Allgemeiner Politik Thread

In einer Karikatur ist es durchaus legitim, mit überzogenen Mitteln auf etwas hinzuweisen . um nicht zu sagen, es ist sogar ihr Sinn.
 
Dumm war nicht die Karikatur, sondern dumm oder vielmehr naiv war der Karikaturist, weil er hätte wissen müssen, daß bei religiösem Eifer keinerlei Spielraum für Karikatur, Satire etc. ist.

Es gilt reilgiösen Eiferern aufzuzeigen, dass sie mit ihrer verbohrten Intention gegen die Wand laufen, egal welcher religiöser Couleur sie sind :wall: So gesehen kann ich maddins "Kuturkritik" durchaus etwas abgewinnen. Es MUSS möglich sein Religion in's Private zu drängen.. will denn hier einer zurück in's Mittelalter?
 
Es geht ja genau darum: Was wer glaubt, ist seine Sache. Was andere davon halten deren. Beides muss geäußert werden.
 
Es gilt reilgiösen Eiferern aufzuzeigen, dass sie mit ihrer verbohrten Intention gegen die Wand laufen, egal welcher religiöser Couleur sie sind :wall: So gesehen kann ich maddins "Kuturkritik" durchaus etwas abgewinnen. Es MUSS möglich sein Religion in's Private zu drängen.. will denn hier einer zurück in's Mittelalter?

Das Blöde an dem Ganzen ist nur, dass du auch gegen eine Wand läufst, weil du mit deiner Kultur-/Religionskritik an diese Gegend der Welt immer dieselbe Reaktion bekommen wirst.
 
Ich finde, man sollte bei der Beurteilung der ganzen Gemengelage darauf schauen, was eigentlich im großen und ganzen passiert.

Stellt euch mal vor, es sind 20-30 J nach diesen Ereignissen vergangen. Wie wird man diese Ereignisse nennen? Es sind doch im Grunde genommen immer Zusammenstöße zwischen der in vielen Belangen überlegenen Supermacht USA und moslemischen Staaten/Gruppen. Beide Seiten sind was das Kulturelle und Religiöse angeht, so unterschiedlich, wie es nur geht. Die Supermacht ist militärisch überlegen und ist in diesen Gebieten präsent. Sie führt einen Krieg (und natürlich auch umgekehrt) gegen einen Teil der Menschen, die dort leben. Wer wird in diesen Konflikten die Oberhand behalten? Gibt es durch diesen Konflikt eine Befriedung der Gegend oder wird es jahrelang so konfliktreich bleiben, bis die Supermacht keine Lust mehr hat und abzieht?


Es wird vermutlich noch fürchterlicher für die Bevölkerung als
nach dem Abzug aus dem Irak für die dortigen Bewohner. Die Menschen, welche sich mit "dem Westen" solidarisiert haben werden von den Fundamentalisten ausgeschaut und auf's Schlimmste behandelt werden.
Rücksturz in finstre Zeiten. So war's in Vietnam auch. Der Vietcong fand keine Gnade für die aus seiner Sicht "abtrünnigen" Landsleute.
 
Es wird vermutlich noch fürchterlicher für die Bevölkerung als
nach dem Abzug aus dem Irak für die dortigen Bewohner. Die Menschen, welche sich mit "dem Westen" solidarisiert haben werden von den Fundamentalisten ausgeschaut und auf's Schlimmste behandelt werden.
Rücksturz in finstre Zeiten. So war's in Vietnam auch. Der Vietcong fand keine Gnade für die aus seiner Sicht "abtrünnigen" Landsleute.

:tnx::tnx:
Die Nachhaltigkeit solcher Einsätze ist zwar wieder ein anderes Thema, aber du hast absolut recht mit der Aussage.
 
Das Blöde an dem Ganzen ist nur, dass du auch gegen eine Wand läufst, weil du mit deiner Kultur-/Religionskritik an diese Gegend der Welt immer dieselbe Reaktion bekommen wirst.

Absolut -gegen religiöse Fundamentalisten hilft kein "gutes Zureden".. oder "in's Boot holen wollen" .. ich habe ab und zu mit Leuten zu tun, die in einer protestantischen Freikirche organisiert sind.. eigtentlich gute, leistungsfähige Typen.. aber wenn die Sprache auf Religion kommt schalten sie auf Stur.. keine Chance. Da wird u. a. Exorzismus gepflegt :wuerg:
 
Es wird vermutlich noch fürchterlicher für die Bevölkerung als
nach dem Abzug aus dem Irak für die dortigen Bewohner. Die Menschen, welche sich mit "dem Westen" solidarisiert haben werden von den Fundamentalisten ausgeschaut und auf's Schlimmste behandelt werden.
Rücksturz in finstre Zeiten. So war's in Vietnam auch. Der Vietcong fand keine Gnade für die aus seiner Sicht "abtrünnigen" Landsleute.

Das weiß ich gerade nicht, ob es insgesamt schlimmer wird. Jedoch liegt es auf der Hand, dass die Gruppen, die mit den ausländischen Truppen paktiert haben, die Rache derer, die dann über die ausländischen Truppen gesiegt haben werden, klar spüren werden. Das hat sich sich schonmal auch in Afghanistan gezeigt, wo das kommunistische Regime nach Abzug der Sowjets gestürzt wurde. Ich will auch nicht, dass die Taliban und ihre Alkaida-Schergen dort die Oberhand bekommen. Jedoch finde ich es besser, wenn die Afghanen das unter sich ausmachen. Es sollten sich dort keine ausländischen Truppen aufhalten.
 
Absolut -gegen religiöse Fundamentalisten hilft kein "gutes Zureden".. oder "in's Boot holen wollen" .. ich habe ab und zu mit Leuten zu tun, die in einer protestantischen Freikirche organisiert sind.. eigtentlich gute, leistungsfähige Typen.. aber wenn die Sprache auf Religion kommt schalten sie auf Stur.. keine Chance. Da wird u. a. Exorzismus gepflegt :wuerg:

Ich kenne diese Situationen sehr gut mit Menschen moslemischen Glaubens, die sehr schnell dir auf missionarisch kommen.
 
Es sollten sich dort keine ausländischen Truppen aufhalten.

Leider hat die Nato repektive USA nichts aus den Erfahrungen der Russen in Afghanisten gemacht.. aber es musste ja unbedingt sein. Ich habe mich damals schon geschämt dafür und wusste, dass es ein Debakel geben wird. Die armen Soldaten die da verheizt werden haben mein gleiches Mitgefühl wie die Bevölkerung.
 
Absolut -gegen religiöse Fundamentalisten hilft kein "gutes Zureden".. oder "in's Boot holen wollen" ..

Vor allem trifft das aus diese gewalttätigen Islamisten zu.

Da hat man nur drei Möglichkeiten:

1. Unterwerfung
2. Sich abmetzeln lassen
3. Sie zu bekämpfen

Darum ist ja das Signal mit dem Abzugsdatum auch so fatal, die Afghanen, die keine irren Islamisten sein wollen, können sich mittelfristig auf 1. oder 2. einstellen und viele sind schon bei 1. angekommen. Darum hat das Land ohne ausländische Truppen auch mittelfristig gar keine Perspektive.
 

Was in letzter Konsequenz bedeutet, Frauen und Kinder sämtlichst einer Horde von Barbaren zu opfern.

Derzeit hat die afghanische Gesellschaft keine Chance, die islamistischen Irren alleine in Schach zu halten, weswegen aus Gründen der Nachhaltigkeit ausländische Truppen wenigstens eine Generation lang das Terroristenpack mit der Knute niederhalten müssten, um eine gesellschaftliche Veränderung auf Dauer zu ermöglichen.
 
Was in letzter Konsequenz bedeutet, Frauen und Kinder sämtlichst einer Horde von Barbaren zu opfern.

Derzeit hat die afghanische Gesellschaft keine Chance, die islamistischen Irren alleine in Schach zu halten, weswegen aus Gründen der Nachhaltigkeit ausländische Truppen wenigstens eine Generation lang das Terroristenpack mit der Knute niederhalten müssten, um eine gesellschaftliche Veränderung auf Dauer zu ermöglichen.

Wenn man denn tatsächlich eine nachhaltige Veränderung anstrebt. Daran habe ich so meine Zweifel. Mir kommt das alles ein wenig kurzsichtig gedacht vor.
 
Natürlich ist das von der Politik viel kurzfristiger gedacht, weil niemand sich traut, seinem Wahlvolk zu erklären, dass man den teuren Einsatz für einen so langen Zeitraum durchhalten muss, wenn es einen Sinn haben soll. Die eigene Wiederwahl finden die meisten Politiker im Vergleich wesentlich attraktiver...
 
Natürlich ist das von der Politik viel kurzfristiger gedacht, weil niemand sich traut, seinem Wahlvolk zu erklären, dass man den teuren Einsatz für einen so langen Zeitraum durchhalten muss, wenn es einen Sinn haben soll. Die eigene Wiederwahl finden die meisten Politiker im Vergleich wesentlich attraktiver...

Die Gedanken hätte man sich machen sollen, als man sich zur Teilnahme an diesem Einsatz entschlossen hat. Und soweit ich weiss kann sich da, bis auf die Linke, keine der im Bundestag vertretenen Parteien aus der Verantwortung für diesen Einsatz ziehen.
 
Hätte man denn auf den Einsatz verzichten sollen? Nein, vor dem Hintergrund des Terrors, den diese widerwärtige Bande von Steinzeitmenschen verbreitet hat, halte ich ihre Bekämpfung nach wie vor uneingeschränkt für richtig, auch wenn dabei teils groteske Fehler gemacht worden sind.
 
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