Werder steht 2 Wochen vor dem Spiel gegen den Lüneburger SK mit einer Mannschaft in den Startlöchern, die diese Saison den Abstieg zu Folge haben dürfte. Ich hätte den Kader zu diesem Zeitpunkt schon erheblich ausgedünnt und Platz für bessere Spieler geschaffen. Angefangen hätte ich mit Weiser, Agu und Stark, die aufgrund ihrer Verletzungshistorie keine verlässlichen Großen mehr sind, Kaderplätze blockieren und zudem zu den Besserverdienern gehören die man zeitnah von der Gehaltsliste hätte streichen sollen.
Der wahrscheinliche Weggang von Schmid wird nicht ausreichend finanzielle Mittel zu Verfügung stellen und ein 1:1 Ersatz ist lt. Fritz nicht geplant. Meine Vermutung Chuki solle das übernehmen, ist die naheliegende Konsequenz. Der Kader dürfte bei aller berechtigter Kritik an Schmid dennoch erheblich geschwächt werden und den Weg Richtung Abstieg beschleunigen.
Einen Thomas Bobcek wird man mit dem Verkauf von Schmid nicht einmal vollständig finanzieren können, aber dass die Mannschaft dringend einen Stürmer benötigt, konnte man auch in den Spielen gegen Paderborn sehen. Njinmah trifft das Tor selbst bei besten Chancen nur, wenn er direkt davor steht. Das Fußball ein Mannschaftssport ist wird er vermutlich niemals verstehen, er geht weiterhin seinen hoffnungslosen Weg des Einzelgängers und verhindert seinen und den Erfolg des Teams.
Von den vielen Verpflichtungen sind lediglich die Torhüter akzeptabel und mit Chuki / Erevbenagi haben wir zumindest 2 entwicklungsfähige Nachwuchsspieler im Team. Das aber wird niemals ausreichen und ich sehe Werder zum jetzigen Zeitpunkt als klaren Abstiegskandidaten.
Die ersten 5 Spiele Freiburg (A), Leipzig (H), Köln (A), Augsburg (H) und BVB (A) werden die Mannschaft in den Tabellenkeller katapultieren.
Anstelle in Corporate Identity, Leistungszentrum, Schwimmbad, Frauenmannschaft und sonstiges Gedöns zu investieren, hätte man sämtliche Ressourcen in das Fundament dieses Vereins, die 1. Herrenmannschaft, investieren müssen. Es ist symptomatisch, dass die Verbesserungsmaßnahmen am schönen Weserstadion, zu einem Teilabriss der Tribüne führte und man auch weiterhin bereit ist, enorme Strafzahlungen für die Feuerteufel der eigenen Fangemeinde in Kauf zu nehmen.
Werder setzt die falschen Prioritäten und schafft sich klamm- und heimlich selber ab.