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Der Artikel, der bereits im worum heisse Diskussionen in Gange brachte.
An sich ein interessantes Thema, allerdings sagt der Autor irgendwie nicht viel, was mir neu waere
War es der Artikel der so fuer Furore sorgte, oder die Blogeintraege? Bei letzterem koennte ich das ja verstehen, aber wie bereits gesagt den Rahmenartikel drumherum finde ich jetzt nicht so aussergewoehnlich.Natürlich sollte man sich über den Tod eines Menschen nicht freuen, aber für Libyen und die Welt im allgemeinen wäre das ganz sicher keine schlechte Nachricht, wenn es sich bewahrheitet.
Das Ende Gaddafis eröffnet zumindest die Möglichkeit einer Verbesserung. Ob sie genutzt wird, ist noch unklar, aber mit Gaddafi hätte es nicht einmal eine theoretische Möglichkeit gegeben.
Der Unterschied ist, dass man bei Gaddafi wusste was man hatte und das Volk in einer relativen Sicherheit, wenn auch in Unfreiheit gelebt hat.
Was genau bringt dich zu der Ansicht, dass der Übergangsrat noch schlimmer sei als Gaddafi?
Das, was mir Bekannte, die in Libyen gearbeitet haben bzw. jetzt wieder da waren, berichtet haben. Die Säuberungen sind brutal. In Libyen gibt es viele Schwarzafrikaner, die als Gastarbeiter dort waren oder sind, die derzeit wie Vieh verfolgt und massakriert werden, da Gaddafi auch schwarzafrikanische Söldner engagiert hatte.
Gleichzeitig gibt es Plünderungen, Morde, Vergwaltigungen en Masse durch die Truppen der sog. Befreiungsbewegung. Man kann es wohl als vom Regen in die Traufe kommen bezeichnen.
Das klingt ohne Zweifel sehr schlimm, aber woraus leitest du die Gewissheit ab, dass das ein dauerhafter Zustand ist?
Zumindest nicht in den islamischen Ländern...Da brauch man sich keine Illusionen hingeben, Demokratie wird es in afrikanischen Ländern wahrscheinlich nie geben
Ich teile die Skepsis bezüglich der Rebellen. Aber was in mittelfristiger Zukunft aus Libyen wird, kann heute noch niemand seriös vorhersagen. Und Gaddafi war ein Schlächter und Terrorpate, der tausende auf dem Gewissen hat. Sein Ende ist und bleibt erfreulich. Allerdings bietet jede Veränderung und jeder Umsturz nicht nur Chancen, sondern auch Risiken, das ist klar. Der Sturz eines Schurken muss nicht zu verbesserungen führen, aber, da hat der Niedersachse völlig Recht, er ist die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt die Möglichkeit einer Verbesserung gibt.
Zumindest nicht in den islamischen Ländern...
