Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

:beer:

Sehr schön geschrieben. V.a. weil die Leute jetzt nicht wieder auf das Argument aufspringen können, man dürfe nix schlechtes sagen, da KATS alles besser wüßten.

Kritik ist o.k., dass mache ich ja auch sehr gerne, aber dieses heraufbeschwören von endlosen Tälern hatte bislang NIE richtig gelegen.

Und denen, die v.a. die letzten 2 1/2 Jahre negativ sehen, kann ich mittlerweile kaum ernst gegenübertreten. Deren Verhalten ist nur mit völliger Irrationalität zu erklären.
 
Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen.
Interessante Sichtweise. Soweit, so gut. Allerdings sollten die, die so argumentieren, das dann nicht nur für den Trainer, sondern auch für die Spieler gelten lassen, oder? Komischerweise ist das bei einigen, die Generalamnestie für den Coach fordern, umgekehrt bei den Spielern nicht mal ansatzweise der Fall.
Bei der Frage, inwieweit aus top-Leistungen in der Vergangenheit ein Vertrauen auf ebensolche bzw. zumindest ähnlich ansprechende Leistungen in der Zukunft entstehen kann, wird man "naturgemäß" die Betrachtung von Trainern und Spielern nur bedingt vergleichen können. Auch wenn z.B. unvergessen bleiben wird, mit welchem Tempo und welcher Dynamik Ailton uns in der Meistersaison 2003/04 verzückt hat, wird man daraus wohl nicht die Erwartung ableiten, dass er dies heute immer noch könnte. Da ist bei den aktiven Profis ja leider immer auch ein wenig der Alterungsprozess zu berücksichtigen. Für einen Trainer gilt dieses so nicht - jedenfalls erst in sehr viel späteren Jahren (wie einige Beispiele erfolgreicher "Trainer-Opi's" zeigen).

Dein Vergleich hinkt weiterhin deswegen gewaltig, weil man einen sich in einer Formkrise befindlichen, verdienten Spieler durchaus mal für ein paar Spiele aus der Mannschafft nehmen kann, einen Trainer, der eine schlechte Phase hat, jedoch nicht. Es ist also bestimmt kein Widerspruch, wenn man dafür plädiert, einem ansonsten eigentlich guten Spieler einmal eine kurze "Auszeit" zu verordnen, während man bei der Position des Trainers auch dann nicht für einen Wechsel plädiert, wenn er gelegentlich mal ein unglückliches Händchen mit Aufstellung, Taktik, Auswechselungen etc. hatte (aus rückwärtiger Sicht).

Ansonsten gelten - jedenfalls für mich - durchaus die gleichen Maßstäbe. Auch Spieler erwerben bei mir durch gute Leistungen in der Vergangenheit einen Vertrauensvorschuss bzw. "Kredit" für die Zukunft (jedenfalls, solange nicht alterbedingt das Ende der Karriere in Sicht ist). Je nachdem, über welchem Zeitraum mich da einer begeistert hat und wie lange die letzte Begeisterung zurückliegt, bemisst sich der Kreditrahmen. Aktuell haben (bei mir) wohl Naldo, Claudio Pizarro und Per Mertesacker die größten Kreditrahmen, was das "über Fehler bzw. schlechte Tage Hinwegsehen" angeht.

Naja - und um auf den Trainer zurückzukommen. Dessen "Kreditrahmen" ist (bei mir) wirklich sehr groß, wobei er meiner Meinung nach in dieser Saison noch gar nichts davon in Anspruch genommen hat - ganz im Gegenteil. Nach meiner Meinung hat er die schwierige Umbruchsituation zu Beginn dieser Saison sehr gut gemeistert.
Im übrigen sehe ich bei TS auch noch lange keine "Altersprobleme". Mindestens bis er so alt ist wie sagen wir mal "Schwupp-die-Jupp" sollte er uns erhalten bleiben. So "spannend" und interessant regelmäßige Trainerwechsel auch sein mögen - ich brauche sowas nicht. Jedenfalls nicht, solange TS noch etwas bewegen kann - und das macht er absolut.
 
Und denen, die v.a. die letzten 2 1/2 Jahre negativ sehen, kann ich mittlerweile kaum ernst gegenübertreten. Deren Verhalten ist nur mit völliger Irrationalität zu erklären.

klar, aber wenn man z.B. sieht, wie Startrainer Mick seit jeher Naldo und Marin übermäßig kritisiert, aber Rosi, Vranjes und Boro noch in der Sommerpause über den grünen Klee gelobt hat, sollte man auch hier im Schaaf thread nicht alles ganz so heiß kochen... ;)
 
Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen. Die vergesse ich bestimmt auch dann nicht, wenn in Mainz 0:2 vereiert werden sollte (z.B. durch 2 Fernschusstore des Östereichischen Spielmachers ...). In den ganzen vergangenen Jahren haben hier Leute bei jeder Krise den stetigen Abwärtstrend heraufbeschworen - bislang ohne Erfolg. Da schafft es TS doch tatsächlich immer wieder, mit ständig wechselndem Personal und verschiedensten anderen Widrigkeiten am Hacken erfolgreichen und zum Großteil auch attraktiven Fußball anzubieten. Ich sehe da keinen stetigen Abwärtstrend. Vielmehr habe ich großes Vertrauen darin, dass uns eine kontinuierliche Weiterarbeit von TS auch in der Zukunft noch einige Erfolge bringen wird.

Also um hier eventuellen Missverständnissen vor zu beugen, will ich vorab eines klar stellen. Weder beschwöre, noch prongostiziere ich hier ein sportliches Ultima des Vereins, in gleich welcher Hinsicht.

Ja auch ich erachte Thomas Schaaf, ja die gesammte Führungsriege als ein erfolgreiches und gelungenes Pendant zur Tradition des Vereins selber. Desweiteren habe ich, weder dem Trainer noch den Verantwortlichen, jegliche Kompetenz streitig zu machen ersucht.

Außerdem "Pfeife" ich nicht auf die errungenen Erfolge und/oder ignoriere sie gar. Sehr gern schau ich mir hin und wieder mal ein Spiel, bspw. gegen Inter an und erfreu mich, ob des Dargebotenen, sei es das Spiel der Mannschaft und/oder das einiger Spieler.

DOCH:

Bsp. Chopin wäre heute kein Chopin, wäre ER des Lobes ob seiner frühen Etüden gesättigt gewesen - Wie kann man sich über Lob und Annerkennung freuen wenn dies' Lob und diese Annerkennung von Leuten kund getan wird, welche man selber nicht loben kann?

Nicht auszudenken was geschehen wäre, würde man sich im Trainerstab und in der Mannschaft, derart mit "Gewesenem" salben und streicheln wie das manch Einer hier zu tun pflegt.

Es ist auch nicht an dem, dass ich Euren Meinungen nichts abgewinnen kann - im Gegenteil, wenn dies in einer Weise geschieht, wie sie Paul Tergat und Loddar hier vortragen , kann und will ich dem nicht widersprechen, wenngleich ich sie nicht in Jedem Punkt zu teilen vermag.
 
Wie kann man sich über Lob und Annerkennung freuen wenn dies' Lob und diese Annerkennung von Leuten kund getan wird, welche man selber nicht loben kann?

Oder um es anderst zu Formulieren:

Der Fan, der im ALDI Regale einräumt, sich Jahre nach der Meisterschaft auf den Leistungen eines Micoud oder sonstwem, einen ru..ter holt, kann doch unmöglich der Gradmesser des Anspruchs meiner sportlichen Zukunft sein.

Ich zumindest würde meine Ansprüche, an mich selber, weniger an Jenen orientieren die des Lobes ob meiner Erfolge nicht satt werden, als an Jenen die mir zum Vorbild gereichen weil sie zu den Besten der Besten gehören.

Wie gesagt ist eine persönliche Einstellung.:beer:
 
Zitat von Lothar Matthäus;894988:
Baumann verfügte immer noch über ein exzellentes Stellungsspiel, war variabel einsetzbar und vor allem zuverlässig. Aber die tödlichen Vertikalpässe spielte er leider auch nicht mehr - sei es, weil die Spielverlagerung es nicht zuließ, sei es, weil es kaum entsprechende Anspielstationen mehr gab.
Eine Mischung aus beidem, würde ich mal sagen. Gespielt hat er es öfter noch - auch diese angesprochene, schnelle Spielverlagerung mit einem öffnenden Pass/Diagonalball beherrschte Baumann nach wie vor, nur verlief dieses Überraschungsmoment zu oft im Sande, aufgrund der Nebenleute, die er hatte. Insbesondere mit Diego in der Horizontale war das praktisch nicht mehr in der Form umsetzbar und erfolgversprechend wie früher.

@Paul Tergat, @Karlotto
Einen Vertrauensvorschuss hat TS immer noch bei jedem hier, glaube ich. Es war ja bei all diesen Kritiken auch kein Beitrag dabei, soweit mir das aufgefallen ist, der den Kopf des Trainers forderte. Auch stellt niemand die Erfoge in Frage. Viel mehr gibt es dieses Aneinanderreiben von zwei verschärft gegensinnigen Fraktionen deshalb, weil a) die einen glauben, konstruktive Kritik zu schreiben, mal sachlich und auch mal unsachlicher Natur, mal emotional, mal weniger, was zu werten letztlich Interpretations- und Ansichtssache ist und b) die anderen meinen, das Ganze, egal wie gut gemeint oder nicht gut gemeint es ist, alles sofort im Keim ersticken zu müssen und nicht mal ansatzweise Gegenargumente zulassen. Schlussendlich kommt so keine sinnvolle Diskussion bei raus. Wenn der Thread allein dafür geschaffen wurde und "Fantum" sich allein darüber definiert, alle zwei Jahre nach Vertragsverlängerungen oder nach einem Saisonende, egal wie, alles mit mit Glückwunsch-smileys zu überschütten und "100% Thomas Schaaf" im Chor zu singen, stellt sich zumindest für mich die generelle Frage nach dem Zweck dieser schriftlichen Konversation.

Leider ist dadurch die eingangs erwähnte taktische Top-Leistung im Spiel gegen Leverkusen wieder mal auf der Strecke geblieben.
 
Wenn der Thread allein dafür geschaffen wurde und "Fantum" sich allein darüber definiert, alle zwei Jahre nach Vertragsverlängerungen oder nach einem Saisonende, egal wie, alles mit mit Glückwunsch-smileys zu überschütten und "100% Thomas Schaaf" im Chor zu singen, stellt sich zumindest für mich die generelle Frage nach dem Zweck dieser schriftlichen Konversation.
ganz ehrlich: beinahe jegliche konversation im internet hat keinen zweck. das gerede hier wird nichts ändern, da es weder bei ts noch bei ka ankommt. genauso ist es bei den ganzen musik- politik- undwasessonstnochallesgibt-foren: man kann stundenlang darüber reden, was man von seiner lieblingsband erwartet, bringen wird es nichts. wenn dir diese disskussionen spaß oder du gefallen daran findest, dich hier als experte oder sonst etwas zu profillieren, dann bitte, das ist der ganze zweck. es ist als zeitvertreib ebenso sinnvoll oder sinnlos wie das spielen von computerspiels. es hat keinen zweck. was ja nicht negativ sein muss. lächerlich wird es nur dann, wenn (tut mir leid) du und einige andere versuchen den eindruck zu erwecken (auch wenn mans nicht direkt ausspricht, man trägt eine gewisse attitüde nunmal mit sich herum), etwas besser zu wissen als die verantwortlichen für den verein, dh, wenn leute beginnen sich einzubilden, sie könnten ein spiel besser beurteilen als ts oder ka, die sich den ganzen tag mit nichts anderem beschäftigen UND einen sehr viel tieferen einblick in die matierie haben. man kann noch so intelligent sein und noch soviel von fussball verstehen, aber keiner kommt daran vorbei, dass niemand, auch nicht du, einsicht in die arbeit des vereins hat. um es noch mal auf den punkt zu bringen: diese diskussionen haben keinen zweck und dienen einzig dem zeitvertreib und das klima wäre deutlich angenehmer, wenn jeder die oben beschriebene einsicht hätte. aber ich denke, dafür laufen hier zu viele große egos herum.

seis drum

edit
ein satz wie "Leider ist dadurch die eingangs erwähnte taktische Top-Leistung im Spiel gegen Leverkusen wieder mal auf der Strecke geblieben." zeugt einfach nicht, sooft du es auch versuchst, nicht von deinem sachverstand, sondern einzig von deiner maßlosen selbstüberschätzung.

edit2
und was soll das ganze gerede von wegen werder sei nicht variabel, ts versuche immer nur, sein sytem durchdrücken, komme was wolle? mit solchen polemischen, viel zu einfach, und schlichtweg unwahren äusserungen disqualifizierst du dich in meinen augen selbst.
 
Eine Mischung aus beidem, würde ich mal sagen. Gespielt hat er es öfter noch - auch diese angesprochene, schnelle Spielverlagerung mit einem öffnenden Pass/Diagonalball beherrschte Baumann nach wie vor, nur verlief dieses Überraschungsmoment zu oft im Sande, aufgrund der Nebenleute, die er hatte. Insbesondere mit Diego in der Horizontale war das praktisch nicht mehr in der Form umsetzbar und erfolgversprechend wie früher.

Meine Rede.
@Paul Tergat, @Karlotto
Einen Vertrauensvorschuss hat TS immer noch bei jedem hier, glaube ich. Es war ja bei all diesen Kritiken auch kein Beitrag dabei, soweit mir das aufgefallen ist, der den Kopf des Trainers forderte. Auch stellt niemand die Erfoge in Frage. Viel mehr gibt es dieses Aneinanderreiben von zwei verschärft gegensinnigen Fraktionen deshalb, weil a) die einen glauben, konstruktive Kritik zu schreiben, mal sachlich und auch mal unsachlicher Natur, mal emotional, mal weniger, was zu werten letztlich Interpretations- und Ansichtssache ist und b) die anderen meinen, das Ganze, egal wie gut gemeint oder nicht gut gemeint es ist, alles sofort im Keim ersticken zu müssen und nicht mal ansatzweise Gegenargumente zulassen. Schlussendlich kommt so keine sinnvolle Diskussion bei raus. Wenn der Thread allein dafür geschaffen wurde und "Fantum" sich allein darüber definiert, alle zwei Jahre nach Vertragsverlängerungen oder nach einem Saisonende, egal wie, alles mit mit Glückwunsch-smileys zu überschütten und "100% Thomas Schaaf" im Chor zu singen, stellt sich zumindest für mich die generelle Frage nach dem Zweck dieser schriftlichen Konversation.

Leider ist dadurch die eingangs erwähnte taktische Top-Leistung im Spiel gegen Leverkusen wieder mal auf der Strecke geblieben.

Genau das nervt derbst: Nach Deiner Version, bist Du an einer sachlichen Diskussion interessiert, während Andere, ich nenne Paul Tergat und mich exemplarisch, als unkritische Verteidiger des Schaaf-tums diffamierst, die jede kritische Diskussion im Keim ersticken.

Wie soll nach einer solchen Darstellung wie die Deinige, eine Grundlage für eine sachliche Diskussion geschaffen werden? Indem Du kritische Töne per se als sachlich ansiehst und andere Meinungen, als Smilie klickende Schaaf-Groupies bezeichnest, untergräbst Du Dein möglicherweise sogar ehrenhaftes Ansinnen selbst und Du wirst die Diskussion nicht auf das Niveau heben, das Du selbst für Dich beanspruchst.
 
Gibts noch diese "Fuxx" Wahl? man sollte sie relaunchen. Hier gibts n paa Kandidaten, die sich den Titel "Taktik-Fuxx" verdient hätten.
Falls nicht: Immer weitermachen. Sehr erheiternd.
 
@ Lothar Matthäus

Ich habe, auch wenn ich wie Mick_666 zu der eher kritischen Fraktion gehöre (so daß man mir evtl. eine Parteilichkeit attestieren könnte), ehrlich gesagt nicht den Eindruck, daß Mick_666 andere Meinungen untergräbt, sondern das er sie „nur“ argumentativ erwidert. Abgesehen davon hat die Definition „Meinungen untergraben“ imho eine ähnliche Bedeutung wie „andere Meinungen nicht akzeptieren“, und das darf a) nicht die Grundlage einer sachlichen Diskussion sein und kann b) den Eidnruck erwecken, daß derjenige, der die Definition „Meinungen untergraben“ verwendet, die Gegenargumente fehlen, ohne das ich das hier jemanden in irgendeiner Art und Weise unterstellen möchte.

Äußerungen wie „unkritische Verteidiger des Schaaftums“ oder „ Smilie klickende Schaaf-Groupies“ sind einer sachlichen Auseinandersetzung zwar nicht dienlich, aber die Angehörigen der kritischen Fraktion werden auch gerne mal Äußerungen wie „Erfolgsfan, geh doch zum FC Bayern“ „Schwarzseher“ usw. tituliert, so daß man diese, solange es nicht in Beschimpfungen oder Beleidigungen ausartet und die sachliche Argumentation deutlich im Vordergrund steht, nicht überbewerten sollte.

Unterm Strich wünschen wir uns doch alles das gleiche, sprich daß unser SV Werder Bremen möglichst erfolgreich ist - oder wie es unser Ex-Kanzler Helmut Kohl definierte: wichtig ist das, was hinten raus kommt.

:beer:
 

Diese von mir fett markierten Zeilen belegen aber leider, auf welchem Brett Mick surft.

Möglicherweise beruht diese unglückliche Aussage auch auf ein Missverständnis meinerseits.

Dennoch bleibt ein Eindruck der Respektlosigkeit, wenn man der Gegenseite vorwirft, unkritisch ggü. allen Handelns zu sein, sobald man die Kritik hinterfragt, bzw. sie relativiert. Wenn man schon Argumente austauscht, dann bitte auf Augenhöhe und mit dem nöotwendigen gegenseitigen Respekt (der in den allermeisten Fällen bei Mick vorhanden ist - nur hier eben nicht).

Auch der Vorwurf der Schwarzmalerei oder der freundliche Hinweis, woanders hingehen zu müssen, wenn dort alles besser sei, ist natürlich fehl am Platze. Daher sollten alle Seiten versuchen, Persönliches vom Sachlichen zu trennen.


Unterm Strich wünschen wir uns doch alles das gleiche, sprich daß unser SV Werder Bremen möglichst erfolgreich ist - oder wie es unser Ex-Kanzler Helmut Kohl definierte: wichtig ist das, was hinten raus kommt.

Aber sicher. Dass die Wahl der Mittel dabei unterschiedlich sein kann, ist doch vollkommen klar. Frach ma K. H. Schreiber :D

Läge uns der Erfolg des Vereins nicht so am Herzen, wären doch nicht alle mit Herzblut so sehr bei der Sache und würden unseren jeweiligen Standpunkt nicht derart verteidigen. :beer:
 
Unglaublich, was ein gut gemeinter Versuch, die Sache zu schlichten und möglichst zu beenden, hier trotzdem wieder hervorgerufen hat. Wenn ein Absatz mit sogar selbstkritischem Eingeständnis und der Erläuterung von eventuellen Gründen für die sich versteifenden Diskussionsparteien am Ende als "Respektlosigkeit" gewertet, dazu noch mit dem Zusatz "man würde auf einem gewissen Brett surfen" versehen wird, spricht das schon Bände. Und wenn dann noch der Verweis auf Beitrag 10287, explizit geschrieben wegen eines Spieles, wo Werder nun wirklich alles richtig machte, quasi als heuchlerische "maßlose Selbstüberschätzung" dargestellt wird, setzt das dem Ganzen die Krone auf.

Ich habe zuletzt die zum vierten oder fünften Mal auftauchenden, gleichen Fragen und Forderungen nach Argumenten dann auch zum vierten oder fünften Mal beantwortet. Ohne Zynismus, ohne Sarkasmus, ohne ausfallend zu werden, ohne andere User zu diskreditieren. Ich dachte immer, sachliche Kritik geht nur über sensible und differenzierte Analysen mit gleichzeitigen Verbesserungsvorschlägen. Mal unabhängig davon, wie richtig oder falsch das ist.
Was aber daraus gemacht wird, sind dauernd Urteile wie - man sei ein reiner Besserwisser, bilde sich sonstwas ein, stelle sich über den Trainerstab, schätze Erfolge nicht, verbreite bewußt Unwahrheiten, sei anmassend, polemisch und ein Populist. Dass denjenigen, denen hier unterstellt wird, respektlos zu sein, ständig mit eben diesen bizarr-makaberen Vorwürfen oder z. Bsp. Vogelzeig-Smileys entgegnet wird, ist natürlich was anderes. Dann ist es selbst nicht zu platt, Begriffe wie "Smilie klickende Schaaf-Groupies" zu gebrauchen, diese völlig aus dem Zusammenhang zu reissen und in einen anderen, davon unabhängigen Kontext zu implementieren.

Dieser vorgelebte, angebliche Realismus ist pure Scheinheiligkeit, gepaart mit Augenwischerei und einem augeprägten Hang zu übertriebener Demut. Und führt zu völliger Kritikresistenz hinsichtlich des grossen Idols.

Bevor mir hier endgültig der Kragen platzt....:mad::mad::mad: ...:mad::mad::mad:...
 

...quod erat expectandum;)

Ich persönliche sehe die Grundlage dieser Diskusion als eine Art Schachspiel. Da Haben wir TS als Schachspieler, das Team mit Königin (Özil?), mit Bauern (Borowski?) und vielerlei Anderen Akteuren wobei die Bedeutung der Einzelnen zu vernachlässigen, wenn nicht sogar zu relativieren ist - und dann sind da noch WIR, die wir Woche für Woche dem Spiel an sich folgen, Erfolge bejubeln, besingen, beklatschen, Misserfolge betrauern, benörgeln, bemängeln.

Doch was ist hier geschehen?

Nichts weiter, als das es Einige gewagt haben diese Schachnovelle als Grundlage für eigene Theorien(Schlüsselwort!) bezüglich der Möglichkeiten im systematischen und/oder taktischen Bereich zu entwickeln und hier eben auszutauschen. Dass Mick hierbei, fast mit chirurgischer Präzision, das Skallpel ansetzt, kann und darf man Ihm doch nicht mit "Anmaßung" un der Gleichen Quittieren - vielmehr sollte man sich dann der Diskusion zur Gänze enthalten, sie zumindest weder Kommentieren noch verurteilen.

Noch einmal in Aller Kürze: Nur weil EINER (TS) die Figuren lenkt - dürfen sich die Zuschauer doch wohl über eigene/andere/ungleiche "Lenkweisen" streiten/debattieren/sinnieren/theoretisieren ohne hier, von wem auch immer, blöd angemacht zu werden.
 
Und wenn dann noch der Verweis auf Beitrag 10287, explizit geschrieben wegen eines Spieles, wo Werder nun wirklich alles richtig machte, quasi als heuchlerische "maßlose Selbstüberschätzung" dargestellt wird, setzt das dem Ganzen die Krone auf.

Exemplarisch. Um den Fett markierten Teil geht es. Ich glaube, du kannst es einfach nicht bewerten, ob Werder alles richtig gemacht hat. Du könntest ja einfach deine Freude zum Ausdruck bringen, daß Werder endlich mal so gespielt hat, wie du es dir seit langem wünschst. Was aber daraus wird ist ein sinngemäßes: "endlich hat Thomas Schaaf gemerkt was ja so offensichtlich ist, dass ich es hier im Forum seit Jahren fordere". Zumindest kommt es bei mir so an. Und das ist nunmal eine Selbstüberschätzung. Vordergründig zumindest. Denn du bist ja nicht so dumm, als ob du das nicht verstehen könntest. Deswegen entsteht bei mir der Eindruck, dass du hier gerne mal mit Worten ein wenig zündelst.
 
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