Allgemeiner Politik Thread

Krass ist, dass wir jetzt eine Bildungsministerin ohne Berufsabschluss haben. Durch den Entzug des Titels ist die gute Dame ohne Abschluss, sie hat jetzt lediglich noch ihr Abitur vorzuweisen.

Ein Diplom oder ein Magister hat sie nie gemacht. :eek:


:confused: Ein Doktortitel ist doch ein zusätzlicher akademischer Grad, kein Abschluss, oder? Bevor man einen Doktor machen kann, muss man doch vorher ein Examen, Diplom oder Master haben, oder irre ich mich?
 
Schonmal geprüft, ob das Fleisch des BigMac auch aus Schottland kommt?


Ironie des Schicksals: Allister, der sein Ministerpräsidentenamt womöglich nur aufgrund eines bildungspolitischen Themas, nämlich der Beibehaltung der Studiengebühren verloren hat, wird als Bildungsminister gehandelt.

Wieso? Ist doch logisch: in Bayern war mal jemand Verkehrsminister, der vorher im Suff einen Menschen totgefahren hat...:tnx:
 
Es ist hundert Jahre her, unter Wissenschaftlern umstritten und auch kein eindeutiges passagenweises Abschreiben, sondern unsauberes Zitieren. Damit ist sie damals durchgekommen, das war kein so grober Verstoß wie bei Gutti und Co. und ist darüber hinaus nach meinem Empfinden "verjährt". Sie ist wie viele andere vor und nach ihr mit unsauberer Zitierweise zu einem akademischen Abschluss bzw. Titel gekommen und nur weil sie Ministerin ist, wird darum ein Mordfez gemacht. Für mich nur bedingt nachvollziehbar.

Ich kenne die Rechtslage dahingehend nicht, aber warum sollte so etwas "verjähren? Eine unsaubere Dissertation ist weder eine zivilrechtliche Fristsetzung noch eine strafrechtlich relevante Tat, für die man nur bis zu einem bestimmten Zeitraum belangt werden kann.Und eine Verjährung wäre ja auch unlogisch, weil der Doktortitel i.d.R. auf Lebzeiten getragen werden darf. Oder wäre es etwa gerecht, nur den „Pfuschern“ den Titel nachträglich abzuerkennen, die innerhalb eines bestimmten Zeitfensters erwischt werden?

Die Fälle von Guttenberg und Schavan sind in ihrer schwere sicherlich unterschiedlich, aber egal ob Annette nur falsch parkt oder Karl-Theodor 50 km zu schnell fährt, so haben beide ein Vergehen begangen, was entsprechende Konsequenzen nach sich zieht. Zudem muß man berücksichtigen, daß es sich bei einer Dissertation nicht um ein Referat der 5. Klasse handelt, sondern um den Nachweis der Fähigkeit, selbstständig eine wissenschaftliche Arbeit, auch mit neuen Erkenntnissen der behandelten Thematik zu erbringen. Und dazu gehört eben auch eine möglichst korrekte Quellenangabe. Erfüllt man diese Vorgaben nicht, hat man auch nicht das Recht, den Doktortitel zu tragen.

Nun könnte man natürlich argumentieren, warum solche Fehler erst nach Jahren festgestellt werden. Grundsätzlich kann, bzw. muß man meiner Meinung sogar, durch solche Fälle das System der Bewertung von Dissertationen generell einer gründlichen Prüfung unterziehen. Aber kann dieses ein „Freibrief“ für nicht fachgerecht geschriebene Dissertationen sein? Wohl kaum, denn von denjenigen, die eine Doktorarbeit schreiben, muß man auch erwarten können, daß ihre Arbeiten auch formell den gleichen hohen Ansprüchen genügt wie den wissenschaftlichen, auch wenn die Prüfer selber Dilletanten sind.
 
Ist in den meisten Fällen auch übliche Praxis, daß eine Doktorarbeit sich mit dem Fach des Studiums beschäftigt. Denn es macht ja wenig sind z.B. Jura zu studieren und seine Dissertation in Medizin zu schreiben.
 
Also könnte man theoretisch jetzt beginnen den Doktor zu schreiben, obwohl man keinen Hochschulabschluss hat?

Man, ich bin grad im Abi - die Doktorarbeit nebenher wäre doch mal ne nette Abwechslung. :D
 
Also könnte man theoretisch jetzt beginnen den Doktor zu schreiben, obwohl man keinen Hochschulabschluss hat?

Man, ich bin grad im Abi - die Doktorarbeit nebenher wäre doch mal ne nette Abwechslung. :D

Naja aber es ist schon sinnvoll den Doktor NACH einem Hochschulstudium zu machen, da man im Studium ja das Handwerkszeug erlernt um eine wissenschaftliche Arbeit zu schreiben. Eigentlich lernt man ja mit der ersten Hausarbeit im Grundstudium schon, wie man richtig zitiert.:tnx:
 
Unter dem Vorbehalt des Wahrheitsgehalt der Quelle des nachstehend verlinkten Artikels:

Niedersachsen Noch-Justizminister Busemann mit 0,9 Promille am Steuer -

Hat da einer einen über den Durst getrunken, weil er in Kürze seinen Ministerposten los ist, oder ist Hannover so schrecklich, daß man als Promi wie einst Margot Käßmann diese Stadt nur im berauschten Zustand ertragen kann?

Genug der Ironie. Es ist peinlich, wenn ein Politiker knapp zwei Jahre nach seinem Selbstversuch im TV und der Forderung nach der 0,3-Promille-Grenze selbst mit Alkohol am Steuer erwischt wird. Damit hat Bernd Busemann seine zweifellos gut gemeinte Kampagnie ad absurdum geführt.

Apropos Käßmann: mal sehen ob Bernd Busemann genau so viel Rückgrat nach seiner Alkoholfahrt zeigt und den Posten des Landtagspräsidenten noch annimmt.
 
Herr Busemann und Frau Schavan sind einfach nicht so kreativ wie Frau Roth, die gerne mal vollverschleiert in den Iran reist, um das Regime zu hofieren, oder mit dem iranischen Botschafter ein freudiges High-Five zelebriert:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...and-des-iranischen-botschafters-a-882018.html

Von Roth lernen, heißt sich rausreden lernen: Herr Busemann wollte mit seiner Alkoholfahrt lediglich gegen die vielen Alkoholfahrten protestieren, während Frau Schavan mit ihrer Doktorarbeit auf das mitunter laxe zitieren der Akademiker hinweisen wollte.
 
Unter dem Vorbehalt des Wahrheitsgehalt der Quelle des nachstehend verlinkten Artikels:

Niedersachsen Noch-Justizminister Busemann mit 0,9 Promille am Steuer -

Hat da einer einen über den Durst getrunken, weil er in Kürze seinen Ministerposten los ist, oder ist Hannover so schrecklich, daß man als Promi wie einst Margot Käßmann diese Stadt nur im berauschten Zustand ertragen kann?

Genug der Ironie. Es ist peinlich, wenn ein Politiker knapp zwei Jahre nach seinem Selbstversuch im TV und der Forderung nach der 0,3-Promille-Grenze selbst mit Alkohol am Steuer erwischt wird. Damit hat Bernd Busemann seine zweifellos gut gemeinte Kampagnie ad absurdum geführt.

Apropos Käßmann: mal sehen ob Bernd Busemann genau so viel Rückgrat nach seiner Alkoholfahrt zeigt und den Posten des Landtagspräsidenten noch annimmt.

Tja. Politiker dieser Art sind wohl die Beispiele die die deutsche Schullandschaft braucht um Heranwachsenden zu beispielhaft erläutern zu können, dass Bildungsstand und eine hohe Stufe der moralischen Entwicklung nicht miteinander korrelieren. Dafür sollte man diesen Menschen dankbar sein. :O
 
Herr Busemann und Frau Schavan sind einfach nicht so kreativ wie Frau Roth, die gerne mal vollverschleiert in den Iran reist, um das Regime zu hofieren, oder mit dem iranischen Botschafter ein freudiges High-Five zelebriert:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...and-des-iranischen-botschafters-a-882018.html

Von Roth lernen, heißt sich rausreden lernen: Herr Busemann wollte mit seiner Alkoholfahrt lediglich gegen die vielen Alkoholfahrten protestieren, während Frau Schavan mit ihrer Doktorarbeit auf das mitunter laxe zitieren der Akademiker hinweisen wollte.

Endlich einer, der das Ganze verstanden hat ! :unfassbar::daumen::applaus:
 
Herr Busemann wollte mit seiner Alkoholfahrt lediglich gegen die vielen Alkoholfahrten protestieren, während Frau Schavan mit ihrer Doktorarbeit auf das mitunter laxe zitieren der Akademiker hinweisen wollte.

Ach ja stimmt, das war auch die Intension von Frau Käßmann. Und weil beide Christen sind (sie wohl aus Überzeugung, er wohl aufgrund des "C" in seinem Parteibuch) haben sie christliche Nächstenliebe walten lassen und die Alkoholfahrten selbst durchgeführt, statt ihren Chauffeuren die Verantwortung der daraus folgenden Konsequenzen aufzubürden...
 
Ach ja stimmt, das war auch die Intension von Frau Käßmann. Und weil beide Christen sind (sie wohl aus Überzeugung, er wohl aufgrund des "C" in seinem Parteibuch) haben sie christliche Nächstenliebe walten lassen und die Alkoholfahrten selbst durchgeführt, statt ihren Chauffeuren die Verantwortung der daraus folgenden Konsequenzen aufzubürden...

Ich glaube eher sie hatten nur Wasser getrunken und dieser "Wasser zu Wein"- Trick hat die reingeritten....
 
Kein Wort mehr in der Zeitung über "Schummel-Schawan"! Ich möchte nicht wissen, was die Merkel dem Herrn Hahn von der FDP gezahlt hat, damit der seine rassistischen Äußerungen über Rösler losgelassen hat und so Schawan aus den Schlagzeilen gebracht hat. Übrigens war das kein Rassismus von Hahn, er wollte nur auf den unterschwelligen Rassismus in unserer Gesellschaft hinweisen.....:lol:
 
Kein Wort mehr in der Zeitung über "Schummel-Schawan"! Ich möchte nicht wissen, was die Merkel dem Herrn Hahn von der FDP gezahlt hat, damit der seine rassistischen Äußerungen über Rösler losgelassen hat und so Schawan aus den Schlagzeilen gebracht hat. Übrigens war das kein Rassismus von Hahn, er wollte nur auf den unterschwelligen Rassismus in unserer Gesellschaft hinweisen.....:lol:

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die von Dir in den Raum gestellten "Zahlungen" aus dem Willi-Brandt-Haus" stammten, um die abermalige, peinliche Posse des Kanzlerkandidaten zu überdecken! :p :lol::lol:
 
Wer Herrn Hahn "rassistische Äußerungen über Herrn Rösler" unterstellt, hat den Schuss nicht gehört.
 
Back
Top