Corona - generelle Diskussion

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@boon.

Du spricht das ein sehr interessantes Thema an. Letztes Jahr, gab es dazu eine große Diskussion in meinem Bekanntenkreis.
Endeffekt war, keiner weiß etwas genaues und warten ab. Aktueller Stand, es gibt noch nichts neues.
AstraZenika, hat diesbezüglich alle auch Akten geschlossen.

Tatsächlich ist so etwas schon einmal passiert. Da hat ein Vektorimpfstoff in die Zelle geschrieben und hat Viren produziert, anstelle die Information für Antikörper abzuspeichern. Das war jetzt die Kurze Version.
Da kann ich dir gerne mehr schreiben. Hier laufen zu viele Schlaumeier rum.
Ich schreibe dich gleich an, mit 2 Links dazu.

Achso, hörst du das Pfeifen von dem Tinitus, deiner Frau auch? Es heisst ja, dass man nicht mehr schlafen kann, wenn die Frau neben einem liegt.
ne ich hab schon knapp 5 jahre tinnitus bei mir liegts am stress oder gebiss was weiß ich. :D man gewöhnt sich an alles.
 
Ein Zitat von Joseph de Maistre abwandelnd: 'Jedes Volk hat die Berichterstattung, die es verdient.' ;)
Ich hoffe sehr, Du hast das ironisch gemeint (ich sehe den Smiley nicht, danke Werder...), denn in diesem Land leben zumindest nach meiner Wahrnehmung keine 80 Millionen Idioten, d. h. ich kann über ein so pauschalierendes Zitat noch nicht einmal schmunzeln. Letzten Endes sollte es das Ziel sein, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Das ist bisher nur bedingt gelungen. Somit sollte man die Frage stellen, woran es liegt. Und für mich liegt es eben auch an der Berichterstattung.
 
Und für mich liegt es eben auch an der Berichterstattung.
Für mich auch.
Im Sinne des abgewandelten (ironisch gemeinten) Zitates haben wir so circa (grob vereinfachend) 5 - 10 verschiedene Völker; das größte wäre demnach das Volk der Boulevard-Zeitungs-Lesenden. Und deren Berichterstattung ist reißerisch, stimmungs- und meinungsmachend, nicht etwa sachlich und differenziert. Diesem Volk fühle ich mich nicht zugehörig. Daher kann ich aus der Distanz ironisierend, mitunter furchtbar genervt, auf das schauen, was dieses 'Volk' so treibt und stelle fest: Sie wollen es so.
Daneben ist es wohl so (meine Vermutung), dass in den unterschiedlichen Redaktionen keine oder nur wenige verlässliche Zahlen zum Thema Impffolgen vorliegen - wohl bedingt durch das an verschiedenen Stellen umrissene Chaos im unterdigitalisierten Gesundheits- und Infektionsschutzwesen. Möglicherweise - finde das Gute im Blöden - zieht die Pandemie mittelfristig eine Verbesserung dieser Situation nach sich. Möglicherweise. Dann gäbe es in einem - hoffentlich sehr viel späteren - Fall einer anderen globalen Infektionskrankheit dann bessere Voraussetzungen...
 
Daneben ist es wohl so (meine Vermutung), dass in den unterschiedlichen Redaktionen keine oder nur wenige verlässliche Zahlen zum Thema Impffolgen vorliegen - wohl bedingt durch das an verschiedenen Stellen umrissene Chaos im unterdigitalisierten Gesundheits- und Infektionsschutzwesen.
Das wird so sein, ist für mich aber keine "Entschuldigung" dafür, dass sich mit dem Thema aus meiner Sicht in den Medien zu wenig beschäftigt wird. Denn Aufgabe von Medien und Journalisten ist es aus meiner Sicht nicht zuletzt auch zu recherchieren, zu bohren, und das, was dabei herauskommt, sinnvoll aufzubereiten. Denn ein solches Bohren kann auch dazu beitragen, dass die Stellen, die nicht liefern können, sich eher genötigt fühlen, daran etwas zu ändern. Wenn keiner nach solchen Zahlen fragt, passiert auch eher nichts.
 
Absatz 2 sehe ich anders. Gerade WEIL die Zahl der erwähnenswerten Nebenwirkungen so gering ist, sollte man sie prozentual zur Anzahl der Impfungen ins Verhältnis setzen und überlegen, wie man diesem Wert die Risiken einer schweren Erkrankung, die man eingeht, man sich gegen die Impfung entscheidet, sinnvoll gegenüberstellt

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich verstehe. Genau das ist doch geschehen, oder nicht? Die Nebenwirkungen sind immer und nachhaltig als fast vernachlässigenswert beschrieben worden. Wenn man sie, zahlenmäßig, ins Verhältnis setzt, dann dürfte man mMn. über die Nebenwirkungen quasi überhaupt nicht berichten. Das ist ja gerade der Punkt auf den ich hinaus wollte, das man nämlich viel zu sehr über Nebenwirkungen spricht, die im Verhältnis eigentlich überhaupt keine Rolle spielen. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher worauf dein Einwand abzielt.
 
Du hast Dich damit sowas von disqualifiziert und ins Aus geschossen. Ich könnte Dir nun noch was über Dummheit und Charakerschwäche schreiben. Aber was soll ich einer Person schreiben, die sich selbst so disqualifiziert? Das ist es nicht wert.

Hui. Du hast meinen Beitrag wirklich überhaupt nicht verstanden. Das bestätigt mich dann aber auch in meinem Einzeiler. Und damit meine ich nicht Hanlon, denn der war als Antwort auf deine Fragen gedacht. Was du aber offenbar komplett in den falschen Hals bekommen hast. Naja. Ist dann eben so.
 
Ich hoffe sehr, Du hast das ironisch gemeint (ich sehe den Smiley nicht, danke Werder...), denn in diesem Land leben zumindest nach meiner Wahrnehmung keine 80 Millionen Idioten, d. h. ich kann über ein so pauschalierendes Zitat noch nicht einmal schmunzeln. Letzten Endes sollte es das Ziel sein, möglichst viele Menschen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen. Das ist bisher nur bedingt gelungen. Somit sollte man die Frage stellen, woran es liegt. Und für mich liegt es eben auch an der Berichterstattung.

Es leben zumindest genug Idioten(sic) in diesem Land, die freie Presse als "frei von Kosten" begreifen. Und dann bekommt man eben genau den Clickbait-Journalismus den man häufig sieht. Qualität kommt, wie früher als man für eine Zeitung bezahlen musste, gegen Geld. Woher soll denn die Qualität für dir große Qualität kommen, wenn niemand bereit ist zu zahlen? Die Information ist ja letztlich verfügbar. Sie ist halt entweder kompliziert, oder hinter Paywalls. Wenn man sich dann für den einfachen Weg entscheidet (versteh' mich nicht falsch, ich meine nicht dich), wie soll das dann funktionieren? Man hat schon ne ganze Menge zu Impfungen überzeugt. In Bremen zum Beispiel über 90% der erwachsenen Bevölkerung. Irgendwann muss man dann wohl einsehen, dass der Rest mit Vernunft nicht (mehr) zu erreichen ist.
 
Alice Weidel feiert Kimmich. Aber die Wirkung seiner Worte wird er hoffentlich vorher bedacht haben:

Dass Herr Kimmich nun laufend genötigt wird, sich für seine persönliche Entscheidung zu rechtfertigen, ist übergriffig und offenbart eine bedenkliche Ausbreitung von konformistischem Bevormundungsdenken
 
Alice Weidel feiert Kimmich. Aber die Wirkung seiner Worte wird er hoffentlich vorher bedacht haben:

Dass Herr Kimmich nun laufend genötigt wird, sich für seine persönliche Entscheidung zu rechtfertigen, ist übergriffig und offenbart eine bedenkliche Ausbreitung von konformistischem Bevormundungsdenken


Und jetzt auch noch der Oskar Lafontaine:denk:

https://deutsche-wirtschafts-nachri...digt-deutschen-Nationalspieler-Joshua-Kimmich

"Dass das polemische Wort „Covidioten“ auf eine Reihe von Leuten zurückfällt, die in Deutschland als Experten gehandelt werden und glauben, andere belehren zu können, kann man schon seit längerem beobachten. Die Reaktionen auf die Erklärung des Bayern-Stars Joshua Kimmich, dass er nicht geimpft ist, und, weil er die Langzeitfolgen der Impfstoffe nicht kennt, auf einen klassischen Impfstoff (Tot-Impfstoff) wartet, zeigen einmal mehr, in welchem Zustand sich das deutsche Expertentum befindet...................."
 
Es leben zumindest genug Idioten(sic) in diesem Land, die freie Presse als "frei von Kosten" begreifen. Und dann bekommt man eben genau den Clickbait-Journalismus den man häufig sieht. Qualität kommt, wie früher als man für eine Zeitung bezahlen musste, gegen Geld. Woher soll denn die Qualität für dir große Qualität kommen, wenn niemand bereit ist zu zahlen? Die Information ist ja letztlich verfügbar. Sie ist halt entweder kompliziert, oder hinter Paywalls. Wenn man sich dann für den einfachen Weg entscheidet (versteh' mich nicht falsch, ich meine nicht dich), wie soll das dann funktionieren? Man hat schon ne ganze Menge zu Impfungen überzeugt. In Bremen zum Beispiel über 90% der erwachsenen Bevölkerung. Irgendwann muss man dann wohl einsehen, dass der Rest mit Vernunft nicht (mehr) zu erreichen ist.
Das ist auch wieder so eine Behauptung ... genau wie @sergeant_numm vorhin sagte es sei sogar der "größte Teil der 5-10 Völker". Ich weiß nicht ob ihr damit provizieren wollt, aber das klingt so unfassbar überheblich. Und direkt auf das bezogen was du geschrieben hast: Artikel hinter einer Paywall sind nicht zwangsläufig qualitativer. Und selbst diese sind teilwesie clickbaits. Clickbait bedeutet nicht frei von Kosten. Aber du behauptest, dass es daran liegt, dass diese "Idioten" die freie Presse als frei von Kosten begreifen. Wie kommst du überhaupt zu diesem Schluss. Sorry das ist so ein Nonsens. Leute die kostenlose Presse lesen sind per se erstmal nicht dumm oder wenig intelligent.

Es gibt Querdenker, es gibt Idioten, aber die (wie ich finde) hohe Impfquote sagt doch deutlich, dass es sich um eine Minderheit handelt. Und wozu muss man das dann noch so breittreten und immer mit reinziehen wenn es mal kritische Stimmen gibt? Warum nicht argumentativ damit auseinandersetzen? MMn hat Kritik erstmal nichts mit Extremen zu tun, trotzdem werden da immer wieder Verschiebungen in diese Ecke vorgenommen. Warum?

Nervt mich echt wie hier teilweise abgebügelt wird. Ich lese zum Beispiel hauptsächlich quasi kostenfreie Presse, nämlich ÖRR (ja gut bezahl ich zwar aber egal, ich versteh das einfach mal als service) und ansonsten krieg ich aber auch was von wissenschaftlichen Seiten mit, die ich teilweise nicht verstehe, da ich da nun wirklich ein Experte bin und nehme z.B. aus dem letzten Artikel mit, dass der BionTech Impfstoch einen RRR-Wert von 42% hat. Und das ist kostenlose Presse, wenn man so will.

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.08.06.21261707v3
 
Und es geht mir in erster Linie auch gar nicht um Meinungen/Fakten bzgl. Corona, sondern darum, dass man vielleicht auch mal ein bisschen seriöser bzw. ernsthafter agieren sollte in seiner Herangehensweise wenn Kritik geäußert wird. Denn bisher muss ich echt sagen, sehe ich den Ball im Feld der Kritiker was Diskussionskultur betrifft, und gesamt gesehen auch inhaltlich nachdem vieles einfach eingestanden werden musste seitens der Entscheider. Aber diesen wird halt, selbst wenn sie keine Verschwörer sind, hier häufig nur mit "ja aber vorsicht, Lügenpresse", oder "Telegram-Gruppe" entgegengetreten.
 
@Nicole

Selbstverständlich wurde auch was richtig gemacht. Die ganze Vorsicht vom Frühjahr 2020 fand ich richtig und wichtig. Dass man Schulen schloss, fand ich ok. Dass Großveranstaltungen im Frühjahr 2020 nicht möglich waren, fand ich nachvollziehbar. Bei der Maskenpflicht bzw. den Empfehlungen konnte ich auch den Experten folgen. Dass man Kurzarbeitergeld und Coronahilfen bezahlte, fand ich auch gut. Aber das war mal…
Das alleine hier einmal irgendwo untergebracht hätte vielleicht schon geholfen an der Wahrnehmung Deiner Beiträge hier etwas zu ändern, daher habe ich es hier zitiert.

Wenn dann nach 5 Monaten Schulschließung die Ferien 2020 so plötzlich vorbei sind und in den 5 Monaten keine Luftfilter besorgte, dann brauche ich heute kein Lob mehr aussprechen. Dass man sich hier, wie bei den Masken erstmal etwas schlecht redete, um es dann viel später doch einzuführen, finde ich nicht sinnig.

Die ersten Studien, dass Lüfter helfen können, gab es soweit ich weiß, erst zum Ende der Sommerferien hin. Von daher ist Deine Forderung aus meiner Sicht utopisch. Plus, soweit ich das aus dem, was ich aus den Medien verfolgt habe, verstanden habe, ist unklar, ob Lüfter wirklich ein Allheilmittel sind.

Hier einmal ein Artikel: Wie wirksam sind Raumluftfilter? - Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren Hier wird die Wirkung beschrieben, jedoch auch:

Fazit: Diese vertikale Verdrängungslüftung scheint wirksamer und im Winter bei kalten Temperaturen zudem praktikabler zu sein als häufiges Lüften oder mobile Raumluftreiniger, die – je nach Raumgröße – in größerer Zahl platziert werden müssten.

Doch auch die mobilen Geräte können erste Abhilfe schaffen. Das untersuchte Achim Dittler. Der Professor für Mechanische Verfahrungstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist spezialisiert auf die Forschung zu Gas-Partikel-Systemen. Er hat mit Kollegen die Wirksamkeit von Raumluftreinigern untersucht und sagt: „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass Raumluftreiniger die globale Partikelkonzentration in geschlossenen Räumen, in Zeiten, wenn nicht gelüftet werden kann, stark verringern.“

Der Frischluftbedarf einer 22-köpfigen Schulklasse beträgt beispielsweise 1.100 Kubikmeter pro Stunde. Leistungsstarke Geräte, die mehrere Tausend Kubikmeter Luft pro Stunde umwälzen können, kosten etwa 1.000 Euro oder mehr.

Allerdings: „Gute Raumluftfilter können nur ein weiterer Baustein, aber keinesfalls Ersatz der AHA-L-Regeln sein“, sagt Dittler. Ohne Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und regelmäßiges Lüften gehe es nicht. Denn überall dort, wo Personen ohne Schutzmaske und fernab eines Raumluftfilters besonders eng beieinander stünden oder säßen, könnten die mobilen Raumluftfilter deutlich weniger gegen eine mögliche Belastung durch Viren in dem Raum ausrichten. „Auch entfernen mobile Raumluftfilter kein CO2 aus der Atemluft. Es muss also weiterhin für eine ausreichend hohe Frischluftzufuhr gesorgt werden.

Ein zweiter Artikel hier: Luftreiniger: Schützen Raumluftfilter vor dem Coronavirus? - ÖKO-TEST (oekotest.de)

Dazu kommt, dass die Zuständigkeiten in der Schulpolitik, einschließlich Beschaffung, nicht auf Bundesebene liegen. Von daher ist mir unklar, wen Du da mit dem "nicht besorgen" derart pauschal anprangerst.

Wenn nach 1 1/2 Jahren immer noch keine Veranstaltungen möglich sind, weil man mit Maßnahmen den Veranstaltern die Orga unmöglich macht, kann ich auch nicht loben. Wenn dazu auf kleineren Veranstaltungen getestete Ungeimpfte in Bereichen eingepfercht werden oder gar nicht erst teilnehmen dürfen, obwohl von ihnen keine größere Gefahr als von Geimpften ausgeht, habe ich heute kein Lob mehr übrig.

Diesen Absatz verstehe ich nicht. Es gibt doch mittlerweile wieder Veranstaltungen, die Stadien können mit 2 G / 3 G ausgelastet werden, Du kannst ins Kino, Theater etc. Ob 2 G oder 3 G umgesetzt wird, d. h. ob Ungeimpfte teilnehmen können oder nicht, entscheidet der Veranstalter und nicht irgend eine Regierung. Das nenne ich sein Hausrecht....

Wenn Dezemberhilfen 2020 (hier muss man es ja genau beziffern) im April oder Mai 2021 noch nicht ausgezahlt sind, dann kann ich so oder so kein Lob aussprechen.

Nachvollziehbare Kritik, allerdings für mich zu generell. Aus meinem Umfeld weiß ich, dass viele Auszahlungen in beiden Lockdowns schnell geklappt haben. Zudem ist hier mMn zu berücksichtigen, wie viel Aufwand das Auszahlen bedeutet, und dass ein gewisser Prüfungsumfang sein muss, um Betrüger möglichst zu identifizieren. Denn das Geschreie möchte ich erleben, wenn zickzack ausgezahlt wird, und Millionen in die falschen Hände geraten.

Dass mit den Masken Deals geschaffen wurden, bei denen cdu- und csu-nahe Firmen profitierten und andere Firmen ihre Gelder nicht erhielten, kann ich nicht heute nicht neutral ansehen. Sowas macht mich wütend.
Da wird es keine zwei Meinungen geben. Dennoch dafür alle Entscheidungsträger mit zu verhaften und sogar anzudeuten, dass hierauf basierend ggf. Entscheidungen die Maskenpflicht betreffend getroffen wurden, finde ich weit hergeholt.

Dass im Sommer 2021 schon wieder so plötzlich das Ferienende kam und man immer noch aufs Lüften setzt, weil keine Filtersysteme angeschafft wurden , kann ich auch nicht belobigen.
Siehe oben - Luftfilter sind kein Allheilmittel.
 
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Es leben zumindest genug Idioten(sic) in diesem Land, die freie Presse als "frei von Kosten" begreifen. Und dann bekommt man eben genau den Clickbait-Journalismus den man häufig sieht. Qualität kommt, wie früher als man für eine Zeitung bezahlen musste, gegen Geld. Woher soll denn die Qualität für dir große Qualität kommen, wenn niemand bereit ist zu zahlen? Die Information ist ja letztlich verfügbar. Sie ist halt entweder kompliziert, oder hinter Paywalls. Wenn man sich dann für den einfachen Weg entscheidet (versteh' mich nicht falsch, ich meine nicht dich), wie soll das dann funktionieren? Man hat schon ne ganze Menge zu Impfungen überzeugt. In Bremen zum Beispiel über 90% der erwachsenen Bevölkerung. Irgendwann muss man dann wohl einsehen, dass der Rest mit Vernunft nicht (mehr) zu erreichen ist.
Hier teile ich @PrinzHF s Wertung, dass das eine Blickweise sehr von oben herab ist, die mit Sicherheit nicht förderlich ist, wenn es darum geht, den Teil der Bevölkerung, den Du so abqualifizierst, z. B. zum Impfen zu bewegen. Nicht jeder hat eine akademische Ausbildung, und diejenigen, die sie nicht haben, haben zum Teil mit Haltungen seitens der Lehrkörper in der Schule über Jahre derart schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie sich in Sachen Denken gar nichts zutrauen und entsprechend auch gar nicht erst versuchen, etwas anderes als die Blöd zu lesen. Off topic hier: Das ist übrigens auch eine Einstellung, die mMn mit dazu beiträgt, dass Eltern ihre Kinder lieber zum Abitur prügeln, als dass sie eine nichtakademische Ausbildung machen. Denn ohne Abi ist man ja ggf. blöd und nichts wert.
 
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Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich verstehe. Genau das ist doch geschehen, oder nicht? Die Nebenwirkungen sind immer und nachhaltig als fast vernachlässigenswert beschrieben worden. Wenn man sie, zahlenmäßig, ins Verhältnis setzt, dann dürfte man mMn. über die Nebenwirkungen quasi überhaupt nicht berichten. Das ist ja gerade der Punkt auf den ich hinaus wollte, das man nämlich viel zu sehr über Nebenwirkungen spricht, die im Verhältnis eigentlich überhaupt keine Rolle spielen. Aber wie gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher worauf dein Einwand abzielt.
Ist das tatsächlich so? Wir werden mit Statistiken zugeschossen. Inzidenzen, Impfquoten Erst- und Zweitimpfung je Bundesland, Hospitalisierung und was weiß ich. Den Promillsatz, wenn überhaupt, an Personen mit erheblichen Nebenwirkungen - und den noch geringeren Satz an Personen, die gestorben sind - habe ich bis dato noch nirgends gefunden. Ich meine tatsächlich nackte Zahlen, keine ausufernde Prosa. So, wie man sie in jedem Beipackzettel findet: 1 von 1000 bekommt x, 1von 10000 y.
 
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@Nicole


Das alleine hier einmal irgendwo untergebracht hätte vielleicht schon geholfen an der Wahrnehmung Deiner Beiträge hier etwas zu ändern, daher habe ich es hier zitiert. .


Ach so, ich wusste nicht, dass man sich vorsorglich zu allgemeinen Standpunkten äußern muss, die gerade nicht debattiert werden oder nach den man nicht gefragt wird. Hältst Du das für sinnvoll? Ich nicht. Von Dir oder sonst wem hier erwarte ich doch auch keine Zusammenfassung der eigenen Meinung vorab allgemein, bevor hier detailliert etwas gepostet wird. Was sind das für Erwartungen? Wer etwas Allgemeines von mir wissen will, kann mich fragen. P.S: ich habe kein Urteil über Dich getroffen, ohne Deine nicht erfragte Allgemeinhaltung miteinzubeziehen. Ich habe grundsätzlich kein Urteil über Dich gefällt, da dieses bisschen Forum dazu nicht ausreichend, um Dich in irgendeine Ecke zu stellen. Aber egal, ist ein anderes Thema.




Ich halte meine Kritik für angemessen. Über die Luftfilter wurde schon im Sommer 2020 gesprochen. Doch Kinder spielten ja nur eine untergeordnete Rolle. Was man im Nachhinein sagte war, dass man so nie wieder handeln dürfe. Im Sommer 2021 hat sich dennoch wenig geändert. Ein Jahr, um Luftfilter zu besorgen und sorgenfreieren Unterricht zu ermöglichen.

Und ja, die unterschiedlichen Zuständigkeiten stellen ein Problem dar. Aber wie wir in der Coronazeit erlebt haben, hat der Bund die Kompetenzen an sich gerissen, wo er es für wichtig hielt. Dass nicht gehandelt wurde wieder auf andere zu schieben, halte ich für schwach. Es geht doch um die Bekämpfung der Pandemie. Wäre gut, wenn man es dann bitte auch überall konsequent angeht.

[QUOTE="opalo, post: 5213660, member: 858"][USER=8552]

Diesen Absatz verstehe ich nicht. Es gibt doch mittlerweile wieder Veranstaltungen, die Stadien können mit 2 G / 3 G ausgelastet werden, Du kannst ins Kino, Theater etc. Ob 2 G oder 3 G umgesetzt wird, d. h. ob Ungeimpfte teilnehmen können oder nicht, entscheidet der Veranstalter und nicht irgend eine Regierung. Das nenne ich sein Hausreicht....
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Ja, es gibt ein paar Veranstaltungen wie Kino, Theater oder Sitzkonzerte. Aber reelle Veranstaltungen wie vor Corona fanden nicht statt, da sie entweder verboten wurden oder durch Maßnahmen ein Stattfinden unmöglich gemacht wurde. Vielleicht fällt das nur Leuten auf, die tatsächlich viel unterwegs sind (bei mir sind von 13 Veranstaltungen genau 12 abgesagt, eine Veranstaltung ist im Dezember und fraglich). Somit verstehe ich nicht, was an meiner Aussage so unverständlich ist. Und dass Leuten die Möglichkeit gegeben wird, Menschen, die nachweislich mit großer Wahrscheinlichkeit negativ sind, von Veranstaltungen/Unternehmungen ausgeschlossen werden, kann ich nicht akzeptieren. Ich könnte es akzeptieren, wenn Veranstalter/Unternehmer das Hausrecht in beide Richtungen anwenden dürfen. Sprich: Jeder kann in vollem Umfang teilnehmen, ob geimpft, genesen, getestet oder gesund. Aber die Unternehmen werden unter Druck gesetzt: volle Bude möglich, wenn nur 2 G oder nur teilweise Besetzung mit 3G. Und nochmal: ein frisch getestet Mensch ist viel sicherer negativ als ein ungetesteter Geimpfter. Somit ist ein Getesteter ungefährlicher wird aber benachteiligt. Dafür habe ich gar kein Verständnis.


[QUOTE="opalo, post: 5213660, member: 858"][USER=8552]


Nachvollziehbare Kritik, allerdings für mich zu generell. Aus meinem Umfeld weiß ich, dass viele Auszahlungen in beiden Lockdowns schnell geklappt haben. Zudem ist hier mMn zu berücksichtigen, wie viel Aufwand das Auszahlen bedeutet, und dass ein gewisser Prüfungsumfang sein muss, um Betrüger möglichst zu identifizieren. Denn das Geschreie möchte ich erleben, wenn zickzack ausgezahlt wird, und Millionen in die falschen Hände geraten.
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Es ist schön, dass es in Deinem Umfeld geklappt hat. Ich musste mich beruflich damit auseinandersetzen und habe daher größere Schnittstellen als Du. Natürlich musst Du mir nicht glauben, denn zwingen kann ich Dich nicht. Lass Dir trotzdem sagen, dass Dein Umfeld Glück hatte. Ich wurde fast täglich damit konfrontiert, dass man 3, 4 oder 5 Monate warten musste.

[QUOTE="opalo, post: 5213660, member: 858"][USER=8552]

Da wird es keine zwei Meinungen geben. Dennoch dafür alle Entscheidungsträger mit zu verhaften und sogar anzudeuten, dass hierauf basierend ggf. Entscheidungen die Maskenpflicht betreffend getroffen wurden, finde ich weit hergeholt.

Siehe oben - Luftfilter sind kein Allheilmittel.
[/QUOTE]

Ich schließe nicht aus, dass die teilweise falsch angesetzte Maskenpflicht mit dem Maskenskandal selbst zusammenhängt. Warum gibt es ne Maskenpflicht draußen, obwohl Aerosolforscher davon abraten?

Möglich ist auch, dass ich falsch liege. Alles ist möglich. In Sachen Masken gibt es mir zu viele Widersprüche, wo ich Deine Unterstellung in meine Richtung nochmal aufgreifen will. Du warst es doch mit der Unterstellung, ich würde der offiziellen Behörden systematisches Lügen/Unterschlagen von Zahlen vorwerfen. Ich habe lediglich nur vorgeworfen, dass nicht immer mit offenen Karten gespielt wird und dass mir die Ehrlichkeit fehlte. Dass Lauterbach dies (offene Karten - Impfquote) selbst kritisierte bei der falschen Impfquote, habe ich ja mit Quelle belegt. Nun interessiert mich die Antwort auf folgende Fragen. Und da das ein Punkt ist, den ich unter „nicht mit offenen Karten gespielt“ einstufe, würde mich Deine Einschätzung interessieren:

1. Warum das 16-fache des eigentlich nötigen Anteils an Masken vom Bundesgesundheitsministerium bestellt wurde?!

2. Zudem würde ich dann noch gerne von Dir wissen, warum das Bundesgesundheitsministerium nun die Vertragsvereinbarungen mit den anderen Vertragspartnern nicht einhält, während die regierungsnahen Firmen Viege und Emix die Lizenz zum Gelddrucken hatten.

3. Außerdem möchte ich dann noch von Dir wissen, warum nach Beendigung des Openhouse-Verfahrens weiterhin massenhaft Masken beschafft wurden (es lagen bereits mehr als genug vor).

4. Warum es legitim ist, dass die Vorgänge nicht lückenlos dokumentiert wurden, sodass der Bundesrechnungshof die Vorgänge nicht mehr prüfen kann.

5. Abschließend: was genau kann man bei dem Masken-Sachverhalt denn unter „hat mit offenen Karten gespielt“ einstufen? Würdest Du so einen Vorgang ehrlich, transparent und nachvollziehbar nennen? Was löst ein Umgang solcher der Regierung, und ja, der Bundesgesundheitsminister und damit das Bundesgesundheitsministerium ist Teil der Regierung, bei Dir aus?

Und was mich auch interessieren würde: wie hast Du den Umgang zwischen Regierung/Politik und der Stiko empfunden, der in diesem Jahr stattgefunden hat? Es wurde ja immer gesagt, dass man der unabhängigen Stiko vertrauen kann. In diesem Jahr musste die Stiko dann erleben, was passiert, wenn sie nicht im Sinne der Regierung/Politik handelt. In über 3 Wochen hat man (die Politik) versucht Druck auf sie auszuüben. Man drängte sie zu schneller Entscheidung im Sinne der Regierung. Lauterbach würdigte sie sogar im TV herab mit den Worten, sie würde bei den Jugendlichen keine gute Arbeit machen. Nach über 3 Wochen hatte der Spuk ein Ende und die Stiko hat nach ausführlicher Prüfung der Impfstoff für Jugendliche empfohlen. Wie hast Du das Auftreten der Politik an dieser Stelle empfunden?

Ich finde ja, die Summe an fragwürdigen Entscheidungen / Umgängen macht es. Aber da hat ja auch jeder ne andere Schmerzgrenze. Dennoch interessieren mich Deine Antworten auf die vielen Punkte.
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Warum die Schrift nun grün ist, kein Plan.
 
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