Allgemeiner Politik Thread

oder Stimmung gegen das ostdeutsche Volk ? [...]Und bei der stimmungsmache hat er doch recht ! Jeder in jedem Zeitungsbüro hat sich doch schon die Finger gerieben und gehofft das der Täter deutsch und ein Pegida anhänger ist !

Dann sind "das ostdeutsche Volk" und PEGIDA bzw. Neonazi das gleiche?

Denn "Stimmung gemacht" wurde allenfalls gegen den islamo- bzw. homophoben Teil der Bevölkerung, der aus vermeintlich patriotischen Gründen demonstriert (und trotz entsprechender Selbsüberschätzung eben nicht "wir sind das Volk" für sich proklamieren kann.)

"Stimmung gemacht" wurde darüber hinaus nicht zuletzt dadurch, dass Fakten genannt wurden. Sei es über tatsächliche Zahlen der Bevölkerungszusammensetzung, sei es über die tiefbraune Gesinnung von Führungspersönlichkeiten der PEGIDA.

Das Wort "Freude" würde auch wohl auf kaum einen Redakteuer von FAZ, Welt oder taz zutreffen, der erfährt, dass (mal wieder) ein Mensch wegen seiner Herkunft ermorden worden wäre.
Dass es offenbar in diesem Fall nicht passiert ist, sondern "nur" Hakenkreuze an die Türen geschmiert wurden und (während PEGIDA-Demos) Menschen unter Gejohle durch Einkaufszentren gehetzt werden ist traurig genug.
 
Die letzten Tage erschienen massig Artikel, gerade im Zusammenhang mit dem Fall khaled, in denen die Lage in Dresden total übertrieben so dargestellt wurde, als wären die Migranten und Flüchtlinge hier verfolgte und alles andere als sicher. Was damit über die ostdeutsche oder speziell die Dresdner bevölkerung suggeriert wurde ist offenkundig. Linksextreme paradiesvögel gingen ohne jegliche fakten von vornherein von einer rassistischen tat aus und haben den Fall für ihre zweck instrumentalisiert.
 
Die letzten Tage erschienen massig Artikel, gerade im Zusammenhang mit dem Fall khaled, in denen die Lage in Dresden total übertrieben so dargestellt wurde, als wären die Migranten und Flüchtlinge hier verfolgte und alles andere als sicher.


"Übertreiben" von angeblichen Gefahren...ist das nicht gerade die Spezialität von PEGIDA und Konsorten?!
Das tatsächliche Ausmaß der Bedrohung für Migranten in Dresden wurde meiner Erinnerung nach kaum thematisiert (und damit auch nicht übertrieben), Einzelfälle wie die Jagd im Einkaufszentrum und die Geschehnisse rund um die Unterkunft des Ermordeten finde ich dennoch erschreckend genug.

Was damit über die ostdeutsche oder speziell die Dresdner bevölkerung suggeriert wurde ist offenkundig.

Nein, das wurde nichts über "die Bevölkerung" suggeriert, sondern über Einstellungen und Taten von Individuen.
Das ist vielleicht ein ganz wesentlicher Unterschied zwischen PEGIDA-Anhängern und deren Kritikern; letztere pauschalisieren nicht ganz "Völker" ab, weil einzelne sich in einer bestimmten Art und Weise verhalten.
 

Weil sie in einem islamisch geprägten Land ein Kopftuch trägt, bei dem man sogar noch einen Großteil der Haare sieht? Die Emma macht dann daraus Sätze wie "neben anderen verschleierten Frauen".

Ich verstehe auch nicht, warum Claudia Roth immer so viel Hass auf sich zieht. Sie ist immer mit dem Herzen dabei, und wir könnten viel mehr solcher Menschen in der Politik gebrauchen. Vor allem, wenn die Dumpfdeutschen von Pegida & Co. sich weiter vermehren.
 
Weil sie in einem islamisch geprägten Land ein Kopftuch trägt, bei dem man sogar noch einen Großteil der Haare sieht?

ja. sie will reformen unterstützen und sich für eine verbesserung der menschenrechtssituation einsetzen, läuft aber gleichzeitig mit nem kopftuch, dem symbol der unterdrückung der frau, da rum und lässt sich lachend mit den ganzen idioten da ablichten. das ist doch absurd.
 
ja. sie will reformen unterstützen und sich für eine verbesserung der menschenrechtssituation einsetzen, läuft aber gleichzeitig mit nem kopftuch, dem symbol der unterdrückung der frau, da rum und lässt sich lachend mit den ganzen idioten da ablichten. das ist doch absurd.

Ja, so wird es immer wieder dargestellt in Deutschland, das jede Frau, die ein Kopftuch trägt unterdrückt wird.
Es gibt aber genügend Frauen, die gerne und freiwillig ein Kopftücher tragen. Warum denen das verbieten? Wir leben in einem freiem Land, in dem jeder tun und lassen kann, was er möchte, solange er anderen nicht schadet.
Und Kopftücher im Allgemeinen schaden nicht.
 
Die iranische Frauenrechtsbewegung "My Stealthy Freedom" hat bereits gegen Roths Besuch protestiert. Sie tritt seit Jahren dafür ein, dass Frauen im Iran sich so kleiden dürfen wie sie wollen und gleichberechtigt sein dürfen.

Aber was kümmert das Frau Roth? Die lebt ja in Deutschland und kann problemlos Vizesumpfkuh des Deutschen Bundestag sein.

Während Frau Roth im Iran war und dort mit Menschen sprach, die in üble Verbrechen in Syrien und anderswo verstrickt sind, haben andere Vertreter des Regimes verkündet, das Endziel bleibe die Zerstörung Israels. Wäre doch schön gewesen, wenn Frau Roth dieses Land wenigstens am 70. Jahrestag der Befreiung Auschwitz' besucht hätte, um ihre totale Geschichtslosigkeit in Vollendung zu demonstrieren.

Denn es ist ja so, dass der Iran solche Publicity-Bilder braucht, denn bei seinen atomaren Plänen setzt er insbesondere auf Hightech made in Germany und Politikerbesuche geben diesem Klerikalfaschismus einen Anschein von Legitimität und erhöhen die Chance, dass bei den sogenannten Atomverhandlungen die sanktionen deutlich zurückgefahren werden, was es dem Iran deutlich erleichtern würde, seine Macht nach innen und seine destruktive Destabilisierungspolitik nach außen in Gebiete wie Jemen, Bahrein, Syrien, Irak und Libanon zu tragen.

An Frau Roths Händen klebt Blut und sie freut sich drüber. Diese Person ist eine Schande. Man hätte sie im Iran lassen sollen, da gehört sie hin.
 
By the way: Ich kann Leute, die sich über Pegida ereifern und den Iran verharmlosen, beim besten Willen nicht ernst nehmen. Diese Claudia Roths haben keine Ahnung, davon aber eine Menge.

Und der Pegida-Mann Gauland sagt doch ernsthaft, man solle keine Zuwanderer aus dem Nahen Osten bzw. aus islamischen Ländern mehr aufnehmen! Stimmt, die ganzen persischen Ärzte und andere Studierte, die nach Khomeinis Machtübernahme 1979 das Land verlassen haben, sind eine Bedrohung für Deutschland. Manche Leute kapieren nicht, dass Kritik des Islam bedeutet, für diejenigen, die vom Islam bedroht und verfolgt sind, einzustehen und ihnen hier einen Neuanfang zu ermöglichen. Soll man die Syrer, die man erst im Stich gelassen hat, weil man Assad nicht rechtzeitig in den Arm gefallen ist, morgen in ein völlig ruiniertes Land zurückschicken? In dem dann möglicherweise Islamisten oder doch wieder der iranische Handlanger Assad das Sagen haben?

Völlig absurd.

Und nochmal zu Pegida: Es ist bezeichnend, dass das Foto mit dem Hitlerbärtchen Herrn Bachmann mehr geschadet haben dürfte als seine unter jeder Menschlichkeit stehenden Aussagen über Flüchtlinge. Mit Hitler will man nicht assoziiert werden, aber Menschen als "Viehzeug" zu bezeichnen, vor dem man geschützt werden müsse, das spricht dem braunen Mob aus der Seele, das hätte man als "unbedachte" oder "übertriebene" Aussage durchgehen lassen, obwohl da verbal bereits die Grenze zu Gewalt, Mord und Totschlag überschritten wurde. Das ist Nazi-Jargon (oder wahlweise der Jargon der Islamischen Republik Iran, der Israel auch schon einmal als Krebsgeschwür bezeichnet). Leute wie Pegida sind nicht islamkritisch, sondern neidisch auf dessen Fähigkeit, eine Gemeinschaft autoritär zuzurichten.
 
ja. sie will reformen unterstützen und sich für eine verbesserung der menschenrechtssituation einsetzen, läuft aber gleichzeitig mit nem kopftuch, dem symbol der unterdrückung der frau, da rum und lässt sich lachend mit den ganzen idioten da ablichten. das ist doch absurd.

Mehr als absurd, das ist peinlich. Eine wirklich mutige Politikerin wäre dort ohne Kopftuch aufgetreten. Und ja, es mag diese Frauen geben, die das Kopftuch freiwillig tragen. Die Mehrheit wird aber dazu gezwungen und leidet furchtbar unter diesem Symbol der Unterdrückung und ja, ich spreche da aus nicht geringer persönlicher Erfahrung im Umgang mit muslimischen Mädchen. Wie man das aus falsch verstandener Toleranz und Weltoffenheit schönreden oder wie Roth so rumlaufen kann, ist mir ein Rätsel.
 
Und der Pegida-Mann Gauland sagt doch ernsthaft, man solle keine Zuwanderer aus dem Nahen Osten bzw. aus islamischen Ländern mehr aufnehmen! Stimmt, die ganzen persischen Ärzte und andere Studierte, die nach Khomeinis Machtübernahme 1979 das Land verlassen haben, sind eine Bedrohung für Deutschland. Manche Leute kapieren nicht, dass Kritik des Islam bedeutet, für diejenigen, die vom Islam bedroht und verfolgt sind, einzustehen und ihnen hier einen Neuanfang zu ermöglichen. Soll man die Syrer, die man erst im Stich gelassen hat, weil man Assad nicht rechtzeitig in den Arm gefallen ist, morgen in ein völlig ruiniertes Land zurückschicken? In dem dann möglicherweise Islamisten oder doch wieder der iranische Handlanger Assad das Sagen haben?

Völlig absurd.

Und nochmal zu Pegida: Es ist bezeichnend, dass das Foto mit dem Hitlerbärtchen Herrn Bachmann mehr geschadet haben dürfte als seine unter jeder Menschlichkeit stehenden Aussagen über Flüchtlinge. Mit Hitler will man nicht assoziiert werden, aber Menschen als "Viehzeug" zu bezeichnen, vor dem man geschützt werden müsse, das spricht dem braunen Mob aus der Seele, das hätte man als "unbedachte" oder "übertriebene" Aussage durchgehen lassen, obwohl da verbal bereits die Grenze zu Gewalt, Mord und Totschlag überschritten wurde. Das ist Nazi-Jargon (oder wahlweise der Jargon der Islamischen Republik Iran, der Israel auch schon einmal als Krebsgeschwür bezeichnet). Leute wie Pegida sind nicht islamkritisch, sondern neidisch auf dessen Fähigkeit, eine Gemeinschaft autoritär zuzurichten.

:tnx::tnx::tnx:
 
Ich verstehe auch nicht, warum Claudia Roth immer so viel Hass auf sich zieht. Sie ist immer mit dem Herzen dabei, und wir könnten viel mehr solcher Menschen in der Politik gebrauchen. Vor allem, wenn die Dumpfdeutschen von Pegida & Co. sich weiter vermehren.

Das liegt vielleicht daran, dass sie nie mit dem Hirn dabei ist.
Sie ist eine der dümmsten Politikerinnen, die wir haben.
Für diejenigen, denen das nicht offensichtlich ist, nur ein Beispiel:
Sie spricht von 16000 Menschen, die bei der "Atom-Katastrophe" in Fukushima gestorben seien.

Wenn jemand so einen Schwachsinn verbreitet, dann hilft es auch nichts, wenn diese Person "mit dem Herzen dabei" ist.
 
Mehr als absurd, das ist peinlich. Eine wirklich mutige Politikerin wäre dort ohne Kopftuch aufgetreten. Und ja, es mag diese Frauen geben, die das Kopftuch freiwillig tragen. Die Mehrheit wird aber dazu gezwungen und leidet furchtbar unter diesem Symbol der Unterdrückung und ja, ich spreche da aus nicht geringer persönlicher Erfahrung im Umgang mit muslimischen Mädchen. Wie man das aus falsch verstandener Toleranz und Weltoffenheit schönreden oder wie Roth so rumlaufen kann, ist mir ein Rätsel.


Ich habe bisher in meinem Umfeld überwiegend nur muslimische Mädchen und Frauen kennengelernt, die ihr Kopftuch gerne tragen und sich unterdrückt fühlen würden, wenn man es ihnen verbieten würde.

Das auch Frauen damit unterdrückt werden, ist schlimm. Aber nicht das Kopftuch unterdrückt die Frau sondern der Mann / die Familie die dahintersteht aufgrund mangelndem Selbstbewusstsein / Aufgeklärtheit der Frau.

Jemandem zu verbieten, etwas zu tragen oder anders ausgerückt Kleidervorschrift in Deutschland ist das völlig falsche Signal und hat mit Toleranz und Weltoffenheit nichts zu tun. Man würde das Symbol verbieten aber nichts gegen die Ursache tun, im Gegenteil. Man würde denen, die Frauen unterdrücken und sich nicht integrieren wollen Argumente liefern, sich weiter abzukapseln.
 
Zitat von Fliegenfänger;3073264:
Jemandem zu verbieten, etwas zu tragen oder anders ausgerückt Kleidervorschrift in Deutschland ist das völlig falsche Signal und hat mit Toleranz und Weltoffenheit nichts zu tun. Man würde das Symbol verbieten aber nichts gegen die Ursache tun, im Gegenteil. Man würde denen, die Frauen unterdrücken und sich nicht integrieren wollen Argumente liefern, sich weiter abzukapseln.

Ich weiß nicht, ob Mädchen, die von der Grundschule an gezwungen wurden, ein Kopftuch zu tragen und vor dem Erreichen der Volljährigkeit in die Türkei verheiratet wurden, Dir da zustimmen würden.

Wenn ein erwachsener Mensch ein Kopftuch tragen will, dann ist das seine Sache. Aber an öffentlichen Schulen sollte man es grundsätzlich verbieten. Sowohl für Lehrerinnen als auch für Schülerinnen. Man sollte damit aufhören, die Schulfplicht und verbindliche Regeln hier aufzuweichen und zwar im Interesse der Mädchen, die so etwas anderes lernen als das, was ihnen von zuhause eingetrichtert wird.

Dafür ist die Schule auch der ideale Ort, denn es ist ein bekanntes Phänomen, dass Mädchen aus moslemischen Familien in Deutschland deutlich bessere Schulleistungen erzielen als Jungs, denen mit diesem patriarchal geprägten Erziehungsstil by the way auch Gewalt angetan wird. Da muss man die Lehrer genau schulen, damit sie junge Mädchen gegen diese männliche Unterdrückungsmafia schützen können, die am liebsten gut ausgebildete junge Frauen, die alle perfekt deutsch sprechen, nach vorn schickt, wenn es darum geht, parallele Regeln in das öffentliche Leben und in die Institutionen zu infiltrieren. Dem sollte man endlich mal den Riegel vorschieben.
 

Mal abgesehen davon, dass ich es (bei aller berechtigten Kritik) an Roth nicht gut finde, wenn für Menschen wie über Sachen oder Tiere gesprochen wird "SOWWAS ist auch noch Vize im Deutschen Bundestag. Das zeigt schon in welch grenzdebilen politischen Zustand dieses Land sein muss, wenn SO ETWAS wie Roth....";

was genau meint der denn mit:
"Wenn sie in den Westen flüchten, da sie sonst ermordet werden, wird es der Gutmensch sein, der hier Jagd auf diese Dissidenten macht." :crazy:
 
Die Lage ist doch klar:
Wenn ich politisch etwas erreichen will, dann stoße ich meinem Verhandlungspartner erst einmal vor den Kopf, dann lässt es sich viel leichter miteinander reden, wenn man dem zuerst einmal gezeigt hat wo der Hammer hängt. "Mutige" Politikerinnen treten im Iran nicht nur ohne Kopftuch auf, sondern auch im Bikini, damit den Ajatollahs mal so richtig die Kinnlade runterklappt.

Wenn ich hier so manche Beiträge lese, dann frage ich mich schon, wie weit her es mit der hochgelobten Toleranz und Zurückhaltung, die man stets von der anderen Seite fordert, bei einem selbst ist.
 
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