Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Ich habe schon mit viel Gegenwind gerechnet, aber das ist meine Meinung. Viele Spieler kennen Schaaf viel zu gut. Jemand hat geschrieben, ich solle Vorschläge machen. Mein Wunschtrainer ist Lucien Favre. Der Mann ist jetzt frei, Allofs sollte handeln, auch wenn es weh tut.

Du solltest deine Meinung unbedingt äußern und dich nicht unterkriegen lassen. Die Schreiberlinge hier kennen Schaaf alle persönlich und sehen in ihm den Trainergott schlechthin. Wenn´s mal nicht so läuft sind natürlich die bösen Spieler schuld, die einfach zu wenig Einsatz bringen oder seine tollen Vorstellungen von Fußball nicht verstehen. Werden über einen längeren Zeitraum immer die gleichen Fehler gemacht, versuchen sie ihre eigenen analytischen Fähigkeiten hier unter Beweis zu stellen um schlussendlich in Einigkeit wieder einen auf ihren Thomas abzufeiern. Denn der ist schließlich Trainergott....:rolleyes:
 
Ich erlaube mir mal, vorigen Post etwas abzuändern.

Du solltest deine Meinung unbedingt äußern und dich nicht unterkriegen lassen. Einige Schreiberlinge hier kennen Schaaf alle persönlich und sehen in ihm den Trainerschrott schlechthin. Wenn´s mal nicht so läuft ist natürlich der böse Thomas schuld, der taktisch einfach eine Null ist oder von modernem Fussball nichts versteht. Werden über einen längeren Zeitraum immer die gleichen Fehler gemacht, versuchen sie ihre eigenen analytischen Fähigkeiten hier unter Beweis zu stellen um schlussendlich wieder einen auf den Thomas zu feuern. Denn ein neuer Trainer wäre schließlich das Allheilmittel...


Sorry, aber die Fussball-Welt ist nicht schwarz-weiß.
Meiner Meinung nach sehen das durchaus die Meisten hier so!

Edit: Deswegen kriegt hier auch jeder Gegenwind, ob pro oder kontra Schaaf.
 
Einfach, weil wir viel zu oft ein viel zu eingeschränktes Repertoire an spieltaktischen Möglichkeiten offenbaren ...

Du findest es vermutlich auch blöd, dass es beim Ching, Chang, Chong nur Stein, Schere und Papier gibt.... :D

Oder um es mit Sartre zu sagen: "Beim Fussball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit des Gegners".

Es gibt viele Mannschaften, die gegen uns Mauern. Schiessen wir ein frühes Tor, erhöht das enorm unsere Chancen das Spiel zu gewinnen. Je länger es 0:0 steht, freut sich der Gegner. Für mich heisst das, dass wir möglichst versuchen sollten, ein Tor zu schiessen, wenn der Gegner mauert. Es bedeutet auch, dass wir auf Spielertypen wie Diego, Marin oder Özil angewiesen sind, da sich in Spielsituationen in denen die Räume eng sind oft die individuelle Klasse den Ausschlag gibt. Entweder durch gelungene Einzelaktionen, oder weil diese Spieler Räume für andere Spieler schaffen, weil sie mehrere Gegner auf sich ziehen. Nicht umsonst sah Özil neben Diego oft besser aus.

Abzuwarten und sich darauf zu verlassen, dass der Gegner so blöd ist die Räume zu öffnen nimmt uns völlig den Handlungsspielraum. Wir würden uns darauf verlassen, dass uns der Gegner oder das Glück in die Karten spielen, anstatt uns auf unsere Stärken zu verlassen. Was für eine Philosophie soll das sein? Das bedeutet doch, dass wir mit einem 0:0 zufrieden sind, wenn der Gegner sich nicht rauslocken lässt. Mit 34 Unentschieden steigt man ab. ;)
 
@Karlotto
Auch aus meiner Sicht ist es so, dass Werder in der Summe erheblich weniger diesem Harakiri-Stil wie noch vor zwei und drei Jahren zum Opfer fällt. Das wohl. Entscheidender ist doch aber, wie denn die defensivere Variante Werder`s aussieht. Und da ist es immer noch so, dass selbst bei dieser tieferen Staffelung Dominanz viel zu oft über Ballbesitz und spielerische Lösungen gesucht wird, statt gleichzeitig auch andere taktische Mittel zu bemühen. Dadurch wirkt selbst diese defensivere Variante letztlich inflexibel und weitgehend ideenlos.

Desweiteren geht es ja um die Trägheit oder Scheu sowohl vor zeitigen Veränderungen, als auch Reaktionen auf gewisse Entwicklungen. Und das nicht nur in bezug auf einzelne Spieler an sich. Aber das dreht sich nun wirklich im Kreis....


Das stimmt so einfach nicht, denn eben jene Spielweise hat uns zum einen viele Sympathien erbracht und zum anderen eine Menge Erfolg beschert.
...sind die Sätze, die ich oben meinte.
 
So etwas wie dich kann man nicht ernst nehmen, toller Beitrag.
Auch als Werder Fan kann man doch der Meinung sein, dass wir so langsam mal einen neuen Trainer brauchen, wir wissen alle, dass TS viele Verdienste hat, er hat aber auch in den letzten 2 Jahren sehr viele Fehler gemacht ( natürlich auch KA). Als bestes Beispiel sehe ich die Verpflichtung von TB, den er unbedingt haben wollte, und das auch noch als 2. Sechser. Wir haben uns ja nun alle überzeugen können wie sein Wunschspieler eingeschlagen ist. Gerade er muss doch um die Zweikampfstärke von TB wissen.
Ich wäre um eine Veränderung zur neuen Saison auch nicht böse, würde mir aber wie viele Fans mit der rosaroten Brille wünschen, dass nie eine Trainer oder Spieler Werder verlassen darf!

Fehler gemacht? Dfb Pokalsieger, im Europäischen Endspiel.
Jetzt wieder Pokalhalbfinale! Werder hat nicht die möglichkeiten wie Bayern, Wolfsburg, HSV, Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen! Immer müssen Spieler wieder abgegeben werden das Stadion muss selbst Finanziert werden.
Glaubst du das Werder jedes Jahr um die ersten drei Plätze Spielen kann:lol:
Was TS und KA leisten ist bemerkenstwert.
Der Vorschlag Favre für Schaaf ist der Witz des Tages!
 
@Karlotto
Auch aus meiner Sicht ist es so, dass Werder in der Summe erheblich weniger diesem Harakiri-Stil wie noch vor zwei und drei Jahren zum Opfer fällt. Das wohl.

Halten wir das doch für die Ewigkeit mal fest, falls das Thema wieder hochkocht - auch mit dem Zusammenhang, der Trainer würde nichts verändern. :D

Ich bin dahingehend jedoch der Meinung, dass man sein Spiel gerade hier an das Personal angepasst hatte. Diego war nicht der, der die Pässe aus der Tiefe spielt und Baumann war es, sofern er denn mal gesund war, auch nicht.

Entscheidender ist doch aber, wie denn die defensivere Variante Werder`s aussieht. Und da ist es immer noch so, dass selbst bei dieser tieferen Staffelung Dominanz viel zu oft über Ballbesitz und spielerische Lösungen gesucht wird, statt gleichzeitig auch andere taktische Mittel zu bemühen. Dadurch wirkt selbst diese defensivere Variante letztlich inflexibel und weitgehend ideenlos.

Auf welche taktischen Mittel beziehst Du Dich hier? Ich dachte, wir sprechen über Effizienz. Effizienz ist kein taktisches Mittel, sondern eine Qualität! Wir müssen die wenigen Torchancen nutzen - am besten, bevor es der Gegner tut. Hast Du einen starken Gegner, gerätst du schnell im Rückstand.

Unabhängig von einer taktischen Ausrichtung, werden wir mit weniger Präsenz vor dem gegnerischen Strafraum, entsprechend auch weniger Chancen kreieren. Die Ideenlosigkeit resultiert ja nicht aus der Spielverlagerung. Vielmehr geht uns derzeit ein sehr kreativer Özil der Vorrunde ab, der eben jene Effizienz personifizierte.

Desweiteren geht es ja um die Trägheit oder Scheu sowohl vor zeitigen Veränderungen, als auch Reaktionen auf gewisse Entwicklungen. Und das nicht nur in bezug auf einzelne Spieler an sich. Aber das dreht sich nun wirklich im Kreis....

Wer ist träge und scheu? Der Trainer? Ich? Andere Schreiber?

Schaaf hält an dem fest, was sich bewährt hat. "Neues", Innovationen einzubauen, klingt immer so reizvoll, wenn es grad nicht läuft. Nur weißt Du ganz sicher auch, dass Veränderungen Zeit brauchen. Nicht umsonst hat man doch gerade in der Sommerpause, Raum für solche Veränderungen geschaffen, indem man die Raute zu einer Doppelsechs, bzw. einem Sechser/Achter-System umbaute und dieses Modell überhaupt in die Überlegungen einbezog. Ich gehe davon aus, dass es über diese Überlegung überhaupt zur Verpflichtung Borowski´s gekommen ist - ob das nun gut oder schlecht war, sei mal dahingestellt. Im Laufe der Saison kam dann Bargfrede rein, verletzte sich Almeida, befand sich Rosenberg weiter im Loch, verletzten sich dann Bargfrede und Pizza und das System wurde nochmals den Gegebenheiten angepasst.

Gut, wir bewegen uns möglicherweise tatsächlich im Kreise. Was ich dennoch einfach sagen möchte, ist, dass es das Patentrezept nicht gibt, nach dem alles geschmeidiger läuft, sobald an jenem oder diesem Rädchen gedreht wird.
 
Für mich heisst das, dass wir möglichst versuchen sollten, ein Tor zu schiessen, wenn der Gegner mauert. Es bedeutet auch, dass wir auf Spielertypen wie Diego, Marin oder Özil angewiesen sind, da sich in Spielsituationen in denen die Räume eng sind oft die individuelle Klasse den Ausschlag gibt.
Genau das ist der Fehler - a) dem Gegner auf diese Weise in die Karten zu spielen, weil es das ist, worauf spekuliert wird und b) somit auf Einzelaktionen angewiesen zu sein. Es gibt weit mehr Möglichkeiten, ein Spiel zu seinen Gunsten zu lenken. Gelingt davon nichts, kann immer noch auf diese, letzte und bekannte Variante zurückgegriffen werden.

Entweder durch gelungene Einzelaktionen, oder weil diese Spieler Räume für andere Spieler schaffen, weil sie mehrere Gegner auf sich ziehen. Nicht umsonst sah Özil neben Diego oft besser aus.
Das halte und hielt ich schon immer für eine Mär. Weil es darüber hinaus eine wichtige Rolle spielt, wie diese Situationen danach ausgenutzt werden und ob dieses "Gegner-auf-sich-ziehen" in dieser Art und Weise überhaupt erst nötig ist. Aber: Zu oft durchgekaut und ausserdem hier Off Topic.

Abzuwarten und sich darauf zu verlassen, dass der Gegner so blöd ist die Räume zu öffnen nimmt uns völlig den Handlungsspielraum.
Sehe ich genau anders. So blöd zu sein, dem Gegner haarklein das anzubieten, was er sowieso erwartet, nimmt uns den Handlungsspielraum. Wie wir oft erleben müssen. Ich weiss nicht mehr, wie oft ich das schon gesagt habe: Täuschung ist die älteste Taktik. Zudem lässt sich innerhalb des Spielverlaufs manches variieren und revidieren. Wenn Schwächen und Stärken des Gegners erstmal erkannt und die eigene Tagesform "erörtert" ist. Es geht primär in jedem Spiel zunächst um das Finden der eigenen Sicherheit und das Erkennen und Nutzen von Schwachstellen des Kontrahenten.

Wir würden uns darauf verlassen, dass uns der Gegner oder das Glück in die Karten spielen, anstatt uns auf unsere Stärken zu verlassen. Was für eine Philosophie soll das sein?
Was für eine Philosophie ist es denn, wie bspw. sich gegen die vielen uns fussballerisch unterlegenen BL-Gegner von Anfang an nur auf diese Stärken zu verlassen, alles andere weitgehend auszublenden? Das ist sehr, sehr berechenbar. Hohe individuelle Klasse auch situativ richtig einsetzen zu können, ist der entscheidende Punkt.
 
@Karlotto
Das wird nun selbst mir zu anstrengend. Die anderen taktischen Mittel sowie die strittige Herangehensweise an Veränderungen haben ich und viele andere auch seit 2006 hier schon - bestimmt 175mal - im Werder-Forum beschrieben. Ich suche die Seiten und schicke die links irgendwann per PN, okay?





OT: Dass Baumann kaum Pässe in die Tiefe spielte, ist mal eine seltsame Erkenntnis. :confused:
 
@Karlotto
Das wird nun selbst mir zu anstrengend. Die anderen taktischen Mittel sowie die strittige Herangehensweise an Veränderungen haben ich und viele andere auch seit 2006 hier schon - bestimmt 175mal - im Werder-Forum beschrieben. Ich suche die Seiten und schicke die links irgendwann per PN, okay?

Kannst Du gerne machen. Mir war nur der Zusammenhang nicht klar, den Du ansprechen wolltest. Setze Deine alten Beiträge in den Kontext mit den "anderen taktischen Mitteln", die von der sportlichen Leitung bereits praktiziert oder ausprobiert wurden, subtrahiere sie von Deinen Ideen und alles wird noch verworrener. Zumindest für den Leser Deiner Beiträge, der Deine Kritik als Pamphlet gegen die gelebte Sturheit, Ideenlosigkeit und Verbohrtheit des Trainers verstehen muss.

OT: Dass Baumann kaum Pässe in die Tiefe spielte, ist mal eine seltsame Erkenntnis. :confused:

Ich hätte schreiben sollen "Baumann war es auch nicht mehr".

Die Situationen der letzten Saisons seiner Karriere, in denen ein Baumann-Pass die gegnerische Abwehr aushebelte, kannst Du an einer Hand abzählen. Baumann verfügte immer noch über ein exzellentes Stellungsspiel, war variabel einsetzbar und vor allem zuverlässig. Aber die tödlichen Vertikalpässe spielte er leider auch nicht mehr - sei es, weil die Spielverlagerung es nicht zuließ, sei es, weil es kaum entsprechende Anspielstationen mehr gab. Augenscheinlich war nur, dass die Attribute, die Du ihm bescheinigen möchtest, zu diesem Zeitpunkt schon lange keine Angst mehr bei unseren Gegner hervorrief. Und wie gesagt: Er war leider Gottes auch häufig verletzt.
 
Was für eine Philosophie ist es denn, wie bspw. sich gegen die vielen uns fussballerisch unterlegenen BL-Gegner von Anfang an nur auf diese Stärken zu verlassen, alles andere weitgehend auszublenden? Das ist sehr, sehr berechenbar. Hohe individuelle Klasse auch situativ richtig einsetzen zu können, ist der entscheidende Punkt.

Eben. Ich sprach ja auch davon, was man tun kann bei Gegnern, die eben nichts anderes tun als zu mauern. Und das versuchen nunmal seit Jahren eben jene fußballerisch schlechtere Teams aus der BL fast ausschließlich. Weil sie ansonsten mit schöner Regelmäßigkeit eine Klatsche bekommen. Du kannst so viele taktische Mittel anwenden wie du willst (wobei du die ja nichtmal benennst), wenn sich der Gegner partout auf nichts anderes einlässt. Siehe das Spiel gegen Glasgow, die haben ja nichtmal versucht zu Kontern. Für solche Fälle geht es nur mit der individuellen Klasse oder der Brechstange.

Was mir im übrigen besonders aufstösst an deinen Beiträgen ist das Verweisen aus längst vergangene Beiträge. Du stellst es so dar, als ob ja längst alles bewiesen ist, was du so behauptest, willst (oder kannst?) es aber nicht einmal mit einfachen knappen Sätzen beschreiben.
 
"In Mainz wird nicht mehr als ein Unentschieden drin sein, weil alle Mannschaften wissen, wie man gegen den immer den gleichen Stiefel runterspielenden SV Werder aufzutreten hat"

Bitte doch auch so zitieren wie vom Autor verfasst. Danke!

Der Eine ist eben ein Realist, der Andere ein Ästhet, ein wieder Anderer ist ein Pessimist, dann wegen mir noch ein Optimist und einen Analytiker hinzu genommen - und doch sind sie ALLE Werderfans. Jedem sei hier die Möglichkeit gegeben sich sportlich, seinen Ansichten, entsprechend zu Äußern.

Ich persönlich kann der, glorreichen-5-Jahre-in-Folge-Cl-und-Europafinale-Mentalität nichts abgewinnen. Das Waren schöne Ereignisse - Die wurden gefeiert und haben Spaß gemacht. DOCH das war einmal! "Gewesenes" immer und immer wieder zum Gegenstand einer solchen Diskusion zu machen, um die Kompetenz unseres Trainer zu untermauern ist ebenso vorwerfenswert wie (zugegeben) das "Jammern auf hohem Niveau". :beer:

Wen interessiert es heute noch: wann du Wen in welchem Finale geschlagen hast - wenn Du morgen gegen Gladbach verkackst. Nichst von dem was Gestern war hat heute noch wert - wenn Du nicht lernst, dich konsequent hinterfragst, analysierst, gewillt bist deine Fehler und Schwächen zu finden und abzustellen, kurz um: NUR DAS: -MORGEN-NOCH-BESSER-SEIN-WOLLEN als heute zählt im Profisport. Und diesbezüglich hat man für meine Begriffe zu wenig draus gemacht.(Ist meine Meinung - also kein Stress:D Ich bin generell der Meinung, dass andere Ansichten den Eigenen sehr viel "zeigen" können - vor Allem das: VON-SICH-ABSEHEN drum::beer: )
 
@BASS-D: Wahre Worte. CL spielen jetzt andere. Schau dir mal deinen VfB an, der führt zur Zeit 1:0 gegen Barca. Tja, CL, das waren noch Zeiten....
 
Klar - auch ich gönne jedem seine Meinung, wobei die Art und Weise, wie die so unter's Volk gebracht wird, manchmal schon etwas arg anstrengend sein kann (muss man ja aber nicht alles lesen ...).

Ich bin ein großer Fan des "Nicht-Vergessens". Die Haltung "pfeif' auf 5 Jahre CL in Folge, DFB-Pokalsieg letztes Jahr, Pokal-Halbfinale dieses Jahr etc." trage ich nicht in mir. Es mag ja in dieser schnelllebigen Zeit "in" sein, sich möglichst stündlich zu hinterfragen und Herrscharen von "Controlling-Spezialisten" zu beschäftigen, um auch die letzten Fehlerquellen menschlichen Handelns zu minimieren. Mich stößt diese Entwicklung aber einfach (zunehmend) ab.

Wenn ich so zurückblicke, was der "große" HSV so alles an tollen Sachen aufgezaubert hat in den vergangenen Jahren - alles auf dem neuesten Stand der Leistungsdiagnostik bla bla. Wo sind denn da die Erfolge ? Über was freut sich denn der "alte" HSV-Fan so, wenn er zurückblickt auf die letzten 20 Jahre ? Wenn er es dann tatsächlich geil findet, dass man aus der Garde altgedienter top-Spieler einen starken 6er und einen geilen Stürmer verpflichten konnte und wenn ihm dabei die Flaute der letzten 20 Jahre (ehrlich) am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbeigeht, dann ist er fein raus. Ich hab' aber genug "HSV-Kontakte" um sicher sagen zu können, dass die z.B. für einen UEFA-Cup Sieg im letzten Jahr gern einen Bundesliga Platz 10 für die nächsten 5 Jahre eingetauscht hätten. Konnten sie natürlich nicht, da der so "ausrechenbare" SV Werder (wieder mal) die Endstation bedeutete.

Ich freu mich immer noch wie Bolle z.B. über den DFB-Pokal-Sieg im letzten Jahr (incl. des "unbezahlbaren" Halbfinals). Der liegt ja auch nicht wirklich weit zurück. Und den hätten sicher einige ambitionierte und durchaus finanzstärkere Teams auch sehr gern gefeiert.

Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen. Die vergesse ich bestimmt auch dann nicht, wenn in Mainz 0:2 vereiert werden sollte (z.B. durch 2 Fernschusstore des Östereichischen Spielmachers ...). In den ganzen vergangenen Jahren haben hier Leute bei jeder Krise den stetigen Abwärtstrend heraufbeschworen - bislang ohne Erfolg. Da schafft es TS doch tatsächlich immer wieder, mit ständig wechselndem Personal und verschiedensten anderen Widrigkeiten am Hacken erfolgreichen und zum Großteil auch attraktiven Fußball anzubieten. Ich sehe da keinen stetigen Abwärtstrend. Vielmehr habe ich großes Vertrauen darin, dass uns eine kontinuierliche Weiterarbeit von TS auch in der Zukunft noch einige Erfolge bringen wird.
 
K
Ich bin ein großer Fan des "Nicht-Vergessens". Die Haltung "pfeif' auf 5 Jahre CL in Folge, DFB-Pokalsieg letztes Jahr, Pokal-Halbfinale dieses Jahr etc." trage ich nicht in mir. Es mag ja in dieser schnelllebigen Zeit "in" sein, sich möglichst stündlich zu hinterfragen und Herrscharen von "Controlling-Spezialisten" zu beschäftigen, um auch die letzten Fehlerquellen menschlichen Handelns zu minimieren. Mich stößt diese Entwicklung aber einfach (zunehmend) ab.
:tnx::tnx::tnx:

der ganze beitrag sollte eingerahmt und bei jedem zugriff auf das mannschaft- und das transferforum mindestens drei Minuten angezeigt werden.
 
Paul Tergat, bin ganz bei Dir. Die Pseudo-Wissenschaft, wie sie gerne hier praktiziert wird, geht mir mittlerweile auf den Senkel.

Eigentlich halte ich es ja schon für eine gute Idee Dinge rational zu hinterfragen, sicherlich allemal besser als ein stumpfes "Trainer raus!" oder "Allofssau". Aber so exzessiv wie dieses "Controlling" - ein sehr treffendes Wort, denn die dahinter liegende Denke mutet mir wirtschaftswissenschaftlich an - von Fans, also letztendlich nur Außenstehenden, betrieben wird, erscheint mir echt anstrengend und nicht selten überflüssig.
 
Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen. Die vergesse ich bestimmt auch dann nicht, wenn in Mainz 0:2 vereiert werden sollte (z.B. durch 2 Fernschusstore des Östereichischen Spielmachers ...). In den ganzen vergangenen Jahren haben hier Leute bei jeder Krise den stetigen Abwärtstrend heraufbeschworen - bislang ohne Erfolg. Da schafft es TS doch tatsächlich immer wieder, mit ständig wechselndem Personal und verschiedensten anderen Widrigkeiten am Hacken erfolgreichen und zum Großteil auch attraktiven Fußball anzubieten. Ich sehe da keinen stetigen Abwärtstrend. Vielmehr habe ich großes Vertrauen darin, dass uns eine kontinuierliche Weiterarbeit von TS auch in der Zukunft noch einige Erfolge bringen wird.

:tnx:
 
Der Eine ist eben ein Realist, der Andere ein Ästhet, ein wieder Anderer ist ein Pessimist, dann wegen mir noch ein Optimist und einen Analytiker hinzu genommen - und doch sind sie ALLE Werderfans. Jedem sei hier die Möglichkeit gegeben sich sportlich, seinen Ansichten, entsprechend zu Äußern.

Ich persönlich kann der, glorreichen-5-Jahre-in-Folge-Cl-und-Europafinale-Mentalität nichts abgewinnen. Das Waren schöne Ereignisse - Die wurden gefeiert und haben Spaß gemacht. DOCH das war einmal! "Gewesenes" immer und immer wieder zum Gegenstand einer solchen Diskusion zu machen, um die Kompetenz unseres Trainer zu untermauern ist ebenso vorwerfenswert wie (zugegeben) das "Jammern auf hohem Niveau". :beer:

Wen interessiert es heute noch: wann du Wen in welchem Finale geschlagen hast - wenn Du morgen gegen Gladbach verkackst. Nichst von dem was Gestern war hat heute noch wert - wenn Du nicht lernst, dich konsequent hinterfragst, analysierst, gewillt bist deine Fehler und Schwächen zu finden und abzustellen, kurz um: NUR DAS: -MORGEN-NOCH-BESSER-SEIN-WOLLEN als heute zählt im Profisport. Und diesbezüglich hat man für meine Begriffe zu wenig draus gemacht.(Ist meine Meinung - also kein Stress:D Ich bin generell der Meinung, dass andere Ansichten den Eigenen sehr viel "zeigen" können - vor Allem das: VON-SICH-ABSEHEN drum::beer: )

:tnx: 1899% Zustimmung!

Unabhängig von den subjektiven, hier geäußerten Standpunkten muß es jedem Werder-Fan bewußt sein, daß Werder sich von den 5 Jahren CL in Folge, so schön sie auch waren, sich heute weder nichts mehr kaufen kann noch auf diesen Lorbeeren ausruhen darf.
 
Du kannst so viele taktische Mittel anwenden wie du willst (wobei du die ja nichtmal benennst), ....
Puuh. *Schluck*

http://forum.werder.de/showpost.php?p=575400&postcount=7598
http://forum.werder.de/showpost.php?p=623233&postcount=7700
http://forum.werder.de/showpost.php?p=623556&postcount=7706
http://forum.werder.de/showpost.php?p=629807&postcount=7822
http://forum.werder.de/showpost.php?p=629872&postcount=7828
http://forum.werder.de/showpost.php?p=721466&postcount=8259

http://forum.werder.de/showpost.php?p=758716&postcount=8580
http://forum.werder.de/showpost.php?p=834502&postcount=9103
http://forum.werder.de/showpost.php?p=850069&postcount=9721
http://forum.werder.de/showpost.php?p=864677&postcount=10044
http://forum.werder.de/showpost.php?p=869148&postcount=10100
http://forum.werder.de/showpost.php?p=878024&postcount=10166
http://forum.werder.de/showpost.php?p=886064&postcount=10230
http://forum.werder.de/showpost.php?p=888478&postcount=10278

....wenn sich der Gegner partout auf nichts anderes einlässt. Siehe das Spiel gegen Glasgow, die haben ja nichtmal versucht zu Kontern. Für solche Fälle geht es nur mit der individuellen Klasse oder der Brechstange.
Das stimmt. Für solche Fälle! Nur ist es ja nicht so, dass sich sämtliche Gegner auf nichts anderes einlassen. Auf jeden Fall ist es falsch, von vornherein so zu denken.
Hach... die Glasgow-Spiele....
http://forum.werder.de/altes_forum/viewtopic.php?t=28210&postdays=0&postorder=asc&start=1065

Was mir im übrigen besonders aufstösst an deinen Beiträgen ist das Verweisen aus längst vergangene Beiträge.
Vielleicht, weil es so einfacher ist? Es mir nicht unbedingt Spass macht, ständig das selben Zeug zu schreiben? Ich denke, dass viele auch nicht ständig das Gleiche lesen wollen.... ;)

Du stellst es so dar, als ob ja längst alles bewiesen ist, was du so behauptest, willst (oder kannst?) es aber nicht einmal mit einfachen knappen Sätzen beschreiben.
Wird nie zu beweisen sein. Davon abgesehen ist das Ganze zu komplex, als dass es mit zwei, drei kurzen Sätzen erklärbar wäre. Zumindest aus meiner Sicht.

Ich bin ein großer Fan des "Nicht-Vergessens".
......
Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen.
Interessante Sichtweise. Soweit, so gut. Allerdings sollten die, die so argumentieren, das dann nicht nur für den Trainer, sondern auch für die Spieler gelten lassen, oder? Komischerweise ist das bei einigen, die Generalamnestie für den Coach fordern, umgekehrt bei den Spielern nicht mal ansatzweise der Fall.
 
:tnx::tnx::tnx:

der ganze beitrag sollte eingerahmt und bei jedem zugriff auf das mannschaft- und das transferforum mindestens drei Minuten angezeigt werden.

:tnx:

Gerade im Fantum des Fußballs, spielt doch die Historie eine übergeordnete Rolle - das macht doch ein Großteil der Identifikation aus. Zumindest bei mir, denn ich erinnere mich gerne daran, wie ich schon vor Jahrzehnten bibbernd mir die NDR 2-Konferenzen anhörte oder mit Pickel im Gesicht im Stadion saß. Befremdend ist dann natürlich, wenn die Personen, die diese Erfolge überhaupt ermöglichten, erst dann die Wertschätzung erfahren, wenn sie längst nicht mehr für den Verein tätig sind. Und das gilt @Mick, ganz explizit nicht nur für Trainer und Manager, sondern selbstverständlich auch für verdiente Spieler.

Diese Fifa-Manger- bzw. früher hätten wir gesagt Monopoly-Attitüde, die hier vielerseits an den Tag gelegt wird, ist schon etwas befremdend. Mit Aussagen á la Stillstand ist Rückschritt, mit Wirtschaftslichkeitsfaktoren kann ich nur bedingt was anfangen, sofern es um mein Fandasein geht.

Natürlich interessiert es mich heute noch, wer wen irgendwann im Viertel- oder Halbfinale der WM oder des DFB-Pokals geschlagen hat... was ist denn das für eine Aussage?
 
Klar - auch ich gönne jedem seine Meinung, wobei die Art und Weise, wie die so unter's Volk gebracht wird, manchmal schon etwas arg anstrengend sein kann (muss man ja aber nicht alles lesen ...).

Ich bin ein großer Fan des "Nicht-Vergessens". Die Haltung "pfeif' auf 5 Jahre CL in Folge, DFB-Pokalsieg letztes Jahr, Pokal-Halbfinale dieses Jahr etc." trage ich nicht in mir. Es mag ja in dieser schnelllebigen Zeit "in" sein, sich möglichst stündlich zu hinterfragen und Herrscharen von "Controlling-Spezialisten" zu beschäftigen, um auch die letzten Fehlerquellen menschlichen Handelns zu minimieren. Mich stößt diese Entwicklung aber einfach (zunehmend) ab.

Wenn ich so zurückblicke, was der "große" HSV so alles an tollen Sachen aufgezaubert hat in den vergangenen Jahren - alles auf dem neuesten Stand der Leistungsdiagnostik bla bla. Wo sind denn da die Erfolge ? Über was freut sich denn der "alte" HSV-Fan so, wenn er zurückblickt auf die letzten 20 Jahre ? Wenn er es dann tatsächlich geil findet, dass man aus der Garde altgedienter top-Spieler einen starken 6er und einen geilen Stürmer verpflichten konnte und wenn ihm dabei die Flaute der letzten 20 Jahre (ehrlich) am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbeigeht, dann ist er fein raus. Ich hab' aber genug "HSV-Kontakte" um sicher sagen zu können, dass die z.B. für einen UEFA-Cup Sieg im letzten Jahr gern einen Bundesliga Platz 10 für die nächsten 5 Jahre eingetauscht hätten. Konnten sie natürlich nicht, da der so "ausrechenbare" SV Werder (wieder mal) die Endstation bedeutete.

Ich freu mich immer noch wie Bolle z.B. über den DFB-Pokal-Sieg im letzten Jahr (incl. des "unbezahlbaren" Halbfinals). Der liegt ja auch nicht wirklich weit zurück. Und den hätten sicher einige ambitionierte und durchaus finanzstärkere Teams auch sehr gern gefeiert.

Anders ausgedrückt: Ich bin jemand, für den Verdienste der Vergangenheit (insbesondere natürlich der jüngeren Vergangenheit) absolut etwas zählen. Die vergesse ich bestimmt auch dann nicht, wenn in Mainz 0:2 vereiert werden sollte (z.B. durch 2 Fernschusstore des Östereichischen Spielmachers ...). In den ganzen vergangenen Jahren haben hier Leute bei jeder Krise den stetigen Abwärtstrend heraufbeschworen - bislang ohne Erfolg. Da schafft es TS doch tatsächlich immer wieder, mit ständig wechselndem Personal und verschiedensten anderen Widrigkeiten am Hacken erfolgreichen und zum Großteil auch attraktiven Fußball anzubieten. Ich sehe da keinen stetigen Abwärtstrend. Vielmehr habe ich großes Vertrauen darin, dass uns eine kontinuierliche Weiterarbeit von TS auch in der Zukunft noch einige Erfolge bringen wird.

Du sprichst mir aus der Seele – und natürlich darf konstruktive Kritik geübt werden. Aber Werder ist ein besonderer Verein. Danke an Otto für diese wunderschöne Zeit und Danke an Thomas Schaaf (und natürlich Klaus Allofs) für diese Fortführung mit einer völlig neuen Philosophie. Und ein großes DANKESCHÖN dafür, dass sich beide mit dem gesamten Trainerstab tagtäglich hinterfragen und der Kritik stellen – was hier einige anscheinend in Abrede stellen. Und noch einmal für alle wir hier in Bremen sind anders als andere Vereine, das beginnt schon mit der einmaligen Lage des Stadions und seinen Kneipen. Das ist auch Werder, nämlich mal einen Kumpel zu treffen, mit dem man vor 20 Jahren die Schulbank gedrückt hat. Das gibt es sonst nirgendwo. Eine richtig schöne Fußballkultur!
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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