Pizarro über…
…seine Nicht-Nominierung für Peru bei der WM:
Das war der schwierigste Moment meiner Karriere, meines Lebens. Das war sehr schwierig für mich. Ich habe keinen Anruf bekommen, sondern es aus der Presse erfahren. Das hat mir auch ein bisschen wehgetan, denn ich war dort lange Kapitän – mehr als 20 Jahre von meiner Karriere habe ich für Peru gespielt, schon in der U17. Ich habe alles für mein Land gegeben und auf einmal war ich nicht mehr dabei. In so einem Moment, wo ich vier WM-Qualifikationen gespielt und alles getan habe für mein Land, dann kommt so eine Situation. Das war sehr schwierig für mich. Ich bin traurig und enttäuscht, es tut mir weh. Natürlich trifft der Trainer in diesem Moment die Entscheidung. Das muss man akzeptieren. Aber die Sache wird mir noch lange wehtun.
Meistens lächelt Claudio Pizarro alles Negative weg – doch sein WM-Aus hat ihn getroffen.
…die Gründe, warum er mit 40 Jahren noch spielt:
Ich habe lange gespielt, weil ich Lust hatte. Und auch, weil ich gerne bei einem großen Turnier wie einer WM mitspielen wollte...
Ja, wirklich sehr schade und auch für mich absolut unverständlich, warum nicht ein Kaderplatz für solch einen verdienstvollen Spieler geopfert wurde. Und ob seine Sturmkonkurrenten vom Sommer soviel besser waren, das wage ich heute noch zu bezweifeln. Mit Leistung bei der WM haben sie es auf jeden Fall nicht beweisen können...