Allgemeiner Politik Thread

Hier ist der Originalartikel. Der Täter soll dahingehend die Frau wohl schon mehrfach belästigt haben und eben keine Beziehung mit dieser geführt haben. Frag mich jetzt aber nicht, wo ich das mal gelesen habe.

http://www.fakt.pl/wydarzenia/swiat/zamordowana-w-reutlingen-polka-osierocila-czworke-dzieci/n0xtcgz

Hab mal google bemüht. Das war aber damals bei mir ne andere Seite.

https://www.bayern-depesche.de/medien/macheten-mörder-von-reutlingen-führte-keine-beziehung-mit-seinem-opfer.html

http://www.epochtimes.de/politik/de...will-erklaerung-von-deutschland-a1916263.html
 
Und wenn ich lese, der Täter war psychisch krank (das ist immer die erste reflexartig vorgebrachte Entschuldigung), könnte ich im Strahl k....tzen.

Auf wen beziehst du das jetzt? Reutlingen oder München?

Und nochmal auch für dich: Sowas ist keine Entschuldigung, sondern eine Erklärung. Eine Erklärung ist keine Entschuldigung.

Es ging in deinem Beispiel aber nicht um Nationalität sondern um eine politische Ausrichtung.

Nein, es ging um die Nationalität.
 
Es ging in deinem Beispiel aber nicht um Nationalität sondern um eine politische Ausrichtung. Zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und warum sollte es in einem Warteraum von belang sein jeden meine Nationalität aufs Auge zu binden? Das dürfte wohl erst relevant werden wenn ich aufgerufen werde und mein Fall bearbeitet wird.
Deinen letzten Satz kann ich nur unterstreichen
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass Menschen in einem Warteraum einfach ein Gespräch anfangen könnten? Das muss man niemandem "seine Nationalität aufs Auge binden", da reicht schon eine simple Frage wie "woher kommt Ihr denn" oder eine Unterhaltung untereinander, die eine Identifizierung aufgrund des Dialekts zur Folge hat. Da muss niemand ein Schild hoch halten, um als Syrer oder Libanese erkannt zu werden.
 
Genau genommen ging es um beides. Denn du hast von einem patriotischen Syrer bzw. von einem patriotischen Libanesen gesprochen. Dennoch spielt, oder besser gesagt dürften beide Umstände nicht zu dem Ergebnis führen, das Menschen verletzt und ein Warteraum verwüstet wird. Wer in einer Flüchtlingssituation noch immer Wert auf solche Dinge nimmt, den unterstelle ich das die Not nicht so groß ein kann.
 
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass Menschen in einem Warteraum einfach ein Gespräch anfangen könnten? Das muss man niemandem "seine Nationalität aufs Auge binden", da reicht schon eine simple Frage wie "woher kommt Ihr denn" oder eine Unterhaltung untereinander, die eine Identifizierung aufgrund des Dialekts zur Folge hat. Da muss niemand ein Schild hoch halten, um als Syrer oder Libanese erkannt zu werden.

Na sag das mal unserer Bundesregierung bei den ganzen Syrern und Afghanen aus Karachi oder Casablanca. Ironie off.

Genau genommen ging es um beides. Denn du hast von einem patriotischen Syrer bzw. von einem patriotischen Libanesen gesprochen. Dennoch spielt, oder besser gesagt dürften beide Umstände nicht zu dem Ergebnis führen, das Menschen verletzt und ein Warteraum verwüstet wird. Wer in einer Flüchtlingssituation noch immer Wert auf solche Dinge nimmt, den unterstelle ich das die Not nicht so groß ein kann.

Jo, derjenige hat dann anscheinend andere Sorgen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Auf wen beziehst du das jetzt? Reutlingen oder München?

Und nochmal auch für dich: Sowas ist keine Entschuldigung, sondern eine Erklärung. Eine Erklärung ist keine Entschuldigung.



Nein, es ging um die Nationalität.
Und nochmal auch für dich: Sowas ist keine Entschuldigung, sondern eine Erklärung. Eine Erklärung ist keine Entschuldigung.
Deine Meinung bleibt Dir unbenommen, aber ich sehe das Suchen nach psychische Defekten (und die werden so schnell gefunden!!) als Möglichkeit, die Tat zu entschuldigen. Dieses Vorgehen findet man aber bei fast jedem Gewaltverbrechen. Erst einmal den Täter krank stellen.
 
Genau genommen ging es um beides. Denn du hast von einem patriotischen Syrer bzw. von einem patriotischen Libanesen gesprochen. Dennoch spielt, oder besser gesagt dürften beide Umstände nicht zu dem Ergebnis führen, das Menschen verletzt und ein Warteraum verwüstet wird. Wer in einer Flüchtlingssituation noch immer Wert auf solche Dinge nimmt, den unterstelle ich das die Not nicht so groß ein kann.
Ist es für Dich nicht vorstellbar, dass eine der beiden Seiten völlig unschuldig am Beginn der Auseinandersetzung war und sich nur gewehrt und ihre Angehörigen geschützt hat? Ich halte das sogar für höchst wahrscheinlich. Du aber stellst ohne die Ermittlungen abzuwarten einfach mal alle unter Generalverdacht und schließt daraus, dass sich Flüchtlinge grundsätzlich weniger benehmen können als Deutsche. Die haben sich geprügelt, also alle raus?
 
Genau genommen ging es um beides. Denn du hast von einem patriotischen Syrer bzw. von einem patriotischen Libanesen gesprochen. Dennoch spielt, oder besser gesagt dürften beide Umstände nicht zu dem Ergebnis führen, das Menschen verletzt und ein Warteraum verwüstet wird. Wer in einer Flüchtlingssituation noch immer Wert auf solche Dinge nimmt, den unterstelle ich das die Not nicht so groß ein kann.

Das patriotisch hab ich angestellt, weil es wohl bei nicht-patriotischen Syrer und Libanesen aufgrund ihrer Herkunft nicht zu Konflikten kommen würde, wenn ihnen die Herkunft, wie mir, unwichtig ist.

Und nein, diese Umstände dürfen eigentlich nicht zu diesem Ergebnis führen, können aber dennoch, weil eben jene Leute unaufgeklärt sind, dass in Deutschland jede Herkunft zu respektieren ist.

Auf den letzten Satz bezogen erlaube ich mir diesbezüglich kein Urteil... empfinde das auch als ziemlich anmaßend zu sagen "Kann die Not nicht so groß sein", wenn ich selbst nie in der Situation war, vor Krieg zu flüchten. Ausserdem kann ich mich nicht in Menschen reinversetzen, denen die Nationalität besonders wichtig ist.
 
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass Menschen in einem Warteraum einfach ein Gespräch anfangen könnten? Das muss man niemandem "seine Nationalität aufs Auge binden", da reicht schon eine simple Frage wie "woher kommt Ihr denn" oder eine Unterhaltung untereinander, die eine Identifizierung aufgrund des Dialekts zur Folge hat. Da muss niemand ein Schild hoch halten, um als Syrer oder Libanese erkannt zu werden.
Nöö, der Gedanke ist mir nicht gekommen, weil er vollkommen irrelevant ist. Selbst wenn sie sich über siamesische Sumpfratten unterhalten hätten, wäre das Ergebnis nicht besser, schöner oder verständlicher
 
Deine Meinung bleibt Dir unbenommen, aber ich sehe das Suchen nach psychische Defekten (und die werden so schnell gefunden!!) als Möglichkeit, die Tat zu entschuldigen. Dieses Vorgehen findet man aber bei fast jedem Gewaltverbrechen. Erst einmal den Täter krank stellen.

Deine ebenso, auch wenn ich das absolut nicht so sehe. Weder wird bei jedem Gewaltverbrechen zwingend nach einer psychischen Erkrankung gesucht, notfalls eine erfunden... das ist ziemlich populistisch. Zweitens ist das einfach ein Teil polizeilicher Ermittlungen, um die Hintergrund der Tat aufzudecken.

Wenn also ein Mensch schon mal in Behandlung war, wie der Münchener Amokläufer scheinbar, braucht man gar nicht lange zu suchen oder zu erfinden. Ebenso sollte man "Mobbing" nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen und betroffenen mit einem "Der kann nix ab" abkanzeln.
 
Nöö, der Gedanke ist mir nicht gekommen, weil er vollkommen irrelevant ist. Selbst wenn sie sich über siamesische Sumpfratten unterhalten hätten, wäre das Ergebnis nicht besser, schöner oder verständlicher

Was Ammerland erklärt ist doch lediglich eine Erklärung, wie man auf die Nationalität zu sprechen kommt, ohne sie vorsätzlich aufs Auge zu drücken... was ja, wie du selbst sagst, nicht unbedingt nötig ist.
 
Geht es jetzt darum, was passiert wenn ich mich nicht an deren Gesetze halte, oder inwiefern ich als Flüchtling aus einem Kriegsland integriert (versucht) werde, bzgl Kultur und Gepflogenheiten im jeweiligen Gastland?
 
Natürlich wird auch Eigenverantwortung eingefordert, letztlich ist jeder für sich selbst verantwortlich und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Trotzdem wird zu wenig informiert, zu wenig beigebracht, zu wenig integriert. Zu wenig, überhaupt der Versuch unternommen.

Zustimmung!!
Bei der Menge an Flüchtlingen (aus dem Stand innerhalb kürzester Zeit) wie soll man das gewährleisten??
Sag mal, hast du mal über eine Patenschaft nachdedacht?? Dann könntest du uns auch immer berichten
wie das dann so läuft.
 
wenn ich selbst nie in der Situation war, vor Krieg zu flüchten

Da wäre es schon hilfreich u.U die Eltern oder noch lebende Verwandte zu fragen. Meine Mutter konnte mir da Stundenlang was zu erzählen als sie auf der Flucht war, und wenn man tagtäglich wie ich, u.a mit Syrern, Afghanen und Irakern zu tun hat, muss man das nicht selbst erlebt haben. Da reicht ein wenig Emphatie schon aus um sich das vorzustellen. Ich muss allerdings dazu sagen das die Menschen mit denen ich zu tun habe durchgehend gebildet sind. Seltsamerweise brauchten die keinen "Knigge" um sich hier zurechtzufinden.
 
Zustimmung!!
Bei der Menge an Flüchtlingen (aus dem Stand innerhalb kürzester Zeit) wie soll man das gewährleisten??
Sag mal, hast du mal über eine Patenschaft nachdedacht?? Dann könntest du uns auch immer berichten
wie das dann so läuft.

Ich bin ganz ehrlich, ich kann mir nichts verpflichtendes "ans Bein" binden. Ich habe, ehrenamtlich wie es die Zeit erlaubt hat, hin und wieder das hiesige Lager unterstützt und "kümmere" mich momentan um einige Flüchtlinge in unserm Fussballverein... sowohl intern, als auch manchmal extern.

Da wäre es schon hilfreich u.U die Eltern oder noch lebende Verwandte zu fragen. Meine Mutter konnte mir da Stundenlang was zu erzählen als sie auf der Flucht war, und wenn man tagtäglich wie ich, u.a mit Syrern, Afghanen und Irakern zu tun hat, muss man das nicht selbst erlebt haben. Da reicht ein wenig Emphatie schon aus um sich das vorzustellen. Ich muss allerdings dazu sagen das die Menschen mit denen ich zu tun habe durchgehend gebildet sind. Seltsamerweise brauchten die keinen "Knigge" um sich hier zurechtzufinden.

Es kommen aber eben auch "ungebildete" ;)

Und Erzählungen usw sind alles schön und gut. Man kann sich einen Eindruck verschaffen, man hat ein "Fantasiebild" vor Augen. Aber nachvollziehen wirst du es letztendlich nie können, weil du die Gefühle nicht verspürst, deine Heimat zerbombt zu verlassen und Freunde, vllt sogar Verwandtschaft zu verlieren. Und deswegen werde ich und du nie nachvollziehen können, was in einem vorgeht der bei Begegnungen mit dem "Feind" hier in Deutschland, evtl mit ggf Provokationen, reagiert, oder wie du reagieren würdest. ;)
 
Wenn doch nur alle aus diesem Grund kämen, wären wir schon einen Schritt weiter. Wenn mir Deutschland als Zufluchtsort nicht gefällt... andere Mütter haben auch schöne Töchter! Aber da fehlt dann wohl der (monetäre?) Anreiz bzw. ist das Hemd dann doch näher als die Hose...

Habe auch noch nicht gehört, dass in den anderen Flüchtlingsquatieren (Jordanien, Türkei, Libanon ...) die Flüchtlinge dort
ihre Zelte abbrennen etc.. Denen geht es viel, viel schlechter in Sachen Essen, unterbringung, ärztliche Versorgung
 
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