Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pala
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Warum? Deine abstrusen Gedanken kommen ganz offenbar bei keinem User an....

Würde man danach bewerten, schneidest Du dir doch ins eigene Fleisch. ;) Abstrus würde ich eher deine völlig willkürlichen Vermutungen bezeichnen. Ganz nebenbei ist es ja auch nicht mein Auftrag hier so zu schreiben, so dass ich die Meinungen möglichst vieler User treffe. Wieder so eine merkwürdige Sichtweise, aber sei es drum.
 
Ich halte es für ein typisches Fan-Verhalten zu glauben, dass das sogenannte "Aufrütteln" über die Medien der Schlüssel zum Erfolg sein soll...ich denke, man ist als Außenstehender einfach nur geneigt, dies zu glauben, weil man so wenigstens auch mal etwas davon mitbekommt.
Wenn man sich allerdings mal mit den Aussagen von Fußball-Profis beschäftigt, fällt einem auf, dass wirkungsvoll eher Mannschafts-intern geklärt wird.
Solche Unruhe-stiftenden Aktionen wie von Sokratis letzte Saison sind mitnichten das, was ich von einem Kapitän hinsichtlich des Mannschaftsklimas erwarte. Ich bezweifle nämlich auch, dass öffentliches Anprangern und mit dem Finger auf andere zeigen, den Mannschaftsgeist fördert.

:tnx::tnx:

Deswegen bin ich auch einerseits froh, dass ein Spieler der dafür immer der Erste bei der BILD-Zeitung war, nächstes Jahr in Sinsheim spielt.
 
Ganz nebenbei ist es ja auch nicht mein Auftrag hier so zu schreiben, so dass ich die Meinungen möglichst vieler User treffe.
Das mit Sicherheit nicht, aber wenn du dich sinnvoll an einer Diskussion beteiligen willst, solltest du deine Meinung schon so artikulieren, dass andere verstehen können, was du meinst bzw. auch bei dieser bleiben ;)

Es macht in erster Linie kaum Sinn, wenn Du mir Dinge andichten möchtest, die so nie geäußert wurden, nur um deine dubiosen Unterstellungen besser zu untermauern.

Ich wüsste z.B. nicht, welche dubiosen Unterstellungen ich dir gemacht haben sollte und frage mich desweiteren, wo es bitte zielführend sein soll, direkt auf die persönliche Ebene zu gehen, denn ich diskutiere hier rein theoretisch und habe deine Person selbst nur angesprochen als es um die Zusammenfassung unserer Standpunkte ging.

Den Zusammenhang zwischen tollem Klima und Leistung wird sich nie beweisen lassen, aber die Pflichten eines heutigen Kapitäns, zu gegebenen Anlass wachzurütteln, steht meiner Ansicht nach wie vor außer Frage und das muss sich auch überhaupt nicht auf Einzelpersonen beziehen. Ich verstehe deshalb auch deine merkwürdige Aussagen in der Hinsicht nicht. Wenn ich beispielsweise in meiner Firma eine tolle und gut harmonierende Truppe habe, dann sagt das aber überhaupt noch nichts über die Leistung dieser Gemeinschaft aus. Gar nichts! Ernst und Micoud waren ja auch Bespiel genug, dass man tolle Leistungen abrufen kann ohne sich unbedingt gut riechen zu können.

Und hier bestätigst du ja auch, was ich geschrieben haben diesbezüglich. "Deiner Ansicht nach"...und meiner eben nicht. Dort besteht der Unterschied zwischen unseren beiden Standpunkten, damit das mal klargestellt ist. Denn ich sehe es so "Wachrütteln" und motivieren KANN hilfreich sein, aber es muss nicht zwangsweise über die Medien stattfinden. Genau das sage ich die ganze Zeit und du hast bisher CF kritisiert, weil er dies eben nicht in der Öffentlichkeit tut.

Und was du beschreibst unter "Mannschaftsklima" ist mir ehrlich gesagt vollkommen gleichgültig, denn das meinte ich mitnichten.
Aber AUF DEM PLATZ müssen sie an einem Strang ziehen, gemeinsame Ziele haben und harmonieren...und dafür ist es nun mal nötig, dass nicht solche Mechanismen entstehen wie vorletzte Saison, wo besser positionierte Spieler z.B. nicht angespielt werden, weil man ihnen eh nix zutraut oder wo die Fehler der anderen nicht wieder ausgeglichen werden, weil nicht einer für den anderen rennt. Schau dir mal Dortmund an. Da steht einer auf dem Platz für den anderen ein, weil sie eine eingeschworene Gemeinschaft sind. Wenn man das mit einem x-beliebigen Star-Ensemble, wo jeder nur für sich spielt, vergleicht...dann frage ich wie man allen Ernstes behaupten kann, dass das Mannschaftsklima keine Rolle spiele. DAS meinte ich und dazu tragen eben solche Aussprachen wie sie bei Werder dann stattfanden innerhalb der Mannschaft bei.
Ob die gemeinsam danach nen Kaffee trinken, weil sie sich so gut riechen können, oder getrennte Wege gehen, ist mir doch egal.

Auch war es - wieder vereinsintern - eher Lahm, der sich nach mannschaftlichem Leistungsabfall äußerte, da war von Schweinsteiger oft nichts zu sehen bzw. hören.

Ganz verwirrend wird es dann allerdings, wenn du einerseits Fritz kritisierst, weil er das nur vereinsintern macht und andererseits dies bei Lahm als geeignetes Mittel einstufst.

Abschließend möchte ich nochmal betonen, dass mir CF´s Verlängerung auch nicht gefällt...aber das hat eben andere Gründe
 
Mir ging es nicht nur (aber auch) darum, wie Karagounis auf dem Platz abgeht und brennt. Vor allem ging es mir darum, wie er in einer minder begabten Truppe fußballerisch herausragt und fußballerisch einen Orientierungspunkt bietet, an dem alle anderen sich orientieren können.

Kapitän ist für mich jemand, der entweder fußballerisch herausragt oder das Team emotional mitreißt. Baumann war ersteres, der hat für Ruhe und Struktur auf dem Platz gesorgt, an dem konnten sich alle orientieren. Fritz ist keins von beidem, sondern biederer Mitläufer.
 
Leider wahr, maddin!

CF sollte als Fixpunkt in schwierigen Spielsituationen dienen. Ich habe den Eindruck, dass er sich lieber versteckt und sich an den anderen orientiert, unsere Korsettstange.
 
Das mit Sicherheit nicht, aber wenn du dich sinnvoll an einer Diskussion beteiligen willst, solltest du deine Meinung schon so artikulieren, dass andere verstehen können, was du meinst bzw. auch bei dieser bleiben ;)

Nun ja… zum Hören und Verstehen gehören ja ganz offensichtlich immer zwei Parteien. Ein Sender und ein Empfänger. Manchmal wird in der Tat schlecht gesendet, aber manchmal hapert es auch am Empfang. ;-) Natürlich bist Du nun nicht als Empfänger gemeint, ist doch klar.

Ich wüsste z.B. nicht, welche dubiosen Unterstellungen ich dir gemacht haben sollte und frage mich desweiteren, wo es bitte zielführend sein soll, direkt auf die persönliche Ebene zu gehen, denn ich diskutiere hier rein theoretisch und habe deine Person selbst nur angesprochen als es um die Zusammenfassung unserer Standpunkte ging.

Tja, dann helfe ich deinen Erinnerungen mal auf die Spünge:

…dürfte einem Mitglied der Mannschaft doch etwas leichter fallen als einem Fan im Aktions-Wahn.

… weil man so wenigstens auch mal etwas davon mitbekommt.

…mit dem Finger auf andere zeigen, den Mannschaftsgeist fördert.

… Du bist offensichtlich der Meinung, dass es motivierend ist, wenn man in der Öffentlichkeit rumtönt, wer alles keine Leistung bringt

Da Du dich ja direkt auf meine Aussagen bezogen hast, liegt es wohl auf der Hand, wen Du nun meintest, denn vorher gab es für dich ja offensichtlich keinen Anlass dich in der Art zu äußern. Du siehst einen Aktionswahn, wo keiner zu sehen ist, Du sprichst davon, dass „man“ auch mal was davon mitbekommen will und kannst das nicht mal ansatzweise belegen, Du zauberst ein „mit dem Finger auf andere zeigen“ hervor, obwohl das niemand in irgendeiner Weise gefordert hat und wirfst – dieses Mal ganz eindeutig – mir vor, dass es mein Wunsch sei, dass einzelne Personen der Mannschaft benannt werden und nimmst dir dann auch noch die Frechheit raus und wirfst mir das Abweichen auf die persönliche Schiene vor? Wieder mal verdrehte Tatsachen auf WOL.

Irgendwie muss ich gerade an einen sich windenden Aal denken, aber das ist natürlich nicht auf deine Person bezogen, ist doch klar. ;-)

Und hier bestätigst du ja auch, was ich geschrieben haben diesbezüglich. "Deiner Ansicht nach"...und meiner eben nicht. Dort besteht der Unterschied zwischen unseren beiden Standpunkten, damit das mal klargestellt ist.

Mittlerweile muss ich fast lachen und würde mich an deiner Stelle in Grund und Boden schämen..Wieder so ein unterschwelliges Unterstellen? Nie zuvor habe ich etwas Gegenteiliges behauptet und habe dir nie deine Meinung rauben wollen.

Denn ich sehe es so "Wachrütteln" und motivieren KANN hilfreich sein, aber es muss nicht zwangsweise über die Medien stattfinden. Genau das sage ich die ganze Zeit und du hast bisher CF kritisiert, weil er dies eben nicht in der Öffentlichkeit tut.

Jetzt also doch ja? So abwegig ist meine Meinung dann ja also doch nicht. Schön, dass Du das nun eindeutig bestätigst und richtig, ich habe Fritz genau deshalb kritisiert, da ja hoffentlich nicht nur mir aufgefallen ist, dass unser Spiel erstens sich wiederholende Fehler aufwies und zweitens die Ziele, so stark in Gefährdung waren, dass man von einem Kapitän eine Reaktion erwartete. Übrigens, war es doch Allofs, der ja ein Verantwortlicher ist, der seinerzeit dem Kapitän dieses Recht ausdrücklich zusprach? Was ist jetzt also dein Anliegen?

Und was du beschreibst unter "Mannschaftsklima" ist mir ehrlich gesagt vollkommen gleichgültig, denn das meinte ich mitnichten.

Was Du meinst ist von geringerer Relevanz als das, was Du schreibst. Artikulieren, Sender, Empfänger und so. ;-)

Aber AUF DEM PLATZ müssen sie an einem Strang ziehen, gemeinsame Ziele haben und harmonieren...

Richtig, auch dazu habe das Beispiel Micoud-Ernst genannt. Alles nachlesbar. Die Harmonie AUF DEM PLATZ ist also auch auf andere Weise unter anderen Umständen und mit weniger "Harmonie" möglich.

…und dafür ist es nun mal nötig, dass nicht solche Mechanismen entstehen wie vorletzte Saison, wo besser positionierte Spieler z.B. nicht angespielt werden, weil man ihnen eh nix zutraut oder wo die Fehler der anderen nicht wieder ausgeglichen werden, weil nicht einer für den anderen rennt. Schau dir mal Dortmund an. Da steht einer auf dem Platz für den anderen ein, weil sie eine eingeschworene Gemeinschaft sind. Wenn man das mit einem x-beliebigen Star-Ensemble, wo jeder nur für sich spielt, vergleicht...dann frage ich wie man allen Ernstes behaupten kann, dass das Mannschaftsklima keine Rolle spiele. DAS meinte ich und dazu tragen eben solche Aussprachen wie sie bei Werder dann stattfanden innerhalb der Mannschaft bei.

Woher Du ableiten willst, dass ein tolles Klima auch zwangsläufig dazu führt, dass einer für den anderen rennt erschließt sich mir nicht. Fritz hat doch ein so herausragendes Klima hergestellt, wie kommt es dann, dass man beispielsweise eine ganze Rückrunde nicht füreinander gelaufen ist? Das Gladbach-Spiel war da ein positiver Ausreißer. Die Harmonie für die Fritz deinen Aussagen nach verantwortlich war, hat ganz offensichtlich nichts dazu beigetragen, dass die Spieler sich den Hintern aufreißen. Im übrigen ist die „Elf-Freunde-müsst-ihr-sein-Vorstellung“ aus Zeiten Fritz Walters und es gehört wohl reichlich viel Fußballromantik und Naivität dazu, an diesem Denken festzuhalten, insbesondere, wenn wir hier von Profi-Fußball sprechen.

Ganz verwirrend wird es dann allerdings, wenn du einerseits Fritz kritisierst, weil er das nur vereinsintern macht und andererseits dies bei Lahm als geeignetes Mittel einstufst. .

Mich wundert ja gar nichts mehr, aber das hätte ich dann doch gern etwas genauer erläutert und möglichst belegt.
 
Okay, wie man sieht, ist eine wirkliche Diskussion nicht mit dir möglich und bevor hier weiter auf diesem Niveau debattiert wird, wünsche ich dir einen schönen Abend ;)
Und nein, ich brauche dazu keine Replik, denn das gehört dann vielmehr in den Kleinkrieg-Thread.
 
Woher Du ableiten willst, dass ein tolles Klima auch zwangsläufig dazu führt, dass einer für den anderen rennt erschließt sich mir nicht. Fritz hat doch ein so herausragendes Klima hergestellt, wie kommt es dann, dass man beispielsweise eine ganze Rückrunde nicht füreinander gelaufen ist? Das Gladbach-Spiel war da ein positiver Ausreißer. Die Harmonie für die Fritz deinen Aussagen nach verantwortlich war, hat ganz offensichtlich nichts dazu beigetragen, dass die Spieler sich den Hintern aufreißen.

!!!
 
Mir ging es nicht nur (aber auch) darum, wie Karagounis auf dem Platz abgeht und brennt. Vor allem ging es mir darum, wie er in einer minder begabten Truppe fußballerisch herausragt und fußballerisch einen Orientierungspunkt bietet, an dem alle anderen sich orientieren können.

Kapitän ist für mich jemand, der entweder fußballerisch herausragt oder das Team emotional mitreißt. Baumann war ersteres, der hat für Ruhe und Struktur auf dem Platz gesorgt, an dem konnten sich alle orientieren. Fritz ist keins von beidem, sondern biederer Mitläufer.

Das, was du hier schreibst, würde ich z.B. zu 100% unterschreiben und so sehe ich Fritz auch nicht.
Es ging ja hier aber darum, ob die geeigneten Mittel hierzu zwangsweise über die Öffentlichkeit gehen müssen, woran ich erhebliche Zweifel habe...oder ob das aufrütteln IN DER ÖFFENTLICHKEIT überbewertet wird.
Diese feinen Unterschiede scheinen aber nicht jedem so klar ersichtlich.;)
 
Auf dem Platz und abseits des Platzes sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Ich hatte in meinem Leben immer Freunde, mit denen ich es gehasst habe, zusammen Fußball zu spielen und Leute, die ich abseits des Platzes mit keinem Blick gewürdigt hätte, mit denen ich unglaublich gern zusammengespielt hätte. Eine Fußballmannschaft mit 30 Mann ist für eine "Gruppe" im sozialpsychologischen sinne bereits zu groß - sie wird immer in Subgruppen, sogenannte "Grüppchen" zerfallen.

Und das ist auch überhaupt nicht schlecht, denn unter 30 Leuten muss nicht nur keine Freundschaft und kein maximaler Zusammenhalt herrschen, sondern das ist noch dazu unmöglich und unproduktiv. Wer sich zu gern mag, der gibt zu freundliches Feedback und scheut Kritik.

Produktiv ist dagegen, wenn man sehr ehrgeizige Leute in einer gruppe hat, die sich auf deutsch gesagt wie Arschlöcher verhalten, aber sofort sagen, wenn es irgendwo schief läuft, die dazwischenhauen, nörgeln, unzufrieden sind und immer mehr erreichen wollen. Denn solche Leute holen aus den leichter zufriedenen Leuten mehr heraus, sie sorgen für ein produktives Reizklima.

Dazu können auch mediale Aussagen eine Menge beitragen, weil sie es erschweren, einfach wegzuhören, wenn ein solcher Ehrgeizling etwas bemängelt. Wird aber von Medienvertretern weiter darauf herumgeritten, müssen sich alle damit befassen und sich ggf. mehr anstrengen.
 
Auf dem Platz und abseits des Platzes sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Ich hatte in meinem Leben immer Freunde, mit denen ich es gehasst habe, zusammen Fußball zu spielen und Leute, die ich abseits des Platzes mit keinem Blick gewürdigt hätte, mit denen ich unglaublich gern zusammengespielt hätte. Eine Fußballmannschaft mit 30 Mann ist für eine "Gruppe" im sozialpsychologischen sinne bereits zu groß - sie wird immer in Subgruppen, sogenannte "Grüppchen" zerfallen.

Und das ist auch überhaupt nicht schlecht, denn unter 30 Leuten muss nicht nur keine Freundschaft und kein maximaler Zusammenhalt herrschen, sondern das ist noch dazu unmöglich und unproduktiv. Wer sich zu gern mag, der gibt zu freundliches Feedback und scheut Kritik.

Produktiv ist dagegen, wenn man sehr ehrgeizige Leute in einer gruppe hat, die sich auf deutsch gesagt wie Arschlöcher verhalten, aber sofort sagen, wenn es irgendwo schief läuft, die dazwischenhauen, nörgeln, unzufrieden sind und immer mehr erreichen wollen. Denn solche Leute holen aus den leichter zufriedenen Leuten mehr heraus, sie sorgen für ein produktives Reizklima.

Dazu können auch mediale Aussagen eine Menge beitragen, weil sie es erschweren, einfach wegzuhören, wenn ein solcher Ehrgeizling etwas bemängelt. Wird aber von Medienvertretern weiter darauf herumgeritten, müssen sich alle damit befassen und sich ggf. mehr anstrengen.

Sehr gut ausgedrückt. Das deckt sich mit meiner Meinung und mit meinen Erfahrungen.
 
Auf dem Platz und abseits des Platzes sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Ich hatte in meinem Leben immer Freunde, mit denen ich es gehasst habe, zusammen Fußball zu spielen und Leute, die ich abseits des Platzes mit keinem Blick gewürdigt hätte, mit denen ich unglaublich gern zusammengespielt hätte. Eine Fußballmannschaft mit 30 Mann ist für eine "Gruppe" im sozialpsychologischen sinne bereits zu groß - sie wird immer in Subgruppen, sogenannte "Grüppchen" zerfallen.

Und das ist auch überhaupt nicht schlecht, denn unter 30 Leuten muss nicht nur keine Freundschaft und kein maximaler Zusammenhalt herrschen, sondern das ist noch dazu unmöglich und unproduktiv. Wer sich zu gern mag, der gibt zu freundliches Feedback und scheut Kritik.

Produktiv ist dagegen, wenn man sehr ehrgeizige Leute in einer gruppe hat, die sich auf deutsch gesagt wie Arschlöcher verhalten, aber sofort sagen, wenn es irgendwo schief läuft, die dazwischenhauen, nörgeln, unzufrieden sind und immer mehr erreichen wollen. Denn solche Leute holen aus den leichter zufriedenen Leuten mehr heraus, sie sorgen für ein produktives Reizklima.

Vollkommen richtig! Aber auch das habe ich mit keinem Wort bestritten.
Das es bei dem, was ich von Fritz´ Wirkung auf das Mannschaftsklima schrieb, um Harmonie ginge oder darum, dass sich alle lieb haben sollten, habe ich sogar 2x dementiert, denn das ist mir wie gesagt vollkommen schnuppe. Wichtig sind, die gemeinsamen Ziele...in die alle möglichst maximal investieren. Und es gibt unterschiedliche Mechanismen, die einen solchen Prozess gewährleisten.
 
Ich sehe das Problem darin, dass die maximal ehrgeizigen Profis bei Werder viel zu wenige sind. Ein maximal ehrgeiziger Fußballer und musterprofi raucht z.B. nicht. So jemand kann imho kein Kapitän einer Profimannschaft sein, nur weil er nett ins Mikrophon redet und bei Trainern und Mitspielern beliebt ist. Soetwas seiner Leistung schadendes kann ein Spieler, der an sich und seine Mannschaft den maximalen Anspruch stellt, schlicht nicht tun.

Und das wirkt sich, ebenso wie das fehlende Reizklima und die, bis auf Sokratis, fehlenden Ehrgeizlinge negativ auf die Leistung aus.
 
Ich sehe das Problem darin, dass die maximal ehrgeizigen Profis bei Werder viel zu wenige sind. Ein maximal ehrgeiziger Fußballer und musterprofi raucht z.B. nicht. So jemand kann imho kein Kapitän einer Profimannschaft sein, nur weil er nett ins Mikrophon redet und bei Trainern und Mitspielern beliebt ist. Soetwas seiner Leistung schadendes kann ein Spieler, der an sich und seine Mannschaft den maximalen Anspruch stellt, schlicht nicht tun.

Und das wirkt sich, ebenso wie das fehlende Reizklima und die, bis auf Sokratis, fehlenden Ehrgeizlinge negativ auf die Leistung aus.

Das ist richtig, dass wir solche Leute deutlich zu wenig haben...auch Piza konnte das mit seiner legeren Art nur bedingt sein (auch wenn er zumindest jemand war, der seine Ansprüche auch innerhalb der Mannschaft deutlich formuliert hat)
Auch würde ich sogar so weit mitgehen, dass Sokratis hier zum Teil ein positives Beispiel ist...worum es mir ging, war eher der Gegenpol, denn du wirst durch deine eigenen Erfahrungen auch bestätigen können, dass eine Mannschaft, wo jeder nur an sich und seine eigenen Belange denkt, keinen maximalen Erfolg erzielt. Das konnte man in mancher Saison (nicht dieser) z.B. schön an Real Madrid sehen. Ein gewisser integrativer Anteil ist nämlich auch nicht so ganz unwichtig, insbesondere bei vielen jungen, unerfahrenen Spielern.

Das mit dem Rauchen bei CF ist ja nun aber auch ein doofes Thema, da vieles ja auch auf einem Gerücht fußt. Oder hast du ihn in den letzten 5Jahren mal rauchen gesehen? ;)
 
Ich sehe das Problem darin, dass die maximal ehrgeizigen Profis bei Werder viel zu wenige sind. Ein maximal ehrgeiziger Fußballer und musterprofi raucht z.B. nicht. So jemand kann imho kein Kapitän einer Profimannschaft sein, nur weil er nett ins Mikrophon redet und bei Trainern und Mitspielern beliebt ist. Soetwas seiner Leistung schadendes kann ein Spieler, der an sich und seine Mannschaft den maximalen Anspruch stellt, schlicht nicht tun.

Und das wirkt sich, ebenso wie das fehlende Reizklima und die, bis auf Sokratis, fehlenden Ehrgeizlinge negativ auf die Leistung aus.

Das Kapitänsamt an sich, ist rein formell ja nicht gerade von so großer Bedeutung, aber die mannschaftsinterne Wichtigkeit sollte man nicht unterschätzen. Schon bei den kleinsten Spielern prägt sich dieses Aufschauen auf den Kapitän ein und es werden bereits in diesem Alter Vergleiche aufgestellt. Das setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort und man knüpft an dieses Amt Erwartungen und Vorstellungen. Die sportliche Qualität und die Mentalität sind diesbezüglich schon sehr bedeutsam und ich halte es für einen Fehler, dass Fritz weiterhin die Binde trägt, eben auch wegen der von dir angesprochenen Elemente.
 
Und das ist auch überhaupt nicht schlecht, denn unter 30 Leuten muss nicht nur keine Freundschaft und kein maximaler Zusammenhalt herrschen, sondern das ist noch dazu unmöglich und unproduktiv. Wer sich zu gern mag, der gibt zu freundliches Feedback und scheut Kritik.

Produktiv ist dagegen, wenn man sehr ehrgeizige Leute in einer gruppe hat, die sich auf deutsch gesagt wie Arschlöcher verhalten, aber sofort sagen, wenn es irgendwo schief läuft, die dazwischenhauen, nörgeln, unzufrieden sind und immer mehr erreichen wollen. Denn solche Leute holen aus den leichter zufriedenen Leuten mehr heraus, sie sorgen für ein produktives Reizklima.

Meines Erachtens und nach meiner Erfahrung ist das theoretisches Gequatsche, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Meine Erfahrung aus Fußball (Spieler und Trainer) und im Beruf sind völlig andere:

1. In einem Team in dem es stimmt und in dem sich Leute "mögen" ist keinesfalls ausgeschlossen, dass konstruktive Kritik geübt wird, die alle weiterbringt. Nach meiner Erfahrung sind das für Kritik sogar bessere Voraussetzungen als wenn es im Team "Arschlöcher" gibt, weil die nämlich die sachliche Auseinandersetzung in vielerlei Hinsicht hemmen.

2. Schon ein "Aloch" im Team kann nach meiner Erfahrung die Stimmung in einer Fußballmannschaft und in einem beruflichen Team völlig versauen und optimale Leistungen und Teamwork unmöglich machen. Nach deiner These haben ja sogar mehrere Arschlöcher keinen negativen Einfluss auf das Teamergebnis. Im Gegenteil. Für mich völlig abstrus!
 
Ich sehe das Problem darin, dass die maximal ehrgeizigen Profis bei Werder viel zu wenige sind. Ein maximal ehrgeiziger Fußballer und musterprofi raucht z.B. nicht. So jemand kann imho kein Kapitän einer Profimannschaft sein, nur weil er nett ins Mikrophon redet und bei Trainern und Mitspielern beliebt ist. Soetwas seiner Leistung schadendes kann ein Spieler, der an sich und seine Mannschaft den maximalen Anspruch stellt, schlicht nicht tun.

das ist nicht vonner Hand zu weisen! Wohler würde ich mich hier auch mit nem Kapitän vom Schlag eines Sokratis fühlen.

Was das "richtige" Klima in einer Mannschaft betrifft, bin ich der Meinung, dass dies immer ein positives sein muss und, dass je mehr Freundschaften in einer Mannschaft bestehen dies umso förderlicher für die Leistung ist. Das wusste auch schon Sepp Herberger 11 Freunde usw...... denn eine, überspitzt gesagt, Motzkitruppe wird gegen eine leistungsbereite Harmomnietruppe auf längere Sicht immer den Kürzeren ziehen!
 
Back
Top