6 - Jens Stage

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Bremen
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Leute, es wäre einfach nur dumm seinen besten und wichtigsten Spieler zu verscherbeln. Geld soll mit dem Verkauf von u.a. Coulibaly generiert werden, was ist denn daran so schwer zu verstehen.
Es ist vollkommen egal ob Stage in 2 Jahren ablösefrei wechselt. Bis dahin hat er dem Verein viel mehr gebracht, er ist kein direkter sondern ein indirekter Mehrwertspieler!
 
Und genau diese Annahme ist schlicht weg falsch!

Sie haben den Sachverhalt verstanden, leider verstehst du ihn nicht.

Ich habe in den letzten 13 Jahren unzählige Verträge verhandeln müssen, und muss mir immer wieder Verträge mit den CBC's und Kommentierungen im Nachgang durchlesen.
Auch hier ist deine Annahme und Aussage einfach nur falsch.

Im Gegensatz zu Dir habe ich die Fälle explizit dargestellt und Argumente gebracht, während Deine einzige Aussage darin besteht, meine Darstellung sein falsch, ohne dies entsprechend begründet zu haben.

Letztmalig für Dich:

Ein Vertrag kommt mit einem Angebot und einer Annahme des Angebots zustande. Erforderlich sind zwei aufeinander abgestimmte Willenserklärungen. Einzig, ein "freibleibendes" Angebot ist nicht bindend.

Hoffenheim hat ein schriftliches/telefonisches Angebot (Fax, Mail, Brief, Anruf etc.) gemacht, was die 1. Willenserklärung darstellt. Hätte Werder dem zugestimmt (2. Willenserklärung), wäre ein Vertrag zustande gekommen.

Ein Angebot darf wiederum nicht mit einer Anfrage verwechselt werden. Würde es sich um Letztere handeln, führt man tatsächlich keine Verhandlung. Eine Anfrage beinhaltet eben nur zu eruieren, ob der Spieler grundsätzlich verfügbar sei und welche Inhalte (Ablöse, Boni etc.) man sich vorstelle.

Beispiel:

Schritt 1:

Ich rufe einen potentiellen Kunden XY an und frage diesen, ob er in der 1. Juliwoche Zeit für die Implementierung eines neuen Servers habe. .

Schritt 2:

Nach der positiven Beantwortung des neuen Kunden er habe die nötige Zeit, biete ich meine Leistungen zum Betrag XYZ, inkl. Zahlungsziel etc. an Ein klassisches Angebot (1. Willenserklärung). Der Neu-Kunde ist mit meinen Konditionen nicht einverstanden und lehnt dankend ab. Das 1. Angebot ist somit hinfällig, jedoch ist jederzeit davon auszugehen, dass der Kunde mich um verbesserte Konditionen gebeten hat, die ich ihm in einem 2. Angebot (1. Willenserklärung) auch gewähre. Nun nimmt der Kunde mein Angebot an (2. Willenserklärung) und ein Vertrag kommt zustande.

Die Zeit der Angebotserstellung ist eine Verhandlung die über ein Angebot zum Vertragsabschluss führte. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob ich das telefonisch, per Mail, Zoom oder persönlich vor Ort erfrage. Wir befinden uns in keiner Verhandlung. Lediglich der Ausgang - Annahme oder Ablehnung bestimmt das Zustandekommen eines Vertrags.
 
Leute, es wäre einfach nur dumm seinen besten und wichtigsten Spieler zu verscherbeln. Geld soll mit dem Verkauf von u.a. Coulibaly generiert werden, was ist denn daran so schwer zu verstehen.
Es ist vollkommen egal ob Stage in 2 Jahren ablösefrei wechselt. Bis dahin hat er dem Verein viel mehr gebracht, er ist kein direkter sondern ein indirekter Mehrwertspieler!
Alles richtig soweit. Nur es gibt eine zweite Seite der Medaille: JS will weg. Er sucht eine neue Herausforderung. Sein Berater verdient mit und zwar mehr bei einem Verkauf. Vertraglich ist Werder in der Vorhand. Abwarten. Aber kein Spieler ist bei Werder unverkäuflich und unersetzbar zudem.
 
Nur zu sagen, dass er in 2 Jahren ablösefrei gehen könnte, ist für mich irgendwie naiv gedacht. Das würde ja bedeuten, dass er die nächsten zwei Jahre keinen finanziellen Wert für uns hätte. 14 Mio. ist er für uns die nächsten zwei Jahre mit Sicherheit wert.
Ich sehe es eher als "naiv gedacht" an, dass Jens in den nächsten beiden Jahren "mit Sicherheit" eine vergleichbare Leistung abruft.

Was ist denn an dieser reinen Vermutung und Hoffnung deinerseits sicher?

Inwiefern ist er in den nächsten beiden Jahren "mit Sicherheit" für uns 14 Mio. wert?

Mit welcher "Sicherheit" war denn Mbangula bisher sein Geld wert?

Mit welcher "Sicherheit" war Mitch letzte Saison sein Geld wert?

Es gibt einfach keine Sicherheit im Leistungssport.

Wir sind jede Saison auf Transfereinnahmen angewiesen. Und wir alle durften die letzten Jahre feststellen, welche tatsächliche Nachfrage nach unseren Spielern besteht. Richtig, so gut wie gar keine. Und sobald tatsächlich mal ein realistisches Angebot eingeht, müssen wir uns damit beschäftigen. Dabei spielt es dann auch keine Rolle, um welchen Spieler es sich handelt.

Wir können nicht einfach hoffen, dass Jens auch zukünftig diese Leistung abruft und auch noch seinen Vertrag verlängert. Eventuelle 14 Mio. einfach entgehen lassen? Wirklich?

Wir sind von solchen Einnahmen leider abhängig.
 
Alles richtig soweit. Nur es gibt eine zweite Seite der Medaille: JS will weg. Er sucht eine neue Herausforderung. Sein Berater verdient mit und zwar mehr bei einem Verkauf. Vertraglich ist Werder in der Vorhand. Abwarten. Aber kein Spieler ist bei Werder unverkäuflich und unersetzbar zudem.
Das habe ich auch schon geschrieben, bei uns ist niemand unverkäuflich, absolut d'accord. Den Rest wird die Zukunft zeigen.
 
Im Gegensatz zu Dir habe ich die Fälle explizit dargestellt und Argumente gebracht, während Deine einzige Aussage darin besteht, meine Darstellung sein falsch, ohne dies entsprechend begründet zu haben.

Letztmalig für Dich:

Ein Vertrag kommt mit einem Angebot und einer Annahme des Angebots zustande. Erforderlich sind zwei aufeinander abgestimmte Willenserklärungen. Einzig, ein "freibleibendes" Angebot ist nicht bindend.

Hoffenheim hat ein schriftliches/telefonisches Angebot (Fax, Mail, Brief, Anruf etc.) gemacht, was die 1. Willenserklärung darstellt. Hätte Werder dem zugestimmt (2. Willenserklärung), wäre ein Vertrag zustande gekommen.

Ein Angebot darf wiederum nicht mit einer Anfrage verwechselt werden. Würde es sich um Letztere handeln, führt man tatsächlich keine Verhandlung. Eine Anfrage beinhaltet eben nur zu eruieren, ob der Spieler grundsätzlich verfügbar sei und welche Inhalte (Ablöse, Boni etc.) man sich vorstelle.

Beispiel:

Schritt 1:

Ich rufe einen potentiellen Kunden XY an und frage diesen, ob er in der 1. Juliwoche Zeit für die Implementierung eines neuen Servers habe. .

Schritt 2:

Nach der positiven Beantwortung des neuen Kunden er habe die nötige Zeit, biete ich meine Leistungen zum Betrag XYZ, inkl. Zahlungsziel etc. an Ein klassisches Angebot (1. Willenserklärung). Der Neu-Kunde ist mit meinen Konditionen nicht einverstanden und lehnt dankend ab. Das 1. Angebot ist somit hinfällig, jedoch ist jederzeit davon auszugehen, dass der Kunde mich um verbesserte Konditionen gebeten hat, die ich ihm in einem 2. Angebot (1. Willenserklärung) auch gewähre. Nun nimmt der Kunde mein Angebot an (2. Willenserklärung) und ein Vertrag kommt zustande.

Die Zeit der Angebotserstellung ist eine Verhandlung die über ein Angebot zum Vertragsabschluss führte. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob ich das telefonisch, per Mail, Zoom oder persönlich vor Ort erfrage. Wir befinden uns in keiner Verhandlung. Lediglich der Ausgang - Annahme oder Ablehnung bestimmt das Zustandekommen eines Vertrags.
Letztmalig für dich, es hat KEINE Verhandlung stattgefunden. Du verrennst dich in beispielhaften Argumentationsketten die weder vergleichbar noch zutreffend sind.
Dein ganzer Post zeigt nur eins, dass du die Materie nicht verstehst und keine Ahnung davon hast, deswegen gehe ich ich auch nicht weiter darauf ein.
 
Ich sehe es eher als "naiv gedacht" an, dass Jens in den nächsten beiden Jahren "mit Sicherheit" eine vergleichbare Leistung abruft.

Was ist denn an dieser reinen Vermutung und Hoffnung deinerseits sicher?

Inwiefern ist er in den nächsten beiden Jahren "mit Sicherheit" für uns 14 Mio. wert?
Man kann sowas natürlich schwer in Zahlen ausdrücken, das ist klar. Vor allem kann niemand beweisen, welchen Anteil ein einzelner Spieler nun am Gesamtergebnis hat. Das wird man intern irgendwo abschätzen.
Ich würde das daher einfach mal aus einer anderen Perspektive sehen. Sind 14 Mio.€ viel Geld für einen Spieler, wenn du dir sicher bist, dass er 10 Tore pro Saison macht? Wohl kaum. "Relativ" sichere 10 Tore pro Saison kriegst du nicht unter 20 Mio.€.
Umgekehrt ist Stage für Hoffenheim auch kein "der schießt sicher 10 Tore", also auch keine 20 Mio. wert. Für uns eben schon, weil wir den Spieler kennen und einschätzen können.

Mit welcher "Sicherheit" war denn Mbangula bisher sein Geld wert?
Die Sicherheit kommt bei Mbangula nur durch sein Alter. Der war kein hohes Risiko, weil wir ihn immer noch verkaufen könnten mit geringem Verlust.

Du hast Recht, eine Sicherheit gibt es nicht. Da bin ich voll bei dir. Aber einen eigenen Spieler kann man immer viel besser einschätzen als einen Neuzugang. Insofern ist die Bereitschaft zu "investieren" bei verdienten Spielern deutlich höher als bei Neuzugängen, die komplette Wundertüten sind.


Auch teile ich grundsätzlich deine Ansicht, dass wir Spieler verkaufen müssen. Ich habe ja sogar befürwortet, dass man Stage verkauft. Aber nicht für 14 Mio., sondern für deutlich mehr, sagen wir mal 17-18+Boni.
 
Die Sicherheit kommt bei Mbangula nur durch sein Alter. Der war kein hohes Risiko, weil wir ihn immer noch verkaufen könnten mit geringem Verlust.
So wie die "Sicherheit" bei Alvero?

Er war beim Kauf i.H.v. ca. 5 Mio. auch erst 22 Jahre alt.

Heute können wir froh sein, wenn wir noch 1 Mio. für ihn geboten bekommen.

Das nenne ich nicht "geringen Verlust".

Und noch so eine Saison von Mbangula und der Marktwert wird richtig nach unten gehen, auch in seinem Alter.
 
Ich bin evtl etwas langsamer als die Experten hier, aber kann mir jemand erklären warum Stage nicht zu verkaufen auf lange Sicht besser für Bremen ist?

Wenn wir Stage jetzt nicht zu Geld machen und er am Ende seines Vertrages geht, müssen wir doch immer noch einen Ersatz für ihn holen, nur haben wir dann keine Kohle für ihn bekommen um diesen Ersatz auch zu finanzieren.

Die erste Frage müsste zunächst lauten, Spieler welchen Alters man möglichst in der Mannschaft behalten möchte. Betrachtet man die Extreme Coulibaly, Backhaus und Stage, müsste man von einem Kader zwischen 22 und 29 Jahren ausgehen, die man unter normalen Umständen nicht verkaufte (Ausnahmen gibt es immer), während die ganz jungen und diejenigen Spieler mit ihren "letzten" Verträgen, durchaus schnellstmöglich verkaufen sollte.

Bei Coulibaly würde also die Hoffnung auf eine tolle Entwicklung den Preis treiben, während bei einem bereits jetzt tollen Spieler, die letzte Verkaufsmöglichkeit genutzt werden könnte. Betrachtet man diese Vorgehensweise aus kaufmännischer Sicht, würde man vermutlich genau so handeln müssen, um dem Verein die dringend benötigten finanziellen Mittel zu garantieren.

Andererseits handelt es sich bei Werder Bremen nicht um eine Bank, sondern einem Fußballverein (nicht nur), dessen ureigenste Aufgabe in der besten Unterhaltung seiner Fans, sowie den Gewinn möglichst vieler Trophäen beinhalten (sollte).

Man stelle sich vor, Stage würde bis zum Ende seines aktuell laufenden Vertrags weiterhin 10 Tore pro Saison erzielen, aufopfernd für die Mannschaft kämpfen und vom Verletzungspech verschont bleiben - wie würde man diese Werte die in der Zukunft liegen, mit einem möglichen Verkaufserlös von ca. 14 Millionen EUR in der Gegenwart verrechnen wollen ? Nehme wir an, Stage wäre letztes Jahr zu dem besagten Erlös verkauf worden und hätte damit den Mbangula Transfer und ein paar Kleinigkeiten finanziert. Würde man das aus heutiger Sicht einen erfolgreichen Deal nennen, oder müsste man nicht nachträglich feststellen, dass der Spieler deutlich wichtiger für das Gesamtergebnis (Klassenerhalt) war ?

Man weiß es nicht, aber der Verkauf von wirklich wichtigen Spielern ist deutlich näher mit einem weiteren Verfall der Mannschaftsleistung verbunden, als es die schön klingenden Millionen kompensieren könnten.

Ich würde Stage lieber behalten wollen.
 
So wie die "Sicherheit" bei Alvero?

Er war beim Kauf i.H.v. ca. 5 Mio. auch erst 22 Jahre alt.

Heute können wir froh sein, wenn wir noch 1 Mio. für ihn geboten bekommen.

Das nenne ich nicht "geringen Verlust".

Und noch so eine Saison von Mbangula und der Marktwert wird richtig nach unten gehen, auch in seinem Alter.
Dem widerspreche ich nicht. Alvero war ein Fehlkauf.
Mbangula könnte einer werden, aber aktuell ist er es nicht.

Aber weiß auch gar nicht, was das nun mit Stage zu tun hat. Stage hat bereits nachgewiesen, welchen Wert er für die Mannschaft hat.
Natürlich kann auch er nächste Saison einbrechen. Das muss man immer abwägen, was man für wahrscheinlicher hält.
Da dürften Fritz und co. schon wissen, was sie nächste Saison vorhaben und welche Rolle Stage spielen soll. Wir können das nicht wissen.

Aber das ist der Punkt bei Führungspersönlichkeiten. Können sie Entscheidungen treffen? Egal welche Entscheidung man in dieser Sache trifft, man muss sie klar treffen und dann auch dazu stehen, auch wenn es am Ende schief geht. Wischiwaschi-Entscheidungen zeugen von schlechter Führung. Und zu solchen Entscheidungen gehören für mich auch Wischiwaschi-Verhandlungen ohne klare Stellung. Da verlieren wir am Ende.
 
Aber eigentlich ist diese ganze Debatte ja ohnehin nur Sommerloch. Bisher gab es kein nennenswertes Angebot, von daher erübrigt sich eigentlich jede Diskussion. Von den 14 Mio. Marktwert ist Hoffenheim meilenweit entfernt und da wird man auch nicht mehr landen. Erst 9, dann 11, wenn überhaupt noch was kommt, dann vermutlich 12-13 und da sind Boni schon eingerechnet von mir. Boni, die wohl eher Risiko sein dürften. Weiterverkaufsklausel macht keinen Sinn, Einsatzboni gibt es nur bei sehr jungen Spielern und in Europa wird Hoffenheim nichts groß reißen. Und ob sie in der kommenden Saison wieder Europa erreichen, ist ebenso fraglich. Wir reden also von Ablösen zwischen 8 und 10 Mio.€, die Hoffenheim da geboten hat. Naja.
 
Das stimmt so nicht. Sie haben halt die letzten Jahre extrem schlecht gewirtschaftet. Speziell die 8 Jahre FB haben hier ihre Spuren hinterlassen. Sie müssen ihre Zinsen bedienen und Dividende (siehe Anleihen) ausschütten. Viel Handlungsspielraum ist da nicht.
Insofern werden sie JS nolens volens verkaufen müssen. Aber nicht zu Dumpingpreisen. Warten wir doch einfach mal ab. Vielleicht kommt noch Jemand aus der PL und will ihn erwerben? Wir haben den 5.6. und manchen glauben, dass nun Alles in Stein gemeißelt ist.
Na ja wenn Coulibaly noch geht oder auch Friedl oder Schmid dann können se schon Ihre finanziellen Verpflichtungen bedienen, ohne das ich auch nur die geringste Ahnung habe, wie viel das ist und wann das zu erledigen ist. Interessiert mich auch wenig. Was ich weiß ist das integratives Management genau das heißt, die Finanziellen Gegebenheiten und die sportlichen Herausforderungen gegeneinander abzuwägen und dann einen Weg zu gehen.

Und der Weg kann nur heißen "Stage bleibt". Die finanziellen Gegebenheiten müssen anders gelöst werden. Mein Satz mit der Angst ist begründet. Werder kommuniziert und strapaziert seit Jahr(zehnten)en das Thema Finanzen. Na klar ist bei den Verantwortlichen und den Auflagen des AR´s IMMER der "Sayety first"-Impuls im Kopf und alles andere bereitet den Verantwortlichen Kopfschmerzen.

Gleichwohl sieht man die sportliche Stagnation bzw. diese Saison sogar sportlicher Niedergang. Ganz ehrlich, Jens Stage ´s sportlicher Wert ist höher einzuschätzen, als das kurzfristige Aufatmen und Haken an Auflagen machen, zumal man noch andere Möglichkeiten zum Verkauf hat.
Und ich sage es nochmal, es ist nicht so das Fritz uns bisher nur mit Volltreffern versorgt hat bei Transfers.

Also wenn man Stage verkauft und man wird das Geld ja nicht 1 zu 1 wieder reinvestieren, weil sonst bräuchte man ihn ja nicht verkaufen, -...... wie hoch ist dabei die Chance das Fritz nen Billigheimer findet, der Jens Stage ersetzt? Das liegt im Minusbereich ....

Stage hat darüber hinaus auch noch eine Signalwirkung. Ist Derby Held, Identifikationsfigur, vertritt professionelle Werte und kann junge Leute führen. Und den geben wir ab nach Hoffenheim? Stage war letzte Saison einer der wenigen "Echten" Profis die wir hatten, unter einer Menge von Amateuren, die aber professionell bezahlt werden. Nicht verkaufen ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre schön wenn mir das jemand logisch erklären könnte und mir aufzeigen kann wo mein Denkfehler liegt.
Zwar hat die SV Werder Bremen GmbH & Co. KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) Unternehmensanleihen herausgegeben, die an der Börse Frankfurt gehandelt werden. Knapp 6 Prozent Zinsen. Dafür müssen Gewinne her.

Aber bei Stäje geht es um Fußball. Laut Otto eben auf dem Platz. Mal ab von der vermaledeiten Saison: Wir wollen besser performen, um "oben" wieder Anschluss zu bekommen und das geht nicht mit der Geld-Affenschaukel (Bremen ist nicht in der PL) sondern mit erfolgreichem Fußball auf dem Platz. Dafür brauchen wir Jens. Nachwuchs ist mit viel Talent da, was durch Bauchhaus zu mindestens so viel Schotter brachte wie das zu ermöglichende und Entsprechende bei Stäje bringen könnte. Geht Coulibaly für ähnliche Summe, haben wir keine Not bei Stäje und er kann als "Chef" mit neuen und guten Talenten für guten und erfolgreichen Fußball(darum geht es!) sorgen.
 
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