Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
wahlbeteiligung im jahr 1933: 88,7%
willst du deshalb von politisch gebildeten bürgern sprechen, wenn 44% der stimmen auf die nsdap entfallen?
das ist doch das beste beispiel, dass wahlbeteiligung nicht alles ist!

Ich meinte eher die "Wahlen" danach.. also vor genau 70 Jahren. Und die Smileys sollten wohl die Ernsthaftigkeit des Beitrags erklären.

@TBC: DU verdienst zuviel. Ganz einfach! Außerdem brauchst Du Kinder! Mehr Kinder! :eek:
 
Ehrlich gesagt verstehe ich den Zusammenhang nicht, Fertiggerichte sind doch das Günstigste, dass du im Supermarkt bekommst?

Im Einzelfall mag es tatsächlich günstigere Fertiggerichte geben. Allerdings, wie Yps-Gimmick schon anmerkte, trifft das für Familien nicht zu, und spätestens bei Aspekten wie ausgewogener und gesunder Ernährung verliert auch der Single mit Fertiggerichten deutlich.

GWG Niedersachse
 
mit dem wahlergebnis in diesem fred bisher, könnte ich gut leben, vll noch bisschen viel fdp.
die linke ist für mich bisher nur ne protestpartei, sobald die mal was konstruktives starten sollen (und wmgl nicht in berlin...), sollte schnell klar werden, dass das nichts wird. sprüche bringen kann jeder, zeigen was man drauf hat, ist da schon was anderes.

fdp profitiert mit sicherheit in zukunft von dem guten wahlergebnis in hessen.
klarer gewinner der führungskrise, leider. mit der politischen richtung kann ich mich gar nicht identifizieren.

ich hoffe, dass die wähler auf bundesebene oder in anderen ländern, nicht die krise der hessen spd für bare münze nehmen und sich dadurch blenden lassen.

im endeffekt sollten doch die inhalte entscheiden, nicht personen (z.b. merkel oder ypsilanti).

die grünen können hoffentlich vor allem auf bundesebene zulegen.
bei den landtagswahlen seh ich bisher höchstens im saarland gute chancen auf gute ergebnisse.
 
Ein sehr gutes Beispiel für die von mir genannten 3 Begriffe. Findet man sie hier doch recht deutlich wieder:
(1) Desinteresse + Bequemlichkeit
(2) Bequemlichkeit
(3) Dummheit + Bequemlichkeit

Generell kann man versuchen Politik auf Jugendlichen zugänglicher zu machen, keine Frage. Den schwarzen Peter aber nur lediglich der Politik selbst zuzuschieben, da sie nicht ansprechend, verständlich und interessant genug sei, ist schwachsinnig.
Den schwarzen Peter der schlechten Bildung durch Schule und Elternhaus zuzuschieben, wirkt schon sinniger; eine indirekte Beteiligung der Politik ist dort natürlich nicht abzustreiten.
Dennoch: Jeder hat die Möglichkeit sich politisch zu interessieren und engagieren. Selbst wenn man die olle Angela, den blassen Frank-Walter, die dicke Claudia, den schwulen Guido oder den heuchlerischen Oskar zum Kotzen findet und inhaltlich nicht versteht.
Ich finde es eben etwas zu einfach, zu sagen, dass die Jugend dumm/bequem ist, wenn sie sich nicht für Politik interessiert, weil sie für sie scheinbar überhaupt nicht in ihren Lebensbereichen auftritt. Und weil das so ist, interessieren sich nunmal viele Jugendliche nicht für Politik, weil es für sie so gut wie keinen Unterschied macht, welche Partei gerade an der Macht ist. Eben deshalb ist es meiner Meinung nach nicht Bequemlichkeit, weil es für die Jugendlichen scheinbar keinen Sinn macht sich mit verschiedenen Parteienprogrammen auseinanderzusetzen. Außerdem bekommen sie es wie du sagst ja auch oft vom Elternhaus vorgemacht. Ich meine wie oft hört man den Satz: "Ist doch egal wen man wählt, die machen doch alle das selbe". Ein weiterer Punkt, den du ansprichst ist die Bildung. Ich gehe zum Beispiel in Bayern zur Schule und hatte erst in der 11. Klasse Sozialkunde. Ich wurde sozusagen erst in der 11. Klasse zur Demokratie "erzogen" und hätte das Fach gleich nach dem Jahr wieder abwählen können.
 
Eben deshalb ist es meiner Meinung nach nicht Bequemlichkeit, weil es für die Jugendlichen scheinbar keinen Sinn macht sich mit verschiedenen Parteienprogrammen auseinanderzusetzen.

Du bestätigst doch gerade selbst, daß es aus Desinteresse und Bequemlichkeit geschieht, warum sollte man es also nicht auch so benennen dürfen? Die Jugend zu unterhalten ist nun wirklich nicht Aufgabe der Politiker.

GWG Niedersachse
 
Du bestätigst doch gerade selbst, daß es aus Desinteresse und Bequemlichkeit geschieht, warum sollte man es also nicht auch so benennen dürfen? Die Jugend zu unterhalten ist nun wirklich nicht Aufgabe der Politiker.

GWG Niedersachse

Desinteresse ja, aber wieso ist es denn Bequemlichkeit, wenn ich mich nicht für ein Thema interessiere, dessen Bedeutung mir nicht gezeigt wurde?
 
@holu

Sobald man der Grundschule entwachsen ist, sollte man eigentlich anhand der Vielzahl von politischen Themen, die durch Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet auf einen einprasseln, von ganz alleine darauf kommen können, daß Politik nicht ganz unwichtig ist. Wenn man sich dennoch hinstellt und verlangt, daß man dafür erst einmal eine Runde animiert werden will, bevor man sich zu interessieren geruht, dann ist das eine sehr egozentrische Konsumentenhaltung, die einem mit Fug und Recht als Bequemlichkeit ausgelegt wird.

GWG Niedersachse
 
@werderfan1995: Genau so soll es sein. Wie sieht das Programm der SPD derzeit eigentlich aus? Ich hab mich damit nicht so wirklich auseinandergesetzt bisher. :eek: :confused:
 
Die Wahlbeteiligung war wieder erschreckend gering. Es sind ca. 42%, davon viele Stimmen der älteren Generationen.

Für mich ist es selbstverständlich zur Wahl zu gehen, warum für andere nicht? Findet "Ihr" es nicht wichtig? Ist es "Euch" egal? Oder geht ihr immer zu den Wahlen?
 
Nicht nur, weil mein Vater schon Wahlhelfer war (und nun auch immer noch jedes Mal ist, egal ob Kommunal-, Landtags-, Europa- oder Bundestagswahlen), als ich noch gar nicht geboren war, ist für mich's Wählen gehen selbstverständlich.

Die niedrige Wahlbeteiligung ist wirklich erschreckend, passt aber irgendwie auch zur typisch deutschen Meckermentalität. Meckern ist einfach. Aber Entscheidungen zu treffen, und einmal für 5 Minuten seinen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hochzubewegen, um ein einfaches Kreuz zu machen, ist schwer.
 
Die niedrige Wahlbeteiligung ist wirklich erschreckend, passt aber irgendwie auch zur typisch deutschen Meckermentalität. Meckern ist einfach. Aber Entscheidungen zu treffen, und einmal für 5 Minuten seinen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) hochzubewegen, um ein einfaches Kreuz zu machen, ist schwer.

ist in frankreich, england oder woanders aber das gleiche. also kein deutsches phänomen.
 
Ich habe schon letzte Woche per Brief gewählt. Bis jetzt habe ich seit meinem 18. noch an jeder Wahl teilgenommen. Ich muss aber zugeben, dass es mir bei Europawahlen schwerer fällt als beispielsweise bei Bundestagswahlen, eine Wahlentscheidung zu treffen, von der ich auch überzeugt bin. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Europawahlkampf von den Parteien eher halbherzig betrieben wird.
Btw.: Das Ergebnis würde ich für den 27.9. so übernehmen. Ich denke aber, dass es dort knapper wird.
 
Ich hab auch gewählt, auch schon letzte Woche per Briefwahl.
Ich finde, wenn man schon mal das Recht hat zu wählen, sollte man davon auch Gebrauch machen.
 
Ja, das erste Mal. Das stand für mich aber lange fest. Selbstverständlich ist es einfach nicht, aber das kommt auch mit von meinem politischen Gesamtinteresse.
 
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