Allgemeiner Politik Thread

Naja, die SPD hat noch den Steinmeier und Steinbrück und einige aus den Ländern. Aber was mich immer interessiert hat, ist, wieso der Wowi nicht mehr im Vordergrund steht? Ist es wegen seines relativ bescheidenen Ergebnisses in Berlin?
 
Naja, die SPD hat noch den Steinmeier und Steinbrück und einige aus den Ländern. Aber was mich immer interessiert hat, ist, wieso der Wowi nicht mehr im Vordergrund steht? Ist es wegen seines relativ bescheidenen Ergebnisses in Berlin?

Na ja ich denke er hat auch nicht unbedingt geglänzt in Berlin. Nicht nur wegen des Wahlergebnisses, sondern auch wegen seiner Politik dort. Dazu eilt ihm ja der Ruf voraus, eher auf Partys zu gehen, als in Parlament.

Das ist ja gerade das Bittere an der Situation der SPD. Selbst wenn man davon ausgeht, dass Merkel abgewählt wird, wen hat die SPD denn als Alternative?? Nahles geht gar nicht und Steinmeier ist zu blaß, Gabriel manchmal etwas zu "polterig" auch wenn er vom Körperumfang das Format von Kohl schon fast erreicht hat. Bliebe noch Steinbrück, der fachlich sicher der beste Kandidat wäre, allerdings ist der auch nicht gerade charismatisch. Obwohl naja, das ist Merkel auch nicht, von daher....
 
Leute, nun glaubt mir doch, dass die FDP vor der Wahl erstarken und die 5% Hürde nehmen wird. Eine große Koalition oder schwarz-grün wird es daher nicht geben.

Wenn ich mir vorstelle, dass Konsorten wie Gabriel oder Ströbele in diesem Land irgendwas zu sagen haben, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. :ugly:
 
Leute, nun glaubt mir doch, dass die FDP vor der Wahl erstarken und die 5% Hürde nehmen wird. Eine große Koalition oder schwarz-grün wird es daher nicht geben.

Wenn ich mir vorstelle, dass Konsorten wie Gabriel oder Ströbele in diesem Land irgendwas zu sagen haben, läuft es mir eiskalt den Rücken runter. :ugly:


Ach dann sind Dir solche Milch-Bubis wie Bahr und Rösler also lieber?? :lol: Wie soll denn die FDP über 5% kommen? Es sei denn sie finden doch noch ein Thema, was die Menschen interessiert oder sie fördern bis dahin einen neuen Kandidaten. Aber mit dem Personal z.Zt. kann die FDP froh sein, wenn sie auf 3% kommt. :lol::lol::lol:
 
Ach dann sind Dir solche Milch-Bubis wie Bahr und Rösler also lieber?? :lol: Wie soll denn die FDP über 5% kommen? Es sei denn sie finden doch noch ein Thema, was die Menschen interessiert oder sie fördern bis dahin einen neuen Kandidaten. Aber mit dem Personal z.Zt. kann die FDP froh sein, wenn sie auf 3% kommt. :lol::lol::lol:

Mag sein, dass Rösler noch entsorgt wird.

Wetten wir um die 5%?
 
Leute, nun glaubt mir doch, dass die FDP vor der Wahl erstarken und die 5% Hürde nehmen wird. Eine große Koalition oder schwarz-grün wird es daher nicht geben.

Und was bringen fünf Prozent für die FDP? Rot/Grün liegen bei den aktuellen Sonntags-Umfragen bei ca. 45%, Schwarz/Gelb(mit 5%) bei ca. 40%. Dazu sind noch die Links-Partei und even. die Piraten mit im Topf.

Schwarz-Gelb ist also nach aktuellen Stand sehr unwahrscheinlich, das trifft insbesondere auch auf die nächsten beiden Landtagswahlen im Saarland (März) und Schleswig-Holstein (Mai) zu.
 
Und was bringen fünf Prozent für die FDP? Rot/Grün liegen bei den aktuellen Sonntags-Umfragen bei ca. 45%, Schwarz/Gelb(mit 5%) bei ca. 40%. Dazu sind noch die Links-Partei und even. die Piraten mit im Topf.

Schwarz-Gelb ist also nach aktuellen Stand sehr unwahrscheinlich, das trifft insbesondere auch auf die nächsten beiden Landtagswahlen im Saarland (März) und Schleswig-Holstein (Mai) zu.

wenn Ihr alle so sicher seid, wettet doch mit mir :grinsen:

Weiterhin wette ich auf ein desaströses Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl.
 
Naja, in Niedersachsen ist man aber schlechte Regierungschefs gewohnt, das hat Tradition. Von Albrecht über Schröder und seine Kurznachfolger Glogowski und Gabriel, dann Spesenritter Wulff. Mit McAllister muss man fast schon sehr zufrieden sein, aber der ist ja nach der nächsten Wahl wohl auch Geschichte.
 
Ob meine Partei den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafft oder nicht liegt allein ihr selbst. Die Protagonisten spielen dabei eher eine untergeordnete Rolle. Eine wichtige Rolle würden sie für das Abschneiden der FDP spielen, wenn wir über 8% und mehr reden würden, aber davon sind wir soweit entfernt wie die Erde zur Sonne.
Die 5% sind dann machbar, wenn wir jetzt ein wenig mutiger auch an Sachthemen herangehen. Zudem gibt es auch weiterhin ein Wählerpotential für die FDP, wenn sie wie gesagt einfängt hier endlich ein paar Pflöcke einzuschlagen.

Was eine Schwarz/Gelbe Mehrheit nach der Wahl 2013 angeht: Absolut unwahrscheinlich. Die Unionsparteien werden nicht stark genug werden, um die Verluste der FDP aufzufangen, so wir denn in den BTag einziehen.

Die SPD wird aber auch nicht stärkste Kraft. Ich sage sie werden zwischen 23 und 28 % einlaufen. Der große Aufschwung der Grünen ist auch wieder ein wenig dahin. Ich tippe dennoch auf ca. 15 %. Die Linken werden irgendwo bei 6 % landen. Der große Aufschwung nach der Fusion zwischen WASG und PDS ist vorbei. Wenn nicht noch irgendetwas auf Tablett kommt, was ihnen hilft, werden sie ähnlich abschneiden wie es in Bremen der Fall war. Dann kommt die große Unbekannte: Die Piraten! Da ist so ziemlich alles möglich zwischen 3 und 10 %. Muss mann abwarten.

Nach der Bundestagswahl wird es entweder ein Rot/Rot/Grünes Bündnis geben, was ich persönlich für eher unwahrscheinlich halte, oder ein Bündnis aus Schwarz/Grün unter einem anderen Kanzler. Das wird dann alles aus der Not heraus geboren sein. Ich tippe da auf Röttgen. Das Personal der Union ist ohnehin schon seit ein paar Jahren voll auf dieses Bündnis ausgerichtet, nur kapiert hat das bisher kaum jemand in meiner Partei, weshalb man sich auch so derb Naiv von der Unio vorführen hat lassen.
 
Rot-Rot-Grün wurde bereits ausgeschlossen. Das gibt es erst dann eventuell, wenn die Populisten durch die Funktionäre um Bartsch und Ramelow abgelöst werden, die würden alles mittragen, was ihnen Ämter und dienstwagen verschafft. Solange aber der Wurmfortsatz im Westen mit Lafontaine und seinen Hetzreden steht und fällt, kann man das vergessen.

Ich rechne ehrlich gesagt am ehesten mit schwarz-rot unter Merkel. Die Grünen werden (noch) den Schritt zum logischen Partner verweigern, da sitzen auch noch zu viele Altlinke in der Fraktion, auch hier müssen die jungen Funktionäre erst das Ruder übernehmen.
 
[...]
Nach der Bundestagswahl wird es entweder ein Rot/Rot/Grünes Bündnis geben, was ich persönlich für eher unwahrscheinlich halte, oder ein Bündnis aus Schwarz/Grün unter einem anderen Kanzler. Das wird dann alles aus der Not heraus geboren sein. Ich tippe da auf Röttgen. Das Personal der Union ist ohnehin schon seit ein paar Jahren voll auf dieses Bündnis ausgerichtet, nur kapiert hat das bisher kaum jemand in meiner Partei, weshalb man sich auch so derb Naiv von der Unio vorführen hat lassen.

Merkel schätze ich als zu "jung" ein, als das sie nicht noch eine Legislaturperiode als BK anstreben wird. Röttgen scheint mir, zumindest momentan, nicht der Merkel'sche Zögling zu sein, den sie sich in alter Kohl-Manier selber zurecht bastelt. Vielleicht hat sie auch noch keinen Kronprinzen/-prinzessin aufgebaut und sucht noch.
Schwarz-grün halte ich für möglich, die Vorzeichen dafür stimmen mMn. Aber auch die FDP halte ich weiter für einen entscheidenen Faktor, immerhin sind ja noch gut 1,5 Jahre bis zur nächsten Wahl und da kann noch viel passieren, Merkel und die FDP haben ihren Regierungsbonus ja noch gar nicht ausgespielt. 7-8% halte ich für die FDP als durchaus möglich, die Union wird so bei 35%+x landen. Je nach Größe des x wird es dann Schwarz-Grün oder eben Schwarz-Gelb.
 
Ich finde es immer lustig zu beobachten, wenn über die Politik im Sinne von Zutrauen in bestimmte deutsche Polikter diskutiert wird. Da sind wirklich die wenigsten in der Lage persönliche Sympathien bestimmter Parteien aussen vor zu lassen, sofern sie es denn wollen und wirklich die Fähigkeiten einzelner zu bewerten.

Jeder ist doch zunächst mal irgendwie dadurch geprägt, was die Eltern wählen bzw. wie diese so über Politiker reden, wenn man als Kind potitische Sendungen mit den Eltern schaut.
Noch extremer ist es natürlich, wenn die Eltern gar noch in einer Partei politisch aktiv sind, und sei es nur der Ortsrat oder so. Auch wenn ein Ortsrat ja nun wirklich gar nichts mit programmatischer Parteipolitik im engeren Sinne zu tun hat, habe ich festgestellt, dass solche Kinder auch im Erwachsenenalter immer noch die Partei im Bundestag sympathisieren, der ihr Vater mal im Ortsrat vor 20 Jahren angehört hat.

Sich eine eigene Meinung aus diesen vorgefertigten Denkmustern zu bilden erscheint wirklich schwer zu sein.
 
Rot-Rot-Grün wurde bereits ausgeschlossen. Das gibt es erst dann eventuell, wenn die Populisten durch die Funktionäre um Bartsch und Ramelow abgelöst werden, die würden alles mittragen, was ihnen Ämter und dienstwagen verschafft. Solange aber der Wurmfortsatz im Westen mit Lafontaine und seinen Hetzreden steht und fällt, kann man das vergessen.

Was schon alles ausgeschlossen wurde und am Ende doch gekommen ist. Ich glaube da ja aus ähnlichen Gründen auch nicht dran. Zumal die Linke eben mit dem Personal ohnehin keine Ambitionen aufs regieren hat.

Ich rechne ehrlich gesagt am ehesten mit schwarz-rot unter Merkel. Die Grünen werden (noch) den Schritt zum logischen Partner verweigern, da sitzen auch noch zu viele Altlinke in der Fraktion, auch hier müssen die jungen Funktionäre erst das Ruder übernehmen.

Merkel schätze ich als zu "jung" ein, als das sie nicht noch eine Legislaturperiode als BK anstreben wird. Röttgen scheint mir, zumindest momentan, nicht der Merkel'sche Zögling zu sein, den sie sich in alter Kohl-Manier selber zurecht bastelt. Vielleicht hat sie auch noch keinen Kronprinzen/-prinzessin aufgebaut und sucht noch.
Schwarz-grün halte ich für möglich, die Vorzeichen dafür stimmen mMn. Aber auch die FDP halte ich weiter für einen entscheidenen Faktor, immerhin sind ja noch gut 1,5 Jahre bis zur nächsten Wahl und da kann noch viel passieren, Merkel und die FDP haben ihren Regierungsbonus ja noch gar nicht ausgespielt. 7-8% halte ich für die FDP als durchaus möglich, die Union wird so bei 35%+x landen. Je nach Größe des x wird es dann Schwarz-Grün oder eben Schwarz-Gelb.

Mag sein, dass Merkel noch bleiben wird. Wenn es zu einer erneuten Auflage des Schwarz/Roten Bündnisses kommt, dann bin ich mir da sicher.

Bei Schwarz/Grün müsste es eben auch mit einer entsprechenden Person im Kanzleramt verbunden sein. Ein Teil der führenden Protagonisten in der Union, aber auch bei den Grünen, sind ja Teil der alten Bonner Pizza Connection gewesen, die soweit ich weiss wieder aufgelebt ist. Bündnisse stehen und fallen ja häufig mit den handelnden Personen.
Für die Grünen ist es natürlich vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Hamburg und im Saarland ein gewisses Risiko.

@mola

So optimistisch bin ich da einfach nicht.
 
Ich finde es immer lustig zu beobachten, wenn über die Politik im Sinne von Zutrauen in bestimmte deutsche Polikter diskutiert wird. Da sind wirklich die wenigsten in der Lage persönliche Sympathien bestimmter Parteien aussen vor zu lassen, sofern sie es denn wollen und wirklich die Fähigkeiten einzelner zu bewerten.

Jeder ist doch zunächst mal irgendwie dadurch geprägt, was die Eltern wählen bzw. wie diese so über Politiker reden, wenn man als Kind potitische Sendungen mit den Eltern schaut.
Noch extremer ist es natürlich, wenn die Eltern gar noch in einer Partei politisch aktiv sind, und sei es nur der Ortsrat oder so. Auch wenn ein Ortsrat ja nun wirklich gar nichts mit programmatischer Parteipolitik im engeren Sinne zu tun hat, habe ich festgestellt, dass solche Kinder auch im Erwachsenenalter immer noch die Partei im Bundestag sympathisieren, der ihr Vater mal im Ortsrat vor 20 Jahren angehört hat.

Sich eine eigene Meinung aus diesen vorgefertigten Denkmustern zu bilden erscheint wirklich schwer zu sein.


Sehr guter Beitrag. :tnx: Ich muss selbst zugeben, dass ich mich oft durch persönliche Sympathien oder Antipathien lenken lasse. Ich bin halt in einem sozial-demokratisch geprägten Haushalt aufgewachsen. Da war es von Anfang an klar, CDU oder FDP wählt man nicht!! Ich habe mich allerdings selbst dann schon auch noch mit den Inhalten beschäftigt. Allerdings stimme ich Dir voll zu und gehe auch davon aus, dass sich die meisten Menschen in diesem Land mit den Inhalten der Parteien gar nicht beschäftigen, sondern entweder eine bestimmte Partei nur "aus Gewohnheit" wählen oder sich von bestimmten charismatischen Politikern "einwickeln" lassen. So erklären sich z.B. die Erfolge von Schröder oder zu Guttenberg. :(
 
[...]
@mola

So optimistisch bin ich da einfach nicht.

Wichtig sind jetzt zwei Faktoren, die auch miteinander korrelieren: Ölpreis und Wirtschaftslage.

Dazu mal was aus'm Netz (meine eigenen Unterlagen habe ich gerade nicht zur Hand, haben wir damals aber auch so im Studium bearbeitet):

http://www.iew.uzh.ch/study/courses/ss04/266/downloads/Konjunkturzyklen.pdf, die Zusammenfassungen: Folienfilm auf Seiten 24, 25, 28
 
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