Ist ja nun auch keine vollkommen unerwartete Antwort, sondern ein Fakt. Ein Fußballer, der sich outet, kann quasi seine Karriere an den Nagel hängen. Selbst wenn die meisten Kollegen es akzeptieren und die eigenen Fans, die gegnerischen Fans und vor allem streng katholische Mit- oder Gegenspieler werden das nicht tolerieren.
Ich glaube als starke Persönlichkeit und wenn es gleich 3 oder 4 Spieler sind, geht es! Wer schwul ist, kann damit leben, immer wieder von ewig Dummen angemault zu werden.
Ich glaube es ginge sich zu outen, wenn es nur um den Faktor "Publikum" geht:
1. Die Struktur des Publikums hat sich verändert und ist toleranter geworden, selbst die "KURVEN".
2. Die Gesellschaft zeigt, dass es geht... geoutete Schwule, wo man auch guckt, Lehrer, Politiker, Ärzte und und und. UND? Nichts, wenn sie gut sind, indem was sie tun, achtet man sie!
3. Wenn es mehrere Spieler sind (und glaub mir, es gibt sie), dann kennen sie sich auch und können das gemeinsam machen.
4. Nach der Enke-Tragödie sollten selbst "Machos" etwas toleranter geworden sein. Und Beleidigungen, gegen was auch immer, mussten Spieler leider schon immer ertragen..
Der einzige Faktor der evtl. dagegen spricht ist die Mannschaft und ihre Reaktion, dass kann ich einfach nicht einschätzen...
Ob man sich outen will oder nicht bleibt natürlich eh jedemanns eigene Sache und es interessiert mich auch nicht, wer schwul ist und wer nicht. Aber wer sich mit seinem "Geheimnis" unwohl fühlt und denkt/weiß, es ginge/geht vielen auch so, der sollte es machen.
Im Rugby ging es auch... und das ist nicht grad eine "zärtliches Spiel" und Umfeld...
Beeil dich, sonst bewerbe ich mich


so aufgerissen hat wie Wiese. Der Tim, das ist großes Kino.


Redet Löw überhaupt über Wiese?