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gelöscht
Guest
Ich würde schon sagen, dass auch gesetzlich Versicherten detailierte Rechnungen immer ausgestellt werden müssen und nicht nur auf Nachfrage.
Unbedingt, es wird Zeit.
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Ich würde schon sagen, dass auch gesetzlich Versicherten detailierte Rechnungen immer ausgestellt werden müssen und nicht nur auf Nachfrage.
Aus deren sicht wäre es fatal, wenn der Staat sparen würde, denn dann würden auch ihnen ihre schönen Subventionen abhandenkommen.
Auch wenn die Handhabung eine andere ist, so sind die Steuersenkungen bei Hotelübernachtungen auch nichts anderes als Subventionen.
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen...
Sich auf staatliche Kernaufgaben zu konzentrieren wird in diesem Land auf lange Zeit nicht mehr funktionieren, dazu hat sich die Versorgungsmentalität zu stark in den Köpfen festgesetzt. Der Ansatz Steuern senken zu wollen, ist der kurzfristigen Erfolgsrechnung seitens der jeweils regierenden Parteien geschuldet - mittel- und langfristig wird dies beim vorliegenden Gesellschaftsmodel der Rundumversorgung nicht möglich sein. Somit sind Steuersenkungen der einen Legislaturperiode, Anlass für Steuererhöhungen der Folgeperiode und die Grundsätze der Kontinuität und Planungssicherheit von Privatpersonen / Wirtschaft zunichte gemacht. Wenn man die Erkenntnis letzteren akzeptiert und gleichzeitig versteht, dass die Umverteilung politisch und gesellschaftlich gewünscht ist, um den Nährboden von sozialen Unruhen - die weitere Ghettoisierung, Vermittlung von Werten über Bildung und Aufklärung - zu verhindern und gleichzeitig die europäische Bürde uns in absehbarer Zeit heftigst treffen wird, dann wird man auch in Zukunft und in alle Ewigkeit mehr und mehr abgeben müssen.



Es ist momentan ein ganz gefährliche Entwicklung im Gange, die unserer Gesellschaft alles andere als dienlich ist. Dies hat auch nichts mit dem oft propagierten Begriff "Sozialneid" zu tun, denn wer viel leistet, soll auch angemessen entlohnt werden, aber steht damit auch in der Verantwortung, mehr zu diesem sozialen Frieden beizutragen. Denn wenn der soziale Frieden eines Tages nicht mehr gewähleistet sein sollte, dann kann es durchaus sein, daß die Gewaltaktionen wie z.B. bei den Demos gegen Stuttgart 21 oder neulich im Bremer Ostertor nur ein Vorgeschmack auf die Zukunft waren.
Und all das war der FDP damals bei der Wahl nicht bekannt? Damals habe ich es schon für einen Bauernfängertrick gehalten und als dieser hat er sich auch herausgestellt!
Das die FDP dafür bluten wird und die Bürger es der FDP nicht nachsehen werden versteht sich mE von selbst. Die FDP hat zur letzten Bundestagswahl Steuersenkungen versprochen, obwohl jeder in der FDP genau wusste, dass diese nicht realisierbar sind.
Steuersenkungen sind weder "Geschenke" noch "Subventionen". Das Geld verbleibt lediglich bei denjenigen, die es tatsächlich auch erarbeiten und wird nicht vom Staat wegkassiert. Das ist etwas ganz anderes, als wenn ich dem Bürger oder Unternehmen Geld über Steuern und Abgaben abnehme, um es dann anderen Bürgern oder Unternehmen auf der anderen Seite zu geben.
Komischerweise ist besteht dieser Trend trotz steigender Sozialausgaben.
Und es steht jeder in der "sozialen Verantwortung" nicht nur der viel leistet und gut bis sehr gut entlohnt wird. Auch der Arbeitslose oder ALG-II-Empfänger hat die verdammte soziale Verantwortung sich aus seiner Situation zu befreien.
Korrekt, weil die Mittelschicht in unserer Gesellschaft mehr und mehr in Richtung Armut schrumpft, steigen in der Summe die Sozialausgaben. Aber weil auch hier trotz Erhöhung nur ein gewissen Budget zur VErfügung steht, bedeutet es im Unkehrschluß, daß die Sozialausgaben pro Kopf sinken und das ist der Nährboden für eine Störung des sozialen Frieden.
Stimmt nicht. Ich halte sie ja weiterhin für realisierbar. Und es sind sie theoretisch auch, wenn man tatsächlich den Staat auf seine Kernaufgaben konzentriert, Steuerverschwendungen vermeidet und die Subventionitis bekämpft.
Fakt ist, dass es der Mittelschicht gut geht wie nie.
Korrekt, weil die Mittelschicht in unserer Gesellschaft mehr und mehr in Richtung Armut schrumpft, steigen in der Summe die Sozialausgaben. Aber weil auch hier trotz Erhöhung nur ein gewissen Budget zur VErfügung steht, bedeutet es im Unkehrschluß, daß die Sozialausgaben pro Kopf sinken und das ist der Nährboden für eine Störung des sozialen Frieden.

Die Mär von der schrumpfenden Mittelschicht wird gerne von geneigten Medien verbreitet Fakt ist, dass es der Mittelschicht gut geht wie nie. Gerade durch Transferleistungen (Sozialausgaben) werden gerade Familien besonders gefördert, schlechter stehen sich da Alleinstehende und Singles. Viel gefährdeter sind eben die Aufstocker und Leiharbeiter, die in der Zukunft über keine entsprechende Rente verfügen werden und auch privat kaum etwas zurücklegen können.
Die Menschen in Deutschland leiden wenn überhaupt, dann nicht an einer finanziellen Armut, sondern die Kinder in solchen Familien an emotionaler.

Die Unicef-Studie ist ja nicht umsonst zerissen worden. Und ich finde immer noch keine materiellen Armutsdefinition. Was versteht man denn bitte darunter?
Von rund 2 Millionen Kindern und Jugendlichen, die mit nur einem Elternteil aufwachsen, müssen 34 Prozent oder fast 700.000 Kinder mit weniger als 60 Prozent des Äquivalenzeinkommens auskommen. Rund 350.000 verfügen sogar nur über weniger als 50 Prozent. Der Armutsdruck für Alleinerziehende ist seit zwölf Jahren unverändert hoch. Selbst wenn sie es schaffen, berufstätig zu sein, ist es ihnen kaum möglich, der Armut zu entkommen.