Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Letztlich ist es mir egal, wer oder was es dem Verein ermöglicht, in der Bundesliga zu bleiben! Bei uns ist es nun mal Wiesenhof, immer noch besser als wie beim HSV oder Rasenballsport Leipzig! Aufgrund der Größe und des Produktes dieser besagten Firma, kommt es immer wieder zu Auffälligkeiten und Verstößen. Aber das gibt es in jedem Betrieb, nur produzieren die meisten keine Lebensmittel und stehen deshalb auch nicht so in der Öffentlichkeit.
 
Unsere Sponsoren waren nie wirklich top. Ok, be win klingt besser als Wiesenhof. Aber egal, die sind Sponsor, haben Piza mitgezahlt und haben damit gezeigt, dass Werder sich auf sie verlassen kann...

Wiesenhof bleibt ein unschöner Sponsor, doch für Piza sage ich gern Danke! Solange sie uns gutes Geld geben, kann u muss ich damit leben. Sie machen sich nur ihren Job. Gäbe es uns Verbraucher nicht, hätte Wiesenhof nicht die Möglichkeit uns in diesem Maß zu sponsoren...
 
Mich kotzt es immer mehr an! Jetzt gäbe es wieder einen besonderen Grund sich ein Trikot zuzulegen. Aber solange Werder in Kooperation mit so nem Scheiß Unternehmen arbeitet geht dass einfach nicht. :wild::kotz::motz::wand:

Dann ist das eben dein Problem ;) Schuld selbst. Es kommt auf die Raute auf der Brust an und in diesem Fall das noch Pizarro hinten drauf steht. Und wenn dir das nicht passt nur weil da Wiesenhof auf der Brust steht dann heule hier nicht rum. !!!!!!
 
Leute regt euch nicht auf!

Portas war genauso schlimm! Teure Türen aus Regenwaldholz, dazu noch gesundheitsschädlich verlackt!

Etliche Türen waren nicht artgerecht eingebaut und quietschten vor Schmerzen! Aber da redet ja heute keiner mehr drüber! Von den Treppen ganz zu schweigen! Wisst ihr wie viele Menschen die Portas-Treppen runtergefallen sind und sich schwer verletzt haben? Ein Aussteiger hat mal davon berichtet. Für die Opfer interessiert sich keiner!

Und Portas haben sich ihre Hände auch nur mit Otto Rehagel reingewaschen.

Also schimpft nicht über Wiesenhof, ihr Doppelmoralisten!
 
Zitat von Bremervörde;3171358:
Leute regt euch nicht auf!

Portas war genauso schlimm! Teure Türen aus Regenwaldholz, dazu noch gesundheitsschädlich verlackt!

Etliche Türen waren nicht artgerecht eingebaut und quietschten vor Schmerzen! Aber da redet ja heute keiner mehr drüber! Von den Treppen ganz zu schweigen! Wisst ihr wie viele Menschen die Portas-Treppen runtergefallen sind und sich schwer verletzt haben? Ein Aussteiger hat mal davon berichtet. Für die Opfer interessiert sich keiner!

Und Portas haben sich ihre Hände auch nur mit Otto Rehagel reingewaschen.

Also schimpft nicht über Wiesenhof, ihr Doppelmoralisten!

:tnx:
 
Sich über Wiesenhof aufregen und gleichzeitig jammern, wenn 1/2 Hähnchen mehr als 2,50 € kostet? Wie passt das zusammen? Letztendlich bestimmen wir als Konsumenten die Preise und somit indirekt auch die Bedingungen, unter denen die Produkte zustande kommen.

Vorher auf Wiesenhof schimpfen und sich jetzt ein Trikot kaufen, nur weil hinten drauf 14 Pizarro steht? Konsequenz sieht anders aus!
 
Mich stört am Meisten dass das dann so rüber kommt, als würde ich damit werben was ich zu Hause esse. Ich finde es ist meine Sache ob ich zu Hause Wiesenhof Produkte esse oder nicht. Dass muss ich nicht auch noch groß und breit auf meiner Brust tragen.
 
Zumal ich als Veganer einen etwas extremen Standpunkt dazu habe. Deshalb kommt es einfach nicht in Frage so ein Trikot zu tragen. Ich hoffe allerdings dass der Vertrag nicht nochmal verlängert wird.
 
Mich stört am Meisten dass das dann so rüber kommt, als würde ich damit werben was ich zu Hause esse. Ich finde es ist meine Sache ob ich zu Hause Wiesenhof Produkte esse oder nicht. Dass muss ich nicht auch noch groß und breit auf meiner Brust tragen.

das argument kannst du doch bei jedem sponsor bringen. es ist doch auch deine sache, welche automarke du fährst, welche kleidungsmarken du trägst etc.
 
Letztendlich bestimmen wir als Konsumenten die Preise und somit indirekt auch die Bedingungen, unter denen die Produkte zustande kommen.

Das sagen die Unternehmen immer, aber das ist eine ganz schwache Ausrede.

Was passiert denn, wenn die Kunden bereit wären, das Doppelte zu zahlen?

Wird das Unternehmen dann sagen: "Ok, wir haben jetzt auch das Doppelte in der Produktion zur Verfügung! Auf gehts. Bezahlt die Mitarbeiter vernünftig, verdoppelt den Platz für die Küken!"

Das wird nicht passieren. In einer Marktwirtschaft unterliegen Unternehmen nun mal dem Gesetz der Gewinnmaximierung.

Das Problem ist die fehlende Verantwortung. Verantwortung erfolgt bei Unternehmen anscheinend nur, wenn sie dem Image dient und letztendlich doch wieder Profit bringt. Aber Verantwortung aus moralischen Bewusstsein sucht man leider vergeblich.

Aber die Mär, dass der Kunde über den Preis entscheidet, ist eine ganz ganz billige Ausrede.
 
Zitat von Bremervörde;3171480:
Wird das Unternehmen dann sagen: "Ok, wir haben jetzt auch das Doppelte in der Produktion zur Verfügung! Auf gehts. Bezahlt die Mitarbeiter vernünftig, verdoppelt den Platz für die Küken!"

Es gibt ja Unternehmen, die bewusst höhere Löhne zahlen, bessere Bedingungen für Tiere schaffen und so weiter. Das muss nicht erst erfunden werden, das gibt es. Sei es in Bio-Läden oder in bei Bauernhöfen. Da hat jeder Konsument die Chance hinzugehen, ist vielleicht ein bisschen weiter weg* oder teurer, aber die Möglichkeit gibt es. Und wenn da die entsprechende Nachfrage vorhanden ist, werden sich auch mehr und mehr Unternehmen in dieser Nische einfinden. Das ist ein wesentliches Prinzip der Marktwirtschaft.

Zitat von Bremervörde;3171480:
Das wird nicht passieren. In einer Marktwirtschaft unterliegen Unternehmen nun mal dem Gesetz der Gewinnmaximierung.

Das Problem ist die fehlende Verantwortung. Verantwortung erfolgt bei Unternehmen anscheinend nur, wenn sie dem Image dient und letztendlich doch wieder Profit bringt. Aber Verantwortung aus moralischen Bewusstsein sucht man leider vergeblich.

Dem würde ich entgegenhalten, dass es eben doch Unternehmen gibt, die diese Verantwortung an den Tag legen, unabhängig von Image-Fragen. Die maximieren auch ihren Gewinn, aber unter der Einhaltung bestimmter Nebenbedingungen. Es ist also nicht so, dass Unternehmen nur so handeln, wenn sie einen guten Artikel in der Tageszeitung bekommen können. Leider sind viele dieser Unternehmen in einer Nische, da sie in Preis und Diffusion nicht mit anderen Unternehmen mithalten können, aber es gibt sie und sie können gefunden werden.



Es ist nicht eine Partei, die die Schlüssel zum Königreich hat, es sinder sogar drei:

- Unternehmen sollten von sich aus mehr Verantwortung zeigen, auch wenn die höhere Preise mit sich bringt.
- Konsumenten sollten von sich aus bereit sein höhere Preise und Transaktionskosten auf sich zu nehmen, um verantwortungsvoll zu konsumieren.
- Die Politik sollte Anreize setzen, die verantwortungsvolle Produktion und verantwortungsvollen Konsum fördern.



Jede dieser drei Gruppen hat Möglichkeiten und Pflichten zu einer Verbesserung beizutragen. Jedem, der die Verantwortung von sich auf eine oder beide der anderen Gruppen schiebt, kann man nur attestieren, dass ihm die aktuelle Situation wohl noch nicht unangenehm genug ist, um seine bisherigen Verhaltensmuster nachhaltig zu ändern. Was grundsätzlich ok ist, aber durchaus in Frage stellt, ob man dann mit erhobenem Zeigefinger voran schreiten sollte.



*Beim Faktor Distanz könnte es verantwortungsvoller sein auf diese Lebensmittel zu verzichten, wenn durch den Transport der CO2 Verbrauch zu stark steigt (blöde Reboundeffekte). Aber wenn man mit Rad oder ÖPNV unterwegs ist, ist das natürlich kein Faktor.
 
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