Allgemeiner Politik Thread

Hier gibt es ein klitzekleinen Unterschied:

Während die vertriebenen Deutschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebiete in Deutschland Heimat/Staat, Frieden und Entschädigung bekommen haben, sieht es bei den Palästinensern total anders aus. Ihren Staat haben sie nicht bekommen, Frieden ist nicht erreicht wurden und wenn ich an die vielen Palästinensern denke, die in Flüchtlingslagern im zB Libanon leben, dann wurden sie auch nicht entschädigt.

Ach. Die Israelis haben also eine Entschädigungszahlung zu leisten und dann ist alles in Butter?
 
:zweifeln:
Kann es sein, dass Du selbst nicht verstanden hast, was Du geschrieben hast? In Deinem Posting erkenne ich lediglich den Unterschied der Entschädigung. Die Menschen lebten in Flüchtlingslagern, ihr Land haben sie nicht zurückbekommen und ihre Existenz haben sie sich von Neuem aufgebaut. Frieden resultierte daraus, keine Raketen nach Pommern, Schlesien, West- oder Ostpreussen zu schicken, sondern regelmäßig ihre Heimat zu besuchen und mit den Menschen dort Frieden zu schließen und Freundschaften zu begründen.:O
 
http://www.tagesschau.de/ausland/israel1208.html

Ein intollerantes Kriegerrisches Volk, welche ein Land besetzen was ihnen nicht gehört. Zudem die unterdrückung Gazas.

Einfach mal freiheit für Palästina googeln.


***

Selten so eine dümmliche Verallgemeinerung gelesen!
Und bevor Du ein Volk als intolerant und kriegerisch bezeichnest, schau doch mal in den Duden, wie sich beide Wörter schreiben (oder google...)

Der Staat Israel besteht inzwischen 64 Jahre, die Geschichte, die Kriege, die gegenseitigen Aggressionen usw. mit einem Satz abzudecken, Du scheinst die Lösung zu haben, oder?? Ich glaube, dass ich mich da relativ gut auskenne, ich würde mir aber nicht zutrauen, ein abschließendes Urteil abzugeben; die Geschichte ist zu vielschichtig und zu verwickelt; da haben sich schon ganze andere Leute dran versucht.

Eines allerdings weiß ich: Die Hamas versteht keine andere Sprache als Vergeltung. Den Leuten ist fürchterlich egal, was mit dem eigenen Volk passiert. (Was sich schon daran zeigt, dass sie ihre Verstecke mit Vorliebe in dicht besiedelten Wohngebieten wählen, um hinterher lauthals zu schreien "Die Juden töten unsere Kinder").
In ihrer Charta steht als vordringlichstes Ziel, Israel zu vernichten. Und dann, wenn das - was der liebe Gott verhüten möge - gelungen ist, glaubt Irgendwer, die würden dort eine Demokratie errichten, in der die Palästinenser in Freiheit und Wohlstand leben könnten? Wie uns fast die ganze Region vormacht: Das gibt eine weitere islamistische Diktatur.

Für die einzelnen Palästinenser ist es eine Katastrophe; selbstverständlich, aber die Mehrheit hat statt der - relativ - gemäßigten Fatah die Hamas gewählt; deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Mit den Leuten reden? Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste ich laut lachen. Wenn die Alliierten es seinerzeit beim Reden belassen hätten, würde die eine Hälfte des Forums am Nordkap Wache schieben und die andere wäre im Bund deutscher Mädel (o.ä.).

Ich bin keine ausgesprochene Freundin von Merkel, aber wenn sie sagt "Israel hat die Pflicht und das Recht, seine Bürger zu schützen" ist das Fakt.
 
Wo haben die Palästinenser einen eigenen Staat, in Frieden lebend und wo wurden sie entschädigt? Das sind 3 Aspekte, die nicht eingetreten sind. Während sie bei den Ostpreußen allesamt vorliegen?
 
Selten so eine dümmliche Verallgemeinerung gelesen!
Und bevor Du ein Volk als intolerant und kriegerisch bezeichnest, schau doch mal in den Duden, wie sich beide Wörter schreiben (oder google...)

Der Staat Israel besteht inzwischen 64 Jahre, die Geschichte, die Kriege, die gegenseitigen Aggressionen usw. mit einem Satz abzudecken, Du scheinst die Lösung zu haben, oder?? Ich glaube, dass ich mich da relativ gut auskenne, ich würde mir aber nicht zutrauen, ein abschließendes Urteil abzugeben; die Geschichte ist zu vielschichtig und zu verwickelt; da haben sich schon ganze andere Leute dran versucht.

Eines allerdings weiß ich: Die Hamas versteht keine andere Sprache als Vergeltung. Den Leuten ist fürchterlich egal, was mit dem eigenen Volk passiert. (Was sich schon daran zeigt, dass sie ihre Verstecke mit Vorliebe in dicht besiedelten Wohngebieten wählen, um hinterher lauthals zu schreien "Die Juden töten unsere Kinder").
In ihrer Charta steht als vordringlichstes Ziel, Israel zu vernichten. Und dann, wenn das - was der liebe Gott verhüten möge - gelungen ist, glaubt Irgendwer, die würden dort eine Demokratie errichten, in der die Palästinenser in Freiheit und Wohlstand leben könnten? Wie uns fast die ganze Region vormacht: Das gibt eine weitere islamistische Diktatur.

Für die einzelnen Palästinenser ist es eine Katastrophe; selbstverständlich, aber die Mehrheit hat statt der - relativ - gemäßigten Fatah die Hamas gewählt; deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Mit den Leuten reden? Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste ich laut lachen. Wenn die Alliierten es seinerzeit beim Reden belassen hätten, würde die eine Hälfte des Forums am Nordkap Wache schieben und die andere wäre im Bund deutscher Mädel (o.ä.).

Ich bin keine ausgesprochene Freundin von Merkel, aber wenn sie sagt "Israel hat die Pflicht und das Recht, seine Bürger zu schützen" ist das Fakt.

:tnx:

Sehr guter Beitrag, Pingy! :daumen:
 
:zweifeln:
Kann es sein, dass Du selbst nicht verstanden hast, was Du geschrieben hast? In Deinem Posting erkenne ich lediglich den Unterschied der Entschädigung. Die Menschen lebten in Flüchtlingslagern, ihr Land haben sie nicht zurückbekommen und ihre Existenz haben sie sich von Neuem aufgebaut. Frieden resultierte daraus, keine Raketen nach Pommern, Schlesien, West- oder Ostpreussen zu schicken, sondern regelmäßig ihre Heimat zu besuchen und mit den Menschen dort Frieden zu schließen und Freundschaften zu begründen.:O

Alles - fast - richtig, aber vergleichst Du hier nicht Äpfel mit Birnen?
Frieden und vielleicht sogar Freundschaften zu schließen ist nur möglich, wenn beide Seiten dazu bereit sind (was in Deutschland/Polen ) Gottseidank der Fall ist (aber auch das hat verständlicherweise seine Zeit gedauert).

Bei den Palästinensern (bis auf verschwindend wenige) ist das nicht zu sehen. Die Israelis (der überwiegende Teil; sh. seinerzeit "Frieden jetzt"; Rabin, Perez) waren lange Zeit dazu bereit. Netanjahu derzeit ist allerdings eine Katastrophe; für beide Seiten.
 
Von denen, die aus Ostpreußen vetrieben wurden und ihre Heimat im jetzigen Deutschland gefunden haben.

Tja, sie wurden aufgenommen und haben sich Ihrem Schicksal gefügt. Das sieht im Nahen Osten doch ein wenig anders aus. Die Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Gebieten haben also einen riesigen Beitrag dazu geleistet, dass wir in Frieden leben!

Ist das im Nahen Osten auch der Fall?


@Pingy: Sicher ist das ein Vergleich, der mehr als eine Krücke zum Hinken braucht, aber ich denke es ist einer, der den Blick weiten kann.
 
Selten so eine dümmliche Verallgemeinerung gelesen!
Und bevor Du ein Volk als intolerant und kriegerisch bezeichnest, schau doch mal in den Duden, wie sich beide Wörter schreiben (oder google...)

Der Staat Israel besteht inzwischen 64 Jahre, die Geschichte, die Kriege, die gegenseitigen Aggressionen usw. mit einem Satz abzudecken, Du scheinst die Lösung zu haben, oder?? Ich glaube, dass ich mich da relativ gut auskenne, ich würde mir aber nicht zutrauen, ein abschließendes Urteil abzugeben; die Geschichte ist zu vielschichtig und zu verwickelt; da haben sich schon ganze andere Leute dran versucht.

Eines allerdings weiß ich: Die Hamas versteht keine andere Sprache als Vergeltung. Den Leuten ist fürchterlich egal, was mit dem eigenen Volk passiert. (Was sich schon daran zeigt, dass sie ihre Verstecke mit Vorliebe in dicht besiedelten Wohngebieten wählen, um hinterher lauthals zu schreien "Die Juden töten unsere Kinder").
In ihrer Charta steht als vordringlichstes Ziel, Israel zu vernichten. Und dann, wenn das - was der liebe Gott verhüten möge - gelungen ist, glaubt Irgendwer, die würden dort eine Demokratie errichten, in der die Palästinenser in Freiheit und Wohlstand leben könnten? Wie uns fast die ganze Region vormacht: Das gibt eine weitere islamistische Diktatur.

Für die einzelnen Palästinenser ist es eine Katastrophe; selbstverständlich, aber die Mehrheit hat statt der - relativ - gemäßigten Fatah die Hamas gewählt; deshalb hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Mit den Leuten reden? Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste ich laut lachen. Wenn die Alliierten es seinerzeit beim Reden belassen hätten, würde die eine Hälfte des Forums am Nordkap Wache schieben und die andere wäre im Bund deutscher Mädel (o.ä.).

Ich bin keine ausgesprochene Freundin von Merkel, aber wenn sie sagt "Israel hat die Pflicht und das Recht, seine Bürger zu schützen" ist das Fakt.

Es geht aber nicht nur darum das nur die Hamas schuldig und böse sind sondern auch die Israelis
Und da dein Wissen nur ein Halbwissen ist,sei dir auch verziehen das Israel ja nur sein Volk schützen willl
Selten so eine dümmliche Verallgemeinerung gelesen
Ausserdem gibt es das Problem schon ein bisschen länger als 64 Jahre ;)
 
Pingy:

Das Ganze jetzt an Hamas und Konsorten festzumachen, ist zu kurz gedacht. Hamas ist eine vorübergehende ERscheinung, die gerade eine Mehrheitsmeinung bei den Palästinensern darstellt, jedoch ist die Wurzel des Problems vielschichtiger. Hamas wird verschwinden, andere palästinensische Gruppen werden ihren Platz einnehmen. Die Grundprobleme werden jedoch bleiben, da man die Lösung des Problems nicht angepackt hat.
 
Es geht aber nicht nur darum das nur die Hamas schuldig und böse sind sondern auch die Israelis
Und da dein Wissen nur ein Halbwissen ist,sei dir auch verziehen das Israel ja nur sein Volk schützen willl
Selten so eine dümmliche Verallgemeinerung gelesen
Ausserdem gibt es das Problem schon ein bisschen länger als 64 Jahre ;)

Eigentlich ist es keine Antwort wert, aber:
Nicht nur lesen bitte, sondern auch verstehen.

Ich habe nicht geschrieben, dass die Israelis allein unschuldig sind, sondern, dass ich ein abschließendes Urteil aus guten Gründen nicht wage.
Ich habe geschrieben, den Staat Israel gibt es seit 64 Jahren, nicht das Problem.

Und höre besser auf zu beurteilen, ob ich Wissen oder Halbwissen besitze, ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich in eine Diskussion mischen, wenn sie von der Materie nichts verstehen; im Gegensatz zu vielen Anderen!!
 
Gut, dass der Bund der Vertriebenen nie an die Macht gelangte. :O

Der Bund der Vertriebenen vertritt ja auch nicht die Mehrheitsmneinung der damals vertriebenen Ostpreußen. Du fragst, ob es auch Palästinenser gibt, die eine ähnliche Sozialisation durchgemacht haben?
Ja, die gibt es auch, die sehen aber weiterhin, wie man mit ihren Leuten, die nach eigenem Staat streben, behandelt werden und finden das natürlich nicht so schön.
 
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