Allgemeiner Politik Thread

Die, soweit ich weiß, derzeitig auf Eis liegen, oder vielmehr auf Sand.

Zum ersten Abschnitt: Bitte unterstelle mir hier nichts, und schon gar nichts, daß eine Gruppe Minderbemittelter anstrebt. Danke.
Ja, der Platz MUSS für alle reichen, das gilt für die, welche die letzten 2000 Jahre dort ununterbrochen gelebt haben, wie auch für die europäischen Einwanderer, die in den letzten 60 Jahren dort ihre Heimat gefunden haben. Dennoch ist es eben nicht so, daß Palästina die Möglichkeit bietet, unendlich vielen Menschen Wasser, Platz und bezahlte Arbeit zu schaffen. Hier müssen ordentliche und auch zügige Lösungen her, die sich allerdings überhaupt nicht abzeichnen.

Mein derzeitiger Kenntnisstand ist, dass die Koorperationen noch laufen. Auch im Bereich der grünen Gentechnik.

Das alles wird eine große Herausforderung. Nur ich denke es ist die einzige Möglichkeit. Vielleicht muss man dann auch die Einwanderungspolitik hinterfragen, die Israel immernoch betreibt. Übrigens sehr zum eigenen leidwesen.

Diese Lösungen zeichnen sich halt eben deswegen nicht ab, weil auf beiden Seiten die radikalen Kräfte noch zu viel Zuspruch haben. Und auch sich auch die einzelnen Staaten der so genannten Staatengemeinschaft sich immer wie tendenziell auf eine der beiden Seiten stellen. Das kann nicht funktionieren. Im übrigen krankt insbesondere in Deutschland da die Diskussion immer sehr extrem. Die einen sehen eine bedinungslose Verpflichtung Deutschlands sich an die Seite Israels zu stellen, die anderen fröhnen ihrem unglaublich dämlichen Antisemitismus, in dem sie sich aus vorgeblich humanen Beweggründen bedingungslos der palästinensichen Sache verschreiben.
Was mir allerdings auffällt, dass die Situation bei arabischen und israelischen Jugendlichen doch langsam in eine Entwicklungsstufe erreicht, die durchaus hoffen lässt.
 
Sag mir wie du ein Palästina in den jetzigen Grenzen der PA zu einem funktioniereden Staat aufbauen willst? Das kann schlicht nicht funktionieren. Selbst wenn du denen volle Souveräntität zugestehen würde, wäre es ein geteiltes Land, was nur über das Hoheitsgebiet eines anderen Staates (Israel) miteinander in Verbindung treten könnte.

Ein Staat mit gleichen Rechten für alle gräbt Radikalen auf allen Seiten sehr schnell das Wasser ab. (Was für ein Bildnis vor dem Hintergrund der Diskussion) :D:D:D
In Israel ist die Stimmung aufgrund der sozialen Probleme derzeit mehr als aufheizt. Diese Probleme ergeben sich daraus, dass die Regierungen auf vielen Gebieten völlig unfähig sind, da reine Demagogen, die sich über das Thema Nah-Ost-Konflikt haben wählen lassen.

In den Straßen von Gaza, Amman, Kairon, Tel-Aviv, Haifa und auch Damaskus wächst eine ganz andere Generation zusammen. Diese hat ganz andere Wünsche und Vorstellungen als diesen Konflikt weiter zu führen. Nur dazu muss eben auch eine Lebensperspektive vorhanden sein.


Das ist auch meine Hoffnung, dass diese ganzen alten Nasen in der israelischen Politik endlich verschwinden, und das vor allem die Ultra-Orthodoxen endlich an Macht verlieren. Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen in der Region einfach nur in Frieden leben wollen. :tnx:
 
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Das alles wird eine große Herausforderung. Nur ich denke es ist die einzige Möglichkeit. Vielleicht muss man dann auch die Einwanderungspolitik hinterfragen, die Israel immernoch betreibt. Übrigens sehr zum eigenen leidwesen.
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Definitiv, auf der anderen Seite müssen sich die Palästinenser Gedanken über ihre eigene Bevölkerungsentwicklung machen.


... Was mir allerdings auffällt, dass die Situation bei arabischen und israelischen Jugendlichen doch langsam in eine Entwicklungsstufe erreicht, die durchaus hoffen lässt.

Arabisch ist ja nicht gleich muslimisch. Christliche Araber und auch muslimische Araber verstehen sich in Israel als Israelis und sind in Israel absolut akzeptiert, auch als Staatsbürger.
Die Problematik tritt ja vor allem dort auf, wo Israelis auf Palästinenser treffen und umgekehrt. Und hier steht eine Annäherung noch in weiter Zukunft, auch unter den Jugendlichen.
 
Definitiv, auf der anderen Seite müssen sich die Palästinenser Gedanken über ihre eigene Bevölkerungsentwicklung machen.




Arabisch ist ja nicht gleich muslimisch. Christliche Araber und auch muslimische Araber verstehen sich in Israel als Israelis und sind in Israel absolut akzeptiert, auch als Staatsbürger.
Die Problematik tritt ja vor allem dort auf, wo Israelis auf Palästinenser treffen und umgekehrt. Und hier steht eine Annäherung noch in weiter Zukunft, auch unter den Jugendlichen.

Das stimmt, dass liegt aber auch daran, dass Palästinenser nicht gleich Araber, gleich Moslems ist. Im Weserkurier war mal ein interessanter Artikel darüber, dass die Palästinenser in der arabischen Welt wohl alles andere als beliebt sind, da sie dafür bekannt sind, sich einzumischen, die örtliche Politik zu unterwandern, Ärger zu machen sich generell schlecht benehmen. Wie gesagt, dass waren Stimmen von Ägypter, Syrern und Jordaniern, also Moslems, nicht von Juden. Und ja christliche und muslimische Araber sind sehr gut integriert...wo sonst würde man an Jom Kippur sein Brot und Essen herbekommen, wenn nicht beim Araber von nebenan. :D:D
 
Das stimmt, dass liegt aber auch daran, dass Palästinenser nicht gleich Araber, gleich Moslems ist. Im Weserkurier war mal ein interessanter Artikel darüber, dass die Palästinenser in der arabischen Welt wohl alles andere als beliebt sind, da sie dafür bekannt sind, sich einzumischen, die örtliche Politik zu unterwandern, Ärger zu machen sich generell schlecht benehmen. Wie gesagt, dass waren Stimmen von Ägypter, Syrern und Jordaniern, also Moslems, nicht von Juden. Und ja christliche und muslimische Araber sind sehr gut integriert...wo sonst würde man an Jom Kippur sein Brot und Essen herbekommen, wenn nicht beim Araber von nebenan. :D:D

Richtig, Palästinenser sind nicht automatisch Muslime, sondern viele auch Christen der verschiedenen Konfessionen.
Ich denke das von Dir beschriebene Bild der Palästinenser in den arabischen Staaten rührt daher, daß die Palästinenser in gewisser Weise "staatenlos" sind und sich oft in eben diesen Ländern als billige Arbeitskräfte verdingen, die man dazu gerne ausbeutet aber eben auch gerne wieder möglichst unkompliziert zurückschicken können möchte. (Geiler Satz :ugly:)
 
Arabisch ist ja nicht gleich muslimisch. Christliche Araber und auch muslimische Araber verstehen sich in Israel als Israelis und sind in Israel absolut akzeptiert, auch als Staatsbürger.
Die Problematik tritt ja vor allem dort auf, wo Israelis auf Palästinenser treffen und umgekehrt. Und hier steht eine Annäherung noch in weiter Zukunft, auch unter den Jugendlichen.

Wenn unter den Palästinensern mehr Wohlstand einkehrt, dann gehen auch die Geburtenraten zurück. Das ist irgendwie ein merkwürdiger Mechnismus, der sich aber überall auf der Welt zeigt.

Zu dem zitierten. Das ist so auch nicht ganz richtig. Empfehle da auch das Buch von Sand. Er zeigt ziemlich deutlich auf, das der israelische Staat seine Bürger in verschiedenen "Klassen" einteilt, die auch mit unterschiedlichsten Rechten verbunden sind. Das trifft sogar jüdische Israelis. Denn die sind auch nicht alle gleich. Das ist schon ein faszinierendes und zugleich auch schockierendes Faszinosum.

Was die Palästinenser angeht: So galten waren diese schon unter den arabischen Stämmen nicht sonderlich beliebt, als an Israel noch gar nicht zu denken war. Das hat sich natürlich durch ihre Situation massiv verschärft und insbesondere die PLO und PFLP haben den Palästinensern während des "Schwarzen Septembers" einen Bärendienst erwiesen. Im übrigen ist das auch ein Grund, warum die anderen Araber tatsächlich nur sehr halbherzig ein Interesse daran haben denen zu helfen. In Jordanien ist die Situation natürlich besonders heikel.
 
(Übrigens der zwangsgebührenfinanzierte deutsche Staatsfunk beschäftigt sich in dieser historischen Stunde mit Seifenopern und Boulevardmagazinen... :stirn: :wall: :wuerg:)

:stirn: :wall: :wuerg:

Haben etwa z.B. RTL oder SAT1 ihre Pseudo-Reality-TV-Sendungen deswegen aus dem Programm genommen?

Sorry, aber solche Äußerungen haben Bildzeitungs-Niveau, weil es offensichtlich nur darum geht, die ÖR zu bashen, obwohl sich die Privaten nicht anders/besser verhalten.
 
N24 (ProSiebenSat1 Media AG) und n-tv (RTL Group) berichten den ganzen Tag schon über die Vorkommnisse in Libyen.

Die ÖR haben sich erst heute Mittag mit Phoenix in eine umfassendere Bereichterstattung eingeschlatet.
Und es war Phoenix, welcher heute Vormittag lieber Dokus mit dem bezeichnenden Titel "Schatzsuche im Grunewald" zeigen wollte.
Übrigens die BBC berichtet durchgehend.

Edit: Übrigens die äußerst umfangreiche (Ironi!) Berichterstattung von ein bisschen mehr als einer Stunde auf Phoenix endetet mit einer veralteteten Doku über Libyen und Gaddafi, die den großteil der Zeit einnahm.
 
(Übrigens der zwangsgebührenfinanzierte deutsche Staatsfunk beschäftigt sich in dieser historischen Stunde mit Seifenopern und Boulevardmagazinen
Die ÖR haben sich erst heute Mittag mit Phoenix in eine umfassendere Bereichterstattung eingeschlatet.
Und es war Phoenix, welcher heute Vormittag lieber Dokus mit dem bezeichnenden Titel "Schatzsuche im Grunewald" zeigen wollte.

Abgesehen davon, daß sicherlich auch Dir der markierte Widerspruch in Deinen Beiträgen aufgefallen müßte, war Dein Post von heute morgen noch nicht einmal der vielzitierte Vergleich von Äpfeln mit Birnen, sondern schon von Äpfeln mit Zitronen. Und der Biß in einer solchen war Deine Äußerung von heute morgen, denn wenn man einen Spartensender für Nachrichten mit einem Vollprogramm vergleicht, zieht das Vollprogramm zwangsläufig den Kürzern. Denn das das aktuelle Programm wegen eines Ereignisses länger unterbrochen wurde, hat es nur zweimal gegeben: am 11. September 2001 sowie bis auf ca. 3 Wochen genau 10 Jahre zuvor beim kommunistischen Putsch in Mokau - seinerzeit wurde übrigens nur das gemeinsamen Vormittagsprogramm von ARD und ZDF unterbrochen, während RTL (damals noch RTL plus) und SAT1 ihre Frühstücksprogramme bzw. Gamesshows und US-Serien abspielten.



Mir sind verifizierte Informationen der öffentlich-rechtlichen Sender lieber, als das pseudo-seriöse Gequatsche der Privatsender.

:tnx:

Eben, außer RTL-Anchorman Peter Kloppel haben die privaten Anstalten doch keinen in ihren Reihen, die für journalistische Kompetenz im Bereich Nachrichten stehen.
 
Phoenix ist auch ein Spartensender und kein Vollprogramm.

Und in meinen Augen kommen die ÖR so schlicht ihrem Informationsauftrag, der ja die Hauptbegründung für die von der Rundfunkstasi eingetriebenen Gebühren ist, nicht nach.

Was die Qualität der ÖR angeht, so will ich auch das mal lieber nichts zu sagen. Die ist schon lange nicht mehr zwingend besser als die der Nachrichtensender der Privaten. Und an die Qualität der BBC - übrigens ein ÖR, der zeigt das es auch anders - in der Berichterstattungen kommen sie um längen nicht heran. Die BBC hatte überall Reporter vor, die über die aktuellen Ereignisse berichten konnten. Allein mehrere Korrespondenten in Libyen, die aus den verschiedenen Städten (Bengasi, Misrata und Tripolis) immer wieder live berichtet haben und die aktuellen Entwicklungen schildern konnten.

Zu der Reportage "Schatzsuche im Grunewald": Qualitästfernsehen sieht anders aus.
 
...haben sich an die Alimentierung durch den Gebührenzahler gewöhnt und ihre Einnahmequellen ab 2013 deart dreist zementiert, das schreit nach Widerstand. Dem Auftrag der Grundversorgung kommt man schon lange nicht mehr nach, hier wird gnadenlos auf Quote geguckt, während der Sommerferien wird man mit Wiederholungen geplagt, unsinnige Grossprojekte (CL) werden finanziert und die Berichterstattung wird immer unterträglicher. Wozu benötigt man 22 TV-Sender, wo die Grundversorgung noch vor 20 Jahren auch mit 3 Programmen funktionierte. Nein, hier hat sich eine weitere Behörde schön eingerichtet und das in einer Demokratie.

Ja, das Privatfernsehen ist unerträglich und trägt zur weiteren Verdummung bestimmter Klientel bei, aber immerhin möchte ich als mündiger Bürger selber entscheiden können, wofür ich mein Geld ausgebe. Der Hang in Deutschland immer mehr zu verstaatlichen ist erschreckend, dagegen hilft wohl nur der Klageweg.
 
...hat jetzt einen Verein gegründet, der türkischen und arabischen Jugendlichen Hilfe bieten soll. Eigentlich ne gute Idee. Gestern kam ein Bericht über ihn in Buten un Binnen. Damals hat mich die ganze Geschichte um Kurnaz ziemlich aufgeregt, besonders sein komische Anwalt damals...:wuerg: Ich meine gut, er hatte Pech und ist unschuldig nach Guantanamo gekommen. Aber was hat er denn in Pakistan gemacht?!? Das wird nie erwähnt! Warum war er dort? Er hatte damals einige kleinere Dinge angestellt und hatte in Deutschland nichts zu verlieren und nichts zu gewinnen. Sein Kumpel wurde ja am Flughafen noch verhaftet und er konnte nach Pakistan ausreisen, oder sollte man sagen fliehen? Und was wollte er in Pakistan? Das ist sicher kein "Club Med"...Er war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort, aber mit sowas muss man sicher rechnen in Pakistan. Aber wieso hätte die Bundesregierung sich denn bitte schön um ihn kümmern sollen oder die Bremer Regierung? Und warum sollten die sich jetzt bei ihm entschuldigen?!? Hat er eigentlich jemals plausibel erklären können, warum er in Pakistan war?!?:confused:
 
...das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 7.September über den Euro-Rettungsschirm an dessen Ende eine Volksabstimmung über die weiteren Hilfen im Euroraum stehen kann. Die Parlamentarier in Deutschland fürchten nichts mehr, als die Abstimmung durch den Souverän. Wenn - ja wenn - das Gericht der mehrstufigen Klage zustimmt, könnte sogar der Euro fallen.
 
...das Bundesverfassungsgericht entscheidet am 7.September über den Euro-Rettungsschirm an dessen Ende eine Volksabstimmung über die weiteren Hilfen im Euroraum stehen kann. Die Parlamentarier in Deutschland fürchten nichts mehr, als die Abstimmung durch den Souverän. Wenn - ja wenn - das Gericht der mehrstufigen Klage zustimmt, könnte sogar der Euro fallen.

Na wie gut, dass ich noch ein Paar D-Mark habe...:lol::lol::lol: Glaube aber nicht ernsthaft daran, dass der Euro fällt. Das wird immer als "worst-case" dargestellt, aber bis es soweit kommt...
 
Dem Auftrag der Grundversorgung kommt man schon lange nicht mehr nach, hier wird gnadenlos auf Quote geguckt

Eben, denn durch die private Konkurrenz (Stichwort Werbeeinnahmen) ist dieser Quotendruck ja erst entstanden.


während der Sommerferien wird man mit Wiederholungen geplagt,

Wiederholungen sind die günstige Art Programm zu machen, nicht nur im ÖR sondern auch und gerade bei den Privaten, bei denen es nahezu täglich vorkommt, daß ein Spielfilm zwischen 20.15 h + 4 h zweimal ausgestrahlt wird, teilweise sogar direkt hintereinander!


Wozu benötigt man 22 TV-Sender, wo die Grundversorgung noch vor 20 Jahren auch mit 3 Programmen funktionierte. .

Vor 20 Jahren gab es schon SAT1, RTL plus, Tele 5, Pro 7Eurosport... aber ich kann mir denken, worauf Du hinauswolltest ;)

. Nein, hier hat sich eine weitere Behörde schön eingerichtet und das in einer Demokratie.

Das ist so nicht richtig. Das Privat-TV wurde seinerzeit durch die Kohl-Regierung gefördert, weil man im Bonner Regierungsviertel der Ansicht war, daß die ÖR zu einseitig berichten würden. Zudem war der kürzlich verstorbene Medienmogul Leo Kirch, der neben den RTL-Gesellschaftern Bertelsmann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung und der luxemburgischen CLT (einer der Vorgängergesellschaftern der heutigen RTL-Group) einer Gründer des Privat-TV in Deutschland war, ein enger Freund von Helmut Kohl...

Wie sehr die Politik das Privat-TV hierzulande gefördert wurde, sieht man bei einem Blick nach Großbritannien. Die Medienlandschaft dort unterliegt weniger strengen Regularien als hierzulande und das föderale System ist dort auch fremd, so daß die eigentlich ein idealer Nährboden für viele Privat-TV-Sender sein müßte. Aber weit gefehlt, denn die ÖR-Sender BBC (primär gebührenfinanziert) und Channel 4 (außschließlich werbefinanziert) müssen sich nur mit der privaten Konkurrenz von ITV (mit ca. 30% Marktanteil, davon 2/3 ITV 1, der größte Privatanbieter), Five und dem Bezahlsender BSxyB rumschlagen.


Ja, das Privatfernsehen ist unerträglich und trägt zur weiteren Verdummung bestimmter Klientel bei, aber immerhin möchte ich als mündiger Bürger selber entscheiden können, wofür ich mein Geld ausgebe. Der Hang in Deutschland immer mehr zu verstaatlichen ist erschreckend, dagegen hilft wohl nur der Klageweg.

Privatisierung ist auch nicht der Stein der Weisen: z.B. wird über Deutsche Post AG, Deutsche Telekom und Deutsche Postbank genauso viel geschimpft, als sie unter der Deutschen Bundespost noch unter einem staatlichen Dach waren, die Deutsche Bahn AG prodzuiert auch überwiegend Negativschlagzeilen und die Energiekonzerne, die durch ihrem Festhalten an der Atomenergie stark in der Kritik standen, handelte es sich auch um einstige Staatsunternehmen (so ist z.B. die E.on ein Geflecht der ehemaligen Staatskonzerne bzw. staatlichen Energieversorger VEBA, VIAG, PreußenElektra und Bayernwerk).
 
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