Allgemeiner Politik Thread

Naja, die Physikerin hat sich doch immerhin gewünscht, dass die Sitzungen der Ethikkommission im Fernsehen übertragen werden. Da erkennt man doch einen klaren Ansatz zu mehr Transparenz in der Politik.:lol:
Abgesehen davon: welchen Auftrag genau hat dieses Konstrukt?

Die Kritiker beruhigen und die Sache herunterkochen wie bei den Schlichtungsgesprächen um S21.

Ob das allerdings gelingt ist ne ganz andere Geschichte. :cool: ;)
 
Das ist schon beabsichtig, dass die noch nicht draußen sind. Du bekommst schon früh genug welche zu sehen :p

Na, da bin ich aber mal gespannt! :) Bin aber eigentlich eh kein Fan von Wahlplakaten! Jedes Mal rege ich mich darüber auf! Ich will nicht wissen, was diese Plakate kosten, statt derer sollten die Parteien sich einigen und das Geld, das dafür gedacht war, lieber spenden! Ich meine, was bringen die Plakate überhaupt? Verschandeln das Stadtbild und Infos kann man davon auch nicht erwarten. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand durch die Stadt läuft und sagt: "Boa, was für ein tolles Plakat...die wähl ich!!":lol: Ich meine entweder wählt man eine Partei, weil man die immer wählt, oder man geht zu den Wahlkampfveranstaltungen und hört sich an, wofür jede Partei steht oder man informiert sich im Internet oder sonstwo über die jeweiligen Programme. Wer wählt denn bitte schön aufgrund eines Plakates?!?:wall:
 
Na, da bin ich aber mal gespannt! :) Bin aber eigentlich eh kein Fan von Wahlplakaten! Jedes Mal rege ich mich darüber auf! Ich will nicht wissen, was diese Plakate kosten, statt derer sollten die Parteien sich einigen und das Geld, das dafür gedacht war, lieber spenden! Ich meine, was bringen die Plakate überhaupt? Verschandeln das Stadtbild und Infos kann man davon auch nicht erwarten. Kann mir nicht vorstellen, dass jemand durch die Stadt läuft und sagt: "Boa, was für ein tolles Plakat...die wähl ich!!":lol: Ich meine entweder wählt man eine Partei, weil man die immer wählt, oder man geht zu den Wahlkampfveranstaltungen und hört sich an, wofür jede Partei steht oder man informiert sich im Internet oder sonstwo über die jeweiligen Programme. Wer wählt denn bitte schön aufgrund eines Plakates?!?:wall:

omis und neuwähler:confused:
 
Trotzdem fand ich es ganz amüsant anzuschauen wie die Kollegen von Arbeitsplätzen für Deutsche reden und gleichzeitig italienische Autos fahren. Vielleicht wollen sie ja auch, dass bei FIAT mehr Deutsche eingestellt werden. :D

Interessant ist auch, dass ich von Grünen und SPD, bis auf die Personenplakate, bisher keine Themenplakate gesehen habe, die sich mit der Landespolitik beschäftigen.

Wie schon gesagt, finde ich Wahlplakate sowieso überflüssig von daher finde ich es auch nicht wichtig, dass man Landespolitische Themen drauf druckt. Zudem war es doch eh immer so, dass die großen Parteien SPD, Grüne und CDU meist nur Fotos der Kandidaten drauf haben und nur die kleinen Parteien Parolen draufschreiben.:tnx:
 
Personenplakate dienen dazu die jeweiligen Kandidaten bekannter zu machen. Das hat schon eine Wirkung.
Und auch gut gemachte Themenplakate können Wirkung entfalten. Ich persönlich gehöre ja zu den Anhänger durchaus auf Plakaten mit Themen zu provozieren. Allerdings bin ich damit in einer Minderheit. Ansonsten geht es hauptsächlich darum Präsenz zu zeigen. Ist eben so. Aber wir haben uns ja nicht umsonst entschieden später mit der Plakatkampange zu starten. Hat alles Gründe.
 
Personenplakate dienen dazu die jeweiligen Kandidaten bekannter zu machen. Das hat schon eine Wirkung.
Und auch gut gemachte Themenplakate können Wirkung entfalten. Ich persönlich gehöre ja zu den Anhänger durchaus auf Plakaten mit Themen zu provozieren. Allerdings bin ich damit in einer Minderheit. Ansonsten geht es hauptsächlich darum Präsenz zu zeigen. Ist eben so. Aber wir haben uns ja nicht umsonst entschieden später mit der Plakatkampange zu starten. Hat alles Gründe.

Bin ich auf jeden Fall Deiner Meinung! Wenn schon Plakate sein müssen, dann bitte sehr nicht irgendwelche gestellten Fotos wie bei der CDU oder solche Fotoatelierporträts wie bei Grünen oder SPD! Ich finde bisher die von der Piraten Partei ganz witzig (Klar machen zum ändern!). Aber wie gesagt, ich finde immer noch, dass es Schade um's Geld ist! :(
 

Wenn man sich seinen Satz „Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt’s einen, der die Sache regelt – und der bin ich!” in Erinnerung ruft, wundert einem die aktuelle Entwicklung nicht wirklich, denn wer heutzutage einem solch antiquierten Führungsverständnis aufsitzt erhebt die Beschränktheit der eigenen Person zum Maßstab für politische Entscheidungen, und dies kann in komplexen Zusammenhängen nur selten gut gehen. Ob Rösler und Konsorten sich mehr als Teamplayer verstehen und weniger „beratungsresistent“ sind wird sich zeigen…
 
Wenn man sich seinen Satz „Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt’s einen, der die Sache regelt – und der bin ich!” in Erinnerung ruft, wundert einem die aktuelle Entwicklung nicht wirklich, denn wer heutzutage einem solch antiquierten Führungsverständnis aufsitzt erhebt die Beschränktheit der eigenen Person zum Maßstab für politische Entscheidungen, und dies kann in komplexen Zusammenhängen nur selten gut gehen. Ob Rösler und Konsorten sich mehr als Teamplayer verstehen und weniger „beratungsresistent“ sind wird sich zeigen…

Schön auch sein Spruch: "Hier steht die Fackel der Freiheit!":stirn:...brenn, buddy brenn:lol::lol::lol:
 
Wenn man sich seinen Satz „Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt’s einen, der die Sache regelt – und der bin ich!” in Erinnerung ruft, wundert einem die aktuelle Entwicklung nicht wirklich, denn wer heutzutage einem solch antiquierten Führungsverständnis aufsitzt erhebt die Beschränktheit der eigenen Person zum Maßstab für politische Entscheidungen, und dies kann in komplexen Zusammenhängen nur selten gut gehen. Ob Rösler und Konsorten sich mehr als Teamplayer verstehen und weniger „beratungsresistent“ sind wird sich zeigen…

Rösler und Lindner hinterlassen nicht den Eindruck, daß sie für das Parkett der großen politischen Bühne die benötigten Ellenbogben mit Rasierklingen dran haben. Aber wer weiß, denn man kann a) mit seinen Aufgaben wachsen und b) auch "punkten", wenn man unterschätzt wird.
 
Kennst Du denn Herrn Schwennicke so gut, um seinen Wissenstand so beurteilen zu können? ;)

So ganz abwegig sind seine Gedanken wohl nicht , denn Rösler war bisher weder als voluminöser Lautsprecher noch als "Event-Politiker" wie Westerwelle in Erscheinung getreten und mußte zu seinem Engegagement in Berlin beinahe gezwungen werden. In ein ähnliches Horn stoßen überigens auch die Frankfurter Allgemeine und die Rheinische Post, die FAZ tituliert ihn schlicht als "nett", für die RP ist er "nicht das stärkste Organ der Liberalen".
 
Philipp ist sicherlich kein Lautsprecher. Das muss er aber auch nicht sein. In Niedersachsen hat er eine gute Politik gemacht und die liberalen Inhalte immer pointiert setzen können. Das unterscheidet ihn beispielsweise von der Arbeit, die WW in den letzten 1,5 Jahren in Berlin geleistet hat. Philipp weiss zu überzeugen und zwar nicht, in dem er mit der Faust auf den Tisch haut, sondern, in dem er klug zu argumentieren versteht. Und das sich Journalisten lieber jemanden wünschen, der auf den Putz haut, ist doch vollkommen logisch. Schwennicke gehört übrigens zu den plötzlichen Freunden der FDP, die jetzt aus den Löcher gekrochen kommen und meinen besser zu wissen, was für die FDP gut sein soll, nach dem sie über Jahre kein gutes Haar am Liberalismus gelassen haben.
Finde dies ist der bisher passenste Kommentar, den ich dazu gelesen habe.
Sage es gerne nochmal: Liberale pflegen anders zu denken, als das gesamte restliche politische Spektrum.
 
Eines der Vorzüge des Spiegels ist, daß dort auch Raum für Meinungen geschafft wird, die vermeidlich oder tatsächlich nicht dem Credo der Redakteure entsprechen. Dennoch ist dieser Beitrag von Robert Peter Gale inhaltlich und moralisch an vielen Stellen fragwürdig:

1. In den USA fehlt mehrheitlich das Verständnis für verantwortungsvollen Umgang mit Energie, was sich auch im Energieverbrauch widerspiegelt: Mit nur 5% Anteil an der Weltbevölkerung benötigt die USA 25% des globalen Energiebedarfs.

2. Der wertfreie Satz "Demnach ist damit zu rechnen, dass innerhalb von 50 Jahren nach der Explosion in Tschernobyl insgesamt 2000 bis 15.000 Menschen zusätzlich an Krebs sterben." läßt die Interpreation zu, daß Menschleben für Robert Peter Gale "Kollateralschäden" sind, die man für die Kernenergie opfern muß.

3. Dazu paßt es leider auch, daß er Fukushima im Vergleich zu Tschernobyl damit mildert, weil Jodtabletten verteilt wurden, obwohl ein anerkannter Mediziner wie er wissen müßte, daß Jodtabletten nur wirken, wenn sie vor der Ankunft der atomaren Strahlung eingenommen worden sind. Für die betroffenen Menschen in der Region sind diese Pillen kein Trost, ihnen wäre diese atomare Elend am liebsten ersprart geblieben.

4. Daß Tschernobyl das größe Unglück war, ist die persönliche Ansicht von R.P. Gale. Sein wissenschaftlicher Kollege Prof. Dr. Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe und -mediziners im Otto-Hug-Strahleninstitut in München schließt dagegen dramatischer Folgen in Fukushima als im Vergleich zu Tschernobyl nicht aus.

5. Vergleich Äpfel und Birnen Teil 1: Schilddrüsenkrebs durch Atomare Strahlung und Tabakkonsum. Das Rauchen diese Krankheit fördert sollte jeder Wissen, aber damit Risiken der Kernernergie und die von ihm geschätzten (!!!) 200 bis 1500 zusätzlichen Fällen von Leukämie und anderen Krebsarten zu legitimieren, weil ihr Anteil als Verursacher geringer ist, ist ziemlich zynisch. Von den Passivrauchern abgesehen haben sich die Raucher ihre dadurch verursachten Krankheiten selbst zuzuschreiben, während von den Betroffenen in Fukushima sich wohl kaum jemand freiwillig der atomaren Strahlung ausgesetzt hat. Und nebenbei bemerkt: woher nimmt Gale die Gewissheit, daß Krebsrisiko um sehr viel mehr als 0,1 Promille sinken wird, wenn man den Zigarettenpreis um 50% erhöht?

6. Vergleich Äpfel und Birnen Teil 2: Wenn Gale die Kerenergie mit fossilen Brennstoffen vergleicht, dann muß er es auch gleiche Bedingungen als Grundlage nehmen. Atomenergie ist eine Quelle zur Stromgewinnung, während Ö und Gas auch als Treib- und Heizstoffe verwendet werden. Ergo: für einen Vergleich muß man entweder die Kernenergie-Kapazitäten auf das Level der fossilen Brennstoffe hochrechnen oder bei Öl und Gas nur die zur Stromgewinnung benötigten Mengen anrechnen. Nur so hat man eine Basis, in dem ein objektiver wissenschaftlicher Vergleich möglich ist, besonders bei den medizinischen Folgen.

7. Übersieht Gale, daß es allgemein bekannt ist, daß es in ärmeren Regionen Probleme bei der Erfassung von Krankheitsstatistiken gibt, so daß die "Dunkelziffer" der durch den GAU bedingten Kreberkrankungen höher sein dürfte.

8. Verschweigt Gale die langfristigen Folgen eines atomaren Unfalls dieser Größenordnung, z.B. Halbwerteiten oder die Strahlung bei Lebenmitteln.
 
@Bremen
Der Artikel ist in der Tat in Bezug auf die verwendeten Quellen, in seiner logischen und sprachlichen Struktur, in seinen angestellten Vergleichen und Analogien sowie in seiner Argumentationsstruktur ziemlich schwach. Von Technikfolgenabschätzung und Risikoanalyse scheint der Autor wenig Ahnung zu haben. Auf die eigentlichen Argumente gegen die Kernkraftnutzung geht er gar nicht ein. Das er dann noch die Opfer des Erdbebens und des Tsunami für seine eigene Meinung instrumentalisiert – na ja, halt ein Atomsprengknallkopf.:rolleyes:
 
Vorne weg: Also wegen der sprachlichen "Schwächen" würde ich mal darauf tippen, dass dies auch mit der Übersetzung aus dem Englischen respektive damit zu tun hat, dass Gales Muttersprache nicht Deutsch ist.

Ansonsten finde ich es persönlich sogar mal ganz angenehm jemanden zu lesen, der nicht hysterisch schreit, sondern einfach Fakten gegenüber stellt. Denke nicht, dass dies abwertend gegenüber den Opfern gemeint ist, sondern vielmehr klarstellen soll, dass wir Alltagsrisiken in Kauf nehmen, die wesentlich gefährlicher sind als die Atomenergie.

Und im Unterschied zu Edmund Lengfelder bezieht sich Gale auf das was bekannt ist und nicht auf das was noch passieren könnte. Und genau daher unterscheidet er sich von den deutschen Untergangsapologeten, die davon ausgehen, dass immer das Schlimmste passieren kann, anstatt sich mit dem zu befassen, was tatsächlich passiert.

Wir können da gerne auch noch mal über die chemische Industrie reden, die eben auch nicht unwichtig ist für den Bereich der regenerativen Energien.
Und da reden wir dann tatsächlich über die schwerste Industriekatastrophe aller Zeiten, die eben auch nicht Tschernobyl war, sondern eben Katastrophe von Bhopal.
 
Rösler und Lindner hinterlassen nicht den Eindruck, daß sie für das Parkett der großen politischen Bühne die benötigten Ellenbogben mit Rasierklingen dran haben. Aber wer weiß, denn man kann a) mit seinen Aufgaben wachsen und b) auch "punkten", wenn man unterschätzt wird.

Zum einen kann man sich verändern zum anderen sind diese Charakterisierungen Totschlagsargumente. Meinungen ohne sachlichen Bezug von irgendwelchen Leuten die nach Zeilen und nicht nach Inhalten bezahlt werden. Ich wäre ganz froh, wenn ich von Leuten regiert würde, die nicht sich als den Nabel der Welt verstehen sondern sachlich und pragmatisch denken und energisch Handeln.
 
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