Allgemeiner Politik Thread

Mit Italienern haben die doch auch früher schon gerne kooperiert. :D

Trotzdem fand ich es ganz amüsant anzuschauen wie die Kollegen von Arbeitsplätzen für Deutsche reden und gleichzeitig italienische Autos fahren. Vielleicht wollen sie ja auch, dass bei FIAT mehr Deutsche eingestellt werden. :D

Interessant ist auch, dass ich von Grünen und SPD, bis auf die Personenplakate, bisher keine Themenplakate gesehen habe, die sich mit der Landespolitik beschäftigen.
 
Interessant ist auch, dass ich von Grünen und SPD, bis auf die Personenplakate, bisher keine Themenplakate gesehen habe, die sich mit der Landespolitik beschäftigen.

Insgesamt halte ich den Nutzen der Wahlplakate für äußerst gering. Welcher potentielle Nichtwähler geht aufgrund eines Wahlplakats zur Wahl? Wer wechselt die Stimme?

Und Themenplakate sind mir ehrlich gesagt noch nie begegnet.
 
Kaum sind für ein paar Tage ohnehin schon nicht unbedingt leistungsfähige Meiler vom Netz, schon sind wir also von Importen abhängig. Behauptet zumindest der BDEW. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Wir haben auch schon vorher Strom importiert. Zuvor haben wir haben über den Tag und im gesamt Jahresschnitt verteilt allerdings mehr Strom exportiert als importiert. Das wird sich wahrscheinlich ausgleichen bzw. sogar umkehren.
Das war aber auch zu erwarten. Finde das jetzt nicht überraschend. Auch wird der Strompreis anziehen. Da muss man kein Hellseher für sein.
 
Noch etwas zum Stromimport:

Es ist mal wieder interessant, wenn man sich etwas mehr über das Thema informiert:
Laut der Süddeutschen produziert Deutschland 120 GW, verbraucht in der Spitze 80 GW. Die sieben Moratoriumsmeiler können 7 GW herstellen.
Das Problem der Netzstabilität ergibt sich im Süden der Republik. Hier muss z. T. Strom aus Tschechien und Frankreich importiert werden. (Es wurden hier einfach die Stromnetze nicht hinreichend ausgebaut. BaWü hat ja eine neue Landesregierung, die können in diesem Bereich ja mal zeigen, was sie können.)
Norddeutschland exportiert weiter Strom in die Niederlande (Windenergie), auch wenn sich hier der Umfang seit Einführung des Moratoriums verringert hat.
Der RWE-Manager Vahrenholdt droht jetzt schon bei einem Ausstieg aus der Atomenergie mit der Abschaltung der Stromversorgung in ganzen Regionen. Das halte ich für reine Stimmungsmache, um seine Klage gegen das Moratorium auch in der Öffentlichkeit hoffähig zu machen.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat einen Preisanstieg im Stromgroßhandel um 12% errechnet.
Dieses zeigt mMn nur, dass die Lobby mal wieder den größtmöglichen Druck aufbaut, damit die Politik sich beeindruckt zeigt.
 
Noch etwas zum Stromimport:

Es ist mal wieder interessant, wenn man sich etwas mehr über das Thema informiert:
Laut der Süddeutschen produziert Deutschland 120 GW, verbraucht in der Spitze 80 GW. Die sieben Moratoriumsmeiler können 7 GW herstellen.
Das Problem der Netzstabilität ergibt sich im Süden der Republik. Hier muss z. T. Strom aus Tschechien und Frankreich importiert werden. (Es wurden hier einfach die Stromnetze nicht hinreichend ausgebaut. BaWü hat ja eine neue Landesregierung, die können in diesem Bereich ja mal zeigen, was sie können.)
Norddeutschland exportiert weiter Strom in die Niederlande (Windenergie), auch wenn sich hier der Umfang seit Einführung des Moratoriums verringert hat.
Der RWE-Manager Vahrenholdt droht jetzt schon bei einem Ausstieg aus der Atomenergie mit der Abschaltung der Stromversorgung in ganzen Regionen. Das halte ich für reine Stimmungsmache, um seine Klage gegen das Moratorium auch in der Öffentlichkeit hoffähig zu machen.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat einen Preisanstieg im Stromgroßhandel um 12% errechnet.
Dieses zeigt mMn nur, dass die Lobby mal wieder den größtmöglichen Druck aufbaut, damit die Politik sich beeindruckt zeigt.

Um was anderes als die Netzstabilität geht es bei der Frage ja auch kaum noch. Hat auch nie jemand bestritten. Kannst zu dem Thema mal die ersten Post von mir in den beiden Threads durchlesen. Mal abgesehen davon, dass wir zu Spitzenzeiten im Winter durchaus auch mehr als die 80 GW verbrauchen. Aber das ist marginal. In Ostdeutschland ist ja jetzt schon für die Netzbetreiber ein täglicher Kapmf die Stabilität aufrecht zu erhalten.
Nur wir brauchen, wenn man der Deutschen Energieagentur glauben schnenken darf, dann brauch ich ja bis 2020 3600 KM neue Leitungen, dazu neue Speicherkapazitäten und tatsächlich zusätzliche fossile Kraftwerke. Aber wie gesagt in BaWü wird man jetzt sehen wie ernst es Grün/Rot meint.

Übrigens sollte die Bürger in BaWü, dann auf die Straße gehen gegen die die neuen Leitungen oder Speicherkraftwerke, wirds wahrscheinlich so klingen.
 
Ich wollte meinen Post auch nicht auf dich beziehen, sondern eher die Praxis der Berichterstattung im Radio (Bremen 4) und im Fernsehen (Tagesschau) kritisieren. Dort wurde ohne jeden weiteren Kommentar erzählt, dass Deutschland nun Atomstrom aus F und CZ importiert. Die Hintergründe sind nun auch deutlich interessant.
Im Hinblick auf die zu bauende Leitungen stimme ich dir uneigeschränkt zu! Grün-Rot ist da unglaublich in der Pflicht. Ich hoffe darauf, dass die auch bei sinkender Zustimmung in den Umfragen und bei den zu erwartenden Protesten die notwendigen Maßnahmen angehen und umsetzen.
 
Ich wollte meinen Post auch nicht auf dich beziehen, sondern eher die Praxis der Berichterstattung im Radio (Bremen 4) und im Fernsehen (Tagesschau) kritisieren.

Schön, dass die Kritik an den Medien auch mal von anderer Seite kommt. Das geht mir eben auch auf den Kecks. Da wird viel zu viel verkürzt und ohne Hintergrund weitergegeben. Heute bei Phoenix habe ich mich auch wieder darüber aufgeregt, dass es jetzt heißt die Bundesregierung bereite den "Ausstieg aus dem Ausstige aus dem Ausstieg" vor was eben quatsch ist. Den Ausstieg aus dem Ausstieg hat es nämlich nie gegeben.
 
Schön, dass die Kritik an den Medien auch mal von anderer Seite kommt. Das geht mir eben auch auf den Kecks. Da wird viel zu viel verkürzt und ohne Hintergrund weitergegeben. Heute bei Phoenix habe ich mich auch wieder darüber aufgeregt, dass es jetzt heißt die Bundesregierung bereite den "Ausstieg aus dem Ausstige aus dem Ausstieg" vor was eben quatsch ist. Den Ausstieg aus dem Ausstieg hat es nämlich nie gegeben.

Siehste, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Natürlich wollten die CDU und die FDP irgendwann mal aus der Kernkraft aussteigen. Doch der Bitte (oder dem Befehl?) der AKW-Betreiber konnte man sich nicht widersetzen. Und so wurden entgegen des vorherigen rot-grünen Kompromisses die Laufzeiten verlängert. Und sie wären garantiert nochmals verlängert worden. Und nochmals. Und nochmals (Ende offen).

Doch dann kam Japan, so eine Sch.eiße. Und so entdeckten CDU und FDP aus opportunistischen Gründen plötzlich Widerstand gegen die Atomenergie.

Die CDU hat Angst um die Macht, die FDP hat Angst um ihre Existenz. Was macht die FDP? Sie opfert wohl einen Alt-Yuppie gegen einen nicht ganz so alten Neu-Yuppie.

Was macht die Kanzlerin? Abwarten. Vertrauenswürdige Politik jedenfalls sieht anders aus.
 
Siehste, so unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Natürlich wollten die CDU und die FDP irgendwann mal aus der Kernkraft aussteigen. Doch der Bitte (oder dem Befehl?) der AKW-Betreiber konnte man sich nicht widersetzen. Und so wurden entgegen des vorherigen rot-grünen Kompromisses die Laufzeiten verlängert. Und sie wären garantiert nochmals verlängert worden. Und nochmals. Und nochmals (Ende offen).

Wären sie eben nicht, denn im Gegensatz zur rot/grün hat die schwarz/gelbe Regierung ein komplettes Energiekonzept vorgelegt, welches die Planungen bis 2050 beschreibt. Hiernach wäre spätestens 2036 das letzte AKW vom Netz gegangen. Vielleicht solltest du dich erstmal mit den Entscheidungen, die im Bundestag gefällt werden auseinandersetzen, bevor du diese kritisierst. Den Ausstieg aus dem Ausstieg gab es nie.

Was jetzt passiert ist tatsächlich peinlich, weil man sich wegen Japan gedrängt fühlt. Für Deutschland wird das ein sehr teurer Spaß. Und das verurteile ich. Daher ist es auch richtig, dass Westerwelle geht.
 
Naja, die Physikerin hat sich doch immerhin gewünscht, dass die Sitzungen der Ethikkommission im Fernsehen übertragen werden. Da erkennt man doch einen klaren Ansatz zu mehr Transparenz in der Politik.:lol:
Abgesehen davon: welchen Auftrag genau hat dieses Konstrukt?
 
Das sehe ich ja mal genauso!
Abgesehen davon, wie kann man eine Ethikkommission einrichten zum Thema Atomkraft?
Ich finde dieses Wort einfach unpassend, wenn auch der Wikipedia-Eintrag zum Begriff "Ethik" einen solchen Namen zulässt.
 
Das sehe ich ja mal genauso!
Abgesehen davon, wie kann man eine Ethikkommission einrichten zum Thema Atomkraft?
Ich finde dieses Wort einfach unpassend, wenn auch der Wikipedia-Eintrag zum Begriff "Ethik" einen solchen Namen zulässt.

Ob passen oder unpassend. Meist werden ja solche Kommissionen oder Arbeitskreise gegründet, wenn Politiker keine Lust haben irgendetwas Unangnehmes selbst zu entscheiden. Man strebt ja einen "gesamtgesellschaftlichen Konsens" an. :rolleyes: Deswegen sitzt da ja auch Erzbischof Marx in dieser komischen Kommission.
 
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