Allgemeiner Politik Thread

Macht sie das sympathischer? Für mich jedenfalls nicht.

Leider verkommt die Wahl auf Bundesebene zur Sympathiewahl. Also wird es wohl auf die Schwarz-Gelbe Pest hinauslaufen.

:tnx:

Und das Allerschlimmste an der Sache ist, dass die FDP dann wieder beteiligt sein wird und dann wieder ihre üble Klientelpolitik betreiben kann. Da wäre eine Alleinregierung der CDU - so beschissen das auch wäre - immer noch besser als die Beteiligung dieser kleinen Unpartei.
 
:D



... Leider lassen sich die Menschen hier in Deutschland meiner Meinung nach zu sehr von den Medien leiten (für mich ist das eine typische Medienhetze). Im Prinzip ist Steinbrück schon am Ende. Einzige Hoffnung bleibt die Zeit bis zur Wahl.

Beim 1. und 3. Satz stimme ich dir vollkommen zu. Beim 2. Satz liegst du meiner Meinung nach falsch, wenn du denkst, er sei am Ende, weil er sich zuletzt nicht öffentlichkeitskonform verhalten hat.

Aber, genau das ist doch die Masche von Steinbrück, um zunächst auf sich und ab jetzt auf seine Thesen aufmerksam zu machen. Er ist doch nicht dumm und wenn er das wäre, hätte er immernoch Heerscharen von Wahlberater, die ihn mit seinen Aussagen "filtern". Aber genau das wird von Seiten der SPD nicht gemacht. Mit gutem Grund.

Man muss doch genau hinschauen, was hat jetzt Steinbrück mit seinen scheinbaren Eskapaden erreicht?

Aufmerksamkeit, Aufmerksameit, Aufmerksamkeit.

Eben im Interview, im ZDF, hat er für mich meine These bestätigt.
In dem er mehr Aufmersamkeit für sich erreicht, setzt er automatisch Merkel unter Zugzwang, um ihre bisherige präsidiale Taktik, als Mutti aufzugeben. Es dauert nicht mehr lange und sie wird man häufiger vernehmen und der Wahlkampf fängt dann erst richtig an.
 
@ hammra

Duchaus eine nachvollziehbare Theorie - aber sie hat imho einen entscheidenen Schönheitsfehler:

Bei Wahlen können Äußerungen und Gesten das Zünglein an der Waage sein. Beispiel 1998: Bei der Oder-Fluß fuhr Kanzler-Herausforderer Schröder in die überschwemmten Regionen, während Amtsinahber Kohl es vorzog im trockenen Bundeskanzleramt bzw. mit Puschen in heimischen Oggersheim zu verweilen. Kleine Gesten, große Wirkung, denn die Wahlforscher stellten fest, daß die Bundestagswahl stellten fest, daß Schröder dadurch viele Stimmen in den neuen Ländern und damit auch die Wahl gewann.

Steinbrück tritt derzeit von einem Fettnäpfchen ins andere und gerade seine Äußerung, daß er das Kanzlergehalt als zu niedrig empfindet wiegt dabei besonders schwer: 1. manifestiert es das Klischee der sich bereichernden Politiker 2. hinterläßt es den Eindruck Geld sei ihm wichtiger als die Probleme des Landes zu lösen und 3. werden dieses und andere seiner Fettnäpfchen von seinen Gegnern im Wahlkampf bestimmt ausgeschlachtet werden.
 
Jetzt auch noch
Hochrechnung 23.20 Uhr; scheint das Endergebnis zu sein. :D

Wie dumm, wo doch Rösler verkündet hat, dies sei ein großer Tag für die FDP, nicht nur in Niedersachsen sondern im ganz Deutschland ................

Wenn es zu der von McAllister nicht ausgeschlossenen Großen Koalition kommen sollte und dadurch die Funktionspartei FDP in die Opposition geht, ist es in der Tat ein großer Tag, nur in Niedersachsen sondern in ganz Deutschland
 
Ja, absolut. Die sind wenigstens nicht so beseelt von einer gutmenschelnden Besserwisserei, wie sie die Mehrzahl der grünen Pappnasen so wahnsinnig unerträglich macht.

Das ist aber schon eine Verallgemeinerung ............

Aus meiner Sicht wird es allerhöchste Zeit, dass diese Klientelpartei, die seit Jahr und Tag in sämtliche Parlamente "rutscht", sich aber als unverzichtbar geriert, für längere Zeit in der Versenkung verschwindet; sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.
 
Das werden wieder dunkle Jahre in Niedersachsen mit den grünen Spinnern in der Regierung. Die letzte Hoffnung ist ein Scheitern der Koalitionsverhandlungen.


Bei den knappen Mehrheitsverhältnissen würde es sowohl bei Schwarz-Gelb als auch bei Rot-Grün zu dunklen Jahren kommen, denn es ist nur schwer vorstellbar, daß man mit einer Stimme Mehrheit einigermaßen unfallfrei regieren kann.

Die nächsten Tagen/Wochen werden zeigen, was den Parteispitzen in Niedersachsen wichtiger ist: eine Regierung mit einer stabilen Mehrheit zum Wohl des Bundeslandes noder ihr (parteipolitisches) Lagerdenken.
 
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