Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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2024 80 Millionen...

https://www.kicker.de/der-tsg-droht-finanz-aerger-mit-der-uefa-1173371/artikel



Aber ja Hoffenheim ist so toll, da wird prima gewirtschaftet..Wenn ich den Artikel lese, sieht das nach Moneycheat aus..Den hat Werder nicht...

Danke für den Link!

Allerdings wenn du meinen Post richtig gelesen hast, schrieb ich in erster Linie von Transferausgaben und Transfereinahmen sowie der
Jugendförderung/Scouting.
Das Hopp diese Ausgleichszahlungen vorgenommen hat wusste ich nicht. Allerdings wird in dem Bericht wohl eher die Vereinsbilanz
bzw. die Investoreneinlagen über eine Periode hinterfragt. Was die im Verein noch für Gelder versenkt haben, weiß ich nicht.
Die Transferbilanz sieht aber eher besser aus und genau die habe ich angesprochen, bezogen auf die Arbeit des GFS.
Was ich positiv benannt habe waren Dinge welche nachvollziehbar sind. Habe auch nicht das allgemeine wirtschaftliche Agieren
gemeint.
 
....... und zuvor 14 Siege, 5 Niederlagen und 4 Remis. Ebbe und Flut? Ich sehe hier mehr Flut, denn im Gesamtergebnis
steht die Mannschaft relativ sicher im internationalen Wettbewerb.
MMn sollte man bei der Bewertung die Leistungen von DH einordnen. DH ist seit längerer Zeit aus der Geberhaltung raus.
Hoffenheim (btw. auch Freiburg) besticht eher durch eine außerordentlich gute Jugendarbeit/Scouting neben der ausgesprochen
guten Balance zwischen Transfereinnahmen/Transferausgaben. Bei denen stimmt nicht nur die Arbeit um den Profikader sondern
auch eben die Jugendarbeit/Scouting sowie die gezielte Förderung (Leihen/3. Liga).
Man sollte darf dort schon respektvoll hinschauen, insbesondere die Herren rechts der Weser wo diese einen Bogen macht.
Uns fehlen doch die 400 Mio von "Beluga"
 
Das ist absolut richtig, aber es muss nicht immer wieder Bestandteil einer jeden Diskussion sein. Manche Dinge sind wie sie sind und manche Dinge werden sich auch nie ändern -> z.B. die Vetternwirtschaft bei Werder (auch wenn das nicht der richtige Begriff ist eigentlich). Muss man dann vielleicht auch einfach irgendwann mal akzeptieren.
Aber genau das ist doch der Punkt. Glaubt Du, dass es an einem anderen Standort bei dieser Performance eines CF der heute noch vom ASR und dessen ARV vehement verteidigt werden würde? Das ist doch ein folie a deux.
Wenn ein mittelständisches Unternehmen seit über 15 Jahren in einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb agiert und keine Weiterentwicklung hinbekommt, dann sind Rückfragen nach der Unternehmensphilosophie, dem Geschäftsgebaren und dem Trouble Shooting erlaubt. Dann kommt immer nur: es ist hier halt so, das hat Tradition. Nicht zu ändern.
Das soll ein Lösungsansatz sein? Jedes Unternehmen, das so agiert wird insolvent gehen. War ja auch schon fast so weit.
 
Aber genau das ist doch der Punkt. Glaubt Du, dass es an einem anderen Standort bei dieser Performance eines CF der heute noch vom ASR und dessen ARV vehement verteidigt werden würde?
Das ist eine schwierige Frage. Gleiche Performance unter gleichen Umständen müsste die Frage lauten. Aber gleiche Umstände gibt es bei keinem anderen Verein. Man kann sowas schwer vergleichen.

Aber es geht bei der Thematik hier auch nicht nur um Clemens Fritz, sondern um die gesamte Vereinsstrategie. Fritz ist nur ein Symptom. Als ob mit der Entlassung von Fritz plötzlich alles anders wäre.
 
Also Hoffenheim spielt eventuell sogar CL kommende Saison...

Was ist bei uns nur falsch gelaufen?

Einige hier im Forum haben am Anfang Saison gemeint, man sollte mit der neuen Situation in punkto Horst und Transfer bis Spieltag 10 mit Einschätzung, wohin der Weg gehen könnte, warten. Da waren wir dann 8ter 4 Punkte hinter dem 6ten Hoffenheim. Ungefähr Augenhöhe.

Selbst die Berufskritiker bei Skyzn sagen seit Monaten, dass unsere Verletztenliste über normal groß war.
Hier bedient man sich nicht einer Schaufel, sondern eines Caterpillars, um das als Hauptgrund unseres Tiefs unter den Teppich zu kehren.
 
Einige hier im Forum haben am Anfang Saison gemeint, man sollte mit der neuen Situation in punkto Horst und Transfer bis Spieltag 10 mit Einschätzung, wohin der Weg gehen könnte, warten. Da waren wir dann 8ter 4 Punkte hinter dem 6ten Hoffenheim. Ungefähr Augenhöhe.
Spielerisch nicht. Das ist ja das Kuriosum gewesen. Wir standen deutlich besser da als die Leistung eigentlich war. Unser erstes überzeugendes Spiel in dieser Saison war das 4:1 gegen Union Berlin in der Rückrunde.

Vermutlich wäre Steffen schon lange vor dem HSV-Spiel geflogen, wenn wir nicht diese knappen und nicht mal verdienten Siege gegen Pauli, Union und Wolfsburg eingefahren hätten. Gladbach war verdient, aber die haben auch gespielt wie ein Kreisligist.
 
Spielerisch nicht. Das ist ja das Kuriosum gewesen. Wir standen deutlich besser da als die Leistung eigentlich war. Unser erstes überzeugendes Spiel in dieser Saison war das 4:1 gegen Union Berlin in der Rückrunde.

Vermutlich wäre Steffen schon lange vor dem HSV-Spiel geflogen, wenn wir nicht diese knappen und nicht mal verdienten Siege gegen Pauli, Union und Wolfsburg eingefahren hätten. Gladbach war verdient, aber die haben auch gespielt wie ein Kreisligist.
Das ist wahr. Trotzdem sehe ich Weiser als Schlüsselspieler, der dann fehlte und das Niveau deutlich höher hätte gestalten können. (Bei einer Erwartung durch seine Leistung in der Vorsaison)
 
Das ist wahr. Trotzdem sehe ich Weiser als Schlüsselspieler, der dann fehlte und das Niveau deutlich höher hätte gestalten können. (Bei einer Erwartung durch seine Leistung in der Vorsaison)
Das ist im Grunde ja auch egal.

Ich denke aber nicht, dass wir ohne die Verletzungen soviel besser gewesen wären. Wir hatten schon ein paar mehr Probleme als nur die Verletzungen. Komischerweise haben wir diese Probleme nun nicht mehr unter Thioune, obwohl der genauso mit Verletzungen kämpft. Was vorher kaputt war, kann der nun allerdings auch nicht mehr richten. Vielleicht im Sommer dann.
 
Dann schauen wir mal auf die Grautöne. CF war unter FB u.a. für den Nachwuchs zuständig, das besagte 3-Säulenmodell. Der Output im Nachwuchsbereich trotz des Projektes kaum bis gar nicht vorhanden. Dazu kommt aus dem Verein, dass er sich schon damals eher einen schmalen Fuß gemacht hat. OW hat das bestätigt, dass CF & PN die Arbeitszeiten sehr flexibel gestaltet haben. War ein Diskussions- und Streitpunkt zwischen ihnen.
Was CF bislang gut gemacht hat, dass er nun doch den Fokus auf den Nachwuchs gelegt hat. Das ist ihm positiv anzurechnen, ohne Wenn und Aber. Hier sehe ich Potential auf mehr.
Kaderplanung Sommer 2025: Wöber hält er bis heute für eine gute Leihe, der kein Bundesligaspiel bestritten hat. Neuer Trainer HS zu jener Zeit eine Verpflichtung, die Hoffnung gemacht hat. Ist am Ende voll in die Hose gegangen. Das würde ich ihm nicht vorwerfen. Zu spät reagiert und die Fehlentwicklungen nicht antizipiert = klares Ja.
Aber einen Kader auf die Letzten Tage zusammen zu stellen, ist schon ambitioniert. Ergebnis: Pokalaus 1.Runde, was absolut Tradition in Bremen hat, denn diesen Titel mit den meisten Ausscheiden haben wir als Erstligist ganz alleine. Das lässt sich doch sicher mit einem solchen Konzept noch ausbauen? Mal sehen, gegen wen wir jetzt im Sommer rausfliegen?
Man geht in die Saison mit einem erstligaunerfahrenen Trainer und wirft ihm am DD noch ein paar Spieler zu mit einem fröhlichen: Mach mal.
Damals schon haben die Experten klar festgestellt, dass Werder ein Top-Abstiegskandidat ist. Hat sich ja in der Saison bestätigt, vgl. Tabelle.
Warum machen das die anderen Vereine denn nicht so? Masterbrain CF oder was soll es sein? Ich halte ein solches Vorgehen für grob fahrlässig. Damit hat er sich zusammen mit seinem Nichtwissen über die Leihstatuten als GF normalerweise ins Aus geschossen. Selbst die treuen Ultras hingen ein Transparent auf mit: CF zu verleihen. Aber zu Deiner Beruhigung: er wird definitiv bleiben und weitermachen. Und das doch das Allerwichtigste.
Ok aber am Ende bist Du ja in der Jetztzeit erstmal zufrieden mit der Nachwuchsarbeit. Also Vergangenheit ausgebügelt.
Wöber hatte ne schwere Verletzung und hat sich erneut eine andere schwere Verletzung zugezogen. Pech, was Fritz da gesagt ode rgemeint hat, k.A.. Genau wie bei irgendwelchen internen Hickhacks betreffend der Arbeitszeiten. Klingt recht banal.
Trainer können wir uns nicht aussuchen, mit Werner hat es ja mit ähnlichen Vorsaussetzugen gut gemacht. Der vermeidlich späte Entlassungszeitpunkt, geschenkt. Ob jetzt ein paar Wochen zu früh oder zu spät, für beides wird es Argumente geben, finde ich auch eher banal.
Kader letzter Tag zzZzzZzz beleibt unfassbar langweilig, weil technisch kaum anders möglich. Es ist absulut nachvollziehbar, dass unser Kader erst spät stehen kann. Ohne Kohle nix los oders so...
Sorry ich sag es ja olle Kamellen, Dinge die kaum anders zu machen sind und "Fehler" die eben eher Alltag, als herausstechend sind. Damit meine ich nicht bei unserer inkompetenten Führung, sondern allgemein im Fußball und Leben.
Es beruhigt mich in sofern, sollte CF bleiben, dass dies wohl mit dem Ligaverbleib einhergeht. Dann kann ich damit Leben. Kommt wer Neues würde ich ihn nicht sehr vermissen.
Ich kann bei Dir keine Grunde rauslesen, die die Intensität einiger heir in ihrer Kritik rechtfertigen würde.
Von einer besseren Alternative habe ich noch nie hier im Forum gelesen.
 
Wenn ein mittelständisches Unternehmen seit über 15 Jahren in einem gnadenlosen Verdrängungswettbewerb agiert und keine Weiterentwicklung hinbekommt, dann sind Rückfragen nach der Unternehmensphilosophie, dem Geschäftsgebaren und dem Trouble Shooting erlaubt. Dann kommt immer nur: es ist hier halt so, das hat Tradition. Nicht zu ändern.
Das soll ein Lösungsansatz sein? Jedes Unternehmen, das so agiert wird insolvent gehen. War ja auch schon fast so weit.
Ganz viele Traditionsfirmen gibt es nicht mehr ,weil sie zu lange an Tradition und alten Mustern festhielten.
Wer nicht mit der Zeit geht , geht mit der Zeit..
 
Das ist absolut richtig, aber es muss nicht immer wieder Bestandteil einer jeden Diskussion sein.
Ja und nein. Nein vor allem deshalb, weil hier immer mal wieder Beiträge erscheinen, die den Eindruck vermitteln, dass mit dem Abstieg bzw. dem direkten Wiederaufstieg von Werder eine vollständig neue Zeitrechnung begonnen habe. In dieser Sichtweise wird die (jüngere) Vergangenheit zumindest teilweise ausgeblendet unabhängig davon, ob dies bewusst oder unbewusst geschieht.

Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, den sportlichen und strukturellen Umbruch nach dem Wiederaufstieg als Zäsur zu betrachten. Allerdings lässt diese Perspektive Kontinuitäten außer Acht; denn z.B. wenn wie bereits geschrieben wesentliche Strukturen, Entscheidungsprozesse sowie Denk- und Handlungsweisen weisen zum Teil weiterhin deutliche Parallelen zur Phase vor dem Abstieg auf. Mit allen daraus resultierenden, positiven wie negativen Auswirkungen.

Vor diesem Hintergrund erscheinen die Übergänge zwischen „vorher“ und „nachher“ weniger als klar abgegrenzte Epochen, sondern eher als fließende Entwicklungen. Entsprechend wirken sowohl positive als auch negative Aspekte der Vergangenheit weiterhin auf die Gegenwart ein und beeinflussen somit zwangsläufig auch zukünftige Entwicklungen. Und werden somit im Hinblick auf den Gesamtkontext Teil der Diskussionen.
 
Das ist absolut richtig, aber es muss nicht immer wieder Bestandteil einer jeden Diskussion sein. Manche Dinge sind wie sie sind und manche Dinge werden sich auch nie ändern -> z.B. die Vetternwirtschaft bei Werder (auch wenn das nicht der richtige Begriff ist eigentlich). Muss man dann vielleicht auch einfach irgendwann mal akzeptieren.

Ja, wir wissen alle, dass Werder gewisse Fehler gemacht hat und teilweise immer noch macht. Ja, aus diesen Fehlern resultiert unsere heutige Situation. Es ist allerdings völlig nutzlos, immer und immer wieder darüber zu diskutieren, wenn es um die Probleme der heutigen Zeit geht. Ja, andere Vereine haben uns abgehängt und sind daher finanziell gesehen in anderen Sphären unterwegs. Das Kind ist in den Brunnen gefallen.
Wenn man sich aber immer und immer wieder in der Vergangenheit bewegt, verliert man den Blick auf Veränderungen, die bereits stattfinden. Dass wir jetzt Spieler wie Coulibaly, Covic oder Backhaus haben, das IST bereits eine dieser Veränderungen. Wir sind seit dem Abstieg wieder auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Dazu gehören auch Rückschläge wie in dieser Saison, die auch hausgemacht sind. Man hat sich halt zu sicher gefühlt nach den guten Jahren unter Ole. Auch daraus wird man lernen - oder nicht - wir werden es sehen.

Klar ist, Werder hat seit dem Abstieg einen klaren Fahrplan. Man hat in den letzten Jahren vermehrt junge Talente in den Verein geholt, bzw. an diesen gebunden. Unter Ole konnte man davon noch nicht profitieren, da es einfach noch keine Spieler gab, die weit genug waren. Das hat sich in dieser Saison geändert - und das sogar unabhängig von der sportlichen Leistung. Der Plan zur finanziellen Gesundung geht also auf.
Und wenn wir finanziell gesünder dastehen, wird es hoffentlich auch sportlich wieder bergauf gehen. Das hat in den Jahren unter Ole nur beides geklappt, weil er wirklich ein guter Trainer ist.

Es wird immer gerne vergessen, dass es auch für Vereine wie Frankfurt oder Freiburg ein stetiges Auf und Ab ist und war und dass das keine Sache von einem Jahr war, um eine solche Talentförderung aufzubauen wie Frankfurt. Das kann man auch nicht von Werder erwarten. Aber wie man sieht, wir sind da auf einem guten Weg.
Der letzte Satz???
 
Ja und nein. Nein vor allem deshalb, weil hier immer mal wieder Beiträge erscheinen, die den Eindruck vermitteln, dass mit dem Abstieg bzw. dem direkten Wiederaufstieg von Werder eine vollständig neue Zeitrechnung begonnen habe. In dieser Sichtweise wird die (jüngere) Vergangenheit zumindest teilweise ausgeblendet unabhängig davon, ob dies bewusst oder unbewusst geschieht.
Ich glaube, das ist genau das was ich meinte und ein Teufelskreis in deiner Wahrnehmung. Ich z.B. habe einfach keine Lust immer und immer wieder die alten Themen durchzukauen, deswegen erwähne ich sie nicht und nehme sie in meinen Posts als gegeben hin. Darum frage ich mich immer, warum du mir Sachen sagst, in denen wir uns sowieso einig sind und wir das eigentlich auch beide wissen sollten langsam. Ich muss einfach nicht immer und immer wieder darüber reden, was alles an falschen Entscheidungen vor dem Abstieg getroffen wurde. Mir reicht es über aktuelle Entscheidungen zu reden, die falsch sind (wenn beides dasselbe ist, okay).

Gleichzeitig: JA, nach dem Abstieg hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Wir leiden zwar immer noch unter den Folgen und sicher gibt es auch Fehler, die wir immer noch machen. Dennoch ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht, schon allein im Budget. Mal abgesehen von dieser Saison, haben wir mit deutlich geringerem Budget, auf dem Papier deutlich schlechterem Kader und deutlich besserer Teamleistung zunächst einmal eine bessere Performance hingelegt als die Jahre vor dem Abstieg. Dazu kommt eben die besagte Änderung bei der Talentförderung, die man nicht leugnen kann, die aber auch erstmal Zeit benötigt hat. Es ist die richtige Richtung und hoffentlich trägt es bald Früchte, sodass wir mit 1-2 großen Verkäufen auch finanziell wieder in der Bundesliga ankommen können. Solange wir finanziell nur von Jahr zu Jahr krebsen, werden sich viele Probleme nicht lösen. Wir brauchen einen großen Verkauf wie Coulibaly um Schulden zu begleichen und Eigenkapital aufzubauen.
 
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