspolitik hier nicht so wirklich Sinn. Dänemark tickt da ja nun auch nicht erst unter der jetzigen Regierung restriktiver. Als Deutscher durfte man zum Beispiel auch lange vorher dort kein Ferienhaus kaufen. Man bleibt dort scheinbar lieber etwas unter sich. Das muss einem nicht gefallen. Mit Corona hat das für mich allerdings nichts zu tun.
Nochmal: die Migrationspolitik war nur ein Beispiel für die restriktive Politik in Dänemark. Ebenso hätte ich erwähnen können, dass Dänemark nach einem entsprechenden Volksentscheid im Jahr 2000 es gemeinsam mit Schweden durchboxte, dass diese beiden Länder den Zeitpunkt ihrer Beitritte zur Europäischen Währungsunion selbst bestimmen können. Doch meine Intension war, ein zeitnahes Beispiel für die restriktive Politik der aktuellen Regierung Dänemarks (siehe dieser NZZ-Artikel vom 23.07.2021) zu nennen und keine aus der politischen Mottenkiste, welches über 20 Jahre her ist.
 
@syker1983:

Erst im letzten Herbst habe ich zum ersten Mal vom schweren Verlauf aufgrund des RS-Virus gehört. Hier waren sämtliche Kinderkliniken und Kinderstationen übervoll. Zur gleichen Zeit kam das Thema deutschlandweit auf den Tisch.

In den Vorjahren gab es eine solche Berichterstattung nicht. Hier waren die Kinderstationen und Kinderkliniken nie überlastet. Folglich muss ich davon ausgehen, dass das RS-Virus in den Vorjahren nie so schlimm war.

Daher verstehe ich Deine Aussage, dass ich mich täusche nicht so recht. Im Jahr 2021 muss doch irgendwas anders mit dem RS-Virus sein, wenn ausschließlich 2021 die Kinderstationen und Kinderkliniken aufgrund des RS-Virus überlastet sind, was in den Vorjahren nicht der Fall war. Wie ist das dann zu erklären?
Nein. RS-Viren sind eine Volkskrankheit bei Kindern. Atmen schwer, geht ihnen schlecht, dehydrieren nicht selten => stat. Kinderklinik. Hast Du immer noch nicht begriffen, dass die Datenlage in Bezug auf medizinische Daten in D katastrophal ist? Warum soll wohl jetzt die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben werden? Musst halt in die Qualitätsberichte der Kliniken schauen, die aber auch vom Wahrheitsgehalt sehr übersichtlich sind.
 
Nochmal: die Migrationspolitik war nur ein Beispiel für die restriktive Politik in Dänemark..

Und das ist jetzt im Zusammenhang mit Corona erwähnenswert? - wieso?
Weil sie unterschiedliche Bereiche scheinbar unterschiedlich handhaben?
Gibt doch immer Bereiche, die die jeweilige Regierung eines Landes lascher / strenger handhabt - je nach Wille der Regierung bzw. des Volkes.
Oder ist jedenfalls nicht verwunderlich, wenns so ist.

Nur weil unsere Politik fährt seit Jahren eher Schlingerkurse fährt und dabei so streng wie meine Englischlehrerin (Jesus hat mir gesagt, du hast dich bemüht also bekommst du keine Strafarbeit auf) daherkommt...
 
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