Allgemeiner Politik Thread

Und, wenn die Araber damals Hitler zugejubelt hätten, wäre er in Palästina einmarschiert, um die britische Besetzung zu beenden, dann hätte man dies doch aus dem Grunde nur gemacht, weil man den Feind meines Feindes als mein Freund betrachtet hätte (Winston Churchill, verbündete sich mit den Sowjets, um Hitler zu besiegen). Im Grunde genommen wären die Araber bei Kenntnis der Ideologien Hitlers langfristig niemals der Verbündete Hitlers geblieben.

Falsch und der letzte Satz ist lächerlich.


Amin al-Husseini vergessen? Er war nicht der einzige Nazi unter den Arabern. (ja, der Ausdruck ist angebracht) er war aber einer der Bekanntesten und Schlimmsten.
Und vielleicht noch schlimmer: Er hat es geschafft, die unpolitischen Araber, die seinerzeit in Palästina -überwiegend - mit der jüdischen Bevölkerung relativ friedlich zusammengelebt haben, in schlimmster Weise aufzuhetzen. Auch und gerade, nachdem er geflohen ist; da war es ja auch ungefährlicher.


Ich schäme mich jedes Mal, wenn sich wieder einer unserer Politiker (Israel-Politik hin oder her) auf die traditionell guten freundlschaftlichen Beziehungen mit den Arabern beruft.


Oh Entschuldigung, maddin hatten den Typen ja auch von mit Verweis auf Wikipedia angeführt.
 
Ich habe auch das Gefühl das die militärische und technische Überlegenheit Isreals zu einer "Underdogsympathie" gegenüber den Palästinensern ja soger gegenüber der Hamas führt. Und dabei werden die moralischen Standpunkte ausgeblendet. So wie mitunter Bankräubern und anderen Verbrechern manchmal auch Symphatie seitens der Verbrecher zukommt.

:tnx:
Zudem hat auch die sehr einseitige Berichterstattung der deutschen Medien ihren Einfluss. Es wird über das Leid der Menschen nach den israelischen Angriffen sehr ausgiebig berichtet. Dass zuvor Raketenangriffe stattfanden wird lediglich am Rande erwähnt und irgendwie findet mEn eine Umdeutung der Geschehnisse statt.

Es gab in der britischen Mandatszeit Übergriffe und Massaker an Juden, kann man ja mal bei wikipedia nachlesen. Es ist aber meiner Ansicht nach müßig, über Mandatszeit, Teilungspläne etc. pp. en detail zu diskutieren, da mögen Ursachen liegen, aber im Grundsatz liegt das Problem eher darin, dass beide Seiten berechtigte Ansprüche haben. Und denen wird man so oder so nicht gerecht werden können, weder denen der einen noch denen der anderen Seite. Das war bereits beim UN-Teilungsplan der Fall, dass keiner zufrieden war und das wird sich auch nicht regeln lassen, so dass alle zufrieden sind.

Umso wichtiger ist es, dass Gewalt und Terror abgeschworen wird, so dass es zumindest einigermaßen ruhig ist im Leben in der Unzufriedenheit, so dass eben nicht ständig den menschen Raketen und Suicide Bomber um die Ohren fliegen. Denn je weniger man in Israel Angst vor Gewaltwellen haben muss, desto eher kann man auch weitergehende Zugeständnisse machen.

:tnx:
Wäre interessant, wie sich die Meinungen hier wandeln würden, wenn deutsche Medien mehr über die Angst und den Schrecken in Israel berichten würden, der durch die dauerhafte Bedrohung vor Attentaten ua. ausgelöst wird.
 
http://www.spiegel.de/politik/ausla...syrien-sprechen-von-provokation-a-869081.html

".....Laut einer Umfrage von Infratest-Dimap für das ARD-"Morgenmagazin" halten 59 Prozent der Deutschen den Einsatz für falsch, 36 Prozent für richtig. Der Erhebung zufolge gibt es derzeit in keiner Anhängerschaft der im Bundestag vertretenen Parteien eine Mehrheit für die Stationierung der "Patriot"-Raketen......"

Als wenn das in Berlin jemandnen interessieren würde ...
 
@maddin: Ich hab mal eine Frage aus persönlicher Neugier heraus: Du bist hier auch schon mal auf die Berichterstattung der deutschen Medien über Israel eingegangen und hast in diesem Zusammenhang auch dein Missfallen der Süddeutschen Zeitung gegenüber ausgedrückt. Ich stecke zugegebenermaßen nicht besonders tief in dieser Thematik, daher meine Frage warum gerade die, aus meiner Sicht eigentlich seriöse, SZ so schlimm sein soll?

Ich habe gerade zu diesem Thema einen sehr guten Blogbeitrag gefunden, der den Irrsinn der deutschen Berichterstattung rund um die Operation "Pillar of Defence" wunderbar zusammenfasst, in dem auch Peter Münch (Nahost-Korrespondent der sz) zu Wort kommt:

Aber Israel wäre gut beraten, diesen Einsatz nicht zu weit zu treiben – weder aus dem Gefühl der eigenen Stärke noch aus Rachsucht heraus. Denn im neuen Umfeld kann heute ein Angriff auf die Hamas plötzlich als Angriff auf die gesamte arabische Welt verstanden werden.

Ein klassisches Ressentiment des Antijudaismus.

Den gesamten Blogbeitrag findet man hier:

http://spiritofentebbe.wordpress.com/2012/11/27/die-narren-sind-los/
 
Teilweise kann ich da mitgehen, aber viele Schlussfolgerungen sind einfach nicht zu ertragen, weil sie nicht plausibel sind.

Wie ich geschrieben habe: Man MUSS nicht für die eigene Person alles nachvollziehen.

Aber,
selbst wenn Du es nicht gemerkt hast:
Natürlich ist es - gewollte - Polemik (allerdings keine "dumme"), es soll polarisieren, es muss nicht unabdingbar plausibel sein und weshalb sollte es Jeder "ertragen"?

Weshalb ist das Wort "Polemik" als solches bei Vielen so negativ besetzt?

Ich versuchs mal mit Wikipedia: Der Polemiker sucht nicht zwingend den Konsens, sondern versucht im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch zu verhelfen
 
:applaus: Wir haben neue Senatoren!! Schulte-Sasse für Gesndheit und Quante-Brandt für Bildung und Soziales. Also im Grunde 4 Namen für 2 Ressorts :lol: Geht es nur mir so, oder sind Leute mit Doppelnamen häufiger in der Politik? Göring-Eckhardt, Leuthäuser-Schnarrenberger, Koch-Merin, Däubler-Gmehlin....vermutlich damit man einen Namen abgeben kann, falls der durch Skandale der Vergangenheit besudelt wurde. Generell finde ich Doppelnamen:crazy::dagegen::motz::kotz::unfassbar::face:
 
:Geht es nur mir so, oder sind Leute mit Doppelnamen häufiger in der Politik? Göring-Eckhardt, Leuthäuser-Schnarrenberger, Koch-Merin, Däubler-Gmehlin....vermutlich damit man einen Namen abgeben kann, falls der durch Skandale der Vergangenheit besudelt wurde. :



Guttenbergg könnte dann vielleicht zukünftig einen seiner - reichlich vorhandenen - Vornamen wählen; der letzte, "Sylvester"; würde sich anbieten.;)


Ich glaube, eine Vorreiterin der Damen mit Doppelnamen war die Wieczorek-Zeul; dann ging es richtig los ....
 
Guttenbergg könnte dann vielleicht zukünftig einen seiner - reichlich vorhandenen - Vornamen wählen; der letzte, "Sylvester"; würde sich anbieten.;)


Ich glaube, eine Vorreiterin der Damen mit Doppelnamen war die Wieczorek-Zeul; dann ging es richtig los ....

Stimmt! Wieczorek-Zeul....ein grauenvoller Name!!! :crazy:

Mein Favorit: Dudda-Dillbohner http://www.sueddeutsche.de/politik/doppelnamen-von-politikern-zu-lang-fuer-diese-zeile-1.469560-16 :lol:
 
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