Es scheint keiner zu kapieren, dass wir schon länger nicht mehr als SV Werder Bremen operieren, sondern als SV Werder Schaaf - und das mit allen Konsequenzen. Es wird immer gerne kolportiert, dass Thomas Schaaf geradezu als Synonym für Werder Bremen ackert wie kein zweiter - das mag vielleicht auch so sein, die Ergebnisse und Erkenntnisse der letzten fünf Jahre lassen aber daran zweifeln.
Warum wird eigentlich diese heutige Stimmung im Stadion in ihrer Deutung derart überhöht? Soziale Netzwerke, Aufrufe in sämtlichen regionalen Medien - es geht ans Eingemachte! Soweit, so gut - aber das ist doch letztlich arg aufgesetzt und täuscht eklatant über das hinweg, was eigentlich schon längst hätte geschehen müssen - ein Hurricane über der beschaulichen Familienidylle des SV Werder Bremen, irgendwann mal vor Jahren ein erfolgreicher Fußballverein und im Hier und Jetzt leider nur noch in sehnsüchtigen Erinnerungen schwelgend (siehe beispielsweise die heutige Halbzeitpause).
Mich persönlich, der seit der zweiten Hälfte der 1970er Jahre recht häufig im Stadion ist, macht das alles fassungslos und taurig.
Eventkultur und Feierkult - alles gut und schön, aber wenn der Verein des Herzens Bockmist baut, sollte auch eine präventive Reaktion des zahlenden Publikums erfolgen. Dies war und ist nicht der Fall, stattdessen herrscht bis kurz vor Ultimo Totentanz und dann plötzlich aktionistischer Anfeuerungssturm und Solidaritätseifer.
Ich fürchte, das alles wird den SV Werder Bremen zu Grabe tragen, dem SV Werder Schaaf das Leben immerhin verlängern - wer das gutheißt, möge das gerne tun, ich persönlich trage stille Trauer, denn spätestens in genau einem Jahr ist dieser Verein bei keinerlei Veränderungen am Ende.
Und die notwendigen Veränderungen werden ganz bestimmt nicht von einem Geschäftsführer Abteilung Sport ausgehen können, der von Gnaden eines Cheftrainers eingestellt wurde.
Wer das glaubt, dem wünsche ich weiterhin schöne Träume.
Warum wird eigentlich diese heutige Stimmung im Stadion in ihrer Deutung derart überhöht? Soziale Netzwerke, Aufrufe in sämtlichen regionalen Medien - es geht ans Eingemachte! Soweit, so gut - aber das ist doch letztlich arg aufgesetzt und täuscht eklatant über das hinweg, was eigentlich schon längst hätte geschehen müssen - ein Hurricane über der beschaulichen Familienidylle des SV Werder Bremen, irgendwann mal vor Jahren ein erfolgreicher Fußballverein und im Hier und Jetzt leider nur noch in sehnsüchtigen Erinnerungen schwelgend (siehe beispielsweise die heutige Halbzeitpause).
Mich persönlich, der seit der zweiten Hälfte der 1970er Jahre recht häufig im Stadion ist, macht das alles fassungslos und taurig.
Eventkultur und Feierkult - alles gut und schön, aber wenn der Verein des Herzens Bockmist baut, sollte auch eine präventive Reaktion des zahlenden Publikums erfolgen. Dies war und ist nicht der Fall, stattdessen herrscht bis kurz vor Ultimo Totentanz und dann plötzlich aktionistischer Anfeuerungssturm und Solidaritätseifer.
Ich fürchte, das alles wird den SV Werder Bremen zu Grabe tragen, dem SV Werder Schaaf das Leben immerhin verlängern - wer das gutheißt, möge das gerne tun, ich persönlich trage stille Trauer, denn spätestens in genau einem Jahr ist dieser Verein bei keinerlei Veränderungen am Ende.
Und die notwendigen Veränderungen werden ganz bestimmt nicht von einem Geschäftsführer Abteilung Sport ausgehen können, der von Gnaden eines Cheftrainers eingestellt wurde.
Wer das glaubt, dem wünsche ich weiterhin schöne Träume.
Hoffen wir das es so kommen wird!


