Ein gesetzlich verankerter Vorteil, den kein Angestellter hat und der aus meiner Sicht Nicoles Argument, das Ganze sei ein Nullsummenspiel, widerlegt. So lange ein Staat das alles tragen kann, ist es ja schön und gut, zumal jeder entscheiden kann, ob er eine Beamtenlaufbahn anstreben will oder nicht. Nur kommen wir in Deutschland mMn die Pensionen betreffend an einen Punkt, an dem die Allgemeinheit diese irgendwann nicht mehr stemmen kann. Und da finde ich es legitim, wenn die Angestellten zunehmend mehr privat vorsorgen müssen, auch die Beamtenversorgung zu hinterfragen, und zwar rechtzeitig...
Die Beamtenversorgung hinterfragen, kann man nur für die, die dieser Versorgung noch nicht unterliegen. Das es den Beamten schlecht geht, kann kein Beamter behaupten. Will ich auch nicht.
Die Angestellten sich oft wirklich schlechter dran, zwar nicht immer, aber oft. Heute spielt es z.B. keine Rolle mehr, wie lange jemand im Angestelltenverhältnis gearbeitet hat. Er kann mit einer Änderungskündigung entlassen werden. Ist mit vielen Angestellten der Bundeswehr bei den Standortschließungen so passiert. Früher hieß es, wer 15 Jahre als Angestellter hinter sich gebracht hat ist unkündbar. Das ist heute nicht mehr so.
Natürlich sind die Sozialabgaben auch ein Problem.
Der Beamte trägt in der Regel die Krankenversicherung selbst und muß nebenbei Steuern zahlen. Wie schon geschrieben, zahlt der Beamte auch einen kleinen Beitrag in die "Pensionskasse" !


