Unglaublich, was ein gut gemeinter Versuch, die Sache zu schlichten und möglichst zu beenden, hier trotzdem wieder hervorgerufen hat. Wenn ein Absatz mit sogar selbstkritischem Eingeständnis und der Erläuterung von eventuellen Gründen für die sich versteifenden Diskussionsparteien am Ende als "Respektlosigkeit" gewertet, dazu noch mit dem Zusatz "man würde auf einem gewissen Brett surfen" versehen wird, spricht das schon Bände. Und wenn dann noch der Verweis auf Beitrag 10287, explizit geschrieben wegen eines Spieles, wo Werder nun wirklich alles richtig machte, quasi als heuchlerische "maßlose Selbstüberschätzung" dargestellt wird, setzt das dem Ganzen die Krone auf.
Ich habe zuletzt die zum vierten oder fünften Mal auftauchenden, gleichen Fragen und Forderungen nach Argumenten dann auch zum vierten oder fünften Mal beantwortet. Ohne Zynismus, ohne Sarkasmus, ohne ausfallend zu werden, ohne andere User zu diskreditieren. Ich dachte immer, sachliche Kritik geht nur über sensible und differenzierte Analysen mit gleichzeitigen Verbesserungsvorschlägen. Mal unabhängig davon, wie richtig oder falsch das ist.
Was aber daraus gemacht wird, sind dauernd Urteile wie - man sei ein reiner Besserwisser, bilde sich sonstwas ein, stelle sich über den Trainerstab, schätze Erfolge nicht, verbreite bewußt Unwahrheiten, sei anmassend, polemisch und ein Populist. Dass denjenigen, denen hier unterstellt wird, respektlos zu sein, ständig mit eben diesen bizarr-makaberen Vorwürfen oder z. Bsp. Vogelzeig-Smileys entgegnet wird, ist natürlich was anderes. Dann ist es selbst nicht zu platt, Begriffe wie "Smilie klickende Schaaf-Groupies" zu gebrauchen, diese völlig aus dem Zusammenhang zu reissen und in einen anderen, davon unabhängigen Kontext zu implementieren.
Dieser vorgelebte, angebliche Realismus ist pure Scheinheiligkeit, gepaart mit Augenwischerei und einem augeprägten Hang zu übertriebener Demut. Und führt zu völliger Kritikresistenz hinsichtlich des grossen Idols.
Bevor mir hier endgültig der Kragen platzt....



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