Ole Werner (z. Zt. vereinslos)

Die Opfer sind wir, die den Brauseclub ertragen müssen. Nach Extremsport nun Extremmanagement.
"Ertragen" würde ich es nicht bezeichnen, eher "deren Existenz akzeptieren müssen".

Sie sind nunmal im Oberhaus aufgrund ihrer sportlichen Leistungen angelangt und spielen, das muss man neidlos anerkennen, mit den attraktivsten Fussball in der Liga.

Man muss diesen Verein nicht mögen, allerdings sollte man anerkennen, dass sie die finanziellen Möglichkeiten (im Vergleich zu vielen anderen Vereinen) positiv genutzt und umgesetzt haben.
 
"Ertragen" würde ich es nicht bezeichnen, eher "deren Existenz akzeptieren müssen".

Sie sind nunmal im Oberhaus aufgrund ihrer sportlichen Leistungen angelangt und spielen, das muss man neidlos anerkennen, mit den attraktivsten Fussball in der Liga.

Man muss diesen Verein nicht mögen, allerdings sollte man anerkennen, dass sie die finanziellen Möglichkeiten (im Vergleich zu vielen anderen Vereinen) positiv genutzt und umgesetzt haben.
Sehe ich anders . Möchte da mal die Frage aufwerfen ob Multi-Club-Ownership überhaupt was zu suchen hat im Fußball. Vielleicht bin ich auch wegen der aufgeblähten Kommerz WM so angewidert aber das Leipzig damit einen Wettbewerbsvorteil haben , kann man nicht von der Hand weisen. Alleine das Leipzig und Salzburg gleichzeitig Champions League spielen durfte indem angeblich Red Bull nur noch Sponsor der Salzburger wurde hat heute noch ein Geschmäckle . Bei dem gleichen Fall übrigens Lyon und Chrystal Palace hat man letztere die Champions League untersagt obwohl der Owner seine Anteile an seinen Kumpel verkauft hat. Ein großer Vorteil ist ja das man Talente kostengünstig parken kann und auch sonst Spieler von einem zum anderen Club transferiert dem einen gehört .Der Fall mit der Champions League von Leipzig war glaube ich 2017 und danach wurden trotzdem noch Spieler von Salzburg nach Leipzig transferiert glaube ich wissen tue ich es aber nicht.
Möchte dazu nochmal den Beitrag in der ARD Mediathek
INSIDE FUßBALL-WER KAUFT DAS SPIEL FOLGE :DAS KAPITAL
bewerben der diese Konstrukte einwenig unter die Lupe nimmt.
 
RB Leipzig hat insgesamt rund 1.100 Mitglieder, wovon allerdings nur 23 Mitglieder stimmberechtigt sind. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des e.V. im März 2026 nahmen 182 Mitglieder teil.

Dort arbeitet kein Hubertus, der seine Zeit mit unzufriedenen Mitgliedern verballern muss.
 
"Ertragen" würde ich es nicht bezeichnen, eher "deren Existenz akzeptieren müssen".

Sie sind nunmal im Oberhaus aufgrund ihrer sportlichen Leistungen angelangt und spielen, das muss man neidlos anerkennen, mit den attraktivsten Fussball in der Liga.

Man muss diesen Verein nicht mögen, allerdings sollte man anerkennen, dass sie die finanziellen Möglichkeiten (im Vergleich zu vielen anderen Vereinen) positiv genutzt und umgesetzt haben.
Diese "Anerkennung" sollte aber nur eine Fußnote sein. Wenn wir solche Konstrukte jetzt normalisieren und den gewinnen lassen, der am Besten mit dem Geld umgeht, spielt Werder noch weniger eine Rolle als jetzt.
 
das Leipzig damit einen Wettbewerbsvorteil haben , kann man nicht von der Hand weisen
Welchen wir ja auch in Anspruch nehmen könnten, wenn der Verein dies wollte / zulassen würde und sich die Fans nicht dagegenstellen würden.

Fussball ist eben ein betriebswirtschaftlicher Konkurrenzwettbewerb, bei dem i.d.R. gewisse finanzielle Mittel Vorteile verschaffen (können), wie es bei fast allem so ist.

Wenn wir solche Konstrukte jetzt normalisieren und den gewinnen lassen, der am Besten mit dem Geld umgeht, spielt Werder noch weniger eine Rolle als jetzt.
Oder wir versuchen auf finanzielle Augenhöhe zu kommen und nehmen dadurch andere Nachteile in Kauf.

Dadurch würde sich dann die Wahrscheinlichkeit auf erfolgreicheren Fussball zumindest erhöhen.

Die Frage ist eben: Was möchte ich?
 
Wer laut NEIN gerufen hätte, wenn der RB Konzern Werder Bremen damals Millionen angeboten hätte, der hebe die Hand.

Die Aufzählung der Vereine, die in der Geschichte der Bundesliga bisher von eher sehr zweifelhaften Konzernen Geld genommen haben, lass ich hier mal weg.
 
Oder wir versuchen auf finanzielle Augenhöhe zu kommen und nehmen dadurch andere Nachteile in Kauf.

Dadurch würde sich dann die Wahrscheinlichkeit auf erfolgreicheren Fussball zumindest erhöhen.

Die Frage ist eben: Was möchte ich?
Wir haben keine Chance auf finanzielle Augenhöhe.
Wer laut NEIN gerufen hätte, wenn der RB Konzern Werder Bremen damals Millionen angeboten hätte, der hebe die Hand.
Unter den Konditionen die an diese Milionen geknüpft wären hätten das wohl viele getan
 
Wir haben keine Chance auf finanzielle Augenhöhe.

Unter den Konditionen die an diese Milionen geknüpft wären hätten das wohl viele getan
Welche schlimmen Konditionen denn, in der Stadt Leipzig, in Ostdeutschland einen Fußballklub entstehen belassen, der so manches richtig macht? Was ist daran schlechter, als von Autokonzernen, von der Pharmaindustrie, neuerlich sogar von Waffenherstellern wie Rheinmetall oder wie in der Vergangenheit von Gazprom oder das Geld von Scheichs zu erhalten, die eh auf Menschenrechte spucken.
Aber wie ich ja hier seit Tagen wieder selber persönlich zu lesen bekomme, spielt wohl eher die Herkunft aus dem Osten des Landes eine große Rolle, die berechtigt zu beleidigen und jeglichen Anstand zu verlieren.
 
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