Abitur

Was für Stil? Schreibstil und Ausdruck? Niemals zu unterschätzen, in Geisteswissenschaften und Sprachen aber immer noch deutlich wichtiger als in der Naturwissenschaft.
 
Was für Stil? Schreibstil und Ausdruck? Niemals zu unterschätzen, in Geisteswissenschaften und Sprachen aber immer noch deutlich wichtiger als in der Naturwissenschaft.

Stil der Aufgabenstellung. Ich wr damit in Bio halbwegs überfordert, weil sowohl die Art der Quellen als auch die Aufgaben dazu sehr anders als in Chemie waren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn man über Jahre den gleichen Lehrer hat, weiß man, wie die Aufgaben strukturiert sind. Im Abi ist diese Struktur aber oftmals komplett anders, da gerade in Naturwissenschaften von Lehrern selten mit Quellen gearbeitet wird. Im Abi gehört zu jeder Aufgabe eine Quelle, aber wie die aussieht und wie die Aufgaben dazu sind, kann von Fach zu Fach grundverschieden sein, selbst, wenn die Fächer so ähnlich sind, wie Bio und Chemie.
 
Der Stil der Aufgabenstellung ist aber nicht fach-, sondern lehrerabhängig.


Und vor allem werden die Aufgaben in den Abiturprüfungen nicht von Lehrern, sondern bundeslandzentral formuliert. Da ist es als Prüfling wichtig, flexibel darauf reagieren zu können.
 
Der Stil der Aufgabenstellung ist aber nicht fach-, sondern lehrerabhängig.

Im Abi nicht ;) Nur in Rheinland-Pfalz gibt es noch kein Zentralabi. Man ist in der Regel an den Stil seines Lehrers gewöhnt. Wenn dieser nicht (wie mein Chemielehrer in den letzten beiden Klausuren) den Stil des Zentralabis kopiert, gibt es deutliche Unterschiede, an die man sich gewöhnen muss. Da helfen, wenn vorhanden, alte Abiklausuren. In der Regel ändert sich die Zusammensetzung der Komission, die die Prüfungen erstellt, nur langsam, so dass sich auch der Stil über die Jahre nur marginal ändert. Von daher ist eine Alte Abiklausur selbst dann, wenn das Thema deutich vom aktuellen abweicht, ideal zum Lernen.

Edit zu deinem Edit: Ich bin nicht blöd! Ich habe im April/Mai 2012 Abi geschrieben und wurde vorher ein Jahr lang damit vertraut gemacht.

Außerdem würde ich an deiner Stelle mal schnell zu Nobody's Perfect antworten. Eigentlich ist die Deadline abgelaufen, aber solange ich noch nichts gepostet hab, nehm ich weiter falsche Antworten entgegen.
 
Und was hast du nun anderes geschrieben als ich?

Bei dir klang das zunächst so, als würdest du denke, das Abi würde von Lehrern erstellt und dann, als würdest du mir diesen Gedanken unterstellen. Der Tipp, Altklausuren zum Lernen zu verwenden, kommt bei dir gar nicht vor.

@Flo: Das funktioniert nur, wenn die Themen identisch sind. Sonst wird das lustig, wenn ich zu Neurobiologie ne Genetikantwort schreib.
 
Vor allem ist es wichtig die Jahre zuvor schon was getan zu haben. Denn nicht allein die Abiprüfungen entscheiden über Durchschnitt und Bestehen, sondern auch die Kurse und das sollte jeder mit etwas Fleiß hinbekommen haben ;)

Fürs Abi an sich rate ich nur sich gut vorzubereiten und sich die Vorjahres-Abis anzusehen. Nicht nur wegen des Stils, sondern vor allem deshalb, weil man da wunderbar den eigenen Wissenstand überprüfen kann. Denn gerade im Abi muss man ja zu einem Thema sehr komplexes Wissen mitbringen (jedenfalls bei den geisteswissenschaftlichen Fächern).
 
Das wichtigste ist, sich nicht einzuscheißen. :D Die Abiklausuren sind eigentlich ziemlich einfach.
 
Meine Abiklausuren waren damals im Schnitt auch besser als die normalen Klausuren und ich hab eigentlich für beides nicht richtig groß gelernt. Aber manche brauchen da wohl mehr Lerninvestition...
 
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