Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

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Er ist aber doch jetzt kein anderer Trainer als zu seiner Anfangszeit hier....:denk:
Das waren ja TS oder OR am Ende Ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte auch nicht. Die Frage, die mich zumindestens umtreibt derzeit ist ... "Kommt da noch ein weiterer Entwicklungsschritt" von OW oder sind wir schon wieder auf dem Abnutzungspfad nach unten. Die letzten 3 Spiele sahen nach letzterem aus....
 
Das waren ja TS oder OR am Ende Ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte auch nicht. Die Frage, die mich zumindestens umtreibt derzeit ist ... "Kommt da noch ein weiterer Entwicklungsschritt" von OW oder sind wir schon wieder auf dem Abnutzungspfad nach unten. Die letzten 3 Spiele sahen nach letzterem aus....
Schaaf und Rehagel würde ich schon nicht vergleichen wollen, Rehagel hatte hier Erfolg, in Lautern und in Griechenland gar historisches geleistet.
Schaaf war nur hier erfolgreich.

Werner wird sich aber mMn nicht da einreihen, ich prognostiziere, dass er vielleicht noch ein Jahr bleiben wird.
 
Das ein NK ein internationaler Star ist, sollte unstrittig sein. Erwarten die denn von NK, dass er in jedem Training einen Halbmarathon läuft und 20 Fallrückzieher in den Winkel jagt?

Ganz einfaches Rechen-Denkspiel:

Um bei Ole Werner in die Startmannschaft zu dürfen, benötigt man einen der 10 höchsten Leistungsindexe (LI = 1 bis 10.000) im Kader. Der Leistungsindex errechnet sich aus Fähigkeitslevel ( FL = 1 bis 100) mal Trainingsfaktor (TF = 1 bis 100).

Schmid: FL = 40, TF = 95
Keita: FL = 75, TF = 50

Schmid spielt also mit 3.800 LI-Punkten von Anfang an, Keite mit 3.750 Punkten nimmt auf der Bank platz.

Und ja, von einem internationalen Superstar erwartet man im Training schon, dass er deutlich mehr Leistung zeigt und seine Kollegen mitreisst, als von einem Spieler der nur 40% der Fähigkeiten eines Weltstars hat.

Oder nochmal anders: Ein Spieler mit 40% Fähigkeiten der jede Woche im Training 100% bringt, ist für die Manschaft besser als ein 75% Spieler der aber nur im Standgas spielt.

Einfaches Leistungsprinzip, was ja hier bei Nagelsmann durchaus gefeiert wurde. Im Fussball wie im Beruf muss man sich beweisen. Ein guter Ruf alleine bringt dir auf Dauer nichts. Das scheint Keita noch nicht kapiert zu haben.
 
Ganz einfaches Rechen-Denkspiel:

Um bei Ole Werner in die Startmannschaft zu dürfen, benötigt man einen der 10 höchsten Leistungsindexe (LI = 1 bis 10.000) im Kader. Der Leistungsindex errechnet sich aus Fähigkeitslevel ( FL = 1 bis 100) mal Trainingsfaktor (TF = 1 bis 100).

Schmid: FL = 40, TF = 95
Keita: FL = 75, TF = 50

Schmid spielt also mit 3.800 LI-Punkten von Anfang an, Keite mit 3.750 Punkten nimmt auf der Bank platz.

Und ja, von einem internationalen Superstar erwartet man im Training schon, dass er deutlich mehr Leistung zeigt und seine Kollegen mitreisst, als von einem Spieler der nur 40% der Fähigkeiten eines Weltstars hat.

Oder nochmal anders: Ein Spieler mit 40% Fähigkeiten der jede Woche im Training 100% bringt, ist für die Manschaft besser als ein 75% Spieler der aber nur im Standgas spielt.

Einfaches Leistungsprinzip, was ja hier bei Nagelsmann durchaus gefeiert wurde. Im Fussball wie im Beruf muss man sich beweisen. Ein guter Ruf alleine bringt dir auf Dauer nichts. Das scheint Keita noch nicht kapiert zu haben.
Ich dachte bei den Zahlen erst da kommt Kokolores aber die Ausführung leuchtet selbst einem Mathematiklegastheniker wie mir ein.:top:
 
Ich zeige schon seit seinem ersten Tag drauf,
OW wurde u.a. auf Vermittlung von Tim Borowski, der ihn vom Trainerlehrgang kannte, hierher geholt. Dazu war er nach seiner freiwilligen Demission in Kiel auf dem Markt.
Das Werderproblem grundsätzlich ist, dass sie glauben mit Nachwuchstrainern den Rohdiamanten a la TS wieder zu entdecken. Immer in der Hoffnung das die Geschichte sich wiederholt.
Nur haben leider alle U23-Trainer hier auf Sicht ihr Waterloo erlebt. Ob mit VS (= So ist Fußball), AN oder FK (dem FB heute noch hinterher trauert) haben wir partielle Erfolgsphasen erlebt. Ein Skripnik wurde mit dem Beinamen Victory versehen. Ausgang bekannt.
OW war die logische Konsequenz, weil Kollege Brand hatte gerade die Mannschaft übernommen und ist beim Spiel in Kiel kläglich gescheitert. Mit dem machte es nun gar keinen Sinn.
OW hat mit seiner ruhigen Hand den Verein stabilisiert und ist aufgestiegen. Letzte Saison hatten wir einen passageren Höhenflug bis zur WM-Pause und danach kam der stetige Misserfolg, der sich über die HR 2023 zog. Jetzt haben wir mal wieder einen Streak von 7 Spielen gehabt und nun kommt der altbekannte losing streak.
Ich prophezeie CF eine unangenehme Diskussion in dieser Personalie, wenn die kommende HR genauso läuft wie die jetzige. Ich sehe unter OW keinen offensiven Markenkern und keine Weiterentwicklung. Seine Art ist bieder und leicht ausrechenbar. Die Masse der Werderfans ist an den Misserfolg gewöhnt und wird den anstehenden auch positiv begleiten.
 
OW wurde u.a. auf Vermittlung von Tim Borowski, der ihn vom Trainerlehrgang kannte, hierher geholt. Dazu war er nach seiner freiwilligen Demission in Kiel auf dem Markt.
Das Werderproblem grundsätzlich ist, dass sie glauben mit Nachwuchstrainern den Rohdiamanten a la TS wieder zu entdecken. Immer in der Hoffnung das die Geschichte sich wiederholt.
Nur haben leider alle U23-Trainer hier auf Sicht ihr Waterloo erlebt. Ob mit VS (= So ist Fußball), AN oder FK (dem FB heute noch hinterher trauert) haben wir partielle Erfolgsphasen erlebt. Ein Skripnik wurde mit dem Beinamen Victory versehen. Ausgang bekannt.
OW war die logische Konsequenz, weil Kollege Brand hatte gerade die Mannschaft übernommen und ist beim Spiel in Kiel kläglich gescheitert. Mit dem machte es nun gar keinen Sinn.
OW hat mit seiner ruhigen Hand den Verein stabilisiert und ist aufgestiegen. Letzte Saison hatten wir einen passageren Höhenflug bis zur WM-Pause und danach kam der stetige Misserfolg, der sich über die HR 2023 zog. Jetzt haben wir mal wieder einen Streak von 7 Spielen gehabt und nun kommt der altbekannte losing streak.
Ich prophezeie CF eine unangenehme Diskussion in dieser Personalie, wenn die kommende HR genauso läuft wie die jetzige. Ich sehe unter OW keinen offensiven Markenkern und keine Weiterentwicklung. Seine Art ist bieder und leicht ausrechenbar. Die Masse der Werderfans ist an den Misserfolg gewöhnt und wird den anstehenden auch positiv begleiten.
Ist so, die Trainer nach Schaaf waren nicht der Knaller, auch nicht ungewöhnlich nach einer recht langen Erfolgsstory, frag nach bei ManUtd oder Arsenal (okay, die waren 2-3 Tage länger im Amt noch).
Diese Trainer etablieren eine Ära und einen Spielstil, dementsprechend ist das Spielermaterial und da einen Umbruch zu schaffen ist sehr schwierig.
 
Ole Werner war lange Zeit der richtige Trainer für Werder. Ich brauche da jetzt nicht alles aufzählen was seine Verdienste sind. Er hat sehr viel für den Verein getan. Was mich aktuell stört ist die Eindimensionalität in seinen Aufstellungen. Er überrascht gar nicht. Sehr vorhersehbar alles. Er entwickelt sich gefühlt nicht weiter. Zuletzt fehlte mir der unbedingte Wille Höheres erreichen zu wollen. Mal ins Risiko zu gehen (er klebt an der Viererkette und an einzelnen Spielern). Es wirkt auf mich nach "safety first". Die Frage ist, ob man mit ihm den nächsten Schritt machen kann. Was ein guter Trainer bewirken kann sieht man immer wieder (Leverkusen, Stuttgart).
:top: ...und genau die Frage kann aktuell nur Ole durch sein Handeln und Wirken beantworten, er muss weiter lernen und sich in wichtigen Dingen wenn möglich schneller entwickeln. Kommt mit der Erfahrung und auch aus den Erfahrungen, es bleibt spannend.:popcorn:
 
Diese Trainer etablieren eine Ära und einen Spielstil, dementsprechend ist das Spielermaterial und da einen Umbruch zu schaffen ist sehr schwierig.
Grundsätzlich richtig. Dennoch sollte 14 Jahre nach der letzten erfolgreichen Saison mit einem langjährigen Trainer in der Lage sein, sich von dem Ballast des schweren Erbe einer langjährigen, erfolgreichen Ära eines Trainers befreit zu haben. Das hat hier nicht geklappt; die Hauptursachen hat @syker1983 in Post #10766 genannt.
 
Grundsätzlich richtig. Dennoch sollte 14 Jahre nach der letzten erfolgreichen Saison mit einem langjährigen Trainer in der Lage sein, sich von dem Ballast des schweren Erbe einer langjährigen, erfolgreichen Ära eines Trainers befreit zu haben. Das hat hier nicht geklappt; die Hauptursachen hat @syker1983 in Post #10766 genannt.
Richtig, bei uns dauert es ja gerne mal etwas länger zumal man ja das Personal hat was den alten erfolgreichen Weg noch kennt und auf Teufel komm raus wiederholen will, so wirkt es zumindest auf mich.
Viel innovatives ist hier nicht passiert mMn.
 
Richtig, bei uns dauert es ja gerne mal etwas länger zumal man ja das Personal hat was den alten erfolgreichen Weg noch kennt und auf Teufel komm raus wiederholen will, so wirkt es zumindest auf mich.
Viel innovatives ist hier nicht passiert mMn.
einstein.jpg
 
CF hat derzeit ein manifestes Problem mit NK. Das ein NK ein internationaler Star ist, sollte unstrittig sein. 60 min Spielzeit und dann noch Spiele in numerischer Überlegenheit ohne kurze Einsatzzeit werfen zwangsläufig Fragen auf. Die Antworten von CF & OW mit mangelnder Trainingszeit klingt irgendwie nicht schlüssig. Erwarten die denn von NK, dass er in jedem Training einen Halbmarathon läuft und 20 Fallrückzieher in den Winkel jagt? Wohl kaum! Das Handling dieser Personalie ist nicht überzeugend. Diese Saison ist demnächst vorbei, aber dann muss etwas in der Personalie passieren. Es wirkt nicht souverän bislang.
100% Agree. Wobei Fritzchen noch formell hinter Baumi steht und vielleicht deshalb noch kein Fullspeed gibt.
 
off topic: Die falsche Zuordnung von Zitaten zu (mehr oder weniger) berühmten Menschen versucht, diesen Zitaten mehr 'Gewicht' (aka Überzeugungskraft) zu verleihen; ist nichts anderes als eine Form von fake news.
Wenn bspw. ein Hans-Günther Mayer Urheber des Zitates wäre, wäre es dann auch so 'populär'?
Hat auch damit damit zu tun, wie jede/r von uns mit Wahrheiten umgeht.
 
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